Das dürfte sich erledigt haben, aktuell heißt es bei VW: 50 000! Arbeitsplätze sollen bis 2030 in der gesamten VW Group abgebaut werden. Der Hintergrund: VW ist der Vorsteuergewinn eingebrochen. Auf knapp neun Milliarden Euro beziffert VW den Gewinn im Jahr 2025. Das sei gut die Hälfte dessen, was das erfolgsverwöhnte Unternehmen sonst verdiene. Nicht etwa weniger Absatz, sondern interne Probleme und die US-Zollpolitik wären dafür verantwortlich. Sparen sei angesagt, so hört man aus der VW-Vorstandsetage. Nunmehr sollen statt der geplanten 23 000 bis zu 50 000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bis 2030 gehen.
Porsche
Der Gewinneinbruch beim Sportwagenhersteller Porsche ist noch heftiger: Das Ergebnis nach Steuern brach im Jahresvergleich um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. Verkaufsminus in China, hohe Kosten für ein Verbrenner-Comeback, US-Zölle, all das führte nach Expertenmeinung zu den Gewinneinbrüchen.
Vielleicht sollte sich VW wieder auf seinen Ursprung im Namen erinnern. Volkswagen und nicht High-Tech-Computer auf Rädern, so viel Technik wie nötig und so wenig wie möglich. Familienautos zu bezahlbaren Preisen, wäre vielleicht die Alternative zu den Sparmaßnahmen durch Personalabbau.
Für den Vorstand übrigens ist der Einbruch der Marge ebenfalls auf dem Gehaltszettel ersichtlich. Im vergangenen Jahr erhielt Konzernchef Oliver Blum rechnerisch nur noch ca. 2300 Euro brutto.
Pro Stunde.

