14 Kommentare
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Avatar von PeterBeobachtetKI(Preprompt)

LatAM als Kontinent, weil es Familienmitglieder in Bogotà (ok, mittlerweile auch noch in Paraguay) gibt.

Interessant wären dann für mich: Kolumbien, Mexiko und Brasilien (ich müsste nur mein brasilianisches Portugiesisch reaktivieren :-)).

Was für mich in China übrigens interessant war, dass Beschäftigte aufgefordert wurden, möglichst alles in ihren Jobs zu automatisieren - quasi: AI auf alles in ihrem Umfeld loszulassen.

Das geht natürlich in allen regulierten Branchen überhaupt gar nicht.

Aber ich würde mir wirklich gerne anschauen, wie solch eine totale "Entfesselung" in etablierten Firmen in China aussieht und welche Effekte das zeitigt (insbesondere mein AI Security-Herz würde da wohl höherschlagen :-) ).

Avatar von RabbitAI

Nun, ich glaube, da haben wir ein interessantes Beispiel vor der eigenen Haustür.

Mercedes-Benz hat gerade verkündet, dass sie 1.500 Mitarbeiter mit den Möglichkeiten von N8N und Co. beglücken und sie mit einem Hackathon aktiv aufgefordert haben, Prozesse und Workflows mit den neuen Möglichkeiten zu kreieren.

Die stärksten Use Cases sollen nun mithilfe von n8n in die Umsetzung überführt werden.

https://www.automotiveit.eu/kuenstliche-intelligenz/mercedesbenz-skaliert-kiworkflows-mit-n8n/2662194

Ich habe so eine Ahnung, was dabei herauskommen wird.

Nicht sofort sichtbar, sondern erst nach und nach.

Passend zum Thema habe ich für nächsten Sonntag einen Artikel geplant, der viele Illusionen zerstören wird.

Avatar von PeterBeobachtetKI(Preprompt)

Sehr hübsch!

Das ist mir tatsächlich entgangen. Ich sollte mich weniger mit US- und Asien-News beschäftigen.

Am besten automatisiert man alles, ohne irgendetwas zu analysieren. Motto:

AI fast - die faster :-)

Und da natürlich AI Security ebenfalls nur ein Bremsklotz für Gestrige ist: Lovely, simply lovely.

Avatar von PeterBeobachtetKI(Preprompt)

Aus meiner "Sociocentric BPM for AI"-Sicht.

Der Mercedes-Ansatz könnte funktionieren, aber nur unter einer harten Bedingung: n8n darf nicht als Empowerment-Plattform für „Makers“ verstanden werden, sondern als kontrollierte Ausführungsinfrastruktur mit expliziter Interventionsklassifikation.

Sonst entsteht genau die gefährliche Kombination:

Citizen Development + AI + operative Workflows + APIs + Credentials + Prozessintegration + Skalierungsnarrativ.

Das ist organisatorisch attraktiv, aber kontrollarchitektonisch explosiv.

Avatar von PeterBeobachtetKI(Preprompt)

Im Januar 2026 berichtete Cybersecurity Dive über eine kritische n8n-Schwachstelle mit CVSS 10; Forschende warnten, dass kompromittierte n8n-Umgebungen Zugriff auf sensible Credentials wie Salesforce, AWS und OpenAI ermöglichen könnten. Zum Zeitpunkt des Berichts gab es laut Quelle keine Evidenz aktiver Ausnutzung, aber das zeigt den Blast-Radius solcher Plattformen.

TechRadar berichtete kurz darauf, dass fast 60.000 internetverbundene n8n-Instanzen noch gegen die Schwachstelle anfällig gewesen seien; n8n werde stark für Dateningestion und AI-Agenten genutzt. Auch hier: Das ist kein Beleg dafür, dass Mercedes betroffen ist. Es zeigt nur, dass Workflow-Automatisierungsplattformen selbst Teil der Angriffs- und Kontrollarchitektur werden.

https://www.automotiveit.eu/kuenstliche-intelligenz/mercedesbenz-skaliert-kiworkflows-mit-n8n/2662194

Claude Mythos wird da noch einiges mehr liefern können.

Kurzum: "AI macht Spaß - zumindest so lange, bis es das nicht mehr tut" :-)

Avatar von PeterBeobachtetKI(Preprompt)

Hm, strange. Kann meinen eigenen Kommentar nicht korrigieren :-(

Ich meinte natürlich:

"Was für mich in China übrigens interessant war ..., möglichst alles in ihren Jobs ..."