Immer mehr Frauen finden ihren Weg in die Landwirtschaft
L P D – In der ersten Folge der neuen Podcast-Staffel stehen zwei Generationen der Landwirtschaft im Mittelpunkt: die Auszubildende Clara Freudenstein und ihre Ausbilderin Sandra Sohnrey. Gemeinsam geben sie Moderatorin Wibke Langehenke Einblicke in ihren Weg in die Branche, beleuchten Entwicklungen im Berufsbild und diskutieren Zukunftsperspektiven – insbesondere für Frauen.
Neue Förderung, aber viele offene Fragen
L P D – Ein Teil der Moorböden in Niedersachsen soll aus Klimaschutzgründen wiedervernässt werden. Das Problem: Der hohe Wasserstand würde eine Nutzung wie bisher als Weide für Kühe, Mähwiese oder Ackerland verhindern. Nach den Plänen des Bundesumweltministeriums sollen zukünftig die Wiedervernässung entwässerter Moorböden und der Anbau sogenannter Paludikulturen gefördert werden. In einer Paludikultur werden auf wiedervernässsten Moorböden Torfmoose, Nassgräser oder Schilf für die stoffliche Nutzung angebaut.
Diese Kinderbücher machen sich gut im Osternest
L P D – Die Tier- und Pflanzenwelt sowie Technik sind einige der Themen, die viele Kinder interessant finden. Gerade die Osterferien bieten sich an, dass Kinder Erfahrungen zu diesen Themenfeldern in der Natur und auf Bauernhöfen machen. Neben Ausflügen, Urlaub auf dem Bauernhof und vielen Spielideen eignen sich dazu Kinderbücher, die sich mit Landwirtschaft und Natur befassen. Quasi nebenbei lernen die Kinder viel Wissenswertes über Tiere, Pflanzen, Landmaschinen und den Ursprung der Lebensmittel auf ihren Tellern. Die Geschichten ranken sich zudem oft um spannende Abenteuer, die die Protagonisten auf dem Bauernhof erleben.
Wolf: Endlich kann Niedersachsen nun handeln
L P D – Nach jahrelanger Diskussion hat der Bundesrat am heutigen Freitag, 27. März 2026, der Änderung des Bundesjagdgesetzes zugestimmt. „Damit wird der Wolf erstmals bundesweit jagdbar, und die Länder erhalten endlich mehr Handlungsspielraum für ein aktives Bestandsmanagement“, zeigt sich Jörn Ehlers, Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement und Landvolk-Vizepräsident, sichtlich erleichtert.
Am 7. Juni öffnen Niedersachsens Höfe ihre Tore
L P D – Landwirtschaft erleben statt nur darüber zu sprechen: Genau das ermöglicht der „Tag des offenen Hofes“ am 7. Juni in Niedersachsen. Bereits zum 18. Mal laden Landwirtinnen und Landwirte im ganzen Land Bürgerinnen und Bürger ein, moderne Landwirtschaft hautnah kennenzulernen. Hunderte, mancherorts sogar Tausende Besucher werden wie bei den vergangenen Malen auf die Höfen kommen, um zu schauen, wie Landwirtschaft heute wirklich funktioniert.
Bauern starten mit Sommergetreide ins Frühjahr
L P D – Auf den sandigen Böden haben die Landwirte bei vielen Ackerfrüchten im Frühjahr die Nase vorn. Spargeldämme wurden dort bereits aufgepflügt, mit Folie und Tunneln abgedeckt und auch die erste Sommergerste gedrillt. „Trotz der katastrophalen Marktlage wird nicht erwartet, dass dieses Jahr weniger Fläche mit Braugerste bestellt wird“, prophezeit Andreas Lege, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Niedersächsischen Braugerstenanbaues (AG Braugerste). Genau wie bei den Frühkartoffeln ist der Anbau der beiden Hauptsorten Lexy und LG Caruso mit viel Aufwand und Beregnung bei ungewissem Preisniveau verbunden.
Herdenschutz: Zwischen Praxis, Kosten und Politik
L P D – Wie können Weidetierhalter ihre Tiere wirksam vor Wolfsübergriffen schützen – und welche Unterstützung brauchen sie dafür? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Folge der Themenreihe Wolf des Landvolk-Podcasts. Moderatorin Wibke Langehenke spricht dafür mit der Koordinatorin für Herdenschutz der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Elke Steinbach, dem Landwirt Florian Martens aus dem Kreis Verden sowie Dr. Nataly Jürges, Umweltreferentin beim Landvolk Niedersachsen. Gemeinsam diskutieren sie praktische Erfahrungen aus der Weidetierhaltung, wirksame Herdenschutzmaßnahmen und politische Erwartungen an die Zukunft.
Wasser in der Landschaft halten
L P D – Zum Weltwassertag am Wochenende richtete sich der Blick vieler Menschen auf den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser – ein Thema, mit dem sich auch das Landvolk seit Langem intensiv beschäftigt. Passend dazu zeigt die Landwirtschaft konkrete Wege auf, wie Wasser künftig besser in der Landschaft gespeichert und genutzt werden kann.
Landwirte bereiten Weiden auf die Saison vor
L P D – Während im Lande der Frühling bereits vollständig durchstartet, war auf den schwereren Böden und an der Küste lange noch Abwarten angesagt. „Für die Frühjahrsarbeiten war es bei uns noch zu nass, das geht jetzt erst los“, sagt Dr. Karsten Padeken, Vorsitzender des Grünlandausschusses im Landvolk Niedersachsen. In der Wesermarsch sei zwar schon etwas Gülle gefahren worden und auch die Weidezäune würden instandgesetzt, das Schleppen und Striegeln der Weiden, die Nachsaat und das Ausbringen von Dünger werde jedoch später als sonst losgehen. „Dafür muss der Boden gut abgetrocknet sein“, sagt der Milchviehhalter ungeduldig. Denn nicht nur die Bauern freuen sich im Frühjahr auf die Außenarbeiten, auch die Kühe schnuppern die frische Frühlingsluft und die damit verbundene Weidesaison.
Mindestlohn: Sonderregelung für Saisonarbeitskräfte ist zulässig
L P D – Ein kleines, aber deutlich spürbares Aufatmen geht seit wenigen Tagen durch Niedersachsens Sonderkulturbetriebe. Spargel-, Beeren- und Obstbauern sehen sich erstmals seit Langem in ihrer Forderung nach einer rechtssicheren Lösung beim Mindestlohn bestätigt. Ein im Auftrag eines Verbändebündnisses der grünen Branche erstelltes Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis: Eine Sonderregelung für landwirtschaftliche Saisonarbeitskräfte ist rechtlich zulässig. Für Niedersachsen ist das eine wichtige Nachricht. „Jetzt können unsere Familienbetriebe im Alten Land etwas Hoffnung schöpfen, dass nun auch rechtlich gesichert ist, dass eine Ausnahme vom Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte zulässig ist“, sagt Claus Schliecker, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau im Landvolk Niedersachsen. Die Fachgruppe hatte den Gutachter mit betriebswirtschaftlichen Daten aus der Praxis unterstützt.
Entenhaltung: Niedersachsen setzt Maßstäbe
L P D – Enten haben hohe Ansprüche: Sie brauchen einen trockenen Liegeplatz und gleichzeitig lieben sie Wasser, um darin zu baden und ihr Gefieder zu pflegen. „Jede Ente hat bei uns die Möglichkeit, mit ihrem Kopf unter Wasser zu tauchen“, beschreibt Entenhalter Wilhelm Kollmer-Heidkamp aus Lindern, Landkreis Cloppenburg, die Haltung der Pekingenten. Spätestens ab dem 21. Lebenstag stellt er eigens dafür angefertigte flache Badewannen in den Stall, die es den Tieren ermöglichen, ihr Gefieder zu pflegen. „Dieses natürliche Verhalten ist für Enten besonders wichtig“, sagt Kollmer-Heidkamp anlässlich des Tags des Geflügels am 19. März.
Staudte ignoriert Forderungen der großen Mehrheit der Milchbauern
L P D – Die Milchbauern in Niedersachsen sind derzeit mehr als frustriert. Zum einen hat sich der Milchpreis aufgrund hoher Milchmengen bereits seit Dezember auf niedrigem Niveau eingependelt, zum anderen monieren sie die Versäumnisse des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, die Rahmenbedingungen für die Milcherzeugung so zu gestalten, dass sie sich wettbewerbsfähig aufstellen können. Nun fordert Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte eine freiwillige Milchmengenreduktion – gegen den Willen der großen Mehrheit der Milchbauern – mit der Begründung, diese habe bereits im Jahr 2016 vielen Milcherzeugern geholfen.













