MESCONF 2026
The Modeling Conference
7. - 8. Mai 2026
Infineon Campeon, München
Nicht übersehen, dass es auch Vorträge in den Räumen 1-3 gibt!
- 7. Mai 2026
- 8. Mai 2026
- Hauptraum
- Raum 1
- Raum 2
- Raum 3
Eröffnung der Veranstaltung durch das MESCONF-Team und Begrüßung von unserem Gastgeber Infineon.
Unsere Aussteller stellen sich kurz vor und geben einen Ausblick auf ihre Vorträge und Workshops.
Eine wesentliche Grundlage für ein System ist die gelingende Kommunikation zwischen seinen Teilsystemen. Der Entwurf von Ontologien und darauf basierenden Wissensgraphen erlaubt eine agile Definition und Fortschreibung von Datenmodellen, die durch moderne Schlussfolgerungsmethoden abgesichert sind. Anhand von Beispielen aus dem Entwurf einer Fabrik für das ewige Produkt und dem Entwurf und der Konstruktion von Gebäuden stellen wir dar, wie Ontologien auftretende Probleme in der Datenkommunikation lösen können und werfen die Frage auf, inwieweit sich Ontologien zur Lösung von Problemen der Datenkommunikation auf Probleme der Systemkomposition anwenden lassen.
Prof. Dr. Steffen Staab
Prof. Dr. Steffen Staab hat an der Universität Erlangen-Nürnberg und der University of Pennsylvania studiert, wurde an der Universität Freiburg promoviert und hat sich an der Universität Karlsruhe (jetzt: KIT) habilitiert. Er leitet das Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Stuttgart und hat einen Lehrstuhl an der University of Southampton, UK. Er ist Fellow mehrerer namhafter Gesellschaften (ACM, ELLIS, EurAI) und leitet das Exzellenzcluster „Data-integrated Simulation Science (SimTech)“ und die Forschungsintiative „Reflecting Intelligent Systems (IRIS)“ an der Universität Stuttgart. Er war Ko-gründer und Mentor mehrerer Unternehmen für ontologiebasierte Technologien, Usability und Mensch-Computer-Interaktion.
Ich möchte aufzeigen, warum wir für eine verlässliche KI im Engineering mehr brauchen als nur technische Datenverknüpfungen. In meinem Beitrag teile ich unsere Erfahrungen dabei, wie man durch die Kombination von SysML-Strukturen und ganz spezifischen Ontologien eine echte „Ground Truth“ schafft, die den Weg von Siemens Polarion bis direkt in den Code absichert. Mir ist wichtig zu verdeutlichen, dass erst diese semantische Tiefe – eine gezielte Mischung aus Standards und Eigenentwicklungen – Halluzinationen verhindert und uns echte logische Schlüsse über den gesamten E/E-Lifecycle erlaubt.
Alexander Krumm
Systems Engineering Expert mit über 10 Jahren Erfahrung in der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme. Verbindet tiefes Branchenwissen mit KI-Innovation.
tbd
Mit der zunehmenden Komplexität technischer Systeme und dem wachsenden Einsatz Künstlicher Intelligenz rückt die Frage nach tragfähiger Semantik erneut in den Mittelpunkt. Aktuelle KI-Systeme zeigen eindrücklich, dass Modelle ohne explizite Wirklichkeitsannahmen zu Inkonsistenzen und Halluzinationen neigen. Entsprechend gewinnen Ontologien im Kontext vertrauenswürdiger und erklärbarer KI wieder deutlich an Bedeutung.
Im Model-Based Systems Engineering stellt SysML eine leistungsfähige formale Syntax zur Beschreibung von Systemstrukturen und -verhalten bereit, über die Semantik ausgedrückt werden kann deren Vollständigkeit, Eindeutigkeit und formale Prüfbarkeit jedoch begrenzt ist. Die Diskussionsrunde greift diese Entwicklung auf und stellt die Frage, ob die in der KI beobachtete Notwendigkeit expliziter Ontologien auch für das MBSE relevant ist.
Diskutiert wird, ob implizite Semantik in Modellen ausreicht, um komplexe Systeme zu beherrschen, oder ob explizite Ontologien notwendig werden, um Bedeutungen, Annahmen und Randbedingungen konsistent und realitätsnah zu erfassen. Dabei wird beleuchtet, ob SysML und Ontologien als konkurrierende Ansätze zu verstehen sind – oder ob sie sich komplementär ergänzen, um komplexe Systeme, Digital Twins und KI-gestützte Engineering-Prozesse robust und nachvollziehbar zu modellieren.
Nicht nur die eingeladenen Speaker haben ein hervorragendes Wissen, auch jeder Teilnehmer ist ein Experte auf seinem Gebiet und der gemeinsame Austausch auf Augenhöhe ist für alle ein großer Gewinn. Der Open-Space ist dafür ein sehr schönes Format. Auf den vergangenen MESCONF-Veranstaltungen wurden diese Sessions von den Teilnehmern immer wieder als besonders lohnenswert hervorgehoben.
Wir erklären dir vor Ort im Detail, wie das Format funktioniert. Jeder hat dort die Möglichkeit ein Thema vorzuschlagen. Du hast jetzt schon ein Thema? Schicke deinen Vorschlag direkt an unseren Co-Organisator Tim (tim.weilkiens@oose.de) und wir kündigen die Idee auf der Webseite an.
Bisher vorgeschlagene Themen finden Sie weiter unten.
Ein kurzer Einblick: Wie funktioniert open space?
Im open space wird unserer Fähigkeit zur Selbstorganisation bewusst Raum gegeben. Es kommen Menschen zusammen, die einen Beitrag leisten wollen und bereit sind, Verantwortung für die Umsetzung eines Themas zu übernehmen. Es gibt keine vorbereitete Tagesordnung und keine Redner mit Vorträgen oder Folienpräsentationen. Es gibt zunächst nur eine leere Wand, an der die Teilnehmenden ihre Anliegen / Themen veröffentlichen.
Ein Anliegen ist ein ganz bestimmter Aspekt oder eine Fragestellung im Zusammenhang mit dem Leitthema, das Einzelnen auf den Nägeln brennt und das mit anderen bearbeitet werden soll. Jedes dieser Anliegen bildet dann den Anlass für die Arbeit einer kleinen Gruppe, die sich zu einer vereinbarten Zeit an einem bestimmten Ort trifft. Größe, Arbeitsweise und Zusammensetzung der Gruppe sind selbstorganisiert.
Es gibt auch keine Gesprächsleitung oder Moderation, außer die Gruppe organisiert sie sich selbst. Kein spezielles Training muss absolviert werden, um an einer open space-Veranstaltung teilnehmen zu können. Erfahrungen, Wissen, Fertigkeiten und Gefühle sind die
Voraussetzungen, die erforderlich und in jedem Menschen vorhanden sind. Die Anliegen- / Themenwand bietet ein Raster aus Räumen und Zeiteinheiten. Alle, die ein Anliegen einbringen, ordnen dieses in das Raster ein, so dass allen klar ist, zu welcher Zeit und an welchem Ort das Anliegen bearbeitet wird.
Hier könnte dein Thema stehen!
Workshops mit Anwenderthemen; mehr zum Thema Open Space findest du hier.
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In der modernen Produktentstehung, von der Landtechnik bis zur Automobilindustrie, wächst die Komplexität der Systeme schneller als die Kapazität zur manuellen Abstimmung. Isolierte Informationssilos bremsen den Informationsfluss und erhöhen die Fehleranfälligkeit in späten Phasen des V-Modells. Dieser Vortrag skizziert den Übergang von Datensilos zu einer zentralen, KI-lesbaren Wissensbasis als technisches Fundament für das Engineering der Zukunft. Wir präsentieren eine Multi-Agenten-Umgebung, in der spezialisierte KI-Agenten als digitale Teammitglieder Hand in Hand arbeiten. Diese Agenten greifen auf einen gemeinsamen und versionierten Kontext aus Dokumenten, Modellen und Code zu. Durch dieses „Context Engineering“ erkennen sie Abhängigkeiten sofort, führen automatisierte Architekturableitungen durch und unterstützen Teams bei komplexen Compliance-Vorgaben. Für die Anwender bedeutet dies: weniger Abstimmungsaufwand, minimale Fehlerquoten und deutlich beschleunigte Entwicklungszyklen vom ersten Konzept bis zur validierten Maschine. Dabei wird verdeutlicht, dass echte Akzeptanz für Spezifikationen nicht durch reine Automatisierung, sondern durch den gezielten Einbezug des Menschen entsteht. Mitarbeiter nehmen hierbei die Rolle von Wissens-Kuratoren ein und etablieren eine neue Kultur der kollaborativen Mensch-Maschine-Interaktion.Begleitet wird der Beitrag durch praktische Lessons Learned und messbare Nutzenbeispiele mittels KI Engineering Tools demonstriert, die bereits heute erfolgreich in der industriellen Praxis eingesetzt werden.
Zeit zum Entspannen, Diskutieren und Networken.
Was passiert eigentlich, wenn wir den ganzen Tag Systeme modellieren, Architekturen entwerfen und Begriffe präzisieren – und dann kurz innehalten?
Die philosophische Ontologie fragt nicht nach Implementierungen oder Methoden, sondern nach etwas Grundsätzlicherem: Was heißt es überhaupt, dass etwas ist? Und was setzen wir – oft unbemerkt – voraus, wenn wir über Seiendes sprechen?
Der Vortrag lädt dazu ein, Ontologie jenseits technischer Modelle kennenzulernen: als jahrhundertealte philosophische Denktradition, die sich mit den Grundformen des Seins beschäftigt. Vielleicht hat sie Potentiale dafür, dass wir mit ihrer Hilfe aktuelle Antworten auf heutige Fragen der Modellbildung, der Technik oder der Knowledge Graphen finden. In einem Streifzug durch zentrale ontologische Ideen aus Sicht der Philosophie soll im Vortrag deutlich werden, was es bedeutet, dass wir etwas „seiend“ nennen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem berühmten Aufsatz „On What There Is“ von W. V. O. Quine, der Ontologie als methodische Entscheidung versteht: Nicht alles, worüber wir sprechen, muss existieren – aber alles, was unsere Theorien wahr machen soll, verpflichtet uns. Diese Perspektive eröffnet einen ungewohnten Blick auf Modellierung, Wissenschaft und Verantwortung.
Jan Urbich
Jan Urbich, geb. 1978, ist akademisch sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der Philosophie beheimatet. 2016/2017 und 2018/2019 Feodor-Lynen-Fellowship der Alexander von Humboldt-Stiftung in Chicago und Leipzig. Seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Leipzig.
Veröffentlichungen u.a.: (Mithg.) Handbuch Ontologie (2019); (Hg.) Philosophie 19. Jahrhundert (2016); Benjamin and Hegel. A Constellation in Metaphysics (2015); (Mithg.) Benjamins Wahlverwandtschaften. Zur Kritik einer programmatischen Interpretation (2015); (Mithg.) Der Ausnahmezustand als Regel. Eine Bilanz der Kritischen Theorie (2013); Literarische Ästhetik (2011); Darstellung bei Walter Benjamin (2010).
Zeit den Tag ausklingen zu lassen und mit den Teilnehmern und den Speakern die Eindrücke des Tages zu reflektieren.
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Workshops mit Anwenderthemen; mehr zum Thema Open Space findest du hier.
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In an era where systems are increasingly complex and the pace of innovation continues to accelerate, enterprises must improve how analytical and digital engineering models are developed, validated, and delivered. Traditional, fragmented toolchains manual and model review processes slow progress, introduce risk, and increase costs — making it difficult to compete in today’s fast-moving engineering landscape.
This workshop introduces qAnalytics, a next-generation analytics platform that helps organizations deliver models faster, with higher quality and less effort, while embracing modern engineering practices that drive business value. By embedding continuous integration (CI) principles into model development and lifecycle workflows, qAnalytics enables early issue detection through automated quality checks and real-time change visibility—reducing rework and accelerating time to key milestones. Continuous integration is rapidly emerging as a foundational practice for model-based engineering, extending the CI/CD mindset from software to systems engineering to enable continuous verification, alignment, and execution across disciplines and lifecycle stages.
With qAnalytics, organizations can improve model creation with a predictable, measurable, and automated pipeline shortening iteration cycles, and improving collaboration across teams. Attendees will learn how qAnalytics not only improves operational efficiency and model reliability, but also on how qAnalytics helps organizations reduce time-to-milestone and lower development costs — turning models into high-value business assets.
Zeit zum Entspannen, Diskutieren und Networken.
Zeit den Tag ausklingen zu lassen und mit den Teilnehmern und den Speakern die Eindrücke des Tages zu reflektieren.
Hier könnte dein Thema stehen!
Workshops mit Anwenderthemen; mehr zum Thema Open Space findest du hier.
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The system has been fully designed with utmost care with respect to mechanical, fluid, electrical, software, and networking needs. Yet, the first prototype integration tests reveal subtle conflicts, such as the communication bus speed needing a higher level of shielding to function robustly in the given operational environment of electromagnetic disturbance. Sounds familiar? Come to our session and discover how to connect domain dots to detect and solve cross-domain conflicts early, and how to optimize globally instead of within each domain. Does it require full adoption of top-down MBSE? Not at all, as we’ll discuss in our session.
So, how do you bridge these gaps? For the hardware/software cross-domain example, our session unveils how the Siemens-Infineon partnership delivers a robust ECU platform, integrating Siemens‘ Capital Embedded ECU Software with Infineon’s AURIX™ MCUs and MCAL for seamless application deployment. This scalable solution powers everything from body electronics and battery management to domain/zone controllers and advanced powertrains. It’s already in production, empowering leading OEMs like BMW and global Tier 1s such as Aisin to achieve peak reliability. Plus, get an exclusive look at the future with upcoming AURIX™ RISC-V chips, promising even greater innovation. Join us to see how this collaboration is redefining embedded software development!
Zeit zum Entspannen, Diskutieren und Networken.
Zeit den Tag ausklingen zu lassen und mit den Teilnehmern und den Speakern die Eindrücke des Tages zu reflektieren.
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tbd
Zeit zum Entspannen, Diskutieren und Networken.
Zeit den Tag ausklingen zu lassen und mit den Teilnehmern und den Speakern die Eindrücke des Tages zu reflektieren.
- Hauptraum
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Ein kurzer gemeinsamer Start in den zweiten Konferenztag mit einem Rückblick auf den ersten Tag und Ausblick und Orientierung für den zweiten Tag.
Tim Weilkiens von oose wird gemeinsam mit Marco Bimbi von MathWorks ein SysML v2 – Modell der Apollo 11 Mission nutzen, um Bemerkenswertes und Wissenswertes rund um die SysML v2 aufzuzeigen.
Weitere Details werden noch folgen.
IBM Rhapsody Systems Engineering (Rhapsody SE) ist eine auf SysML v2 basierende, cloud-native, webbasierte Lösung und überzeugt insbesondere durch seine einfache intuitive Bedienung. Die über viele Jahre bewährte Harmony‑Methode wurde in Rhapsody SE integriert und ganz neu um die Möglichkeit KI‑unterstützt zu arbeiten erweitert. So können beispielsweise textuelle Anforderungen analysiert und passende Modellelemente generiert werden. Dies reduziert manuellen Aufwand und beschleunigt den Einstieg in die Modellierung.
Anhand eines praxisnahen Beispiels zeigen wir, wie mit Rhapsody SE in kurzer Zeit ein konsistentes Systemmodell entsteht. Durch die Kombination aus SysML v2, Harmony und KI‑Unterstützung erleichtert Rhapsody SE gerade neuen Anwendern den Zugang zur modellbasierten Systementwicklung und steigert zugleich Effizienz und Modellqualität.
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Workshops mit Anwenderthemen; mehr zum Thema Open Space findest du hier
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Beschleunigen Sie Ihre Entwicklung für Tests und Simulationen
Hardware-in-the-Loop-Tests (HIL) ermöglichen die Validierung komplexer Embedded Systeme unter realistischen Bedingungen, erfordern jedoch im Vergleich zu herkömmlichen Unit-Tests in der Regel mehr Fachwissen, Zeit und Ressourcen.
Dieser Vortrag untersucht, wie künstliche Intelligenz die Entwicklung von HIL-Umgebungen und Testszenarien beschleunigen und gleichzeitig die Einarbeitungszeit für Ingenieure, die neu in diesem Bereich sind, verkürzen kann. Wir werden praktische Anwendungen von KI zur Generierung von Modellen für Umgebungssimulationen und zur Automatisierung von Tests diskutieren – zusammen mit einem Blick auf die aktuellen Grenzen und die Bedeutung menschlichen Fachwissens.
Die Präsentation endet mit einer Live-Demonstration, die zeigt, wie KI-gestützte Techniken HIL-Tests vom Konzept bis zur Ausführung beschleunigen können.
Nutzen:
Praktisches Verständnis dafür, wie KI die Erstellung von HIL-Tests beschleunigen kann
Einblicke in den Einsatz von KI, um die Einarbeitung in HIL-Umgebungen zu beschleunigen
Beispiele dafür, wo KI einen Mehrwert bietet – und wo menschliches Fachwissen unverzichtbar bleibt
Thomas Schütz hat einen Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik der Universität München und ist Geschäftsführer und Berater von Protos Software, die er 1997 gegründet hat. Er war als Projektleiter oder Architekt in vielen Projekten mit dem Fokus auf modellbasierte Entwicklung und Test für komplexe Embedded Systeme tätig. Darüber hinaus ist er Product Owner der PROTOS miniHIL Testing Toolchain und Gründer des Eclipse Open Source Projekts eTrice.
In diesem Workshop zeigen wir konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI in der Produktentstehung und im Systems Engineering. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Demos vom KI-Marktplatz und von VPATH AI, die veranschaulichen, wie KI bei typischen Engineering-Aufgaben unterstützen kann — von der Arbeit mit Anforderungen und Spezifikationen bis hin zum Umgang mit komplexen Zusammenhängen über verschiedene Artefakte und Tools hinweg.
Neben den Demos diskutieren wir gemeinsam mit den Teilnehmenden, welche Use Cases in der Praxis besonders relevant sind, wo die größten Potenziale liegen und welche Risiken und Voraussetzungen beim Einsatz von KI berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören unter anderem Datenqualität, Nachvollziehbarkeit, Integration in bestehende Prozesse und die sinnvolle Rolle des Menschen im Zusammenspiel mit KI.
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tba
Die Erstellung von Test Verpflichtungen und deren Verfeinerung zu ausführbaren TestCases erfordert intensive Zusammenarbeit zwischen Testingenieuren und Modellierungswerkzeugen. Anhand einer Fallstudie wird ein kollaborativer KI gestützter Workflow präsentiert, bei dem KI-Assistenz und menschliches Urteilsvermögen systematisch kombiniert werden.
Kernprinzip: Ausgehend von Requirements werden zunächst Test Verpflichtungen – sogenannte TestObligationSceanrios erstellt. Die KI analysiert die Requirements und stellt Fragen statt Annahmen zu treffen. An jeder Ambiguität in den Requirements – unklare SUT-Grenzen, fehlende Initialisierungsangaben, widersprüchliche Anforderungen – stoppt der Workflow und fordert Klärung ein. Jede Entscheidung wird als TestDecision-Requirement im Modell dokumentiert und über Dependencies mit den betroffenen Artefakten verknüpft.
Der Prozess durchläuft drei Phasen: (1) Requirements-Analyse und Erzeugung implementierungsunabhängiger TestObligationScenarios, (2) Verfeinerung zu TestObligationScenarioRefinements unter Verwendung von ArchitectureDetails, (3) automatisierte Erzeugung von TestScenarios mit Prüfung an Checkpoints.
Die Fallstudie demonstriert den Workflow an einem Fenster – Steuersystem. Besonderer Fokus liegt auf der Nachvollziehbarkeit: Jede Designentscheidung ist im Modell dokumentiert, mit Begründung, betrachteten Alternativen und betroffenen Artefakten. Dies ermöglicht Audits, Onboarding und Review-Prozesse.
Erkenntnisse: Der Ansatz reduziert Fehlannahmen signifikant, schafft vollständige Traceability-Ketten und bewahrt Domänenwissen im Modell. Die Balance zwischen KI-Automatisierung und menschlichem Urteil erweist sich als Schlüssel zu qualitativ hochwertigen Testarchitekturen.
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Aussteller-Workshop: Thema wird noch bekanntgegeben.
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