Also ganz ehrlich, ich würde alle Flüchtlinge und Asylsuchende im Parlament, bei den derzeitigen Politikern, bei ehemaligen Politikern, Bankern und höheren Beamten unterbringen. Ursache und Wirkung bzw. Auslöffeln beieinander, das nennt man direktes Karma!
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130.000 Kurden stürmten allein am Wochenende die Grenzen zur Türkei. Nach Österreich kommen täglich 170. Unterkünfte gibt es für sie noch immer keine.
Die Lage rund um die nach Österreich strömenden Flüchtlinge – etwa 170 pro Tag – spitzt sich weiter zu. Denn das Aufnahmezentrum Traiskirchen platzt mit 1600 Beherbergten bereits aus allen Nähten, und sieben Bundesländer sind weiterhin bei den Asylwerber-Aufnahmen säumig (siehe Grafik).
Der große Wurf, die Neuankömmlinge in Österreich unterzubringen, ist weiterhin nicht in Sicht. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bemühte sich am Montag um einen Kontakt zu Verteidigungsminister Gerald Klug. Wie berichtet, will sie jetzt Asylwerber in Kasernen des Bundesheeres unterbringen. Klug, der sich in der SPÖ-Klausur befand, richtete der Innenministerin via Medien aus, die Martinekkaserne in NÖ zur Verfügung zu stellen. Montagabend telefonierten dann Kabinettsmitglieder. Die Gespräche werden heute, Dienstag, im Ministerrat fortgesetzt.
Für das Innenministerium stellt das erste Angebot keine nachhaltige Lösung dar. Die Martinekkaserne befindet sich keine fünf Kilometer von Traiskirchen entfernt. Dort revoltiert seit Wochen der SPÖ-Bürgermeister, weil sich im Erstaufnahmezentrum zu viele Flüchtlinge befinden.
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