2015 hat uns die CNS ohne jegliche vorherige Absprache eine Zulassungspflicht auferlegt.
Angesichts dieser einseitigen Entscheidung war ein erstes Treffen aller Dienstleister unumgänglich. Wo, wer, wie, warum? So viele Fragen, auf die es zu diesem Zeitpunkt keine Antworten gab. Wir waren nicht repräsentativ.
Wir haben uns dann an die Fédération des Artisans gewandt und die Reform genutzt, um unsere eigene Föderation zu gründen. Ich wurde ihr Präsident.
Ein besonders sensibles Thema beschäftigte uns: die Notwendigkeit, das Übernahmeverfahren zu optimieren. Wir haben die ersten Gespräche mit den verschiedenen Behörden aufgenommen (dem Gesundheitsministerium, der CNS, der UEL, der HNO-Gesellschaft usw.).
Heute sind wir repräsentativ und vor allem unverzichtbar in diesen Diskussionen geworden. Dank unserer Berater und der operativen Struktur der Föderation ist es uns gelungen, ein Übernahmeverfahren zu implementieren, das nun den Bedürfnissen aller entspricht.
Aber der Beitritt zur Fédération des Artisans bedeutet auch, sich durch die verschiedenen Meetings neuen Netzwerken zu öffnen und sich vor allem von einem multidisziplinären Team betreut, informiert und unterstützt zu fühlen.
Guy Lejeune | Geschäftsführer von Audièse und Präsident der Confédération des Métiers de la Santé a.s.b.l.