Digitalien in a Nutshell
Verwirrt in Digitalien? Kein Durchblick im Dschungel der digitalen Begrifflichkeiten? Kein Problem: Ich helfe gerne weiter und erläutere in dieser ➜FAQ-Sammlung als Glossar wichtige Begriffe rund um Social Media, Künstliche Intelligenz, Mobile Internet oder digitale Kommunikation.
Viele Begriffe sind in ihrer Definition häufig noch im Fluss. Zu Social Media oder Künstlicher Intelligenz gibt es jede Menge Bezeichnungen, die aus dem Englischen stammen. Daher treffen wir Bezeichnungen wir in unterschiedlichen Zusammenhängen durchaus verschieden verwendet an. Oder es existieren mehrere Begriffe nebeneinander, bis sich schließlich eine Bezeichnung durchsetzt.
Euch fehlt noch ein wichtiger Begriff? Dann ab mit dem zu definierenden Wort in den Kommentar!
Ach ja, wenn ihr diese Glossar-FAQ als nützlich empfindet, dann empfehlt es bitte weiter. Ich habe mal einen Textvorschlag vorbereitet:
Mein Tipp für kurze und gute Erklärungen zu Fachchinesisch in Digitalien, KI und Social Media: https://doschu.com/glossar/ • @doschu
Dankeschön.
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•A• Glossar Digitalien
[expand anchor=adm title=Was genau bedeutet ADM?]Die Abkürzung ADM steht für AUTOMATIC DECISION MAKING; Im Umfeld von ➜KI meint es Software für regelbasierte automatische Entscheidung beispielsweise über Kreditvergaben oder die mögliche Zahlungsmittelauswahl in Online-Shops.[/expand]
[expand anchor=agenda title=Was ist das AGENDA SETTING?]Der Begrif AGENDA SETTING beschreibt die Wirkung von Massenmedien, Meinungen und Themen der öffentlichen Meinung zu bestimmen. Inzwischen ermöglichen das Internet und besonders die vernetzenden Funktionen in ➜Social Media auch interessierten Expert*innen, Organisationen und Unternehmen, spezifische Informationen sichtbar zu machen, ohne auf die Mithilfe der klassischen Medien angewiesen zu sein.[/expand]
[expand anchor=agile title=Was sind AGILE METHODEN?]In zunehmend komplexen Projekten oder auch in der Social Media-Kommunikation ist der einsatz AGILEr Prinzipien wertvoll. AGILE METHODEN dienen dazu, Planungen flexibler und offen für Veränderung zu machen. 12 Prinzipien sind im Agile Manifesto notiert: agilemanifesto.org/iso/de/principles.html[/expand]
[expand anchor=agile title=Was bedeutet AI?]AI ist die Abkürzung von ARTIFICIAL INTELLIGENCE – weiteres siehe ➜KI (Künstliche Intelligenz).[/expand]
[expand anchor=aktivity-communities title=Wie sieht die AKTIVITÄT IN COMMUNITIES aus? (90-9-1-Regel Jakob Nielsen & 80-20 Pareto Prinzip)]Bereits Oktober 2006 beschrieb Jakob Nielsen das Phänomen, dass in öffentlichen Online-Communities 90% der Nutzer*innen passiv konsumiert, 9% der Nutzer*innen gelegentlich etwas beiträgt und nur 1% der Nutzer*innen aktiv kommuniziert. Bei hoher Affinität zu einer Online-Community (beispielsweise in ➜Online-Foren) lässt sich dagegen durchaus das von Vilfredo Pareto im 19. Jahrhundert formulierte Pareto-Prinzip beobachten: 80% konsumiert passiv, 20% trägt aktiv zu Inhalten und Dialogen bei.[/expand]
[expand anchor=algorithmus title=Wie funktioniert ein ALGORITHMUS in Social Media?]Als ALGORITHMUS werden Regel-basierte Prozesse zur Bewertung von Inhalten in Social Media oder auch in Suchmaschinen bezeichnet. Dahinter steckt die Idee, für Nutzer:innen die Inhalte aus der riesigen Menge von ➜Posts oder Websites herausfiltern und damit interagieren (➜Engagement), die für diese von Bedeutung sind. Diese Bewertungs-Prozesse ändern sich ständig und werden nicht veröffentlicht. Nur Plattform-Betreiber wissen, wie sie ihre Schlüsse ziehen; Außenstehende können nur durch Analysen Hinweise auf das Regelwerk dieser automatischen Prozesse erkennen.[/expand]
[expand anchor=api title=Was bedeutet API?]API steht für „Application Programming Interface“; es handelt sich hier um so genannte Schnittstellen, über die verschiedene Computer-Programme Daten austauschen können. So ist es möglich, dass öffentliche ➜Posts auf Plattformen wie beispielsweise ➜Facebook durch Verknüpfungen in Webseiten angezeigt werden können.[/expand]
[expand anchor=app title=Was verbirgt sich hinter APP?]APP ist die Kurzform von „APPlication“, womit spezifische Anwendungsprogramme für Smartphones bezeichnet werden, die über einen APP-Store bezogen und sehr einfach installiert werden können. Inzwischen gibt es auch APPs für Desktop-Computer wie Mac oder auch kleine Programme für Facebook, die als APP bezeichnet werden. Vorteil von APPs für Anwender*innen: Sie liefern schlanke Funktionalität und ausgewählte Inhalte, die auf bestimmte Nutzungs-Szenarien zugeschnitten sind.[/expand]
[expand anchor=AR title=Wie sieht AUGMENTED REALITY (AR) aus?]Im Smartphone wird die Umgebung zu einer AUGEMENTED REALITY / erweiterten Realität durch Lösungen, die optische Informationen erkennen und mit online abrufbaren Daten kombinieren. So dienen auf Produktverpackungen gedruckte optische Codes dazu, das Echtzeit-Bild vor der Computerkamera per Software mit einem beweglichen dreidimensionalen Objekt zu kombinieren. ➜Mobile Augmented Reality Lösungen nutzen die GPS-Position des Kamerahandys und zeigen in Echtzeit über dem Bild der Handykamera eine zusätzliche Informationsschicht wie historische Aufnahmen von Gebäuden. Wichtiger internationaler Player ist metaio, ein in Deutschland gegründetes und 2015 von Apple übernommenes Unternehmen. Neuen Spirit und enorme Bekanntheit bekam AR 2016 mit dem Smartphone-Game Pokémon Go. [/expand]
[expand anchor=avatar title=Was ist ein AVATAR?]Ein AVATAR ist die digitale Entsprechung der Nutzer:innen in einem Computer-Spiel, einer Online-Anwendung oder einer ➜virtuellen Welt (auch character genannt). Bei ➜Twitter wurden zum Beispiel die Profilbilder der Nutzer:innen lange Zeit als AVATARE bezeichnet. In Online-Spielen werden die Spielfiguren häufig mit kostenpflichtigen ➜digitalen Gütern individualisiert.[/expand]
•B• Glossar Digitalien
[expand anchor=b2b title=Wer oder was macht B2B / Business-to-Business?]Geschäftliche Beziehungen zwischen Unternehmen bezeichnet man als BUSINESS TO BUSINESS, abgekürzt B2B. Die Kurzform ist beliebt, da sie leichter zu sprechen ist in Wörtern wie B2B-Marketing als mit den im Deutschen verfügbaren Bezeichnungen Investitions- oder Industriegüter-Marketing. Das B2B-Geschäft ist gekennzeichnet von eher überschaubaren Zielgruppen-Mengen und auf Langfristigkeit ausgelegten Geschäftsbeziehungen – anders als im schneller drehenden Privatkundensegment Business-to-Consumer, B2C).[/expand]
[expand anchor=barcamp title=Wer organisiert ein BARCAMP / UNCONFERENCE / UNKONFERENZ?]Die Event-Variante BARCAMP ist eine offene Konferenz, bei der sowohl Inhalte, Vorträge (so genannte ‚Sessions‘) und Vortragende interaktiv von und mit den Teilnehmenden bestimmt werden. 2005 startete das erste BARCAMPin Palo Alto, bereits 2006 fand die erste UNKONFERENZ in Deutschland statt. Viele moderne Konferenzen wie die COWORK in Deutschland oder die Coworking Europe Conference planen einen Tag ihrer mehrtägigen Konferenzen als UNKONFERENZ / BARCAMP-Tag ein, damit aus der Gruppe der Teilnehmenden aktuelle Themen mit auf die Agenda kommen.[/expand]
[expand anchor=biografie title=Was ist die BIO / BIOGRAFIE in Social Media?]Einige Plattformen wie ➜Instagram oder ➜Twitter bezeichnen das öffentliche Kurzprofil zu einer Person als BIOGRAFIE – kurz BIO.[/expand]
[expand anchor=blackbox title=Was ist das BLACKBOX-PROBLEM?]Bei Softwarelösungen besteht ein BLACKBOX-PROBLEM, wenn in deren Code kein Einblick gewährt wird. Daher kann nicht nachvollzogen werden, wie bestimmte Vorgänge ablaufen. Das Problem besteht ebenso bei ➜AI / KI [/expand]
[expand anchor=blockieren title=Was bedeutet BLOCKIEREN in Social Media?]Mit dem BLOCKIEREN oder BLOCKEN erlauben viele Plattformen den Nutzer:innen andere Teilnehmende von einer Interaktion mit ihnen auszuschließen. Zum Beispiel weil sie ständig unerwünschte Werbung posten, weil es sich um ein gefälschtes Profil handelt, oder jemand Beschimpfungen und Verunglimpfungen veröffentlicht.[/expand]
[expand anchor=blog title=Was ist ein BLOG / WEBLOG?]Der Begriff WEBLOG setzt sich aus „web“ (von World Wide Web) und „log“ (von logbook) zusammen – also ein im Internet geführtes Logbuch. Daher werden Inhalte eines Weblog (oder kurz „BLOG“) in erster Linie chronologisch angeordnet (anders in Websites: Hier werden Inhalte entsprechend einer definierten thematischen Struktur organisiert). Ein BLOG ist ein sehr einfach zu bedienendes ➜CMS mit integrierten Optionen zur Vernetzung sowie zur Interaktion mit den Lesenden (Kommentarfunktion).[/expand]
[expand anchor=blogosphere title=Wie sieht die BLOGOSPHÄRE aus?]Die Bezeichnung BLOGOSPHÄRE (oder engl. blogosphere) wird oft verwendet, um die Gesamheit aller ➜Blogs zu bezeichnen.[/expand]
[expand anchor=blogparade title=Wie funktioniert eine BLOGPARADE?]Blogs laden mit einer so genannten BLOGPARADE(auch Blog Carnival) andere Blogautor*innen ein, zu einem bestimmten Thema Beiträge in ihren jeweiligen Blogs zu verfassen. So werden verschiedene Sichtweisen und Meinungen zusammengetragen. Gleichzeitig machen die vielen Berichte das gewählte Thema stärker sichtbar. Blogautor*innen verlinken zur Teilnahme an einer BLOGPARADEden ursprünglichen Aufruf in ihrem persönlichen Blogeintrag, damit das aufrufende Blog alle Diskussionsbeiträge in einer Gesamtschau der Aktion würdigen und verlinken kann. Gerade für eher unbekannte oder neu gestartete Blogs ist die Teilnahme an einer BLOGPARADE eine gute Strategie, Aufmerksamkeit und Leserschaft auf- oder auszubauen. Es gbt geschlossene BLOGPARADEN wie der Aufruf der Ironblogger München zum 2. Geburtstag oder die Leidenschaft-Blogparade. Inzwischen bildet der Begriff ➜Webparade besser die Vielfalt der gewählten Plattformen für einen Beitrag ab.[/expand]
[expand anchor=blogroll title=Wo finde ich eine BLOGROLL?]In ➜Blogsist die BLOGROLL eine verlinkte Liste zu Blogs anderer Autoren, die vom Betreiber des Blogs regelmäßig gelesen und durch die BLOGROLL empfohlen werden. Typischerweise wird die BLOGROLL in der Seitenleiste oder im Footer-Bereich des eigenen Blogs angezeigt.[/expand]
[expand anchor=bluesky title=Was ist die Plattform BLUESKY genau?]Der Exodus der Fans des ursprügnlichen ➜Twitter / X führte sie zu ➜Mastodon und in den USA vorwiegend zu BLUESKY. Es zählt ebenfalls zum ➜Microblogging und weist ähnliche Funktionalität wie die anderen Dienste auf. Ein neues Profil auf BLUESKY kann aktuell nur per Warteliste oder mit Einladungscode bestehender Nutzer:innen angelegt werden.[/expand]
[expand anchor=bot title=Wer oder was ist ein BOT?](1) Auf Kurznachrichten-Plattformen wie ➜Mastodon oder ➜Twitter gibt es automatisch geführte Profile, die Inhalte ohne Eingriff eines Menschen zur inhaltlichen Sammlung posten. (2) Bei Suchmaschinen werden die Programme, mit denen die Inhalte des Internet nach brauchbaren Inhalten für den Suchmaschinen-Index durchforstet werden, ebenfalls BOTS (oder „robots“) genannt. (3) Des weiteren gibt es so genannte ➜Messenger-BOTs, die in Messenger-Lösungen automatisiert vordefinierte Antworten geben, auch Chatbots / Chat-Bots genannt.[/expand]
[expand anchor=BYOD title=Was bedeuetet BRING YOUR OWN DEVICE (BYOD)?]Mit der zunehmenden technologischen Entwicklung Schritt halten, das fällt einigen Unternehmen schwer. Resultat ist: Mitarbeiter:innen setzen im privaten Umfeld wesentlich fortschrittlichere Software oder Geräte ein, als sie am Arbeitsplatz vorfinden. Ein Ansatz ist es daher, der Belegschaft zu erlauben, auf ihren eigenen Geräten (vorwiegend sind dies Smartphones oder Tablets) zu arbeiten, also ihr eigenes Gerät mit zur Arbeit zu bringen und beruflich zu nutzen.[/expand]
•C• Glossar Digitalien
[expand anchor=cargokult title=Was ist ein CARGO KULT?]Das Imitieren eines beobachteten Verhaltens, ohne den Sinn verstanden zu haben, wird CARGO KULT genannt. Die erhoffte Auswirkung, die am Vorbild gesehen wurde, tritt nur in Ausnahmefällen ein – siehe Social Media oder nur Cargo Kult.[/expand]
[expand anchor=caturday title=Wann und was ist CATURDAY?]An Samstagen begegnen wir im Social Web auch auf eher seriös gehaltenen Seiten Katzenfotos. Die Fotos oder beschreibenden Posts enthalten den ➜Hashtag #CATURDAY und markieren so, dass es sich um eine augenzwinkernde Huldigung der Katze am Samstag handelt (cat + saturday = caturday). Ein Beispiel, wie der bei Social Media-Nutzer*innen beliebte so genannte cat content ab und zu sogar von Firmen in der Kommunikation eingesetzt wird.[/expand]
[expand anchor=checkin title=Wie funktioniert ein CHECK-IN / EINCHECKEN in Social Media?]Check-in nennen Dienste aus dem Umfeld der ➜Geo-Social Networks oder ➜Location-Based Services die aktive Bestätigung der Anwender, dass sie sich aktuell an einem bestimmten Ort (Sehenswürdigkeit, Bahnhof, Café, Unternehmen, Park…) aufhalten. CHECK-INs gibt es beispielsweise bei Facebook, Foursquare oder Google Maps („Ich bin gerade hier“).[/expand]
[expand anchor=clickbait title=Warum gibt es CLICKBAIT?]Die Bezeichnung CLICKBAIT wird für Posts in Social Media verwendet, die so spannend klingen, dass Online-Nutzende an sich halten müssen, nicht auf den Link zu klicken. Meist gibt es dann gar nicht so spektakuläre Inhalte auf der verlinkten Website, sondern die Website braucht Online-Besuche für ihre Werbefinanzierung – da zählt jeder Klick.[/expand]
[expand anchor=clickworker title=Was nennt man CLICKWORKER?]Mit CLICKWORKER (Klickworker, Klickarbeiter, Ghostworker) werden Menschen bezeichnet, die für geringes Entgelt online repetetive Aufgaben oder Minijobs erfüllen. Ein Beispiel dafür sind Inhaltsbeurteilungen für ➜Social Media-Plattformen, die im Akkord unpassende Posts filtern. Oder die Etikettierung von Inhalten für Trainingsdaten, die von ➜genKI-Systemen zum initialen Lernen benötigt werden. Oft sind mit der Arbeit traumatisierende Erfahrungen verbunden, mit denen die Menschen allein gelassen werden.[/expand]
[expand anchor=cluetrain title=Was bedeutet das CLUETRAIN MANIFESTO?]Das CLUETRAIN MANIFESTO von 1999 startet provokant mit „if you only have time for one clue this year, this is the one to get: we are not seats, or eyeballs or end users or consumers. we are human beings – and our reach exceeds your grasp. deal with it.“ Durch das Internet und einfache Möglickeiten, selber Webseiten online zu stellen, schwand das Kommunikationsmonopol von Medien und auch Marketing oder PR. Das Bild der passiven Zuschauer:innen, Verbraucher:innen oder Konsument:innen hat ausgedient. Das Manifesto appellierte an die Unternehmen, diese Veränderung wahrzunehmen und ihre Kundschaft wie Menschen zu behandeln und mit ihnen in wertschätzendem Austausch zu sein. Die erste der 95 Thesen im CLUETRAIN MANIFESTO lautet entsprechend „Markets are conversations“ (Märkte sind Gespräche).[/expand]
[expand anchor=cms title=Was ist ein CMS (CONTENT MANAGEMENT SYSTEM)?]Die Abkürzung CMS steht für ‚Content Management System‘ und bezeichnet Lösungen, die uns helfen Inhalte im Web vereinfacht zu erstellen, veröffentlichen und zu verwalten. Bekannte CMS-Lösungen sind Drupal, Joomla, Typo3 oder das beliebte WordPress wie in diesem Blog.[/expand]
[expand anchor=complicance title=Was versteht man unter COMPLIANCE?]In der Betriebswirtschaft bezeichnet COMPLIANCE (Regelkonformität) das Befolgen von behördlichen Vorschriften, Richtlinien und Gesetzen im Geschäftsleben. Unternehmen wenden durch Einhalten von internen und externen COMPLIANCE-Vorgaben Schäden vom Unternehmen ab (Image-Verlust, Datenschutz-Verstöße, …) und senken damit das geschäftliche Risiko.[/expand]
[expand anchor=complicance title=Was ist CONTENT in Social Media?]Inhalte im Internet und besonders im Social Web werden inzwischen salopp als CONTENT bezeichnet. Das können Texte, PDF-Dokumente, Bilder, Videos, Präsentationen etc. sein. Für die Kommunikation in Social Media werden spezielle Inhalte benötigt, die in einer ➜Content Strategie identifiziert werden.[/expand]
[expand anchor=content-strategie title=Was ist eine CONTENT STRATEGIE?]Unternehmen stehen vor der Herausforderung für ihr Social Media-Engagement interessante Inhalte bereitzustellen, denn sie wollen Dialog-Angebote zu relevanten Themen (➜Agenda Setting / ➜Social Media Strategie) geben. Die CONTENT STRATEGIE ermittelt, welche Inhalte im Unternehmen für das Social Media-Engagement verfügbar sind, ob und wie diese aufzubereiten sind, welche Inhalte künftig erstellt werden, und welche Partnerschaften sich für gemeinsamen Content anbieten. Die CONTENT STRATEGIE legt sodann den Rahmen für die definierten Social Media-Kanäle fest (Tonality, Themen, Häufigkeit) und erstellt für Blogs, Bluesky, Facebook, Mastodon, Twitter (X), TikTok, Youtube etc. einen groben Themenplan (➜Social Media Redaktionsplan).[/expand]
[expand anchor=coworking title=Wie geht COWORKING?]COWORKING ist eine neue Form des flexiblen Zusammenarbeitens. Typischerweise arbeiten als so genannte ‚Coworker‘ meist Selbständige, Freelancer, Solopreneure, Gründer*innen oder Unternehmens-Mitarbeiter*innen nebeneinander an Schreibtischen einer großzügigen Bürofläche. Den Arbeitsplatz mieten Coworker flexibel auf Zeit: für den Tag, für die Woche, für den Monat. Besonders fruchtbar ist beim COWORKING der gegenseitige Austausch – auch und insbesondere wenn Coworkers aus verschiedenen Branchen zusammen treffen. Der COWORKING Space bietet der dort arbeitenden Community eine professionelle Büroausstattung mit Internet-Zugang, Kaffee-/Teeküche, Postannahme und Besprechungsräumen. Inklusive Kolleg:innen für den fachlichen Austausch.[/expand]
[expand anchor=crowdsourcing title=Wie funktioniert CROWDSOURCING?]Das Internet und spezielle Anwendungen machen es einfach, CROWDSOURCING zu betreiben: Eine große Menge unbekannter Menschen wird aktiviert, um zur Lösung einer Aufgabe beizutragen. Je nachdem welche Art Projekt von vielen Internet-Nutzer*innen unterstützt werden soll, sprechen Initiativen oder Unternehmen von Crowdcreation z.B. für die kollaborative Entwicklung von Produktdesigns oder von Crowdfunding, um Start-ups, Produktideen oder Journalist*innen finanziell zu unterstützen bzw. erst zu ermöglichen.[/expand]
[expand anchor=creativecommons title=Warum gibt es CREATIVE COMMONS?]Veröffentlichungen (Texte, Fotos, Software, Musik…) können mit einer CREATIVE COMMONS Lizenz geschützt werden, um anderen das Teilen dieser Inhalte unter Respekt der jeweiligen Urheber/Urheberinnen zu erlauben.[/expand]
[expand anchor=customerjourney title=Wer reist auf der CUSTOMER JOURNEY?]Die CUSTOMER JOURNEY – auch Buyer’s Journey – bezeichnet die Phasen des Kontakts zwischen Interessierten mit einer Marke, Leistung, einem Podukt oder Unternehmen. Es geht los beim ersten Aufmerksamwerden (awareness), dann gibt es die Kaufüberlegung (consideration), den Kauf oder die Bestellung (purchase), der sich dann die Phasen Kundenbindung (retention) und Weiterempfehlen (advocacy) anschließen. Im Rahmen dieser CUSTOMER JOURNEY gibt es enorm vielfältige digitale und reale Touchpoints (Kontaktpunkte) – und damit verbunden verschiedene Bedarfe der Kundschaft, die in der ➜Content-Strategie zu berücksichtigen sind.[/expand]
•D• Glossar Digitalien
[expand anchor=dark-social title=Was bitte ist DARK SOCIAL?]Der Begriff DARK SOCIAL bezeichnet keine schwarze Magie des Social Media, sondern dass bei vielen Website-Besuchen im Dunklen bleibt, ob dieser Besuch durch Social Media veranlasst wurde. Studien geben an, dass ca. 84 Prozent dieser unzuordbaren Link-Aufrufe zwar durch das Social Media-Engagement der Unternehmen verursacht werden, im ➜Monitoring jedoch nicht erkannt werden. Denn teilen Nutzer:innen Links via eMail oder ➜Messenger, gehen oft kennzeichnende ➜Tracking Codes an den URLs verloren. In den Analyse-Tools werden durch Klick auf diese geteilten Links verursachte Besuche als „direkte Aufrufe“ bezeichnet – und sind doch häufig auf Social Media zurückzuführen. Das ist für die Messbarkeit der Social Media-Aktivitäten zunehmend ein Problem.[/expand]
[expand anchor=dashboard title=Wo finde ich ein DASHBOARD?]Mit DASHBOARD („Armaturenbrett“) bezeichnen grafische Übersichten über Daten. So zeigt ein für eine Firma konfiguriertes Social Media Dashboard an, in welchen Plattformen Beiträge mit vorgegebenen Suchstichworten (Unternehmensname, Produktnamen, Social Media-Accounts, Themen etc.) erscheinen (➜Monitoring).[/expand]
[expand anchor=deepfake title=Was bedeutet DEEP FAKE?]Als DEEP FAKE werden Fotos oder Videos bezeichnet, deren Inhalt extrem verändert wurde, zum Beispiel indem mit hoher Perfektion die Gesichtszüge einer Person auf die Aufnahme eines anderen Menschen übertragen wurden. Möglich wird dies durch die technologische Entwicklung im Bereich ➜generative KI.[/expand]
[expand anchor=deeplearning title=Was ist DEEP LEARNING?]Als Teilbereich des Maschinellen Lernens, in dem Computer Informationen und Zusammenhänge über angleitete Prozesse lernen, verarbeiten die Algorithmen bei DEEP LEARNING eigenständig enorm große Datenmengen. Dazu entwickeln sie künstliche neuronale Netzwerke, in denen sie im Training die Erkenntnisse und Informationen so verknüpfen, dass sie neue Verknüpfungen erstellen können. Typische Anwendungsfelder von DEEP LEARNING sind Bilderkennung und -analyse, Spracherkennung oder Autonomes Fahren. (➜generative KI)[/expand]
[expand anchor=digitalien title=Wo liegt DIGITALIEN?]Seit vielen Jahren nutze ich schon den Begriff DIGITALIEN, in das ich vor langer Zeit einzog. Einige bezeichnen selbst im 21. Jahrhundert das Internet noch als ➜Neuland. Für andere Menschen ist es ein weiteres Zuhause, nur eben digital. 2023 widmete ich DIGITALIEN eine unterhaltsame Lernreise in Romanform.[/expand]
[expand anchor=disruptive title=Was ist DISRUPTIVE?]Das Adjektiv DISRUPTIVE (im Sinne einer „umwälzenden Technologie“) zeigt an, dass eine Erfindung, ein Produkt oder eine Dienstleistung den bestehenden Markt enorm und nicht vorhergesehen verändert. DISRUPTIVE Innovations wie MP3-Player oder Digitalkameras haben Nutzungsgewohnheiten in der breiten Masse und Marktstrukturen gleichermaßen grundlegend beeinflusst. Entsprechend wird der Veränderungskraft von ➜Social Media mit der Beschreibung als „Disruptive Communication“ Ausdruck verliehen.[/expand]
[expand anchor=digi-immigrant title=Wer sind DIGITAL IMMIGRANTS?]Nach Marc Prensky sind DIGITAL IMMIGRANTS diejenigen Online-Nutzer:innen, die mit digitalen Technologien (MP3-Player, Handy, Computer, Internet) erst als Erwachsene in Kontakt gekommen sind.[/expand]
[expand anchor=digi-inhabitant title=Wo leben DIGITAL INHABITANTS?]DIGITAL INHABITANTS st eine Bezeichnung für Online-Nutzer:innen, für die -altersunabhängig- das Online-Medium eine starke Bereicherung ihres Lebensalltags ist (nach Prof. Peter Kruse).[/expand]
[expand anchor=digi-native title=Gibt es DIGITAL NATIVES?]Nach Marc Prensky sind DIGITAL NATIVES alle jungen Online-Nutzer:innen, die mit digitalen Technologien (MP3-Player, Handy, Computer, Internet) aufgewachsen sind.[/expand]
[expand anchor=digi-visitor title=Was sind DIGITAL VISITORS?]Mit DIGITAL VISITORS bezeichnet Prof. Peter Kruse diejenigen Online-Nutzer:innen, die -altersunabhängig- das Online-Medium nur partiell nutzen und nicht besonders in ihr tägliches Leben integriert haben.[/expand]
[expand anchor=dsgvo-gdpr title=Was verbirgt sich hinter DSGVO / GDPR?]Die Datenschutz-Grundverordnung (DSG-VO) oder englisch General Data Protection Regulation (GDPR) ist die Verordnung 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie zum freien Datenverkehr – umfangreiche Literaturliste siehe wexelwirken.net … Linkliste zum Thema GDPR / DS-GVO. Eine der vielen Auswirkungen ist die Erfordernis einer Datenschutzerklärung auf geschäftlichen Websites; diese können interaktiv mit Generatoren wie datenschutz-generator.de erstellt werden.[/expand]
[expand anchor=duplicate-content title=Warum gibt es DUPLICATE CONTENT?]DUPLICATE CONTENT (duplizierter Inhalt / doppelter Inhalt) ist ein Fachwort in der Welt der Suchmaschinen. Der Begriff bezeichnet identische Inhalte auf verschiedenen Webseiten, die Algorithmen der Suchmaschinen als Versuch werten, das Ranking einer Website in den Suchergebnissen zu manipulieren. Daher ist bei inhaltsgleichen Online-Contents unbedingt die Kennzeichnung für Suchmaschinen zu beachten. Mehr Informationen dazu siehe Duplizierter Content bei Google.[/expand]
•E• Glossar Digitalien
[expand anchor=earnedmedia title=Was sind EARNED MEDIA?]Mit viel Wahrnehmung und Interaktion belohnte Inhalte über eine Organisation, ein Produkt oder eine Marke, die Interessierte aus persönlichen Gründen in Social Media veröffentlichen, werden EARNED MEDIA (verdiente Reichweite) genannt. Synonyme sind „buzz“ oder ➜Word of Mouth.[/expand]
[expand anchor=employer-branding title=Was ist EMPLOYER BRANDING / EMPLOYER BRAND?]EMPLOYER BRANDING ist die „identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber“ (Definition der DEBA Deutsche Employer Branding Akademie). Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels ist ein positiver EMPLOYER BRAND – die Arbeitgeber-Marke – ein wichtiges Ziel der Unternehmens-Kommunikation und der Personal-Abteilung.[/expand]
[expand anchor=echtzeit title=Was bedeutet ECHTZEIT KOMMUNIKATION?]Als ECHTZEIT KOMMUNIKATION – auch Real-Time Communication – werden die Interaktionen vieler Social Media-Plattformen bezeichnet, über die Menschen nahezu konstant via Internet verbunden sind. Informationen werden immer rascher ausgetauscht. nsbesondere brisante Themen finden so wesentlich schneller ihre Verbreitung, so dass Unternehmen gut beraten sind, durch ➜Monitoring frühzeitig auf eskalierende Diskussionen über die eigenen Produkte hingewiesen zu werden.[/expand]
[expand anchor=emojis title=Wozu gibt es EMOJIS?]Die Smileys oder Emoticons der Anfänge des Internet sind inzwischen grafisch detaillierte und quasi internationale EMOJIS, die in vielen Social Media-Plattformen von den Nutzer:innen eingesetzt werden, um ihre Gefühle begleitend oder alternativ zu ihren Texten auszudrücken. Die EMOJIS sehen inzwischen auf verschiedenen Plattformen unterschiedlich aus, ebenso variiert die Auswahl.[/expand]
[expand anchor=engagementrate title=Was sagt die ENGAGEMENT RATE?]Mit der ENGAGEMENT RATE wird der Prozentsatz von Personen errechnet, die einen Social Media-Beitrag nicht nur gesehen sondern mit diesem interagiert haben ➜Engagement. Dieser Wert ist ein Parameter für die Erfolgsmessung von Social Media-Aktivitäten ➜Monitoring.[/expand]
[expand anchor=engagement title=Was ist ENGAGEMENT in Social Media]Jede Form, in der Nutzer:innen mit anderen Profilen in Social Media interagieren, zählt zum ENGAGEMENT. Es umfasst viele Aktivitäten zum Beispiel auf Gefällt mir-Klicken, Beiträge, Teilnahme an Live-Videos, etc. In vielen Social Media-Plattformen ist das ENGAGEMENT der angemeldeten Personen entscheidend für die Sichtbarkeit von Profilen und deren Beiträge. Genauso fließt dies in die individuelle Bewertung im ➜Algorithmus der Plattformen ein.[/expand]
•F• Glossar Digitalien
[expand anchor=facebook title=Was ist die Plattform FACEBOOK?]FACEBOOK ist ein ➜Social Network, das neben der Vernetzung der registrierten Nutzer:innen auch viele Optionen anbietet, Inhalte (Fotos, Videos, Web-Links, Apps) und Werbung über diese Plattform zu verbreiten. FACEBOOK startete 2004 in den USA zur Vernetzung von Studierenden – inzwischen ist es teils Freizeit- teils Business-Netzwerk. Nutzer:innen, die sich gegenseitig als Bekannte bestätigen, werden „Freunde“ („friends“), Profile von Marken, Organisationen, Unternehmen oder an einem Thema Interessierten werden „Facebook Seiten“ (früher gerne „fan page“) genannt. Jedes Profil (egal ob persönliches Profil eines Nutzers oder das Profil einer Facebook Seite) hat eine „Pinnwand“, über die kommuniziert werden kann. Facebook öffnete zu Beginn stärker als Netzwerke wie ➜LinkedIn oder ➜Xing die Plattform für andere Inhalte und machte so das Inhaltsangebot enorm vielfältig und damit unterhaltsam. Das Netzwerk avancierte zur weltweit größten Foto-Sharing-Plattform und macht zunehmend Video-Inhalte direkt über die Plattform zugänglich.[/expand]
[expand anchor=facebook-page title=Was sind FACEBOOK PAGE / FAN PAGE / FACEBOOK SEITE? ]Neben einem persönlichen Profil ermöglicht das ➜Social Network ➜Facebook Informations-Seiten zu Geschäften, Unternehmen, Organisationen etc. einzurichten, um mit Nutzer*innen des Netzwerks zu kommunizieren und interagieren. Mitglieder abonnieren FACEBOOK SEITEN durch Klick auf Gefällt mir (➜like). Sie werden als „Fans“ oder „Abonnenten“ bezeichnet und erhalten Updates dieser Seite in ihrem Nachrichtenstrom ➜Newsfeed.[/expand]
[expand anchor=facebook-reactions title=Wie funktionieren FACEBOOK REACTIONS?]Anfang 2016 erweitert das ➜Social Network ➜Facebook die Gefällt mir-Funktion: Zu dem bekannten Symbol „Daumen hoch“ können Nutzer:innen auf den Post mit einem Herzchen für „love“ sowie ➜Smileys für „wow, haha, sorry, anger“ reagieren. Studien zeigten bereits im ersten Monat der Einführung dieser FACEBOOK REACTIONS, dass die neuen Symbole zu erheblich mehr Reaktionen anderer Nutzer:innen führen (siehe Leidenschaft – Würze für den Dialog).[/expand]
[expand anchor=face-reenactment title=Wie funktioniert FACE REENACTMENT in KI?]Der Prozess, mit dem speziell dafür trainierte ➜generative KI die Mimik einer Person Menschen auf das gefilmte Mienenspiel eines anderen Menschen überträgt, wird FACE REENACTMENT genannt. Damit werden ➜DEEP FAKE möglich.[/expand]
[expand anchor=face-swapping title=Wie funktioniert FACE SWAPPING in KI?]FACE SWAPPING ist der Vorgang, Vorgang, mit der speziell trainierte ➜generative KI die Gesichtszüge einer Person im Video mit denen eines anderen Menschen ersetzt. Prozess für ➜DEEP FAKE-Generierung.[/expand]
[expand anchor=fake title=Was bedeutet FAKE in Social Media?]Leider gibt es im Social Web einige so genannte FAKE-Profile, die Wunschdenken oder niedere Absichten der Nutzer:innen spiegeln. Bei Freundschaftsanfragen via ➜Facebook lohnt ein kritischer Blick, ob die Person tatsächlich ist, wen sie vorgibt zu sein. Inzwischen gibt es durch ➜generative KI unterstützt immer besser gemachte FAKE Profile, die u.a. für Social Engineering gentzt werden. • FAKE bezeichnet auch Fälschungen (siehe ➜Fake Content), die ➜DEEP FAKE genannt werden, wenn Videos oder Fotos von Geschehnissen oder Menschen so perfekt und täuschend echt bearbeitet wurden, dass nur noch mit Fachwissen die Bearbeitung zu erkennen ist.[/expand]
[expand anchor=fake-content title=Was wird FAKE-CONTENT genannt?]Mit FAKE-CONTENT werden die Inhalte bezeichnet, die gefälschter, verfälschte oder frei erfunden sind. Formate können beispielsweise Fotos, Videos, Audiodateien, Texte etc. sein. Durch ➜generative KI werden diese Inhalte immer schwerer erkennbar. Siehe auch ➜FAKE, ➜Fake News sowie ➜DEEP FAKE.[/expand]
[expand anchor=fake-news title=Was sind FAKE NEWS?]Mit FAKE NEWS bezeichnen Menschen 2016ff jede Menge Meldungen, Posts, Photos oder Video, die sich im Nachhinein als unwahr herausstellen. Statt mit pauschalem Voranstellen der Silbe ➜Fake sollte besser entlarvend benannt werden, um was es tatsächlich geht: ➜Clickbait, Hoaxes, Lügen, Propaganda (neuerdings auch „alternative Fakten“ genannt), ➜Spam, Täuschungen, Verdrehung von Tatsachen oder auch Gerüchte, fehlender Kontext, Halbwahrheiten, unklare Formulierungen, Recherche-Fehler, falsche Zusammenhänge.[/expand]
[expand anchor=faq title=Was bedeutet FAQ?]Die Abkürzung FAQ steht für „frequent asked questions“. In einer FAQ werden beispielsweise die typischen Fragen und ihre passenden Antworten gesammelt, damit sie als Hilfestellung oder als erste Informationsquelle dienen kann. Sie sind ein sehr beliebter Inhalt in der Social Media-Kommunikation, denn die ➜VUCA-Welt ist so komplex, da sind viele dankbar für Erklärungen.[/expand]
[expand anchor=fediverse title=Wo ist das FEDIVERSE?]Die Gesamtheit der dezentralen und unabhängigen Instanzen, die sich ein einem förderierten Netzwerk vernetzen, wird FEDIVERSE genannt. Es ist die Vermischung der beiden Worte ‚federated‘ sowie ‚universe‘. Im FEDIVERSE sind beispielsweise auch die zunehmend beliebten ➜Mastodon-Instanzen vernetzt. Als ‚Instanzen‘ werden die unabhängig betriebenen Server bezeichnet, die unter lokaler Verwaltung stehen.[/expand]
[expand anchor=filterbubble title=Gibt es eine FILTER BUBBLE (FILTERBLASE)?]Wenn wir Social Media oder Suchmaschinen nutzen, bestimmen wir durch unsere Reaktionen auf Inhalte, welche Online-Seiten wir besuchen, oder mit wem wir verknüpft sind, welche Inhalte wir von den digitalen Medien automatisch zu sehen bekommen. Je nach Plattform werden die Inhalte, die wir anzeigt bekommen mehr oder weniger stark auf uns persönlich zugeschnitten gefiltert. Dass wir uns dadurch (oft unbemerkt und m.E. eigentlich auch schon offline) quasi in einer individuellen Informations-Umgebung befinden, bezeichnete Eli Pariser in einem Vortrag als FILTERBLASE, englisch FILTER BUBBLE bezeichnet: TEDx-Vorträge zu ‚Filterblasen‘ im Internet.[/expand]
[expand anchor=fomo title=Was bedeutet FOMO?]FOMO ist die Abkürzung von „fear of missing out“. Aus Angst, etwas zu verpassen auf Social Media, lassen manche Menschen ihr Smartphone nicht mehr aus den Augen. Sie laden sich damit jede Menge Stress auf. Die Gegenstrategie zu diesem Effekt der Echtzeit-Kommunikation ist es, aktiv etwas offlline zu unternehmen und sich daran als Joy of missing out, JOMO zu erfreuen.[/expand]
[expand anchor=friends title=Wer sind FRIENDS / FREUNDE in Social Media?]➜Facebook bezeichnet die miteinander verknüpften persönlichen Profile als FREUNDE (FRIENDS). Beiträge von den direkt verknüpften Kontakten haben eine hohe Wahrscheinlichkeit im persönlichen Nachrichtenstrom ➜Newsfeed angezeigt zu werden.[/expand]
[expand anchor=follower title=Wer sind FOLLOWER?]Wer auf ➜Twitter / X andere Profile abonniert, diesen also „folgt“, wird als FOLLOWER bezeichnet.[/expand]
[expand anchor=followerpower title=Was bedeutet FOLLOWERPOWER?]Mit dem ➜Hashtag #FOLLOWERPOWER kennzeichneten lange Zeit Social Media-Nutzer:innen insbesondere auf ➜Twitter / X ihre Updates, wenn sie das Wissen der mit ihnen verknüpften Online-Kontakten anzapfen wollen. Zum Beispiel für Tipps, Ratschläge, Erfahrungen oder Empfehlungen. Dem widersprechen vereinnahmende und abgrenzende Hashtag-Verwendungen wie 2016 das IOS, das nicht nur den Event-Hashtag „rio2016“ sondern auch generische Begriffe wie „Sommer“ und „Spiele“ nur für Offizielle und Sponsoren der olympische Spiele zu reservieren versuchte.[/expand]
[expand anchor=followerfriday title=Wann ist FOLLOWFRIDAY?]Jeden Freitag konnten wir lange Zeit die freundliche und nützliche Geste auf ➜Twitter / X beobachten: Nutzer:innen empfehlen ihren ➜Followern bestimmten Twitterati zu folgen, indem sie einen Tweet mit dem Twitter-Namen sowie dem ➜Hashtag #FOLLOWFRIDAY veröffentlichen. Genauso steht auch der kürzere Hashtag „#ff“ für Empfehlungen anderer Profile an einem Freitag.[/expand]
[expand anchor=forum title=Was ist ein FORUM / ONLINE-FORUM / WEB-FORUM?]In einem ONLINE-FORUM tauschen sich Internet-Nutzer:innen zu bestimmten Themen aus. Foren werden seit Anbeginn des Internet genutzt und haben insbesondere in Deutschland zum Teil sehr starke Communities ausgebildet. Foren sind typischerweise von der gegenseitigen Hilfestellung und dem Erfahrungsaustausch geprägt. Die Kommunikation findet hier vorwiegend zeitversetzt, also nicht in ➜Echtzeit statt, alle Beiträge werden dokumentiert und sind langfristig verfügbar und durchsuchbar.[/expand]
•G• Glossar Digitalien
[expand anchor=gamification title=Was versteht man unter GAMIFICATION?]Mit GAMIFICATION wird die Übertragung spieltypischer Mechaniken auf Inhaltsangebote oder Anwendungen verstanden, die nicht zu Spielen zählen. Die Motivation und Bindung der Besucher:innen von Websites oder Nutzer:innen von Software, Communities, mobiler Apps etc. soll durch GAMIFICATION erhöht werden. In Social Media wie Facebook oder Instagram funktioniert das inzwischen so gut, dass hier schon von Suchteffekten gesprochen wird.[/expand]
[expand anchor=genKI title=Was genau macht GENERATIVE KI?]Als GENERATIVE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (generative artificial intelligence) wird der Zweig der ➜KI verstanden, der mit Neuronalen Netzen und Algorithmen des Maschinellen Lernen, Natural Language Processing sowie ➜Deep Learning selbstständig aus Beispieldaten ‚lernt‘. Dazu erkennen diese KI-Systeme in so genannten ‚Trainingsdaten‘ Muster, Regelmäßigkeiten, Regeln und Wahrscheinlichkeiten der Beziehungen untereinander, die sie in der Generierung anwenden. Die Inhalte, die auf dieser Basis entwickelt werden, basieren auf Wahrscheinlichkeiten, nicht auf so etwas wie ‚Verständnis‘ des Themas.[/expand]
[expand anchor=geo-social title=Was sind GEO-SOCIAL NETWORKS?]Als GEO-SOCIAL NETWORKS (Geo-soziale Netzwerke) werden Spezialangebote von ➜Location Based Services (ortsbezogene Dienste) bezeichnet, die den aktuellen Standort (ermittelt mithilfe der GPS-Daten des Nutzer-Handys) als zusätzliche Information an aktuelle Nachrichten des Anwenders knüpfen. Damit können Nutzer:innen in Anwendungen wie Foursquare mit ihnen verknüpfte Kontakte auf interessante Plätze, Geschäfte oder Restaurants hinweisen und ihnen zeitnah mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten. Beispielsweise um gemeinsam auf den nächsten Zug am Bahnhof zu warten.[/expand]
[expand anchor=gtd title=Was versteht man unter GETTING THINGS DONE (GTD)?]Mit GETTING THINGS DONE – abgekürzt GTD – werden Methoden beschrieben, die Menschen beim Selbstmanagement unterstützen. Diese werden auch gerne als hacks bezeichnet, mit denen die eigene Faulheit ausgetrickst wird.[/expand]
[expand anchor=ghostworker title=Wen nennt man GHOSTWORKER?]Mit GHOSTWORKER (Clickworker, Klickworker, Klickarbeiter) werden Menschen bezeichnet, die ‚im Hintergrund‘ / ‚unsichtbar‘ für geringes Entgelt online repetetive Aufgaben oder Minijobs erfüllen. Ein Beispiel dafür sind Inhaltsbeurteilungen für ➜Social Media-Plattformen, die im Akkord unpassende Posts filtern. Oder die Etikettierung von Inhalten für Trainingsdaten, die von ➜genKI-Systemen zum initialen Lernen benötigt werden. Oft sind mit der Arbeit traumatisierende Erfahrungen verbunden, mit denen die Menschen allein gelassen werden.[/expand]
[expand anchor=googlemeet title=Was ist GOOGLE MEET?]Als GOOGLE MEET bezeichnete Anbieter Google seine Videokonferenz-Funktion, die nur zahlenden Google Apps-Nutzer:innen kostenfrei zur Verfügung steht.[/expand]
[expand anchor=googleplus-page title=Was war eine GOOGLE+ PAGE? (R.I.P.)]Anfang November 2011 eröffnete das ➜Social Network ➜Google+ die Möglichkeit, ähnlich den ➜Facebook Pages neben den persönlichen Google+ Profilen weitere Informations-Seiten zu Geschäften, Unternehmen, Organisationen etc. einzurichten, um mit Nutzer*innen des Netzwerks zu kommunizieren und interagieren. Zunächst waren diese GOOGLE+ PAGES von den in Google Maps genutzten Profilen unabhängig, inzwischen sind diese integriert. Im März 2019 stellte Google das Netzwerk Google+ ein; Wer in Google Maps mit einem Unternehmens-Profil auffallen möchte, sollte sich ➜Google My Business anschauen.[/expand]
[expand anchor=googleplus-localpage title=Was war eine GOOGLE+ LOCAL PAGE? (R.I.P.)] Im Laufe des Jahres 2014 wandelte Google die bekannten Einträge von Restaurants, Museen, Unternehmen oder Cafés in Google Maps in die neuen GOOGLE+ LOCAL PAGES um. So haben lokale Anbieter nun automatisch eine ➜Google+ Page auf Google+, über die sie Neuigkeiten und Aktionen ankündigen können. Siehe aktuell ➜Google My Business[/expand]
[expand anchor=googlemybusiness-localpage title=Was kann GOOGLE MY BUSINESS?]Den früheren Google Local Pages spendierte Google ein neues Zuhause: GOOGLE MY BUSINESS. Lokale Anbieter wie Restaurants, Museen, Unternehmen oder Cafés können hier Neuigkeiten und Aktionen ankündigen – siehe Blogbeitrag mit Tipps Google My Business. Inzwischen wurde diese sehr praktische Oberfläche inzwischen in Google Maps integriert.[/expand]
[expand anchor=gruppe title=Was ist in Social Media eine GRUPPE / GROUPS?]Für den Austausch untereinander bieten einige ➜Social Networks an, sich mit Gleichgesinnten in GRUPPEN zu vernetzen. Die Diskussionen in den GRUPPEN können öffentlich oder privat (nur die Gruppenmitglieder können Beiträge lesen) eingestellt werden. Die Beiträge aus einer GRUPPE bei ➜Facebook werden den Mitgliedern mit höherer Wahrscheinlichkeit in ihrem persönlichen Nachrichtenstrom ➜Newsfeed angezeigt. 2023 stellte die Plattform ➜Xing die GRUPPEN trotz Proteste ersatzlos ein.[/expand]
•H• Glossar Digitalien
[expand anchor=halluzination title=Was soll eine HALLUZINATION sein?]Im Umfeld ➜generativer KI werden falsche Antworten von KI-Anwendungen beispielsweise in Chats als HALLUZINATION bezeichnet. Das System weiß nicht, was „wahr“ ist, es kennt nur Wahrscheinlichkeiten. Darauf stützt es seine Antworten, was zu komplett irreführenden Aussagen führen kann. Die perfekte sprachliche Formulierung macht es Menschen schwer, Fehler zu bemerken oder Antworten von KI-Anwendungen in Frage zu stellen.[/expand]
[expand anchor=hangout title=Was ist ein HANGOUT?]Als HANGOUT oder GOOGLE HANGOUT bezeichnete Anbeiter Google seine Videokonferenz-Funktion. Heute läuft dieses Angebot unter dem Namen ➜Google Meet.[/expand]
[expand anchor=hackathon title=Was versteht man unter einem HACKATHON?]Ähnlich einem Langstreckenlauf wie ein Marathon werden im Rahmen eines HACKATHON – Mix aus „hack“ und „marathon“ – Software-Lösungen zu einer Herausforderung erarbeitet. Die geschieht sehr intensiv in einem Zeitfenster von 48 Stunden.[/expand]
[expand anchor=hashtag title=Was ist ein HASHTAG?]Zu Beginn war es nur die Plattform ➜Twitter / X, die auf Wunsch erster Nutzender ermöglichte, beschreibende Schlagworte (so genannte „tags“) in den Beiträgen zu verwenden. Die Stichworte werden durch ein vorangestelltes „#“ (Hash-Zeichen) gekennzeichnet. Durch Klick auf den HASHTAG werden Beiträge in den jeweiligen Plattformen aufgelistet, die ebenfalls mit diesem Stichwort markiert wurden. Sehr praktisch für Events, wie zum Beispiel #cowork2023 für die Coworking Konferenz / Barcamp der German Coworking Federation. Diese Funktionalität wird inzwischen auch in vielen Social Media-Plattformen wie ➜Instagram, ➜Facebook, ➜LinkedIn, ➜Pinterest oder ➜Youtube genutzt. Siehe auch 9 Tipps zu Hashtags als Infografik sowie Häschtec?! Was, warum und wie.[/expand]
[expand anchor=hybridwork title=Was verstehen wir unter HYBRID WORK?]Mit der zunehmenden Möglichkeit, in vielen Berufen aus dem Homeoffice oder einem Coworking Space heraus zu arbeiten, gestaltet sich die Arbeit zunehmend HYBIRD. Meetings, Zusammenarbeit, Workshops etc. finden in Echtzeit mit Personen statt, die einerseits gemeinsam in einem Büro oder Meetingraum sitzen („onsite“) und andererseits „remote“ via Internet dabei sind. Damit alle gleichberechtigt mitgenommen, gehört und gesehen werden, braucht HYBIRD WORK Spielregeln, Empathie und Moderation.[/expand]
•I• Glossar Digitalien
[expand anchor=influencer title=Wer oder was sind INFLUENCER?]In Social Media beeinflussen Nutzer:innen täglich mit, wie ein Produkt, eine Marke, eine Technologie oder ein Unternehmen wahrgenommen und eingeschätzt werden. Profile mit enormer Reichweite können entsprechend hohen Einfluss auf die Meinungsbildung ausüben und werden als INFLUENCER und Multiplikator:innen bezeichnet. Dabei bedenken: Studien zeigen, je vertrauter wir mit Empfehlenden sind, umso stärker wirken deren Hinweise auf Produkte etc. auf uns. Ob INFLUENCER mit hoher Reichweite dieses Vertrauen wie Bekannte und Befreundete haben, ist nicht zwangsläufig gegeben. Im Business Umfeld auf jeden Fall interessant: CORPORATE INFLUENCER, siehe dazu das Bloginterview Fallbeispiel Corporate Influencer aus München.[/expand]
[expand anchor=instagram title=Was ist INSTAGRAM?]INSTAGRAM ist eine mobile Community, deren Nutzer:innen per Smartphone-App Fotos, kurze Videos oder ➜Livestreams teilen. Fotos können mit den integrierten Filtern und Bearbeitungsfunktionen der ➜App verändert werden. INSTAGRAM gehört inzwischen zu ➜Facebook und bietet seit 2016 zusätzliche Funktionen und Werbemöglichkeiten für so genannte „Business Profile“ an.[/expand]
[expand anchor=ironblogger title=Wer sind IRONBLOGGER?]In einigen Städten schliessen sich Blogger zu so genannten IRONBLOGGER zusammen, damit sie häufiger bloggen und sich untereinander besser vernetzen. Wer den IRONBLOGGERn beitritt verpflichtet sich wöchentlich mindestens einen Beitrag im eigenen Blog zu veröffentlichen. Geschieht das nicht, so sind 5€ für die Bierkasse fällig, die dann in regelmäßigen Treffen gemeinsam fürs Bier investiert werden. Ob es in eurer Stadt schon eine Gruppe gibt, zeigt IronBlogger.de.[/expand]
[expand anchor=iot title=Was bedeuetet IOT / INTERNET OF THINGS?]INTERNET OF THINGS – IOT abgekürzt – ist das Konzept, in dem viele Endgeräte als „smart devices“ online miteinander vernetzt sind. Als typisches Beispiel wird oft ein Kühlschrank beschrieben, der automatisiert Produkte nachbestellt.[/expand]
•K• Glossar Digitalien
[expand anchor=KPI title=Gibt es KEY PERFORMANCE INDICATORS KPI in Social Media?]So genannte Erfolgskennzahlen – KEY PERFORMANCE INDICATORS – werden auch im Online Marketing genutzt (zum Beispiel Click-Through-Rates für Web-Banner oder Öffnungsraten für Newsletter). Die KEY PERFORMANCE INDICATORS für das Social Media-Engagement sind komplexer und individueller, da besonders im ➜B2B nicht die Reichweite zählt, sondern der Dialog mit der relevanten Zielgruppe bei geringem Streuverlust. Für jede Zielsetzung des Social Media-Engagements sind passende Erfolgskennzahlen zu ermitteln, damit nicht vor lauter Messen der Dialog vergessen wird.[/expand]
[expand anchor=KI title=Was ist KI?]KI ist die Abkürzung für KÜNSTLICHE INTELLIGENZ. Das ist eine für den deutschen Sprachgebrauch sehr eupehmistische Übersetzung des Begriffs ARTIFICIAL INTELLIGENCE (AI). KI / AI ist Teil der Informatik, in dem Algorithmen entwickelt werden, um Denkprozesse des Menschen mit Computern und Software zu simulieren. Befeuert durch die Erkenntnisse aus Neuronalen Netzen und Nature Language Processing sind moderne KI-Systeme selbstlernend.➜generative KI[/expand]
[expand anchor=klickworker title=Was sind KLICKWORKER?]Mit KLLICKWORKER (Clickworker, Klickarbeiter, Ghostworker) werden Menschen bezeichnet, die für geringes Entgelt online repetetive Aufgaben oder Minijobs erfüllen. Ein Beispiel dafür sind Inhaltsbeurteilungen für ➜Social Media-Plattformen, die im Akkord unpassende Posts filtern. Oder die Etikettierung von Inhalten für Trainingsdaten, die von ➜genKI-Systemen zum initialen Lernen benötigt werden. Oft sind mit der Arbeit traumatisierende Erfahrungen verbunden, mit denen die Menschen allein gelassen werden.[/expand]
•L• Glossar Digitalien
[expand anchor=landing-page title=Was kann eine LANDING PAGE?]Die LANDING PAGE (Willkommen-Seite, Landeseite) kennen wir aus dem (Online-)Marketing: Eine spezielle Webseite wird genutzt, um zum Beispiel für eine Banner-Kampagne, ein Plakat oder ein GoogleAdWord passenden Inhalt für Interessierte zur Verfügung zu stellen. Das Design greift dabei gerne die Kampagnen-Gestaltung auf, inhaltlich werden speziell Informationen gezeigt, die das beworbene Produkt oder Angebot erläutern – ohne Ablenkung durch typische Website-Navigation etc. Für Social Media werden LANDING PAGEs bei wichtigen Themen ebenfalls genutzt.[/expand]
[expand anchor=lead-nurturing title=Wie funktioniert LEAD NURTURING?]LEAD NURTURING bezeichnet das kontinuierliche „Füttern“ von noch nicht kaufbereiten Interessierten („Leads“) mit relevanten Informationen, die sich langfristig positiv auf die Kaufentscheidung auswirken. Angesichts verlängerter Entscheidungsprozesse im ➜B2B-Geschäft ist es lohnenswert, eine Beziehung zu Leads über einen langen Zeitraum aufzubauen und zu unterhalten. In den USA und in Großbritannien wird LEAD NURTURING schon seit langem diskutiert und betrieben, entsprechende Lösungen zur „Marketing-Automatisierung“ wie beispielsweise Eloqua, Hubspot, Marketo unterstützen dabei. [/expand]
[expand anchor=lean-coffee title=Wie schmeckt ein LEAN COFFEE?]Es handelt sich bei LEAN COFFEE nicht um ein Getränk, sondern um ein Event-Format. Ähnlich einem ➜Barcamp ist es ein Treffen ohne Agenda, die zu Beginn gemeinsam erstellt wird. Die Teilnehmenden sammeln Themen, klären Unklarheiten dazu und stimmen dann ab, welche Themen behandelt werden. Nach 10-15 Minuten wird geklärt, ob das Thema verlängert wird oder in einen weiteren Treffen vertieft wird. Im Blog gibt es dazu zwei Beiträge: Lean Coffee.[/expand]
[expand anchor=lernOS title=Was ist LERNOS?]lernOS ist eine Methode für lebenslanges (Selbst-)Lernen. Eine coole Bewegung in Deutschland entwickelt und veröffentlicht LERNOS Guides / Leitfäden unter ➜Creative Commons. Zu Themen wie „Community Management“, „Lebenslanges Lernen“ oder „Sketchnoting“ werden darin für einen Zeitrahmen von zwölf Wochen Impulse und Aufgaben derart aufbereitet, dass die Themen mit eigenem Zutun erarbeitet werden können. Dazu ist ein „lernOS-Circle“ mit fünf Teilnehmenden vorgesehen, die sich über die Zeit gegenseitig unterstützen. Jede Woche tauscht sich ein Circle in einstündigem Treffen zu Erfahrungen und Ergebnissen aus, bringt Interpretationen und Blickwinkel zusammen. Details siehe LernOS Website.[/expand]
[expand anchor=like title=Was ist ein LIKE?]LIKE begann als Synonym für die positive Reaktion von Nutzer:innen des Social Network ➜Facebook auf Fotos, Nachrichten oder Link-Empfehlungen anderer oder von ➜Facebook Seiten. Wenn jemand regelmäßig Aktualisierungen einer Facebook Seite erhalten möchte, geschieht dies zum Beispiel durch den Klick auf „Gefällt mir“ dieser Seite. Umgangssprachlich bezeichnet man diesen Klick als „liken“ bzw. als „geliked“ (siehe auch ➜Facebook Reactions) Inzwischen ist LIKE ein Synonym für die positive Reaktion auf Posts in diversen Social Media.[/expand]
[expand anchor=linkedin title=Was ist LINKEDIN?]LINKEDIN ist ein ➜Social Network, das in den USA gegründet wurde, um Geschäftsleute miteinander zu verbinden (➜B2B). Stärker als das deutsche Business-Netzwerk ➜Xing expandiert auch diese Plattform international, und ähnlich ➜Facebook oder vormals Xing können sich Nutzer:innen in Gruppen austauschen. Inzwischen gibt es neben den „Company Pages“ (Unternehmens-Seiten) auch die Möglichkeit bebilderte, längere ➜Posts („Artikel“) zu verfassen. Video- und Audio-➜Livestreams sind ebenfalls möglich. Im Juni 2016 wurde LINKEDIN von Microsoft übernommen.[/expand]
[expand anchor=liste title=Was ist eine LISTE? (Facebook, Bluesky, Mastodon, Twitter / X)]Mit LISTEN können Nutzer:innen von ➜Facebook, ➜Bluesky,➜Mastodon oder ➜Twitter / X interessante Kontakte oder Profile bestimmten Themen oder Kontaktgraden zuordnen. Das hilft beim Lesen durch Filtern relevanter Updates und bei Facebook beim Veröffentlichen von Nachrichten oder Fotos, die nur bestimmten Kontakten in Listen angezeigt werden sollen.[/expand]
[expand anchor=livestream title=Was ist ein LIVESTREAM?]Wie eine Liveübertragung im Sport etc. können wir heute mit einem LIVESTREAM in Echtzeit auf verschiedenen Plattformen mit Interessierten interagieren. Durch die Kommentarfunktionen auf Plattformen wie ➜Facebook, ➜Instagram, ➜Twitch oder ➜Youtube findet ein Dialog mit den aktiv Zuschauenden statt. Als Beispiel schaut euch gerne meine LIVESTREAMs im Online Salon oder toolXplorers an.[/expand]
[expand anchor=llm title=Was bedeutet LLM?]LARGE LANGUAGE MODEL (LLM) ist ein Algorithmus aus dem Spektrum der Künstlichen Intelligenz ➜KI. Hier wird mit ➜Deep Learning und riesigem Textinput trainiert, damit der Algorithmus lernt, mit welchen Wahrscheinlichkeiten welche Worte aufeinander folgen. So können dann Textinhalte analysiert und zusammengefaßt werden. Genauso können auf der Basis von Textinputs neue Texte generiert werden, die auf diesen Wahrscheinlichkeiten der benachbarten Worte basieren. Es mag scheinen, hier fände menschliches Fühlen und Denken statt, tatsächlich entwickelt das LLM nur die wahrscheinlichsten Antworten basierend auf dem Text, mit dem es trainiert wurde.[/expand]
[expand anchor=LBS title=Was sind LOCATION BASED SERVICES?]Als LOCATION BASED SERVICES (ortsbezogene Dienste) werden Geo-Web-Dienste auch bezeichnet. Sie umfassen Dienstangebote, die aufgrund der GPS-Daten eines Nutzer-Handys spezifische Online-Inhalte präsentieren. Das macht zum Beispiel das 2016 sehr beliebte Spiel Pokémon Go (siehe ➜AR). Mit einer Networking-Komponente ausgestattet bietet Foursquare registrierten Nutzer:innen an, interessante Plätze, Geschäfte oder Restaurants der jeweils aktuellen Umgebung von Bekannten empfohlen zu bekommen: In diesem Fall spricht man von ➜Geo-Social Networks (Geo-soziale Netzwerke).[/expand]
[expand anchor=LoMoSo title=Wer oder was sind LOMOSO?]LOcation MObile SOcial – kurz LoMoSo – wird in der Marktforschung die neue Konsumentengruppe genannt, die per Smartphone / Tablet Anwendungen nutzt, die soziale, ortsbezogene und mobile Komponenten vereinen (siehe ➜SoLoMo).[/expand]
•M• Glossar Digitalien
[expand anchor=machine-learning title=Was ist MACHINE LEARNING?]Maschinelles Lernen (MACHINE LEARNING) ist der Vorgang, in dem angeleitet Computer aus Daten und Informationen ›lernen‹.[/expand]
[expand anchor=mashup title=Wie funktioniert ein MASHUP?]Ein MASHUP bezeichnet die Kombination von bestehenden, veröffentlichten Werken (Text, Fotos, Video Musik, etc.) zu einem neuen Inhalt. Im Musikbereich als Remix bekannt, in der Kunst als Collage, handelt es sich besonders im ➜Social Web des Internet um die Rekombination von Online-Inhalten. Beispielsweise ergibt ein ➜Social Media Newsroom mit Inhalten zu einem Unternehmen aus diversen Plattformen des Social Web einen MASHUP-Content.[/expand]
[expand anchor=mastodon title=Was ist MASTODON?]Die vergleichtsweise junge Plattform MASTODON ermöglicht den Austausch von kurzen Mitteilungen und zählt zu den ➜Microblogging-Lösungen. 2016 startete MASTODON in Deutschland und setzt vo Konzept her statt Zentralität auf Verteilung: Denn anders als zum Beispiel ➜Twitter / X handelt es sich hier um ein dezentrales Netzwerk. Die Open Source-Software kann von Interessierten verwendet werden, um auf eigenen Servern so genannte „Mastodon Instanzen“ zu installieren, die dem gesamten Netzwerk hinzugefügt werden können. Passend zum Sinnbild des Mastodons werden die Post „Tröts“ genannt, die bis zu 500 Zeichen im Textfeld enthalten können. wikipedia notiert über 10 Millionen registrierte Nutzende im MASTODON Netzwerk (März 2023).[/expand]
[expand anchor=medium title=Was ist MEDIUM?]Ein sehr einfaches persönliches ➜Blog kann mit MEDIUM geführt werden. Ohne Erweiterungs-Möglichkeiten steht bei MEDIUM der Textinhalt im Vordergund. Praktisch: Zu jedem Beitrag zeigt die Plattform an, wie viel Zeit für das Lesen des Artikels ungefähr benötigt wird.[/expand]
[expand anchor=mention title=Was bedeutet MENTION?]Die Erwähnung eines anderen Profils in Social Media durch vorangestelltes „@“wird MENTION genannt. Die Anwendungen starten durch das Symbol interaktiv in der Mitgliedsliste nach passenden Profilnamen. Das gekennzeichnete Profil wird über die Erwähnung benachrichtigt. Daher gilt ein MENTION von Privatpersonen durch Unternehmen als unerlaubte Werbung.[/expand]
[expand anchor=messenger title=Was ist ein MESSENGER?]Durch die Smartphones sind MESSENGER für die direkte Kommunikation der Standard. Heute werden kaum noch SMS versendet. Direkte Nachrichten tauschen Menschen meist via WhatsApp (gehört zu ➜Meta), Facebook Messenger oder anderen Diensten wie Signal, Threema, telegram aus.[/expand]
[expand anchor=meta title=Wer ist META?]Die Firma Facebook Inc. hinter beliebten Social Media-Plattformen wie ➜Facebook, ➜Instagram oder ➜Whatsapp hat sich Oktober 2021 in META umbenannt.[/expand]
[expand anchor=metaverse title=Was ist das METAVERSE?]Im Science Fiction-Roman „Snow Crash“ beschreibt Neal Stephenson das METAVERSE – 1992 (ja!). Eine digitale, dreidimensionale Welt, in der sich Nutzer:innen mit ➜Avataren bewegen. Facebook bzw. inzwischen in ➜Meta) umbenannt nutzt den Begriff für ihre 3d-Aktivitäten.[/expand]
[expand anchor=microblog title=Was versteht man unter MICROBLOGGING?]Die bekannteste MICROBLOGGING-Plattform ist ➜Twitter / X. Microblogging heisst es, da eine Art öffentliches Blog geführt wird, in dem jedoch nur kurze Nachrichtgen, also kleinste Blogbeiträge veröffentlicht werden. Auf jeden Fall ➜Bluesky & ➜Mastodon als Newcomer im Blick haben.[/expand]
[expand anchor=mindmap title=Was ist ein MINDMAP?]Ein MINDMAP wird angefertigt, um Ideen, Informationen, Planungen, Details etc. visuell zu strukturieren. Es ist ein Diagramm mit einem zentralen Ausgangspunkt, von dem hierarchisch strukturiert weitere Elemente abgehen. Die Elemente dieser Karte können Worte, Sätze, Fragen, Bilder, Skizzen oder Symbole sein. Das Anfertigen wird Mindmapping genannt. Die Technik wurde in den 1970ern von Tony Buzan erfunden. Schau dir dazu mein toolXplorers Mindmapping Video an.[/expand]
[expand anchor=mobile-marketing title=Was ist MOBILE MARKETING?]MOBILE MARKETING umfasst sämtliche Marketingmaßnahmen, die Interessenten über mobile Endgeräte wie Smartphones erreichen will. Beispiele sind aufmerksamkeitsstarke Angebote wie Klingeltöne, Spiele oder Videos mit Markenbotschaft aber auch nützliche Inhalte wie News-Alerts oder Produktinformationen. Besonders interessant sind die neuen Möglichkeiten, durch ➜Augmented Reality Informationen in die aktuelle Umgebung des Nutzers einzublenden.[/expand]
[expand anchor=monitoring title=Was ist MONITORING / TRACKING in Social Media?]MONITORING und TRACKING bezeichnen in der Social Media-Kommunikation die Aufgabe, Konversationen und von Nutzer*innen generierte Inhalte in Social Media kontinuierlich zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten. Zum Beispiel um als Hersteller zeitnah auf Diskussionen über ein Produkt reagieren zu können (➜Echtzeit Kommunikation). Neben der Beobachtung mit Fokus auf das eigene Unternehmen liefert ein umfassendes Social Media-MONITORING auch Erkenntnisse zu Trends, Themen, Wettbewerbsaktivitäten und hilft dabei, Multiplikator:innen (➜Influencer), potenzielle Kundschaft sowie Anregungen zur Produktentwicklung aufzuspüren.[/expand]
[expand anchor=mooc title=Was ist ein MOOC / MASSIVE OPEN ONLINE COURSE?]Die Abkürzung MOOC steht für Massive Open Online Course. Mit MOOC werden Online-Kurse bezeichnet, die hochwertige Inhalte der beruflichen Weiterbildung, von Universitäten oder Hochschulen ohne Zulassungsbeschränkung vermitteln. Das „massive“ im Namen deutet darauf hin, dass hier teilweise sehr viele Menschen gleichzeitig teilnehmen. Beispiel ist der kiMOOC24, der hier im Blog beschrieben wird.[/expand]
[expand anchor=multiplikatoren title=Wer sind MULITPLIKATOR:INNEN im Social Web?]Im Social Web beeinflussen aktive Nutzer:innen täglich mit, wie ein Produkt, eine Marke, eine Technologie oder ein Unternehmen wahrgenommen und eingeschätzt werden. Social Media-Nutzer:innen mit enormer Reichweite können entsprechend hohen Einfluss auf die Meinungsbildung ausüben und werden als ➜Influencer oder MULITPLIKATOR:INNEN bezeichnet. Aber Achtung: Studien zeigen, je vertrauter wir mit den Empfehlenden sind, umso stärker wirken deren Hinweise auf Produkte etc. auf uns. Ob MULITPLIKATOR:INNEN mit hoher Reichweite dieses Vertrauen wie Bekannte und befreundete Kontakte haben, ist nicht zwangsläufig gegeben. Tipp: An Nischen-MULTIPLIKATOR:INNEN mit vergleichsweise kleiner Audience bei Kooperation denken.[/expand]
•N• Glossar Digitalien
[expand anchor=NFC title=Wie funktioniert NEAR FIELD COMMUNICATION (NFC)?]Ohne den von Bluetooth-Verbindungen bekannten Kopplungsvorgang tauschen passende Endgeräte per NEAR FIELD COMMUNICATION (NFC) automatisch Daten aus. Dazu ist der Wirkungskreis auf wenige Zentimeter beschränkt. Auf Messen können so Kontaktdaten auf Teilnahme-Badges am Stand für die weitere Kontakthistorie ausgelesen werden. Oder NFC-fähige Kameras können ihre Fotos auf NFC-fähige TV-Geräte kabellos und automatisch übertragen, sobald sie sich in der Nähe des Fernsehers befinden.[/expand]
[expand anchor=netnographie title=Was ist die NETNOGRAPHIE?]Das Kunstwort NETNOGRAPHIE setzt sich aus den Begriffen „Net“ für Internet und „Ethnographie“ zusammen. Zur beobachtenden Erforschung von Online-Communities wendet die NETNOGRAPHIE ethnographische Forschungsmethoden auf das Internet an. Und ermittelt beispielsweise qualitative Aussagen über das Konsumentenverhalten im Internet für die Marktforschung.[/expand]
[expand anchor=netzneutral title=Was bedeutet NETZNEUTRALITÄT?]Gemäß dem Prinzip der NETZNEUTRALITÄT sollen Internet Service Provider alle Datenströme mit gleicher Priorität behandeln – ohne Unterschied, ob es sich um private oder geschäftliche Daten handelt. Weitere Informationen siehe Wikipedia: Netzneutralität [/expand]
[expand anchor=neuland title=Wo liegt das NEULAND?]“Das Internet ist für uns alle NEULAND“, sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel am 19. Juni 2013 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Barack Obama, damals US-Präsident. Es brachte ihr viel Häme ein, denn 1969 war bereits ein Vorläufer des Internets in den USA aktiv, und schon 1989 hauchte Tim Berners-Lee in der Schweiz dem ➜World Wide Web das digitale Leben ein – also schon vor über 30 Jahren. In der Zeit wurde es für einige Menschen zum digitalten Teil des beruflichen / privaten Lebens. Mir gefällt der Begriff ➜Digitalien deutlich besser als NEULAND. Im Blog gibt es einige Beiträge zum Thema NEULAND.[/expand]
[expand anchor=newsfeed title=Was ist ein NEWS FEED / NEWSFEED in Social Media?]Der NEWSFEED zeigt in Social Media Plattformen, was verknüpfte Kontakte oder abonnierte Profile aktuell veröffentlicht haben.Der jeweilige ➜Algorithmus der Plattformen sorgt dafür, dass in diesen Nachrichtenstrom die individuell wahrscheinlich am besten passenden ➜Posts angezeigt werden.Dagegen zeigt die so genannte ➜Timeline was ein Profil geposted hat.[/expand]
[expand anchor=newsfeeds title=Was sind NEWSFEEDS / RSS?]NEWSFEEDSoder auch RSS-Feeds (Really Simple Syndication) ist ein Internet-Standard, mit dem Aktualisierungen von Websites kommuniziert werden. Mithilfe des Browsers (dynamische Lesezeichen), von speziellen Programmen (Feedreader) oder Online-Services (Netvibes) können diese RSS-Feeds genutzt werden, um beispielswesie automatisch über neue Artikel in einem ➜Blog informiert zu werden.[/expand]
•O• Glossar Digitalien
[expand anchor=onlinecollaboration title=Was ist ONLINE COLLABORATION?]ONLINE COLLABORATION geschieht, wenn Menschen gemeinsam online zusammenarbeiten, und sie sich zu dieser Zeit an verschiedenen Orten der Welt befinden. Es ist deutlich mehr als eine gemeinsame Videokonferenz: Hier kommen Tools zum Einsatz, die verschiedene Aufgaben unterstützen. Zum Beispiel ➜Online Whiteboards.[/expand]
[expand anchor=reputation title=Was ist ONLINE REPUTATION?]Der digitale Ruf eines Unternehmens / einer Person für bestimmte Themen zeigt sich an der Zahl und Position der Fundstellen im Suchmaschinen-Ergebnis. Zur Unterstützung der ONLINE REPUTATION ist es beispielsweise sinnvoll, mit gut von Suchmaschinen indexierbaren und thematisch passenden Inhalten im Internet vertreten zu sein, die Kompetenz nachweisen.[/expand]
[expand anchor=onlinewhiteboard title=Wozu gibt es ONLINE WHITEBOARDs?]Ideen entwickeln wir gerne gemeinsam am Whiteboard in einem Raum. Inzwischen gibt es viele Lösungen, die uns ein digitales ONLINE WHITEBOARD zur Verfügung stellen. So können wir zeitversetzt oder in ➜Hybrid Work zusammen Inhalte an einem Whiteboard entwickelt. Manche der ONLINE WHITEBOARD-Lösungen sind sehr einfach (z.B. Jamboard) andere weiter entwickelt wie z.B. Padlet, TaskCards). Andere bieten ein unendlich große Fläche, auf der wir vielfältig mit anderen gemeinsam arbeiten können (z.B. Conceptboard, Miro, Mural). Für ein Beispiel gerne in unsere toolXplorer Folge zu ONLINE WHITEBOARDs reinschauen.[/expand]
[expand anchor=owned_media title=Was sind OWNED MEDIA?]Mit OWNED MEDIA sind diejenigen Inhaltsangebote einer Organisation gemeint, die in eigener Regie, Gestaltung und Kontrolle zum Beispiel auf der eigenen Website, im eigenen Blog oder Newsletter angeboten werden. Also in digitalen Instanzen, die mit eigenen Mitteln finanziert werden.[/expand]
•P• Glossar Digitalien
[expand anchor=paid_media title=Was versteht man unter PAID MEDIA?]Im Gegensatz zu „Owned Media“ werden Inhalte, die gegen Bezahlung veröffentlicht werden, als PAID MEDIA bezeichnet. Neben bekannten Suchmaschinen „AdWords“ oder Online-Banner-Anzeigen sind das in Social Media bezahlte Posts („sponsored Posts“) und speziell gestaltete Anzeigenformate auf Plattformen wie ➜Facebook, ➜Instagram, ➜LinkedIn oder ➜Twitter / X.[/expand]
[expand anchor=persona title=Was sind PERSONAS?]PERSONAS dienen als Stellvertreter.innen für verschiedene Interessensgruppen, an die sich Produkte oder Dienstleistungen richten. Diese PERSONAS werden mit genauen persönlichen Eigenschaften, Lebenswelten und Charaktereigenschaften beschrieben; sie zeichnen sich durch unterschiedliche Ansprüche an die fraglichen Produkte oder Services aus. Mit Personas stellen Kommunikation oder Entwicklungsabteilungen den Menschen in den Fokus: Anhand konkreter Figuren können so zum Beispiel das Nutzungsverhalten, mögliche Nutzenaspekte oder sinnvolle Entwicklungen diskutiert und ermittelt werden. Tipps dazu im Beitrag Kleiner Persona Faltplan.[/expand]
[expand anchor=phishing title=Wer betreibt PHISHING?]Um Daten wie Logins oder Kreditkartendaten auszuspähen, setzen Cyberkriminielle PHISHING-eMails ein. Mit der Verbreitung von ➜generativer KI wirken diese eMails inzwischen täuschend echt aus. So verleiten die Angeschriebenen dazu, auf mit generativer KI perfekt gefälschten Webseiten ihre Daten einzugeben.[/expand]
[expand anchor=pinterest title=Was ist die Plattform PINTEREST?]Der Mensch ist ein optisches Wesen, daher sind Link-Sammlungen per PINTEREST eine logische Entwicklung im Social Web. Zu diesen Internet-Lesezeichen werden die Bildelemente aus der verlinkten Webseite gefiltert, eines ausgewählt und wie auf einer großen Pinwand als optische Reminder dargestellt. Neben Website-Links laden Nutzer:innen eigene Fotos hoch oder betten YouTube-Videos als „Pins“ ein (siehe Beiträge über Pinterest auf DoSchu.Com).[/expand]
[expand anchor=podcast title=Was versteht man unter PODCAST?]Das Kunstwort PODCAST setzt sich aus den Begriffen „iPod“ und „Broadcast“ zusammen. Es handelt sich dabei um Audio- und Video-Dateien, die per ➜Newsfeeds abonnierbar sind. Ein PODCAST kann auch ein ➜Livestream sein, bei dem in Echtzeit mit dem Publikum interagiert wird. Als Beispiel für einen PODCAST nenne ich gerne den Vorlese-Podcast Rainer lies mal vor.[/expand]
[expand anchor=post title=Was ist ein POST in Social Media?]Veröffentlichungen in Social Media werden übergreifend als POST bezeichnet. Es kann sich dabei zum Beispiel um einen Text-Beitrag, eine Link-Empfehlung, Fotos oder Videos handeln. Synonyme sind Beitrag, Statusmeldung oder Update. Die Veröffentlichung wird passend dazu „posten“ genannt.[/expand]
[expand anchor=prompt title=Was ist ein PROMPT?]Einer ➜KI-Anwendung wird mit dem PROMPT vermittelt, was sie ver- und bearbeiten soll. Dazu bildete sich rasch der Bereich Prompt Engineering heraus, um optimale Eingaben zu entwickeln. Denn das Ergebnis hängt stark davon ab, wie für die Anwendung verständlich die gestellte Aufgabe beschrieben wird.[/expand]
•Q• Glossar Digitalien
[expand anchor=qrcode title=Was sind QR-CODES?]QR-CODES (Quick Response, also rasche Antwort) sind als quadratische Piktogramme verschlüsselte Informationen, die für die Automobilfertigung entwickelt wurden. Inzwischen werden QR-CODES auch in anderen Zusammenhängen verwendet, da sie mit Smartphones eine rasche Verbindung zu online abrufbaren Informationen schaffen können. Durch Scannen des Codes auf Broschüren, Plakaten oder Schildern mit der Kamera und speziellen ➜Apps können so ohne aufwändiges Abtippen Links aufgerufen oder Textinformationen abgerufen werden. Lange Zeit bestand die Herausforderung, dass Nutzer:innen außerhalb von Asien spezielle Apps installieren mussten; und so machten sie häufig nur ein Foto vom QR CODE.[/expand]
•R• Glossar Digitalien
[expand anchor=realtime title=Was ist REAL-TIME COMMUNICATION / ECHTZEIT KOMMUNIKATION?]Als ECHTZEIT-KOMMUNIKATION – auch / REAL-TIME COMMUNICATION genannt – werden die Interatkionen vieler Social Media-Plattformen bezeichnet, über die Menschen nahezu konstant via Internet verbunden sind. Informationen werden immer rascher ausgetauscht. Brisante Themen finden so wesentlich schneller ihre Verbreitung, so dass Unternehmen gut beraten sind, durch ➜Monitoring frühzeitig auf eskalierende Diskussionen über die eigenen Produkte hingewiesen zu werden. Wichtiges Momentum, um rasch in den Dialog zu kommen.[/expand]
[expand anchor=reputation-mgmt title=Was ist das REPUTATIONS-MANAGEMENT?]Maßnahmen zur Stärkung einer positiven Wahrnehmung eines Unternehmens, einer Marke, einer Person (auch „Digitale Reputation“ genannt) sind Bestandteile des REPUTATIONS-MANAGEMENT.[/expand]
[expand anchor=rss title=Was bedeutet RSS / NEWSFEED?]NEWSFEED oder auch RSS-Feed (Really Simple Syndication) ist ein Internet-Standard, mit dem Aktualisierungen von Websites kommuniziert werden. Mithilfe des Browsers (dynamische Lesezeichen), von speziellen Programmen (Feedreader) oder Online-Services (Netvibes) können diese RSS-Feeds genutzt werden, um beispielswesie automatisch über neue Artikel in einem ➜Blog informiert zu werden. Inzwischen wird mit NEWSFEED auch der persönliche Nachrichtenstrom der Facebook-Nutzer*innen bezeichnet.[/expand]
[expand anchor=researchgate title=Welche Plattform ist RESEARCHGATE?]Die Vernetzung von Forschern und Wisschenschaftlerinnen sowie das einfachere Teilen deren wisschenschaftlichen Erkenntnisse leistet die Plattform RESEARCHGATE. Hier kann nach Themen und damit verknüpften Experten und Expertinnen recherchiert werden.[/expand]
[expand anchor=rt title=Was bedeutet RT / RETWEET?]Als RETWEET bezeichnet ➜Twitter / X das neuerliche Teilen als Empfehlung einer Nachricht durch andere Nutzer:innen.[/expand]
•S• Glossar Digitalien
[expand anchor=salami title=Was bedeutet SALAMI?]Um in der Diskussion von ➜KI die mitschwingende Magie zu nehmen, empfiehlt Stefano Quintarelli (ITler aus Italien), KI durch das Kürzel SALAMI zu ersetzen. Ausgeschrieben bedeutet es Systematic Approaches to Learning Algorithms and Machine Inferences – denn das ist, was KI in vielen Fällen einfach ist.[/expand]
[expand anchor=secondlife title=Welche Plattform ist SECOND LIFE?]SECOND LIFE – kurz SL – ist der Name einer der größten virtuellen 3D-Umgebungen auch ➜Virtuelle Welt genannt (Anbieter: Linden Lab, USA). In deutschsprachigen Medien wurde sie vornehmlich belächelnd als das „zweite Leben“ bezeichnet.[/expand]
[expand anchor=secret-cyborg title=Was ist ein SECRET CYBORG?]Der Begriff SECRET CYBORG bezeichnet Beschäftigte, die ➜KI-Anwendungen einsetzen, obwohl ihre Firma die Technologie noch gar nicht als Werkzeug erkannt, dazu Kompetenzen aufgebaut und eingeführt hat. Wie in den Anfängen von ➜Social Media nutzen Einzelne nützliche Tools für ihre Arbeitsprozesse, mit durchaus hohem Risiko für die arbeitgebenden Organisationen. Daher empfehle ich so rasch wie möglich passende KI-Guidelines mit den beschäftigten und dienstleistenden Fachkräften zu vereinbaren. Eine Sammlung zur Inspiration gibt es hier im Blog: KI Guidelines.[/expand]
[expand anchor=sentimentanalyse title=Was ist eine SENTIMENT ANALYSE?]Auf der Basis des ➜Monitorings liefert die SENTIMENT ANALYSE eine qualitative Auswertung der Konversationen im Social Web. Daraus ergibt sich für einen Hersteller zum Beispiel ein Stimmungsbild im Markt zu Produkten, Service und dem Anbieter selber. Darüber hinaus erkennt man für die Verfeinerung der ➜Social Media Strategie sowie der ➜Content Strategie, welche Themen und Stichworte im Kontext des eigenen Unternehmens relevant sind. Es werden ➜Influencer entdeckt, die für den vertiefenden Dialog gewonnen werden können.[/expand]
[expand anchor=serp title=Was bedeutet SEO / SEARCH ENGINE OPTIMIZATION?]SUCHMASCHINEN-OPTIMIERUNG / SEARCH ENGINE OPTIMIZATION – oder kurz SEO – steht für ein Bündel an Maßnahmen, die zur Steigerung der Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnisseiten der Suchmaschinen beitragen. Dabei wird unterschieden zwischen „onSite SEO, onPage SEO“ und „offSite SEO“. onSite SEO umfasst die technische Optimierung der Site wie die Domainbezeichnung, Performance oder Website-Struktur. Bei der onPage SEO liegt der Fokus auf inhaltlichen Optimierungen wie Keywords-relevanten Texten, Überschriften, Hervorhebungen sowie internen Verknüpfungen und Metatags. Die offPage SEO kümmert sich mit Linkbuilding um Verlinkungen von anderen Websites und mit Social SEO um Links aus diversen Social Media-Plattformen.[/expand]
[expand anchor=serp title=Was ist eine SERP / SEARCH ENGINE RESULTS PAGE?]SERP kürzt den Ausdruck SEARCH ENGINE RESULTS PAGE ab: Das sind die Ergebnisseiten, auf denen Suchmaschinen die gefundenen Websites präsentieren. Der Begriff wird in Artikeln rund um die Suchmaschinen-Optimierung (➜SEO, Search Engine Optimization) verwendet, wenn es darum geht, wie weit vorne eine Website im Suchergebnis von Google, Bing oder anderen Suchmaschinen angezeigt wird.[/expand]
[expand anchor=snapchat title=Was ist SNAPCHAT?]SNAPCHAT wird seit 2011 angeboten (USA). Die Smartphone App wurde rasch beliebt, weil bei die zu den ➜Messenger zählenden Lösung erstmals erlaubte, Fotos und Videos aufzunehmen und bestimmen zu können, dass sie nur eine kurze, in Sekunden einstellbare Zeit vom Kontakt, an den sie gesendet werden, betrachtet werden können. Nützlich: Die Inhalte sind – wenn sie nicht gespeichert werden – vergänglich. Die Idee des Vorreiters ist inzwischen in anderen Plattformen in den➜Stories weiterentwickelt worden.[/expand]
[expand anchor=social-crm title=Was bedeutet SOCIAL CRM?]CRM steht für Customer Relationship Management also für Kundenbeziehungs-Management. Mit SOCIAL CRM wird die Entwicklung bezeichnet, ➜Social Media und ➜Social Networks in der geschäftlichen Kommunikation mit Kunden einzusetzen. Es gibt noch nicht „die“ SOCIAL CRM-Lösung – Beispiele sind die enge Integration von Support-Angeboten mit Social Media wie ➜Facebook oder ➜Twitter / X.[/expand]
[expand anchor=social-curation title=Was ist SOCIAL CURATION?]Mit SOCIAL CURATION bezeichnen wir das Ausfiltern und Weiterempfehlen relevanter Inhalte für Community, in der sich eine Organisation bewegt. Durch diesen Service finden Interessierte leichter passende Inhalte zu bestimmten (Nischen-)Themen, die besser von Menschen gefunden und bewertet werden als von Suchmaschinen.[/expand]
[expand anchor=social-engineering title=Was macht SOCIAL ENGINEERING?]Mit SOCIAL ENGINEERING wird eine Form der Cyberkriminalität bezeichnet, die mit gefälschten Profilen in Social Media arbeitet. Sie nutzt aus, dass Mitarbeitende selten alle anderen in der Firma oder an verschiedenen Standorten persönlich kennen. Mithilfe von ➜generativer KI wirken diese ➜Fake-Profile sehr echt, denn neben natürlich wirkenden Profilfotos werden zur Tarnung passende Inhalte gepostet. Nach erfolgreicher Freundschaftsanfrage werden glaubwürdige Direktnachrichten geschrieben. Mit vorgetäuschten Notfällen wird schließlich versucht, das Gegenüber zu manipulieren. Über den Appell an unsere Hilfsbereitschaft wird versucht, Informationen zu entlocken, mit denen ein abgesichertes Netzwerk oder Softwaresystem angegangen werden kann.[/expand]
[expand anchor=social-games title=Was sind SOCIAL GAMES?]Als SOCIAL GAMES werden Online-Spiele bezeichnet, die sich dadurch auszeichnen, dass die Interaktion mit anderen Spielenden eine zentrale Rolle spielt. Die Verknüpfung der Spiele mit ➜Social Network-Plattformen und Online-Communities ist wichtig, um die soziale Komponente in die tägliche Online-Nutzung der Spielenden zu integrieren. Als bekanntestes und lange erfolgreichstes SOCIAL GAMES wird „Farmville“ bezeichnet.[/expand]
[expand anchor=social_graph title=Was ist der SOCIAL GRAPH?]Als SOCIAL GRAPH bezeichnet das Social Network ➜Facebook das Verknüpfungs-Netzwerk, das zu jedem Mitglied gespeichert wird. Hier wird abgebildet, mit wem die angemeldeten Personen auf Facebook bekannt sind, wie sie mit anderen Profilen über gemeinsame Bekannte verknüpft sind, welche Inhalte auf Facebook von ihnen bevorzugt, kommentiert oder mit „Gefällt mir“ bewertet werden. Über Schnittstellen zu Anwendungen und Websites sammelt die Plattform ebenfalls Informationen über Interessen der Facebook Nutzer:innen.[/expand]
[expand anchor=social-media title=Was sind SOCIAL MEDIA?]Mit SOCIAL MEDIA werden Plattformen und Dienste bezeichnet, die helfen, online Informationen und Dateien auszutauschen und zugleich die Kommunikation und Vernetzung der Nutzer:innen unterstützen. Beispiele sind ➜Blogs, ➜Bluesky, ➜Mastodon, ➜Twitter / X, ➜YouTube oder Social Networks wie ➜Facebook, ➜LinkedIn oder ➜Xing. Synonyme sind „Social Web“ oder „Web 2.0“.[/expand]
[expand anchor=social-media-guide title=SOCIAL MEDIA GUIDELINES]Mit SOCIAL MEDIA GUIDELINES stecken Unternehmen für die Belegschaft die Ziele und den Rahmen des Social Media Engagements ab. Diese Guidelines sind kein Regelwerk von Verboten, sondern vielmehr Orientierung und Unterstützung für die Mitarbeiter:innen. Sinnvoll ist es, in den SOCIAL MEDIA GUIDELINES das Engagement der Firma zu skizzieren, Anregungen für Inhalte und Kommunikatons-Stil zu liefern, ein klares Leitbild des Unternehmens zu vermitteln, verständliche Hinweise auf zu beachtende gesetzliche Vorgaben zu nennen sowie direkte Kontaktangebote zur Unterstützung in kritischen Situationen anzubieten. Siehe auch Warum Corporate Transparency wichtig ist[/expand]
[expand anchor=social-media-mktg title=Was ist SOCIAL MEDIA MARKETING?]SOCIAL MEDIA MARKETING umfasst Strategien, Kommunikationskonzepte und Maßnahmen für die aktive Teilhabe von Unternehmen in Social Media-Diensten. Wichtig ist, nicht nach bekanntem Muster Werbeinformationen „abzustrahlen“, sondern echte Interaktion inklusive Zuhören und Teilen von Informationen zu leben.[/expand]
[expand anchor=social-media-monitor title=Wie funktioniert SOCIAL MEDIA MONITORING?]MONITORING und TRACKING bezeichnen in der Social Media-Kommunikation die Aufgabe, Konverationen und von Nutzer:innen generierte Inhalte in ➜Social Media kontinuierlich zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten. Zum Beispiel um als Hersteller zeitnah auf Diskussionen über ein Produkt reagieren zu können (➜Echtzeit Kommunikation). Neben der Beobachtung mit Fokus auf das eigene Unternehmen liefert ein umfassendes SOCIAL MEDIA MONITORING Erkenntnisse zu Trends, Themen, Wettbewerbsaktivitäten und hilft dabei, ➜Multiplikatoren, ➜Influencer, potenzielle Kundschaft sowie Anregungen zur Produktentwicklung aufzuspüren. [/expand]
[expand anchor=social-media-news title=Was ist ein SOCIAL MEDIA NEWSROOM?]Was bisher der Bereich „Presse“ einer Unternehmens-Webiste ist, ist künftig der SOCIAL MEDIA NEWSROOM. Diese dynamische Website führt das Engagement eines Unternehmens (oder auch Konferenz, Organisation) auf diversen Social Media-Plattformen an einem Ort zusammen. Hier erfahren Interessierte auch, wie sie sich mit Mitarbeitenden über Social Web-Plattformen vernetzen und mit ihnen den Dialog aufnehmen können.[/expand]
[expand anchor=SMO title=Was bedeutet SOCIAL MEDIA OPTIMIZATION (SMO)?]SOCIAL MEDIA OPTIMIZATION (SMO) umfaßt Maßnahmen, die die Verlinkung einer Website in Social Media-Angebote anregen und erleichtern.[/expand]
[expand anchor=sm-redaktionsplan title=Was ist ein SOCIAL MEDIA REDAKTIONSPLAN?]Unternehmen stehen vor der Herausforderung für ihr Social Media-Engagement interessante Inhalte bereitzustellen, denn sie wollen Dialogangebote zu relevanten Themen (➜Agenda Setting / ➜Social Media Strategie) geben. Entsprechend der in der ➜Content Strategie definierten Leitlinien für die diversen Social Media-Kanäle (Tonality, Themen, Häufigkeit) hilft der SOCIAL MEDIA THEMENPLAN und der konkrete REDAKTIONSPLAN bei der Planung und Umsetzung eines kontinuierlichen Angebots von Inhalten für den Dialog.[/expand]
[expand anchor=social-media-strategie title=Was versteht man unter SOCIAL MEDIA-STRATEGIE?]Grundlegend für das Social Media-Engagement werden bei der Entwicklung einer SOCIAL MEDIA-STRATEGIE wichtige Fragen, Rahmendaten und Zielsetzungen abgeklärt. In der Strategie stehen nicht konkrete Social Media-Maßnahmen im Vordergrund, sondern vielmehr die Situationsanalyse des Unternehmens im Social Web sowie der aktuelle Stand im Vergleich zum Mitbewerb. Darauf aufbauend formuliert die SOCIAL MEDIA STRATEGIE konkrete (und möglichst messbare) Ziele, die mithilfe von Social Media angestrebt werden; zum Beispiel welche Interessengruppen in welchen Social Media Communities mit welchen Themen angesprochen werden.[/expand]
[expand anchor=somewall title=Wie sieht eine SOCIAL MEDIA WALL aus?]Eine SOCIAL MEDIA WALL wird gerne auf Events eingesetzt, um die Posts, Rückmeldungen, Kommentare, Fotos und Videos zur Veranstaltung per Beamer für die Teilnehmenden zu präsentieren. Dazu filtert die SOCIAL MEDIA WALL aus den verschiedensten Plattformen zusammen diejenigen Beiträge zusammen, die mit einem für die Veranstaltung vereinbarten Stichwort, dem (➜Hashtag), versehen sind.[/expand]
[expand anchor=social-networks title=Was sind SOCIAL NETWORKS?]SOCIAL NETWORKS, Soziale Netzwerke oder Online Communities sind Online-Plattformen, die Menschen vernetzen und den Austausch befördern; sowohl zu privaten als auch zu geschäftlich interessanten Themen. Beispiele sind ➜Facebook, Google+, ➜LinkedIn, Wer-kennt-wen, ➜Xing.[/expand]
[expand anchor=SoLoMo title=Wer oder was ist SOLOMO?]SOcial LOcation MObile – kurz SoLoMo – ist die Kurzbezeichnung für einen neuen Markt von Anwendungen, die soziale, ortsbezogene und mobile Komponenten vereinen. Nutzer:innen von SoLoMo nennt die Marktforschung ähnlich abgekürzt ➜LoMoSos.[/expand]
[expand anchor=spam title=Was genau ist SPAM?]Mit SPAM wird alle bezeichnet, was digital an Online-Nutzer:innen gesendet wird, ohne dass diese zuvor darum gebeten haben. In den meisten Fällen handelt es sich um Werbe-Inhalte oder Versuche, Login-Daten auszuspähen.[/expand]
[expand anchor=stories title=Was sind STORIES in Social Media?]Auf ➜Facebook und ➜Instagram können so genannte STORIES veröffentlicht werden, die nach 24 Stunden unsichtbar werden. ➜Snapchat hatte dies als Grundlage der eigenen Plattform erfunden. Dieses Format eignet sich gut dafür, Geschichten zu erzählen, Einblicke ins Unternehmen zu geben oder von Veranstaltungen zu berichten. Für die Gestaltung der STORIES< bietet die Instagram App viele Filter und so genannte Sticker an. Andere Plattformen sind hier entsprechend nachgezogen.[/expand]
[expand anchor=storytelling title=Was wird als STORYTELLING bezeichnet?]Für STORYTELLING – also dem Erzählen von Geschichten – sind Menschen sehr empfänglich. Geschichten werden aufmerksamer verfolgt als es eine sachliche Fakten-Vorstellung in den meisten Fällen vermag. Insbesondere in der Social Media-Kommunikation sind unterhaltende Geschichten wichtige Inhalte.[/expand]
[expand anchor=Streisand-effekt title=Was ist ein STREISAND-EFFEKT?]Wir sprechen vom STREISAND-EFFEKT, wenn jemand die Veröffentlichung einer Information verhindern will, damit aber überhaupt erst das Interesse an dieser Information antreibt. Namenspatronin ist die gleichnamige Schauspielerin und ihr Versuch, die Veröffentlichung einer Luftaufnahme zu verhindern, auf der ihr Haus zu sehen ist.[/expand]
•T• Glossar Digitalien
[expand anchor=tagging title=Was ist TAG / TAGGING?]Im Internet erlauben viele Anwendungen die Vergabe von beschreibenden Schlagworten – TAGs – zu Inhalten wie Fotos, Texten oder Videos sowie zu Personen in Netzwerk-Plattformen. Das TAGGING (Kennzeichnen, Verschlagworten) erleichtert insbesondere das Auffinden passender Fotos oder Videos, deren Format eine automatische Inhalts-Erkennung wie bei Texten erschwert.[/expand]
[expand anchor=tgif title=Was verbirgt sich hinter TGIF?]Jeden Freitag finden wir in Social Media Fotos und Posts, die mit dem ➜Hashtag #TGIF gekennzeichnet werden. TGIF ist die Abkürzung für „Thank God It’s Friday. Typischerweise freuen sich die Nutzer:innen mit diesem Hashtag aufs Wochenende. Übrigens: Mit #TGIM Thank God It’s Monday zeigen beispielsweise Gründer:innen oder Coworking Space Communitys, dass sie sich auf ihre Woche freuen.[/expand]
[expand anchor=threads title=Was ist die Plattform THREADS?]Für die Nutzer:innen von ➜Instagram bietet Facebook/Meta seit 2023 einen ➜Microblogging-Service für das textbasierten Teilen von Neuigkeiten an. Seit Dezember 2023 ist dieser auch in Europa nutzbar. Ein mit dem Instagram-Profil verknüpftes THREADS-Profil kann Inhalte teilen und auf andere Inhalte antworten. Dazu besteht die Möglichkeit, THREADS ohne Profil als reine Informationsquelle zu verwenden.[/expand]
[expand anchor=timeboxing title=Was bedeutet TIMEBOXING?]Die Methode stammt aus dem Werkzeugkasten der Agilität: TIMEBOXING bedeutet, sich für eine Aufgabe vorab ein klares Zeitfenster festzulegen und mit einer Stoppuhr einzuhalten. Zum Beispiel 10 Minuten für ›wildes Schreiben‹, um alles loszulassen, was einer gerade im Kopf herumschwirrt. 25 Minuten nach dem Pomodoro-Prinzip für die Arbeit an Blogbeiträgen.[/expand]
[expand anchor=timeline title=Wo finde ich die TIMELINE?]Mit TIMELINE wird die Menge der nach der Veröffentlichungszeit sortierten ➜Posts eines Social Media-Profils bezeichnet. Synonyme sind „Pinnwand“ oder „wall“. Der so genannte ➜Newsfeed dagegen zeigt, was verknüpfte Kontakte oder abonnierte Profile aktuell veröffentlicht haben.[/expand]
[expand anchor=tracking title=Was ist TRACKING / MONITORING in Social Media?]MONITORING und TRACKING bezeichnen in der Social Media-Kommunikation die Aufgabe, Konverationen und von Nutzer*innen generierte Inhalte in ➜Social Media kontinuierlich zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten. Zum Beispiel um als Hersteller zeitnah auf Diskussionen über ein Produkt reagieren zu können (➜Echtzeit Kommunikation). Neben der Beobachtung mit Fokus auf das eigene Unternehmen liefert ein umfassendes Social Media-Monitoring auch Erkenntnisse zu Trends, Themen, Wettbewerbsaktivitäten und hilft dabei, ➜Multiplikatoren, ➜Influencer, potenzielle Kundschaft sowie Anregungen zur Produktentwicklung aufzuspüren.[/expand]
[expand anchor=trainingsdaten title=Was sind TRAININGSDATEN in KI?]Damit eine ➜AI/KI in die Lage versetzt wird, Inhalte zu generieren, wird sie zuvor mit Daten trainiert, den TRAININGSDATEN. Darin erkennt die KI eigenständig Muster, Regelmäßigkeiten, Regeln und Wahrscheinlichkeiten der Beziehungen untereinander. Je nach Modell sind das digitale Inhalte wie Texte, Fotos, Abbildungen, Videos, Sprachaufzeichnungen oder Musik.[/expand]
[expand anchor=trustworthy-ai title=Was bedeutet TRUSTWORTHY AI in KI?]Eine vertrauenswürdige ➜KI also TRUSTWORTHY AI arbeitet nach Fairness-Prinzipien, ist erklärbar, sicher nutzbar und gegen Manipulation abgesichert.[/expand]
[expand anchor=tumblr title=Was ist die Plattform TUMBLR?]Wer ein sehr bildlastiges, einfaches ➜Blog führen möchte, ist mit TUMBLR gut bedient. Es gibt keine Kategorien und auch keine verschiedenen Autoren für einen TUMBLR Blog. Beiträge können mit ➜Tags gekennzeichnet werden.[/expand]
[expand anchor=twitch title=Wie funktionisert TWITCH?]Wer anderen beim Spielen eines Computerspiels über die Schulter blicken möchte, ist bei TWITCH genau richtig. Hier sind ➜Livestreams zu verschiedensten Spielen und inzwischen auch zu Musik, Malen, Kochen, Zeichnen oder andere kreative Hobbies zu finden. Auch ➜Podcasts streamen teilweise live auf TWITCH. Über die Kommentarfuktion interagieren die „Streamer:innen“ mit ihrem Live-Publikum. Über integrierte Bezahlfunktionen können die Angebote monetarisiert werden (einmaliger Support, Abonnements.)[/expand]
[expand anchor=twitter title=Was ist die PlattformTWITTER / X?]TWITTER ist ein ➜Microblogging-Service , mit dem registrierte Nutzer:innen seit 2006 Textnachrichten (so genannte „Tweets“) mit einem maximalen Textumfang von 280 Zeichen (lange Zeit 140 Zeichen) veröffentlichen können. Die Tweets werden im so geanannt Twitter-Profil chronologisch angeordnet angezeigt. Tweets können von anderen Nutzer:innen mit einem Herzchen markiert werden, beantwortet werden („Reply“) sowie weitergeleitet werden („Re-Tweet“). Schlagworte in den Posts werden ➜Hashtag bezeichnet; sie dienen dazu, Tweets thematisch miteinander zu verknüpfen. In Direktnachrichten erlaubt Twitter längere Nachrichten, was als wichtiges Element für den Dialog zwischen Unternehmen und Interessent:innen oder Kundschaft gilt. Inzwischen wurde Twitter von Elon Musk gekauft und in „X“ umgetauft.[/expand]
[expand anchor=twitterati title=Wer sind die TWITTERATI?]Mit dem Begriff TWITTERATI bezeichnen sich die aktiven Nutzer:innen von ➜Twitter – als die Social Media-Plattform noch so hieß. Mittlerweile wurde Twitter von Elon Musk gekauft und in „X“ umgetauft. Ob die Nutzernden jetzt ‚iXies‘ heißen?[/expand]
[expand anchor=twitterwall title=Wie sieht eine TWITTERWALL aus?]Eine TWITTERWALL wird gerne auf Events eingesetzt, um die Kommentare zur Veranstaltung per Beamer für die Teilnehmenden zu präsentieren. Dazu filtert die TWITTERWALL Nachrichten aus dem ➜Microblogging-Service ➜Twitter heraus, die mit einem für die Veranstaltung vereinbarten Kennzeichen, dem (➜Hashtag), versehen sind. Fragen aus dem Web bei Live-Übertragung oder dem Publikum vor Ort können so in eine Diskussionsrunde eingebunden werden. Inzwischen sprechen wir von ➜SOCIAL MEDIA WALL, da über den Hashtag aus diversen Plattformen Rückmeldungen zusammengeführt werden können.[/expand]
•U• Glossar Digitalien
[expand anchor=user-content title=Was ist USER GENERATED CONTENT (UGC)?]Auf Produkte, Unternehmen oder Marken bezogene Inhalte, die von Internet-Nutzer:innen erstellt werden, heißen USER GENERATED CONTENT. Das können Texte, Videos, Blog Posts, Facebook Posts, Instagram Fotos oder Stories sein. Im Social Media Marketing wird dieser ➜Content sehr hoch eingestuft, da ein Unternehmen oder eine Marke es vermag, Marken-Fans zur kreativen Auseinandersetzung mit den von ihnen favorisierten Produkten oder Firmen zu begeistern. Synonym „user driven content“.[/expand]
•V• Glossar Digitalien
[expand anchor=vine title=Was für eine Plattform war VINE? (R.I.P.)]Die Smartphone App und Kurzvideo-Plattform VINE erlaubte Nutzer:innen kurze Videos von 5 Sekunden Dauer (kontinuierlich oder mit Stopmotion) aufzunehmen und zu teilen. Die VINES wurden als Loop (Dauerschleife) abgespielt und konnten direkt auf verknüpften Facebook- oder Twitter-Profilen geteilt werden. VINE wurde von Twitter gekauft und 2016 eingestellt. Die Idee lebt in Funktionen anderer Social Media-Plattformen weiter.[/expand]
[expand anchor=virtual-goods title=Wer kauft VIRTUELLE GÜTER / VIRTUAL GOODS?]Der Begriff VIRTUELLE GÜTER (VIRTUAL GOODS) hat 2009 eine große Bekanntheit erlangt, obwohl schon seit vielen Jahren in Online-Spielwelten wie „World of Warcraft“ Spielelemente gehandelt werden. VIRTUELLE GÜTER werden mit realem Geld gezahlt und können in einem Spiel oder online genutzt werden, nicht aber im realen Leben. Wurden lange Zeit vorwiegend auftrainierte Spielfiguren oder Objekte für das Inventar der Spielenden gehandelt, sind es zunehmend selbstdarstellerische Elemente wie Frisuren, Accessoires und Kleidung für den ➜Avatar oder Einrichtungsgegenstände für die eigene Online-Lounge. In ➜Social Networks wie Facebook war einige Zeit beispielsweise das gegenseitige Schenken von kleinen kostenpflichtigen Icons wie Torten zum Geburtstag, ➜Smileys oder Herzen sehr populär.[/expand]
[expand anchor=virtual-world title=Wo ist die VIRTUELLE WELT / VIRTUAL WORLD?]VIRTUELLE WELTEN (Virtual Worlds) sind 3D-Umgebungen im Computer, in denen sich Nutzer:innen mit einem dreidimensionalen ➜Avatar bewegen. Die künstlichen Welten werden als Nachempfindung der realen Welt (so genannte Mirror Worlds, Spiegelwelten) gestaltet, oder als Fantasie- bzw. Comic-hafte Welten. Kennzeichnen für eine VIRTUELLE WELT ist, dass sich hier Menschen begegnen können, die nicht über das selbe Endgerät (Computer / Konsole) auf die Welt zugreifen. VIRTUELLE WELT können ein konkretes Ziel haben: z.B. ist „World of Warcraft“ ein Spiel mit definierten Handlungssträngen und Leistungspunktesystem (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game, MMORPG). Sie können auch Plattformen sein, die es den Nutzenden überlassen, vielfältige Anwendungsszenarien zu entwickeln: z.B. „➜Second Life“ (Multi User Virtual Environment, MUVE).[/expand]
[expand anchor=virtualcoworking title=Was ist VIRTUELLES COWORKING?]VIRTUELLES COWORKING ist eine digitale Form des ➜Coworkings, das Arbeiten in coPräsenz findet in einem Online-Raum statt. Es finden hier Menschen zusammen, die in ihrem Homeoffice ohne soziale Vernetzung arbeiten: Selbständige, Freelancer, Solopreneure, Gründer:innen, aber auch einzelne Unternehmens-Mitarbeiter:innen. Besonders wichtig ist neben der Motivation zur Erledigung der beruflichen Augaben der fachliche und persönliche Austausch miteinander. Beispiel ist das Online Coworking von Rayaworx & cowirk.space.[/expand]
[expand anchor=voice-cloning title=Was wird VOICE CLONING in KI genannt?]Das Verfahren Verfahren zur Übertragung der Besonderheiten einer menschlichen Stimme auf eine Audio- oder Videoaufzeichnung wird VOICE CLONING bezeichnet.[/expand]
[expand anchor=voice-conversion title=Was genau ist VOICE CONVERSION in KI?]Für die Stimmumwandlung (VOICE CONVERSION) wird eine Sprachaufzeichnung mit einer anderen Stimme durch das ➜Voice Cloning-Verfahren inklusive Intonation ersetzt.[/expand]
[expand anchor=vuca title=Was bezeichnet VUCA genau?]Die Abkürzung VUCA stammt von „Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity“ – zu deutsch Veränderlichkeit, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität (Mehrdeutigkeit), kurz VUKA. Den Begriff VUCA gibt es in den USA schon lange; aktuell dient er als kurzgefasste Beschreibung aktueller Herausforderungen im Geschäftsleben. Denn die Dynamik des raschen technologischen Fortschritts und den damit verbundenen neuen Verknüpfungen und vielfältigen Veränderungen lassen Vorausplanungen nur noch auf kurze Zeiträume hin wirken. Ein Ansatz mit VUCA besser zurecht zu kommen besteht in der Anwendung ➜Agiler Methoden.[/expand]
•W• Glossar Digitalien
[expand anchor=web20 title=Was bedeutet WEB 2.0?]Die technologischen Entwicklungen des Internet haben die Online-Veröffentlichung von Inhalten erleichtert, so dass das World Wide Web – geprägt durch Konsum von Inhalten, die wenige publizieren – zum WEB 2.0 wurde, das durch interaktive Nutzung und dem zeitnahen Austausch von Informationen vieler mit vielen gekennzeichnet ist (➜User Generated Content). Inzwischen ist der Begriff durch ➜Social Media abgelöst.[/expand]
[expand anchor=webinar title=Wie funktioniert ein WEBINAR / WEBSEMINAR?]Ein WEBINAR / WEBSEMINAR ist ein Online-Eventformat. In einem WEBINAR halten Informationsgebende zu einem bestimmten Termin Vorträge mit Bild und Ton im Internet, an denen live eine Vielzahl von Interessent:innen teilnehmen kann. Die Teilnehmenden stellen Fragen per Chat oder interagieren mit den Vortragenden. Aufzeichnungen von WEBINAREN werden oft on demand zum Abruf bereitgestellt.[/expand]
[expand anchor=webparade title=Was ist eine WEBPARADE?]Für eine WEBPARADE werden in festgelegtem Zeitraum zu einem gestellten Thema die Meinungen und Sichtweisen verschiedener Menschen online zusammengetragen. Gleichzeitig machen die vielen Berichte das gewählte Thema digital stärker sichtbar. Lange bezeichneten wir es mit ➜Blogparade – ds greift heute einfach zu kurz. Mit dem Begriff WEBPARADE steht es den Teilnehmenden deutlich gesagt frei, wie sie ihren Beitrag zum Themenaufruf gestalten. Neben einem Blogartikel kann das ein Post auf Facebook oder LinkedIn sein, eine Podcastfolge sowie ein Video auf Vimeo oder Youtube. Wichtig ist der öffentliche Zugang zum Beitrag, den Hashtag zum Thema zu verwenden, eine Verlinkung zum Aufruf zu setzen und am besten einen Kommentar mit Hinweis auf den eigenen Beitrag auf der aufrufenden Seite zu hinterlassen.[/expand]
[expand anchor=widget title=Wer oder was ist ein WIDGET?]Mini-Programme, die in andere Programme eingebunden werden können, werden als WIDGET bezeichnet. Das können Desktop-WIDGETs für die Computer-Benutzeroberfläche sein, Mobile WIDGETs für das Smartphone zum Beispiel auf dem Startbildschirm aber auch Web-WIDGETs, die in Webseiten integriert werden können (z.B. Wettvervorhersage, Ticketshops).[/expand]
[expand anchor=wiki title=Was ist ein WIKI?]Der Begriff WIKI kommt aus der Hawaiianischen Sprache, wo er „schnell“ bedeutet. Als WIKI werden Websites bezeichnet, deren ➜Content Management System (CMS) darauf ausgerichtet ist, dass ihre Inhalte von verschiedenen Online-Nutzer:innen bearbeitet und gegenseitig korrigiert werden können. Dabei dokumentiert das System automatisch jede Änderung. Anders als im ➜Blog sind die Beiträge im WIKI nicht chronologisch strukturiert. Bekanntestes Beispiel: Wikipedia [/expand]
[expand anchor=WOM title=Was ist WORD OF MOUTH (WOM)?]Mund-zu-Mundpropaganda als deutschsprachiger Begriff für WORD OF MOUTH wird ungern benutzt. Inhaltlich bezeichnen sie das Empfehlungs-Marketing durch zufriedene Kundschaft oder Marken-Fans.[/expand]
[expand anchor=wordpress title=Was ist die Plattform WORDPRESS?]Das weltweit beliebteste ➜Content Management System WORDPRESS kann auf dem eigenen Server installiert oder auch über die Plattform wordpress.com als Software-as-a-Service genutzt werden. Für verschiedene Anforderungen an die eigene Website oder das eigene ➜Blog stellt WORDPRESS eine enorme Funktionsvielfalt und riesige Erweiterungspalette durch die Community und deren Themes oder Plugins bereit.[/expand]
[expand anchor=WOL title=Wer macht WORKING OUT LOUD (WOL)?]Mit WORKING OUT LOUD – kurz WOL – machen Menschen in Unternehmen ihre Expertise sichtbar und unterstützen sich gegenseitig dabei in ihren Projekten voranzukommen. Dazu schließen sie sich für drei Monaten in „WOL Circles“ zusammen, die sich eine Stunde pro Woche treffen, um positive Auswirkungen in punkto Begeisterung, Vernetzung, Lernen, Innovation und Zusammenarbeit zu erfahren. Achtet auf Lizenzpflichten![/expand]
•X•Y•Z• Glossar Digitalien
[expand anchor=x title=Welche Plattform nennt sich X?]Das schaust du am besten unter ➜Twitter / X nach![/expand]
[expand anchor=xing title=Was ist die Plattform XING?]XING (zunächst als „openBC – open Business Club“ gestsartet) ist ein ➜Social Network, das in Deutschland gegründet wurde. Inzwischen ist das Netzwerk auch international vertreten, hat aber in den USA zum Beispiel nicht die Bedeutung, die dort das Netzwerk ➜LinkedIn genießt. XING bietet viele Funktionen für Stellensuchende sowie Mitarbeiter:innen der Personalabteilung, Recruiter und Headhunter an. Die kostenfreie Mitgliedschaft ist mit wechselnd reduziertem Basis-Funktionsumfang ausgestattet.[/expand]
[expand anchor=youtube title=Was ist die Plattform YOUTUBE?]Die Video-Plattform YOUTUBE ist mittlerweile eine beliebte Suchmaschine, denn Videos oder Erklärvideos sind leicht konsumierbare Inhalte. YOUTUBE bietet neben dem klassichen Videoformat weitere Formate („Shorts“, ➜Livestream) und ermöglicht die Monetarisierung von Inhalten durch Anzeigen.[/expand]
[expand anchor=youtube-channel title=Was ist ein YOUTUBE CHANNEL?]Andemeldete Nutzer:innen der Video-Plattform ➜YOUTUBE können kostenfrei einen eigenen YOUTUBE CHANNEL (YOUTUBE KANAL) einrichten. In dieses Profil können sie eigene Videos hochladen und diese teilen. In diesem Videokanal können so genannte „Playlists“ angelegt werden, zum Beispiel eine Sammlung von Videos, die zu einem bestimmten Thema auf Youtube insgesamt abrufbar sind. Ein Beispiel für ➜Content Curation. Eigene Videos in einer Playlist können auch als ➜Podcast markiert werden: Online Salon by DoSchu Podcast.[/expand]
Das Glossar Digitalien wurde am 22. November 2024 ergänzt.
Illustration: DoSchu mit canva.com

