2014-2020
Interreg V-A Italien Österreich

@Credits by Shutterstock, Inc.Programmzeitraum 2014-2020
Das Programm wurde aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und nationalen öffentlichen Zuschüssen in Höhe von 98 Millionen Euro finanziert. Mit diesen Mitteln setzte das Programm italienisch-österreichische Kooperationsprojekte in den Bereichen Forschung und Innovation, Natur und Kultur um und förderte den Ausbau der institutionellen Kompetenzen und die regionale Entwicklung auf lokaler Ebene.
Die Interreg-V-A-Strategie wurde auf der Grundlage der Europa-2020-Ziele, der EUSALP-Makrostrategie und der Analyse der Bedürfnisse, Möglichkeiten, Stärken und Schwächen des Programmgebiets entwickelt. Die Zivilgesellschaft wurde durch Konsultationen ebenfalls einbezogen.
Prioritäten
Für den Finanzierungszeitraum 2014-2020 wurden vier Investitionsprioritäten festgelegt.
Das Programmgebiet
Das Kooperationsgebiet wurde im Vergleich zu früheren Programmen auf die ehemaligen Flexibilitätsgebiete ausgedehnt. Wie das aktuelle Gebiet umfasste es 50 000 km2 und beherbergte 5,5 Millionen Einwohner. Es umfasste 19 NUTS-3-Gebiete, die sich wie folgt auf drei italienische und drei österreichische Regionen verteilten:
Österreich:
Land Kärnten: Klagenfurt-Villach, Oberkärnten, Unterkärnten.
Land Salzburg: Lungau, Pinzgau-Pongau, Salzburg und Umgebung
Land Tirol: Innsbruck, Tiroler Oberland, Tiroler Unterland, Außerfern und Osttirol
Italien:
Autonome Provinz Bozen-Südtirol
Region Venetien: Provinzen Belluno, Treviso und Vicenza
Autonome Region Friaul-Julisch-Venetien: Provinzen Udine, Gorizia, Pordenone und Trieste
@Credits by Interreg IT- ATUnsere Resultate
Dank der gesammelten Erfahrungen hat sich das Programm als wichtigstes Instrument der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erwiesen, das ein Klima des Vertrauens schafft und zur Überwindung verschiedener sprachlicher, administrativer und rechtlicher Hürden beiträgt. Insbesondere hat es durch seine Projekte bewiesen, dass es sich positiv auf die Strategien der nachhaltigen Entwicklung und die Sensibilisierung der Bevölkerung und der Fachleute für Umweltfragen auswirkt. Dies zeigt sich vor allem im Hinblick auf den Schutz grenzüberschreitender Ökosysteme und Lebensräume. Auf diese Weise hat Interreg einen Beitrag zu den Klimazielen der EU geleistet.
Interreg-Projekte haben auch kleine Unternehmen dazu ermutigt, bei einer Vielzahl von Themen grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten. Die institutionelle Zusammenarbeit wurde gestärkt, u. a. durch die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen in wichtigen Bereichen wie der Risikoprävention. Schließlich sollten die gemeinsamen Initiativen verschiedener Organisationen und Institutionen an der direkten Grenze durch den CLLD-Ansatz in Bereichen wie Kinder- und Jugendbetreuung, Medizin, Mobilität, Umwelt und Gesundheit nicht außer Acht gelassen werden.
314
finanzierte Projekte
357
beteiligte Partner
97 Mio. €
investierte Fördermittel
Erfolgsstories
Hier finden Sie einige der Projekte, die ihre Ziele sehr gut erreicht haben und als Vorbild für aktuelle und zukünftige Interreg-Begünstigte dienen können.