Freitag, 1. Mai 2026, 19.30 Uhr, Max Goldt liest aus: „Aber?“ und anderen Werken

Lange haben seine Fans auf ein neues Buch von ihm gewartet. Nun ist es endlich da: „Aber?“

Max Goldt, Schriftsteller und Musiker, geboren 1958 in Göttingen, bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“. Gemeinsam mit Stephan Katz hat er mehrere Comicbände herausgebracht. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch. In der Begründung der Jury zum Kleist-Preis hieß es, Goldt habe den deutschen Alltag „bis zur Kenntlichkeit entstellt“. Daniel Kehlmann würdigte Max Goldt: „Seine Werke sind klug und klar, unaufdringlich moralisch – und vor allem das Witzigste, was die deutsche Literatur zu bieten hat.“

„Max Goldt ist der Inbegriff von Menschlichkeit.“ Durs Grünbein
„Der hat aber eine richtig schöne Schrift. Diese Unterschrift ist ja ein richtiges kleines Kunstwerk.“
„Muss ja sein. Seine Texte sind ja auch richtige kleine Kunstwerke!“
„Aber wie der den Stift hält! So krumm!“
„Aber eine schöne Schreibmappe hat er! Sogar aus echtem Leder.“
„Der Stift ist auch sehr schön! Der Mann ist eben ein richtiger Profi!“
„Meine Mutter hatte auch mal so einen schönen Stift wie der, aber sie ist nach Thailand gefahren und hat den Stift dann nie wiedergefunden. Wahrscheinlich geklaut! Das Hotelpersonal wird ja so schlecht bezahlt!“

Ort: Kultur- und Bürgerhaus – Stadt Marne, Schillerstr. 11, 25709 Marne

Eintritt: € 20,–

Vorverkauf ab sofort: https://www.kbh-marne.de/

Veranstalter: Kultur- und Bürgerhaus – Stadt Marne

Samstag, 2. Mai 2026, 10.30 Uhr, Lesevormittag

Für wen? Grundschulkinder im Alter von 6-11
Von wem? Wir sind vier Schülerinnen der 12. Klasse der Meldorfer Gelehrtenschule
Wieviel kostet es? Natürlich nichts! Dieses Projekt wird im Rahmen eines Lernens durch Engagement durchgeführt.
Wie lange geht es? Circa 1 Stunde

Ort: Pantiquariat im Peter Panter Buchladen

Freitag, 5. Juni 2026, 19 Uhr, Ulrike Dotzer liest aus: „Agnes im Meer“

Der Roman „Agnes im Meer“ erzählt von einem untergegangenen Koog in Dithmarschen – und von einer unbestechlichen Frau.

Die Handlung fußt auf realen Ereignissen und erinnert an die Menschen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Insel Trischen bewirtschafteten.


Im Mittelpunkt steht die zupackende Agnes, für die die kleine Insel zu einem Zuhause wird, das sie liebt: 1923 kommt sie nach Trischen – dort ist sie Wirtschafterin, Schankwirtin und Pflanzerin. Täglich setzt sie Strandhafer, um die Dünen gegen Wind und Wasser zu sichern. Jeden Sommer macht sie das, bis die Menschen 1943 den Kampf gegen die Nordsee verlieren und Agnes als letzte die Insel verlässt. In den 20 Jahren ihres Aufenthalts reift sie vom Dienstmädchen, das Anweisungen befolgt, zu einer Frau, die sich aller Armut zum Trotz auf ihren eigenen inneren Kompass verlässt.


Inspiriert ist die literarische Figur von einer Frau aus Marne, die tatsächlich existiert hat und von der Ulrike Dotzer aus einem Manuskript des Vogelwarts Peter Todt erfuhr, der viele Sommer für den NaBu auf Trischen verbrachte und in den Wintern alles über die Wanderinsel recherchierte.
Atmosphärisch dicht erzählt der Roman von der Mühsal des Deichbaus, von Landwirtschaft, die dem Untergang geweiht ist; er erzählt auch von Agnes´ Liebe zum Vogelwart, von ehrgeizigen Pächtern, ausufernden Sommerfesten und dem Aufstieg der Nationalsozialisten in Dithmarschen.
1942 gerät Agnes in den größten Konflikt ihres Lebens, als eine junge Zwangsarbeiterin sie um Hilfe bittet. Sie berät sich mit ihren Schwestern in Marne, und die drei treffen eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird. „Wieviel Spielraum hat ein Mensch in der Diktatur? Diese Frage hat mich angetrieben“, sagt Ulrike Dotzer. Mit gesellschaftlichen Themen hat sich die Autorin viel beschäftigt, als Redakteurin im NDR und für ARTE war sie für etliche Dokumentationen verantwortlich.


Der Historiker Prof. Dr. Uwe Danker lobte den Roman: „In der Doppelbiografie der Hauswirtschafterin Agnes und der Wanderinsel Trischen verdichten sich jeweils Kräfte von Politik und Natur. Historisch sehr glaubwürdig entworfene Personen tragen diese Erzählung… Durch sorgfältige Recherche wurzeln sie in Schleswig-Holsteins Regionalgeschichte… Ulrike Dotzer liefert packende Belletristik und lebendige Geschichte mit Themen, die an Aktualität wenig eingebüßt haben.“

Ulrike Dotzer, leitete im NDR die ARTE-Abteilung und verantwortete Dokumentationen, Reportagen und Fernsehfilme; besonders förderte sie Produktionen mit historischen Themen. Einige wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Goldener Boden“ erschien 2022. „Agnes im Meer“ ist ihr zweiter Roman.

 

Ort: Ditmarsia, Süderstraße 16, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,–, ermäßigt € 8,–, im Vorverkauf € 12,–, ermäßigt € 7,–

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

 

Dienstag, 21. Juli 2026, 19 Uhr, Malte Borsdorf liest aus: „Frau Schebesta räumt die Welt auf“

Frau Schebesta ist gut“, sagt Oma Gitte. „Sie macht die Welt etwas besser.“ Meine Oma weiß nicht genau wie, aber Frau Schebesta räumt die Welt auf. Sagt sie. Sie sucht nach Bomben. Überall. Bomben und Patronen. Aus den Kriegen. Sie liegen in der Erde.


Wenn Artjom mit den anderen Jungs ,tolle Bienen’ zündet, dann schaut Lou, dass sie nach Hause kommt; zu ihrem Vater, der für ein Bestattungsinstitut arbeitet, und Oma Gitte, die meistens am Fenster ihrer Wohnung sitzt. Eines Tages kommt Frau Schebesta in die Schule und erzählt von ihrem Job. Sie ist Bombenentschärferin. In Kiel und den umliegenden Dörfern, einst wichtige Einflugschneise der Bomber im Zweiten Weltkrieg, hat sie immer noch reichlich Arbeit, die sie just Lou und Artjom zeigen will. Oma Gitte findet ein Praktikum beim Kampfmittelräumdienst gefährlich, ist sie doch von ihren Kriegserlebnissen noch traumatisiert. Doch die Neugierde der Jugendlichen ist, wen wundert’s, entfacht, und schon sitzen sie im Panzerfahrzeug neben Frau Schebesta. Tatsächlich muss bald eine Weltkriegsbombe entschärft werden, und am Ende ist nichts mehr so, wie es war…

Den Schauplatz im Norden Deutschlands und die jugendliche Erzählstimme teilt sich Malte Borsdorfs viel gelobtes Debüt Flutgebiet mit seinem neuen Roman, der sich vermeintlich leichtfüßig mit Schwerwiegendem befasst: den Altlasten des Krieges. Ein bewegendes und gerade wieder sehr aktuelles Buch !

Malte Borsdorf ist 1981 geboren, wuchs in Tirol auf und verbrachte mehrere Jahre in Wien, lebt heute in Kiel. Mit dem Romanprojekt Flutgebiet war er Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin und der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung im Herrenhaus Edenkoben. 2019 ist der Roman im Müry Salzmann Verlag erschienen, war nominiert für den Literaturpreis Alpha und liegt in 3. Auflage vor. Für sein neues Buch Frau Schebesta räumt die Welt auf erhielt er u. a. ein Werkstipendium des deutschen Literaturfonds.

Eintritt: € 13,–, ermäßigt € 8,–, im Vorverkauf € 12,–, ermäßigt € 7,–

Veranstalter: Kunstverein Heide e.V. und Peter Panter Buchladen in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein im Rahmen des Literatursommers 2026.

Weiterer Termin :

Samstag, 18. Juli 2026, 15 Uhr, Altes Rathaus, Enge Straße 5, 25836 Garding

Veranstalter: Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein im Rahmen des Literatursommers 2026.

Freitag, 17. April 2026, 20 Uhr, Manfred Schlüter liest aus: „Tanze nachts auf wilden Wellen“

Manfred Schlüter legt mit „Tanze nachts auf wilden Wellen“ einen neuen Gedichtband vor – diesmal ohne eigene Illustrationen, dafür aber kongenial vom Verlag mit einem magisch dunkel nachtblauen Umschlag ausgestattet, der in seinem helleren Feld wie in Kupfer gestochene Wellen andeutet, was im Innenteil zu den Überschriften der drei Teile und einem „Abgesang“ noch variiert wird.

Unter „Die toten Geister sind nicht tot“ versammeln sich pointiert skizzierte Erinnerungen an Menschen und ihre Eigenheiten, die sie im nordisch knappen Singsang sofort geradezu plastisch vor Augen und Ohren führen.

Bei „Bin Fisch jetzt unter Fischen“ wird in die Ich-Perspektive gewechselt, mal in die des Autors mal in die eines Tieres, das wie z.B. die Möwen auch im überzeugenden Sprachrhythmus Widerspruch wagt.

„In deinem Feuer möchte ich brennen“ heißt es zum fulminanten Ende hin, das die Schöpfungen von Flora und Fauna in vielen Nuancen feiert, von schwarzhumorig lakonisch, wenn nach idyllischer Reihung von Geräuschen als letztes die Säge kreischt, bis scheinbar unverbesserlich optimistisch, wenn allen ausgestorbenen Tierarten verkündet wird, dass die Zeiger der Weltenuhr zurückgedreht werden und so alles samt ihren ausgestorbenen Existenzen von vorn beginnen kann.

Veröffentlichte Schlüter bislang hauptsächlich für Kinder und Jugendliche oder auch All-Age-Titel, wendet er sich diesmal ausschließlich an Erwachsene. Denn als Ganzes handelt es sich bei diesem Gedichtband um ein Potpourri an Rückblicken, das nicht zuletzt auch älter und altgewordene Leser und Leserinnen ansprechen wird.

Mittlerweile über 70 Jahre alt hat er längst einen eigenen erkennbaren Ton gefunden, der auch ohne zusätzliche Illustrationen einen unangestrengt weise formulierten Metaphernreichtum ausbreitet und somit reich an Sprachbildern ist, die sich schnell im Gedächtnis der Leserschaft verhaken.

Alles zusammen Dichtkunst, die preiswürdig ist… Chapeau! (Ulrich Karger, Rezension für das Online-Rezensionenarchiv Büchernachlese, [Büchernachlese-Bestenliste 2025]).

 

Ort: Traumausstatter, Süderstraße 9, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,– / ermäßigt € 8,– , im Vorverkauf € 12,– bzw. € 7,–

Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104 im Peter Panter Buchladen

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

 

Donnerstag, 9. April 2026, 19 Uhr, Ulrike Dotzer liest aus: „Agnes im Meer“

Der Roman „Agnes im Meer“ erzählt von einem untergegangenen Koog in Dithmarschen – und von einer unbestechlichen Frau. Die Handlung fußt auf realen Ereignissen und erinnert an die Menschen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Insel Trischen bewirtschafteten.


Im Mittelpunkt steht die zupackende Agnes, für die die kleine Insel zu einem Zuhause wird, das sie liebt: 1923 kommt sie nach Trischen – dort ist sie Wirtschafterin, Schankwirtin und Pflanzerin. Täglich setzt sie Strandhafer, um die Dünen gegen Wind und Wasser zu sichern. Jeden Sommer macht sie das, bis die Menschen 1943 den Kampf gegen die Nordsee verlieren und Agnes als letzte die Insel verlässt. In den 20 Jahren ihres Aufenthalts reift sie vom Dienstmädchen, das Anweisungen befolgt, zu einer Frau, die sich aller Armut zum Trotz auf ihren eigenen inneren Kompass verlässt.


Inspiriert ist die literarische Figur von einer Frau aus Marne, die tatsächlich existiert hat und von der Ulrike Dotzer aus einem Manuskript des Vogelwarts Peter Todt erfuhr, der viele Sommer für den NaBu auf Trischen verbrachte und in den Wintern alles über die Wanderinsel recherchierte.
Atmosphärisch dicht erzählt der Roman von der Mühsal des Deichbaus, von Landwirtschaft, die dem Untergang geweiht ist; er erzählt auch von Agnes´ Liebe zum Vogelwart, von ehrgeizigen Pächtern, ausufernden Sommerfesten und dem Aufstieg der Nationalsozialisten in Dithmarschen.
1942 gerät Agnes in den größten Konflikt ihres Lebens, als eine junge Zwangsarbeiterin sie um Hilfe bittet. Sie berät sich mit ihren Schwestern in Marne, und die drei treffen eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird. „Wieviel Spielraum hat ein Mensch in der Diktatur? Diese Frage hat mich angetrieben“, sagt Ulrike Dotzer. Mit gesellschaftlichen Themen hat sich die Autorin viel beschäftigt, als Redakteurin im NDR und für ARTE war sie für etliche Dokumentationen verantwortlich.


Der Historiker Prof. Dr. Uwe Danker, Initiator der Neulandhalle, lobte den Roman bereits:
„In der Doppelbiografie der Hauswirtschafterin Agnes und der Wanderinsel Trischen verdichten sich jeweils Kräfte von Politik und Natur. Historisch sehr glaubwürdig entworfene Personen tragen diese Erzählung. […] Durch sorgfältige Recherche wurzeln sie in Schleswig-Holsteins Regionalgeschichte […] Ulrike Dotzer liefert packende Belletristik und lebendige Geschichte mit Themen, die an Aktualität wenig eingebüßt haben.“

Ulrike Dotzer, leitete im NDR die ARTE-Abteilung und verantwortete Dokumentationen, Reportagen und Fernsehfilme; besonders förderte sie Produktionen mit historischen Themen. Einige wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Goldener Boden“ erschien 2022. „Agnes im Meer“ ist ihr zweiter Roman.

 

Historischer Lernort Neulandhalle, Franzosensand 2, 25718 Friedrichskoog

Veranstalter: Historischer Lernort Neulandhalle

Copyright Foto: Juerg Frey

Samstag, 4. April 2026, 10.30 Uhr, Lesevormittag

Für wen? Grundschulkinder im Alter von 6-11
Von wem? Wir sind vier Schülerinnen der 12. Klasse der Meldorfer Gelehrtenschule
Wieviel kostet es? Natürlich nichts! Dieses Projekt wird im Rahmen eines Lernens durch Engagement durchgeführt.
Wie lange geht es? Circa 1 Stunde

Ort: Pantiquariat im Peter Panter Buchladen

Freitag, 27. März 2026, 19 Uhr, Die Stimme der Verantwortung. Siegfried Lenz und die Politik. Szenische Lesung von und mit Reiner Schleberger und Tom Wild

Siegfried Lenz´ großen literarischen Erfolgen »Deutschstunde« und »Heimatmuseum« ging ein umfangreiches und vielseitiges Schaffenswerk für das Radio voraus. Im Jahr 2024 erschienen endlich die größtenteils in den 1950er-Jahren entstandenen »Rundfunkstücke« in Buchform: drei Bände mit 150 Essays, Rezensionen, Features, Reiseberichten und Hörspielen. 2000 Seiten Text gingen aus der fünfjährigen Recherche des Medienhistorikers Hans-Ulrich Wagner hervor, die eine ganz neue Seite des Autors ans Licht bringt. Auch Lenz-Kenner können ihn hier noch mal neu entdecken. Die Beiträge, die er vor allem für den NDR verfasste, sind präzise beobachtet, satirisch zugespitzt und überraschend zeitkritisch. Vielerorts findet man in den Rundfunkmanuskripten bereits Spuren seiner späteren Werke. Hier zeigt sich Lenz als junger Literat, der sich begeistert mit gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fragen auseinandersetzt. Zu seinem 100. Geburtstag, den Siegfried Lenz am 17. März 2026 gefeiert hätte, lesen Tom Wild und Reiner Schleberger eine abwechslungsreiche Auswahl aus den »Rundfunkstücken«. Reiner Schleberger und Tom Wild sind Schauspieler aus dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater und Sinfonieorchester. Dithmarscher Landesmuseum, Domstraße 3, 25704 Meldorf Eintritt: € 13,00, ermäßigt € 8,00, im Vorverkauf € 12,00, ermäßigt € 7,00 Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Schleswig-Holstein liest Siegfried Lenz“, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswsig-Holstein. Veranstalter: Peter Panter Buchladen in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein, dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater und mit Unterstützung des Kunstvereins Heide e.V. Copyright Fotos: Siegfried-Lenz-Stiftung, Thomas Wild und Henrik Matzen

Samstag, 7. März 2026, 10.30 Uhr, Lesevormittag

Für wen? Grundschulkinder im Alter von 6-11


Von wem? Wir sind vier Schülerinnen der 12. Klasse der Meldorfer Gelehrtenschule


Wieviel kostet es? Natürlich nichts! Dieses Projekt wird im Rahmen eines Lernens durch Engagement durchgeführt.


Wie lange geht es? Circa 1 Stunde

Ort: Pantiquariat im Peter Panter Buchladen

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Freitag, 6. März 2026, 20 Uhr, Florian Knöppler liest aus: „Mit dem ersten Licht“

Arne hat eine liebevolle Familie, gute Freunde und allen Grund, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Und doch ist er in einer tiefen Einsamkeit gefangen. Erst als er die faszinierende Laura kennenlernt, gelingt es ihm, sich aus seinem Schneckenhaus zu befreien. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er echte Nähe. Doch er ahnt nicht, womit Laura zu kämpfen hat. So ist es fast zu spät, als Arne erkennt, dass nicht nur er auf Laura angewiesen ist, sondern auch sie seine Unterstützung braucht.

Florian Knöppler sagt zu seinem Roman: „Die Figuren arrangieren sich nicht damit, wenn sie Unglück erfahren, sie kämpfen und versuchen einander zu helfen. Ich möchte daran glauben, dass man vieles überwinden kann, dass ein gutes und oft glückliches Leben möglich ist, trotz der Dinge, die uns immer wieder zugemutet werden.“

Florian Knöppler erzählt einfühlsam vom Wunsch, Einsamkeit und Traurigkeit hinter sich zu lassen.

Florian Knöppler studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bonn und Bologna. Nach der anschließenden Ausbildung zum Redakteur arbeitete er für verschiedene Radio- und Fernsehsender und schrieb Zeitungsreportagen. Mittlerweile lebt er auf einem Hof in Schleswig-Holstein. Bislang sind die Romane „Kronsnest“, „Habichtland“ und „Südfall“ erschienen.

 

Dithmarscher Landesmuseum, Domstraße 3, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,00, ermäßigt € 8,00, im Vorverkauf € 12,00, ermäßigt € 7,00

Veranstalter: Peter Panter Buchladen