Wer englischen Tee mag – und ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Berührungspunkte – kennt englische Teebeutel. Das sind die ohne Faden und Etikett dran, ganz minimalistisch nur der Teebeutel selbst. Fand ich bei meinem ersten Englandaufenthalt in den frühen 80ern schon witzig.
Geschmacklich liegt mir das auch ganz gut – kräftige, malzige, dunkle Tees mit Umpf, kein ätherisches Blumenwasser. Darjeeling riecht zwar gut in der Teedose, schmeckt mir aber zu mild, und das ganze grüne und sonstige nichtschwarze Zeug finde ich bisher auch eher witzlos, zumal das alles nicht mit Milch zusammenpasst, und Tee ohne Milch geht gar nicht. Das mag sich antun, wer will, ich verzichte in aller Regel dankend.
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