Allerdünnstes Handy ever!eins!

Es ist seit einer ganzen Weile so, dass immer mal wieder das dünnste Handy der Welt auf den Markt gebracht wird. Furchtbar dick sind die schon lange nicht mehr, aber manchmal schafft es ein Hersteller, so ein Ding nochmal einen halben Millimeter dünner zu machen als alle bisherigen. Das ist wohl ingenieurstechnisch nicht ganz ohne und wird dann auch gern offensiv beworben.

Jetzt ist mir die Ankündigung eines namhaften Smartphoneherstellers begegnet, das neueste Modell sei nur 5,8 Millimeter dick. Mein mittlerweile auch schon recht betagtes Handy ist mit 8,5 Millimeter noch vergleichsweise mächtig, dabei kam mir das anfangs schon wahnsinnig dünn vor.

Seitdem haben sie also nochmal 2,7 Millimeter Dicke eingespart, bei – hofft man – vergleichbarer Verwindungssteife und Bruchsicherheit. Das mag technisch ein Erfolg sein, aber ich sehe den Mehrwert nicht. Egal, wenn sie meinen, dass das was bringt, sollen sie Weiterlesen „Allerdünnstes Handy ever!eins!“

Und dann war da noch… (38)

… der Mann mit den drei Smartphones.

Die drei Telefone stecken jeweils in aufklappbaren Hüllen. Er hat sie nebeneinander auf der flachen linken Hand liegen, immer ein Telefon auf der Deckklappe des nächsten. Das Handy ganz rechts liegt auf den Fingerspitzen, die Deckklappe des Handys ganz links liegt auf dem Unterarm. Die Unterkanten der drei Handys stützt er gegen den Brustkorb.

Während er ruhig den Bahnsteig entlang läuft, tippt er mit der rechten Hand er irgendwas in die Telefone, immer abwechselnd. Erinnert mich an dieses Erlebnis.

Sachensucher

Handy verloren oder irgendwo liegengelassen? Ärgerlich. Hoffentlich passwortgeschützt und gesperrt, sonst kann es dreifach unangenehm werden. Egal, ob das Handy bei irgendeiner Gelegenheit aus der Tasche fällt oder ob man es bei Feierabend im Büro liegenlässt (noch schlimmer: auf dem Weg ins Wochenende; ganz schlimm: auf dem Weg in den Urlaub) –  es ist lästig. Je mehr man im Alltag das Smartphone benutzt, desto mehr fehlt es, wenn es weg ist.

Zum Glück kann man solchen Unannehmlichkeiten vorbeugen. Man braucht nur einen Schlüsselanhänger mit einem Chip, der Krach schlägt, sobald man sich über eine voreingestellte oder vom Benutzer festzulegende Distanz vom eigenen Smartphone entfernt. Ob das Ding dann nun blinkt, piepst oder vibriert kann man nach persönlicher Vorliebe einstellen. (Oder ein Implantat speist eine entsprechende visuelle Meldung direkt in den Sehnerv, aber so weit ist man wohl noch nicht.)

Soweit so gut, nie wieder Handy irgendwo vergessen, die Geschichte könnte hier zuende sein. Aber das ist mir zu simpel, das hätte man vermutlich vor dreißig Jahren schon so bauen können, damit kann man heute Weiterlesen „Sachensucher“

Und dann war da noch… (19)

… der Multitasker auf dem Bahnhofsvorplatz. In der linken Hand die glimmende Kippe, rechts am Ohr das schokoladentafelgroße Telefon. Ebenfalls in der rechten Hand einen halbvollen Pappbecher Kaffee, und da wird es interessant. Weiterlesen „Und dann war da noch… (19)“

Hosentaschentelefonate

Irgendwo habe ich gelesen, dass sogenannte Hosentaschenanrufe bei Rettungsleitstellen gelegentlich zum Problem werden. Je nachdem, wie die Telefone konfiguriert sind, kann es wohl, wenn sie in Hosen-, Jacken- oder Handtaschen oder Rucksäcken stecken, dazu kommen, dass Tasten (oder Displays) gedrückt werden und so SOS-Anrufe zustandekommen.

Der Besitzer merkt das in der Regel nicht, er hat ja sein Telefon gar nicht in der Hand. Die Leitstellen haben dann gelegentlich Probleme, festzustellen, ob ein Notfall oder ein Hosentaschenanruf vorliegt, und im letzteren Fall Schwierigkeiten, den Anruf wieder aus der Leitung zu kriegen.

Dabei könnte man Weiterlesen „Hosentaschentelefonate“

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten