Die USA leben schon lange davon, Sanktionen zu erlassen um ihre eigenen Geschäfte in den santkionierten Ländern zu schützen, denn sie machen in großem Stil genau mit denen Geschäfte. Der Blogbetreiber.
Ein Beitrag von Michael Brückner
Weder NSA noch CIA müssen gerade die Europäer so sehr fürchten wie die US-Behörde OFAC. Sie sucht nach angeblichen Sanktionsverstößen von ausländischen Banken und anderen Unternehmen. Wer ins Visier dieser globalen Finanzschnüffler gerät, gilt als Krimineller und muss – wie jüngst BNP Paribas – absurd hohe Geldstrafen zahlen. Die Leisetreterei vieler Regierungen in Europa gegenüber Washington hängt womöglich mit der Angst zusammen, demnächst könnte es eine Großbank im eigenen Land treffen.

Sie sind still, aber tödlich. Billig, aber effizient. Schon vor beinahe 100 Jahren ließen die USA keinen Zweifel daran, was sie mit der Verhängung von Sanktionen bezwecken: »Eine boykottierte Nation ist eine Nation vor der Kapitulation«, sagte der damalige US-Präsident Woodrow Wilson 1919. Dieses »tödliche Mittel« mache Gewalt überflüssig.
An dieser Strategie hat sich in den zurückliegenden Jahren nichts geändert. Im Gegenteil, weiterlesen und Quelle Kopp Verlag