„Experten streiten sich/um ein paar Daten/die Crew hat da noch/ein paar Fragen doch/der Countdown läuft…“ Major Tom, Peter Schilling (1982)
Wille, konzentrierter
Lebenswille, ganz mit seinem Sein befasst,
bis ein Punkt (zu klein fürs Auge) sich zum Horizont ausdehnt
und weiter, Weltraum. Es gibt dort nichts zu sehen. Alles spürt (grenzenlos)
verlässliche Transfers. Hörst du Herzschlag? Oder Rauschen? Ein Geplänkel?
Das Gedicht? Astronaut an Mutterschiff. Mutterschiff an Astronaut und so weiter
und so fort, bis der vernarbte Erdenmond sich zur zehnten Sichel krümmt. Dann
wird er voll. Du weißt, was kommt, das Trauma, die Gewalt, der Schrei
und darin (sicher) aufgehoben, die Gewissheit, dass die Welt
(trotz alledem) zusammenhält. Hormone, sagen die Ärzte.
Aber ich weiß, das bist du —
Das bist du (für N.), 2007/23
Foto: Astronaut, by Ignatiev, via istockphoto.com
„Experten streiten sich/um ein paar Daten/die Crew hat da noch/ein paar Fragen doch/der Countdown läuft…“ Major Tom, Peter Schilling (1982)
Wille, konzentrierter
Lebenswille, ganz mit seinem
Sein befasst, bis ein Punkt (zu klein fürs Auge)
sich zum Horizont ausdehnt und weiter, Weltraum. Es gibt
dort nichts zu sehen. Alles spürt, grenzenlos, verlässliche Transfers.
Hörst du Herzschlag? Oder Rauschen? Ein Geplänkel? Das Gedicht? Astronaut an Mutterschiff, Mutterschiff an Astronaut und so weiter und so fort, bis der vernarbte Erdenmond sich zur zehnten Sichel krümmt. Bald
wird er voll, du weißt, was kommt. Das Trauma, die Gewalt, der Schrei
und darin (sicher) aufgehoben, die Gewissheit, dass die Welt (trotz
alledem) zusammenhält. Hormone, sagen die Ärzte.
Aber ich weiß, das bist du —
Das bist du (für N.), 2007/23
Foto: Astronaut, by Ignatiev, via istockphoto.com
„Experten streiten sich/um ein paar Daten/die Crew hat da noch/ein paar Fragen, doch/der Countdown läuft…“ (Major Tom Peter Schilling, 1982)
Wille, konzentrierter Lebenswille, ganz mit seinem Sein befasst, bis ein Punkt (zu klein fürs Auge) sich zum Horizont ausdehnt und weiter, Weltraum. Es gibt dort nichts zu sehen. Nur zu spüren (grenzenlos), verlässliche Transfers. Hörst du Herzschlag? Oder Rauschen? Ein Geplänkel? Das Gedicht? Astronaut an Mutterschiff, Mutterschiff an Astronaut und so weiter und so fort, bis der vernarbte Erdenmond sich zur zehnten Sichel krümmt. Bald wird er voll, du weißt, was kommt. Das Trauma, die Gewalt, der Schrei und darin (sicher) aufgehoben,
die Gewissheit, dass die Welt (trotz alledem) zusammenhält. Hormone, sagen die Ärzte. Aber ich weiß, das bist du —
Das bist du (für N.), 2007/23
Foto: Astronaut, by Ignatiev, via istockphoto.com
Teilen mit:
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Auf Reddit teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Reddit
- Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X