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Warum Deutsch als Sprache der Forschung verschwindet — Kommentare Teil II
degalantha
Kritischer_Realist Beamter
Was spricht denn dagegen, diese Zeiten wieder herbeizuführen?
+36

Ostufer Kritischer_Realist
Abgesehen davon, dass es Unsinn ist, so etwas wieder anzustreben, nur weil es einigen Zeitgenossen dann angeblich besser ginge und sie wieder zufriedener morgens aufstehen und frohgemut in den Spiegel schauen könnten ("Sieh da — ein Deutscher! Was ist die Welt doch schön!!"), wäre Deutsch sicher nicht die optimale Sprache. Die Grammatik mit den vielen komplizierten Endungen und Unregelmäßigkeiten sowie die Aussprache sind für die meisten zu schwer zu lernen. Ich glaube nur Sprachen wie Russisch oder Litauisch wären noch schwerer ;-).
+1

TheMaster
Welche Perspektiven bietet Deutschland in einem internationalen Umfeld damit sich jemand den Aufwand macht 1. die Sprache zu erlernen und 2. seine Arbeiten letztendlich auch auf Deutsch zu verfassen? Praktisch keine. Man könnte sich genau so gut fragen warum wissenschaftliche Arbeiten nicht auf Spanisch oder Griechisch verfasst werden.
Man muss sich bestimmte Fragen bspw. aus der Sicht eines Chinesen stellen. Man lernt Jahre lang Deutsch und dann? Dann lieber Englisch in der US-Variante mit der Option in den Staaten eine echte Karriere zu machen und evtl. dort auch sein Leben aufzubauen.
o +17

Groundzero
Ich hab es gerade hinter mir, meine Diplom-Forschungesarbeit. Zitieren durfte ich, nach Lehrstuhlvorgaben, nur aus mindestens B-gerankten Journals (deutsche Journals wurden meist schlechter gerankt und fielen somit raus). Zudem waren deutsche Quellen generell unerwünscht, was Max Weber kaum gefreut hätte. Und wenn man sich dann einmal die Zirkularität der Editoren der amerikanischen Journals anschaut, wird einem nur noch schlecht. Der Anreiz eines Editors ein Paper im eigenen Journal aufzunehmen ist natürlich dann gegeben, wenn man selbst, als Autor, in einem Journal publizieren will, bei dem der jeweils andere Autor selbst zum Editorenzirkel gehört. Man wäscht sich gerne wechselseitig die Hand und zuviel Kritik schadet dabei nur. Somit überprüfen die Editoren die eingereichten Arbeiten oft gegenseitig und recht wohlwollend. Und wie wir aus Studien von Informationsübertragungen wissen (Granovetter, 1972), zirkulieren Informationen lediglich in solchen durch strong ties verbundenen Cliquen und werden somit gegen neue Informationen abgeschottet. Das Ergebnis sind reichlich Redundanz und bestenfalls inkrementell-neue Erkenntnisse. Schlimmstenfalls heisst das, dass die in den USA freigegebenen Forschungsgelder — und damit deren utilitaristische Fragestellungen — unser Forscherverhalten in Deutschland beeinflussen und wir somit unsere Unabhängigkeit aufgeben (die aufgrund von Drittmitteln eh kaum noch gegeben ist). Und so wird dann die deutsche Forschung zunehmend ein Abbild dessen, was in Amerika als wichtig erachtet wird.
Schade ...
o +86

Rookie Groundzero
Man erkennt, dass Sie gerade erst Ihre Diplomarbeit gemacht haben....
+16

Dieser Kommentar wurde entfernt

TheMaster Kurt L.
Definitiv ein beliebig gespanneter Bogen. Es ist in der Tat so, dass Deutschland heute für viele Dinge nicht mehr steht für die es zu anderen Zeiten viel Lob und Anerkennung erhalten hat. Und genau diese Lücken lassen sich nicht beliebig mit nationalen Ideen und Machtfantasien füllen. Wo bspw. leben heute die Ideen und Inhalte der berühmtesten deuschen Philosophen? Wo ist der Kern des grünen Gedankens wenn wir für unseren Konsum die Verseuchung ganzer Kontinente in Kauf nehmen solange der Schein vor der eigenen Haustür bewahrt wird. Wo ist die Vision einer fortschrittlichen und gerechten Gesellschaft in einem Land wo sich jeder der erste ist und nach ihm der Tod kommen mag und auch vor den schwächsten nicht halt gemacht wird. Wo ganze Bevölkerungsgruppen ins Abseits gedrängt werden damit man sich über sie her machen kann. Die Idee der nationalen Identität hat die letzten 20 Jahre versagt und nur dazu beigetragen die zunehmenden Kern und Inhaltslosigkeit des "Gerüsts" Deutschland vor den eigenen Augen zu verschleiern.
+19

PolitBeobachter Kurt L.
Selten so gelacht... denn einen Minderwertigkeitskomplex sehe ich wesentlich ausgeprägter jenseits der deutschen Grenzen.
+11

Maik Kurt L.
Heute sind alle bedeutenden Länder psychisch angeknackst. Auch die Briten und die Amerikaner. Die Briten hatten mal ein Weltreich. Heute ist das einzige, was in GB noch von Bedeutung ist, der Finanzplatz London. Ansonsten schert sich um dieses Land kein Mensch mehr. Und die Amis mussten in Vietnam erfahren, dass sie besiegbar sind.
+18

Jürgen Joschka Grünlich Kurt L.
Also, ich bin Deutscher und nicht psychisch krank, sondern mir geht's richtig gut! Ich find Deutschland klasse und die deutsche Sprache schön! Andere Sprachen sind auch sehr nett! Ganz oben steht für mich das Niederländisch! Klassesprache!
+18

Silverager Kurt L.
Deutsche sind psychisch krank? Kompletter Unsinn.
Was allerdings bei uns Älteren nachwirkt, sind die grauenhaften Verbrechen des "Dritten Reichs". Das wird alles auf "die Nazis" geschoben und dabei unterschlagen, dass zu derartigen Greueltaten eine breite Unterstützung bei der Mehrheit der Bevölkerung nötig war.
Daher ist es mit der "deutschen Leitkultur" auch etwas schwierig.
Das wird sich nach dem Ableben unserer Generation schon geben.
"Stolz" hingegen können wir auf die deutschen Erfolge nach dem Krieg sein auf den Aufbau einer funktionierenden Wirtschaft, auf die weitgehende Aussöhnung mit den alten "Erbfeinden" und auf das friedliche Zusammenleben der europäischen Völker — zumindest bis zur Einführung des unseligen Spaltpilzes "Euro", der die alten Ressentiments wieder aufleben lässt.
Die Einführung der alternativlosen europäischen "Friedens- und Wohlstandswährung" war der schlimmste Fehler der Nachkriegszeit.
+9

Swen Andrew Silverager
Sie tuen ja geradeso als wäre der Aufbau nach dem Krieg von ganz anderen Menschen gemacht worden. LOL
+3

Demokrat Silverager
Gerade diejenigen, die uns täglich gewisse 12 Jahre aufs Butterbrot schmieren, und das meist eher aus der teils gesetzlich vorgeschriebenen Sicht der damaligen Feindstaaten, sind merkwürdigerweise meist an vorderster Front mit dabei, um uns ständig tiefer in das nächste totalitäre Konstrukt (EU) und eine Euro- Inflationszwangsjacke hereinzuziehen.
+1

Der_lachende_Hellene Kurt L.
Ich glaube, um in Ihrer Definition zu bleiben, daß die Deutschen auch vorher, vor dem 2. WK psychisch krank waren.Sonst wäre es zur Machtergreifung Hitlers und zum 2. WK nicht gekommen.
+1

Demokrat Der_lachende_Hellene
Als der Vorgeschichte heraus, speziell dem Ende des 1. Weltkriegs und der daraus folgenden Krise der Weimarer Republik, die z. B. an der hohen Zahl der Regierungswechsel zu erkennen ist, ist das besser verständlich, als manche wahrhaben wollen.
Zum Kriegsausbruch gäbe es auch noch einiges zu sagen, aber:
"Die Geschichte schreibt immer der Sieger".
+1

Duke_of_Swords
Sprachwissenschaftler schätzen die deutsche Sprache wegen ihrer Exaktheit. Deshalb wurde die deutsche Sprache auch in der Philosophie und in den Rechtswissenschaften als die Wissenschaftssprache benannt.
o +44

hixel Duke_of_Swords
Nein, manche Sprachwissenschaftler tun das. Andere widersprechen dem bzw. sehen das nicht als Vorteil gegenueber dem Englishen, Manche sehen das auch umgekehrt.
Nimmt sich eh nix, denn derlei Stereotypen sind ja eh nur vorgeschoben. Jemand will halt gern Deutsch behalten. Das steht in der Regel dahinter. Gewoehnung halt, Ueberforderung mit Veraenderungen usw... Englisch ist aber grobmotorisch betrachtet eh ein deutsch-nordischer Dialekt mit romanischen Einschlaegen ...
Was glauben meisten eigentlich wo Woerter wie Body, Download, Shop, Store, Girl, Brother usw. herkommen? na? raten wir mal ...
+3

Der_lachende_Hellene Duke_of_Swords
Hahahah! Deutsch als Sprache der Philosophie! Der war gut! Deutsch als Sprache der Philosophie aber selber kein Wort über Philosophie erfunden sondern aus dem Griechischen entnommen. Bald ist ja Karneval, mal sehen was wir sonst noch hören.
+1

colombo
Deutsch ist nicht nur eine Sprache, sondern eine Denkweise. Sie unterscheidet sich vom englischen. Die deutsche Denkweise ist exakter und deshalb für Wissenschaft und Technik besser geeignet als Englisch. Demgegenüber haben englische Begriffe mehr Bedeutungen, so daß man mit Englisch besser andeuten und umschreiben kann. Deshalb eignet sich Englisch besser für die Politik oder die Kunst (Musik).
Nun muß man sich fragen, wie es dann bei dieser ungeeigneten Techniksprache zu einer industriellen Revolution in England kommen konnte. Die industrielle Revolution war in erster Linie keine technologische sondern gesellschaftliche Umwälzung. Dafür war die englische Sprache sehr gut geeignet.
o +53

Konfliktforscher colombo
"Die industrielle Revolution war in erster Linie keine technologische sondern gesellschaftliche Umwälzung"
Es war beides, da sich beide Entwicklungen gegenseitig bedingen.
+6

Schlesischer Weber Konfliktforscher
Aufgrund der technischen Erfindungen erfolgten gesellschaftliche Umwälzungen. Beides nennt man heute industrielle Revolution.
+4

Lars Michel Schlesischer Weber
Oder anders.Eine Revolution,die bedingt durch ihre Zielsetzung, nach hinten losging.
Auch mit revolutionärem Tempo kann man in der Steinzeit landen !
+3

Chatti Schlesischer Weber
"Die Weber"! ;)
+4

Der_lachende_Hellene colombo
Dann frage ich mich, wieso die ganzen technischen Begriffe im Deutschen aus dem Griechischen kommen.
+1

Demokrat Der_lachende_Hellene
Die Sprache nimmt manchmal seltsame Wege. Zum Beispiel behaupten böse Zungen, Altgriechisch und viele andere Sprachen würde vom Althochdeutschen abstammen. Auch beim Englischen sind gemeinsame Wurzeln mit Deutsch erkennbar, in alten Dialekten wie Plattdeutsch sogar noch stärker als im Hochdeutschen.
+1

Guderian
Englisch ist deshalb so beliebt in der Wissenschaft, weil es für Leute vom Typ Karl-Theodor zu Guttenberg eine Möglichkeit bietet, die eigene Unwissenheit hinter einem Schleier von Lost in Translation zu verstecken.
o +48

Dieser Kommentar wurde entfernt

peng Duke_of_Swords
Staendig dieser Unsinn. Englisch ist nicht nur fuer Deutschland die lingua franca , sondern fuer ALLE Laender und Kulturen! Der Rest ist eher eine Frage der Ausbildung. In manchen Laendern ist die Englischausbildung eben besser, in anderen schlechter, manche sind noch etwas nationalistisch zurueckhaltender, andere offener. Aber das aendert nichts daran, dass Englisch die lingua franca ist (gaebe es keines, waere es halt eine andere Sprache) und auch bleiben wird (Chinesisch oder gar Spanisch haben NULL Chancen das zu aendern) ... typisch deutsch waere wenn schon das Gejammer und die Unfaehigkeit zu erkennen, dass das alle anderen auch betrifft. Aber eigentlich ist nicht mal das typisch deutsch.
+3

salsa
Deutsch als Sprache der Forschung???? Vielleicht im Ostblock.
Deutsch war eine Sprache der Technk, heute may be nicht mehr:)
o +1

Reiner Schmidtche
Englich ist eine Sprache die anderes Denken ins sich hat wie die deutsche Spache. Man kann in Deutsch die Gedanken für was Neues deutlich leichter nutzen. Weiter ist das Misshandeln der englichen Sprache an deutsch Hochschulen sehr schlimm. Lieber einen Übersetzer, als diesen Mist den Stundenten oder Kollegen hören müssen. Es ist doch schlimm wenn die viel gar nicht mehr verstehen was andere wirklich sagen.
Wir sind Deutche und sollten unsere Spareche nicht verleugenen!!!
o +25

schmittla
na hoffentlich gehen die meisten Trottel, die hier kommentieren, mit der deutschen Sprache unter, wäre zumindest wünschenswert. Die Sprachbarriere weltweit muss endlich endgültig durchbrochen werden, dazu gehört gerade in der Wissenschaft, dass sich auf eine Sprache geeinigt wird. Zukünftig Englisch bitte Hauptsprache #1 in jedem Land
o +4

ingo45
Deutschland ist der größte Nettozahler in der EU. Deutsch wird in Österreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg, Lichtenstein, Dänemark, Holland und eben auch in Deutschland gesprochen. England will die EU verlassen und trotzdem ist deutsch keine europäische Amtssprache. Jeder Antrag bei der EU muss in englisch ausgefüllt werden und selbst deutsche EU Beamte sprechen auf den Brüsseler Fluren englisch. Wen wundert es da, dass deutsch auch in den wissenschaftlichen Sprachen immer mehr zurück gedrängt wird. Selbst in Deutschland gibt es Bereiche, wo gar nicht mehr deutsch gesprochen wird. Es ist leider sehr sehr traurig.
o +54

Guest ingo45
In unserer Schweiz werden sowohl auf den deutschsprachigen Universitäten (z.B. ETH Zürich), als auch auf den französischsprachigen Universitäten (z.B. Genève, Lausanne) alle wichtigen Publikationen in Englisch verbreitet. Dies gilt auch für unsere international, tätigen Konzerne, wie Nestlé oder Novartis. Ohne Englisch geht überhaupt nichts. Dies trifft auch auf Cern zu, obwohl die Organisation in der französischsprachigen Schweiz angesiedelt ist.
+3

Groundzero Guest
Wenn der Inhalt einer Publikation unwichtiger wird, als die Sprache, in der sie verfasst wird, dann können sie ihre Forschungsergebnisse behalten.
+16

Tamerlan Guest
Sie können mir nicht weismachen, dass alle diese wichtigen Universitätspublikationen von Autoren mit Englisch auf muttersprachlichem Niveau erstellt wurden oder, wenn nein, immer extrem teure Übersetzungsfirmen mit den Übersetzungen oder zumindest mit den Lektoraten betraut wurden. Entsprechend dürften die Resultate dann auch aussehen.
Bei international tätigen Konzernen ist das etwas anderes, weil dort die Millionenbudgets für interne oder externe Lektorate und Übersetzungen vorhanden sind.
+7

Guest Tamerlan
Was ist denn "muttersprachliches" Niveau ? ... gehen Sie einfach einmal davon aus, dass WissenschaftlerInnen, die tagtäglich fast ausschliesslich in Englisch kommunizieren, grundsätzlich in der Lage sind ihre Publikationen und Forschungsergebnisse auch in englischer
Sprache nieder zu schreiben. Nach dem Korrekturlesen werden sie dann veröffentlicht ... das ist so üblich.
Meine Muttersprache ist auch nicht Deutsch und trotzdem würde ich mir zutrauen in Deutsch eine Publikation zu verfassen. Natürlich wäre das Korrekturlesen notwendig; aber das ist auch bei MuttersprachlerInnen notwendig.
+2

Der_lachende_Hellene ingo45
Luxemburg, Lichtenstein, Dänemark, alles Länder, die einen gewissen Status in der Welt haben und zusammen mit Ländern wie die USA, China, Japan usw genannt werden.
+1

Dieser Kommentar wurde entfernt

lesender Gast Kompa
Es gab aber einen großen Unterschied zu heute.
In meiner Besatzungszone(ein schöner Traum) war zwar Russisch ein Plichtfach in der Schule, aber ich mußte niemals im Lebensmittelgeschäft sagen das ich einen Liter Moloko(Milch) oder ein Chleb(Brot) haben will.
Wie es in den anderen Besatzungszonen war weiß ich nicht.
Vorige Woche habe ich mir den Spaß gemacht und habe in einem Textilgeschäft gefragt ob sie Sale auch in meiner Größe haben.
Die Verkäufern hat mich ganz entgeistert angeschaut, als ob ich Freigänger einer psychatrischen Einrichtung wäre.
Das schöne daran ist, daß ich bei solchen Späßen keine Miene verziehe und man niemals wissen kann wie ich das jetzt gemeint haben könnte. :-)
Gruß lesender Gast
+12

Gast11
D hat als Wissenschafts- und Forschungsstandort nur noch eine Nebenrolle. Deshalb verschwindet Deutsch als Forschungssprache, und nicht wegen zweier verlorener Weltkriege. Aber klar, man kann halt alles auf die unselige Vergangenheit schieben, dann braucht man sich mit der Gegenwart nicht auseinander zu setzen.
o +9

Maik Gast11
Wenn nun aber die Gegenwart die Folge der Vergangenheit ist?
+6

Klarstellung
Man hat sich nie darum bemüht die deutsche Sprache zu etablieren. Nicht in der Wissenschaft und nicht im gesellschaftlichen Leben. Anglizismen beherrschen den Alltag und verdrängen die deutsche Sprache. Englisch gilt als smart und hip. Da gilt selbst der Türkischdeutschslang "Waischt Du isch hau Dir in die Fresse, Alde!" in manchen Kreisen noch angesehener als Hochdeutsch. Weder in der Politik gab es Regelungen, wie z.B. in Frankreich, noch in der Fernsehwerbung. Man ist sich gar nicht bewußt daß das Eindringen einer fremden Sprache in eine andere Kultur eine subtile Manipulation des jenigen Volkes auch in der Denkens- und Handelsweise bedeutet. Im Grunde genommen kann man klar zwischen Klassen einer Gesellschaft unterscheiden. Wer gut Englisch spricht ist eine Stufe höher als dernenige der n u r des Deutschen mächtig ist. Wer dazu noch im breiten Dialekt daher kommt gehört in die dritte Gesellschaftsklasse.
o +11

Student
Was waren das für Zeiten, als James Watt noch deutsch gelernt hat um Schriften der Wärmetheorie lesen zu können.
Die Zeiten sind aber vorbei, da die deutsche Wissenschaft ein Zerfleischungsprozess durchläuft, da die kognitiven Fähigkeiten von Deutschen auf englisch zu lernen extrem beschränkt sind! Die Qualität der Deutschen Wissenschaft wird darunter extrem leiden...
Ich zum Beispiel (Student eines technischen Studiengangs) kann nur mäßiges englisch. Obwohl ich vom technischen Verständnis keine Probleme habe, entstehen mir gerade durch das Englische Hindernisse. Und so wird es vielen gehen...
o +17

Demokrat Student
Je nach Fachgebiet kann es sinnvoll sein, sich alte Fachbücher antiquarisch zu besorgen, falls sich auf dem jeweiligen Spezialgebiet nicht allzuviel getan hat. Oft sind die sprachlich sehr viel sorgfältiger formuliert, als heutzutage noch möglich (übrigens auch erschwert durch die Rechtschreibreform, die einige prägende Strukturelemente der deutschen Sprache eingeschränkt oder teils unpraktikabel gemacht haben.
+0

ExportartikelAusSH
Ich glaube, das hat mit etwas anderen zu tun. Englisch ist der erfolgreichste Exportartikel aus Schleswig-Holstein den es je gegeben hat. Während die deutsche Sprache erst seit 150 Jahren, mit Bismarck und Duden als einhaltliche Sprache in Deutschland etabliert wurde war die englische Sprache schon immer eine Volkssprache. Selbst die deutschen literarischen Grössen, wie Goethe und Schiller haben ihre Werke so mit Latinismen (was heute die "Anglizismen" sind) gespickt, dass ihre Werke für den Ottonormalverbraucher schwer war, diese zu verstehen. Ausserdem ist die Deutsche Sprache von Mönchen geschaffen worden, die vom Latein ausgegangen sind und die deutsche Grammatik auf die Lateinische Grammatik draufgesetzt haben, was somit eine Kunstsprache ist. Sieht man sich Flämisch, Dänisch, Luxembourgisch, Schwedisch, Friesisch, Norwegisch, Isländisch und Niederländisch an, so sind dies echte Germanische Sprachen und keine Hybridschaffungen, wie Deutsch, was man schon an der Einfachheit der Grammatik erkennt. Aber die Deutsche Sprache ist wie die Walhalla bei Regensburg. Ein römisch-griechischer Tempel, der eigentlich nicht sehr viel mit Bayern zu tun hat und Nutzlos ist. Aber am Besten lässt sich dies auf der Architekturebene ausdrücken. Wer heute einen Wolkenkratzer, einen Tunnel, ein erdbebensicheres Haus oder eine lange Brücke bauen will, der muss Variationsrechnung können, wo die Kinetik und die Kinematik der Gebäude brerücksichtigt wird. Wer nur die Statik berechnet, der konstruiert einstürzende Neubauten, wie die Spezies beim U-Bahnbau in Köln, die durch ihre mangelnden Rechenkünste ein ganzes Stadtarchiv im Tunnel versenkt haben. Die Analogie zur deutschen Sprache liegt da sehr nahe.
o +4

Tamerlan ExportartikelAusSH
Einfache Grammatik beim Isländischen? Diese Sprache ist sehr schwer zu erlernen. Übrigens wurde im Laufe der Jahrhunderte auch an den anderen germanischen Sprachen herummanipuliert. Vom Norwegischen gibt es beispielsweise zwei Formen, verbunden mit einem Chaos bei der Orthographie.
+2

Dieser Kommentar wurde entfernt

Der_lachende_Hellene Henlein Gutenberg
1500 Jahre? Seit wann waren die Römer Germanen?
+0

pawel
Ich bin Pole, spreche Deutsch. Wenn ich ab und zu in Deuschland
geschaeftlich bin, merke ich dass mir Leute freundlicher
entgegenkommen, wenn ich English spreche, als Deutsch mit fremdem
Akzent. Deshalb neige ich in Deuschland in Hotels, Gaststeatten usw.
Engish zu sprechen. Dasselbe tun andere Auslaender, die ich kenne und
in Deuschland mittlerweile ein paar Jahre arbeiten ! Als Englisch
sprechender wird man ernster genommen und freundlicher bedient. Der
fremde Akzent im Deuschen laesst einen Zugereiseten schnell in der
Schublade "noch ein Auslaender, der uns auf der Tasche liegt"
landen. Ich glaube, da liegt einer der Gruende, warum das Deutsche es
so schwer hat als Weltsprache.
o +7

gast007
Deutsche Muttersprachler gibt es ca. 100 Millionen. Eng verwandte Sprachen wie Niederländisch, Letzeburgisch, Schwedisch, deren Sprecher kaum Probleme haben Deutsch zu verstehen, gibt es vielleicht noch einmal 40 Millionen. Englisch Muttersprachler gibt es lt. Wikipedia 340 Millionen. Verkehrssprache ist Englisch allerdings auch in Indien und Malaysia und den meisten der ehemaligen Kolonien, deren verschieden Völker sich anders nicht untereinander verständigen können. Dabei gibt Wikipedia eine Milliarde Zweitsprachler an, wobei hier nicht übersehen werden darf, dass das oft nur die Ober- und Mittelschicht der jeweiligen Länder sind, wodurch diese 1 Milliarde Zweitsprachler Entscheidungen treffen, die für weit mehr Menschen eine Rolle spielen. Selbst Spanisch hat in diesem Sinne mehr Ausstrahlung als Deutsch. Wir müssen uns also nicht wundern, sondern sollten uns der erforderlichen Zweisprachigkeit anpassen. Dabei ist eines wichtig: Wer seine eigene Kultur nicht kennt und schätzt, kann auch andere Kulturen nicht wirklich schätzen! Das Deutsche und die entsprechende Kultur dürfen deshalb von den Muttersprachlern nicht vernachlässigt werden, auch nicht wegen der zwölf Jahre extrem schlimmer Geschichte. Daran krankt es in unserem Land.
o +5

Ostufer gast007
Schweden können also ohne Weiteres Deutsch verstehen? Wirklich? Ich dachte das geht nur mit den anderen skandinavischen (nordgermanischen) Sprachen. Umgekehrt jedenfalls geht es nicht: Ich kann, wenn ich Schwedisch höre, zwar irgendwie heraushören, dass es eine im weiteren Sinne verwandte Sprache ist, aber verstehen kann ich rein gar nichts! Obwohl ich Schwedisch vom Klang her sehr mag, diese Sprache hat so einen schönen Singsang, jedenfalls empfinde ich es so. Dänisch dagegen... na ja.
+1

pythia2010
Schade, schade, schade, aber der Finanzmarkt kennt keine Gnade.
Welche deutsche Intelligenzbestie wird nicht eine Professur in den USA oder GB annehmen, wenn Ansehen (Prestige) und Kontostand stimmen? Wegen der Muttersprache in D verweilen? Nein, danke.
Wenn es den sogenannten Eliten gleichgültig wird oder bereits geworden ist, daß die eigene Muttersprache keinen Wert besitzt, dann könnte das ja der Rest der Bevölkerung übernehmen und die deutsche Sprache der klassischen Dichter und Denker hoch halten. Anglizismen: Nein, danke.
o +7

Leo
Viele Kommentatoren fühlen sich offensichtlich in ihrer deutschen Seele zutiefst gekränkt. Dass Deutsch als Wissenschaftssprache kaum noch eine Rolle spielt, wird schon als beleidigend gesehen. Aber dass Deutsch ausgerechnet von Englisch abgelöst wurde, wird als unerträglich gesehen. Schließlich ist Englisch die Sprache der Engländer und Amerikaner, denen man die Niederlagen in zwei Weltkriegen "verdankt" und die man seit jeher als "intellektuell minderwertig" ansieht.
o +7

Guest Leo
Nicht zu vergessen, das traurige Ende der Stasiwelt. In Russland gibt es eine Menge Menschen, die mit ganz ähnlichen Minderwertigkeitskomplexen zu kämpfen hat. So ist es eben, wenn Nationen tief fallen.
+3

Ostufer Leo
Genau so ist es! Auf den Punkt gebracht!
+0

Klarstellung
Der deutsche stirbt an seiner Selbstverleugnung eines Tages aus und damit auch seine Sprache.
o +22

ValerianetVeronique
Hallo Herr Vitzthum. Benennen Sie doch bitte einmal 5 wegweisende wissenschaftliche Neuerungen, die in den letzten 10 Jahren in Deutschland gemacht wurden! Und ich meine ausdrücklich NICHT deutsche Wissenschaftler, die in die U.S.A. gegangen sind. Ich bin gespannt auf Ihre Auflistung.
o +2

Demokrat ValerianetVeronique
Es gibt durchaus welche, wenn man scharf genug ins Detail geht.
Der wesentliche Punkt ist allerdings: Will man hinterherhecheln oder will man etwas Neues schaffen? Der Trend zum Englischen scheint ersteres zu begünstigen, zumal heute selbst innerhalb von vielen Spezialgebieten ein Flut von Fachliteratur auf dem Markt ist, die kein Mensch mehr verfolgen kann, der noch eigenständig arbeiten kann. Die Veröffentlichungs-Hitlisten führen dazu, daß jede Kleinigkeit dazu führt, daß eine neue Veröffentlichung gemacht oder jemand als Coautor genannt wird. In meinem Studium habe ich noch gelernt, daß ein seriöser Wissenschaftler maximal eine handvoll Veröffentlichungen pro Jahr schaffen kann.
Große wissenschaftliche Theorien kann man auf so einer Basis nicht entwickeln.
Zum Beispiel hat der Physiker Burkhard Heim, der eine Art "Erweiterte Realitätstheorie" entwickelt hat, die möglicherweise eine "Weltformel" darstellt, jahrelang abseits des Mainstreams vor sich hin gearbeitet und seine Ergebnisse fast nur als Bücher veröffentlicht, da sie in Artikeln, der heute üblichen Veröffentlichungsform, kaum darstellbar gewesen wäre.
+0

Klarstellung
Auch das Englisch hat seinen Zenith schon überschritten. In der Wissenschaft wird die erste Geige in 20-30 Jahren in China gespielt und man wird sich rühmen an einer shanghaier Universität studiert haben zu dürfen. Wer die Sprache der Zukunft lernen möchte der sollte sich ans Mandarin halten. Die Chinesen sind, im Gegensatz zu den Deutschen, ein stolzes und wissenbegieriges Volk.
o +3

Leo Klarstellung
Chinesisch als internationale Wissenschaftsspache? Wohl kaum! Diese Vorstellung entspringt wohl eher Ihrem Wunschdenken — und dieses basiert auf Ihrer Abneigung gegenüber den USA.
Wissenschaftler wollen, dass Ihre Veröffentlichungen weltweit gelesen werden. Und daher werden sie weiterhin in englischer Sprache publizieren — Englisch bleibt nämlich noch lange die einzige Sprache, mit der man weltweit ein Publikum findet.
+7

Lars Michel
Ich kann den Artikel nicht bestätigen.Ich kommuniziere ausschließlich in deutscher Sprache.Sie ist doch die schönste Sprache der Welt.Wenn man sie sprechen kann !
o +16

Thomas Tarantino
Rechtstexte sind im Englischen äußerst schwierig zu lesen, weil man so gut wie keine Komposita kennt und auch keine Bindestriche benutzt; in romanischen Sprachen gibts zur Strukturierung immerhin 'genitivische' Funktionswörter zwischen den Nomen. Und wer sich dann mal an Dickens im Original versucht, merkt sodann, dass das Englische auch eine konsequentere Kommasetzung bräuchte, um lesbarer zu werden.
o +9

Leo Thomas Tarantino
Juristische Texte sind in fast jeder Sprache "äußerst schwierig zu lesen" — jedenfalls für Nichtjuristen. Die mangelnde Klarheit und Eindeutigkeit der juristischen Texte ist aber notwendig, um den Juristen die Arbeit zu erhalten. Wäre nämlich die Rechtslage öfter mal klar, gäbe es für Juristen weniger Arbeit.
+10

ping
Deutsche, Schweizer, Niederlaender haben noch Glueck, denn Englisch ist mit ihnen verwandt. Ueber das Englische lebt u.a. Deutsch (daneben noch ein Latein, Griechisch, Franzoesisch, Italienisch usw.) weiter. Das waere bei einer anderen lingua franca sehr anders . Das waere tatsaechlich der Tod des Deutschen. ... Im uebrigen hat Sprache zwar mit Kultur zu tun, ist aber nicht die ganze Kultur. Musik aus dem deutschsprachen Raum wie Literatur und sonstiges leben ja weiter und sind heute sogar dank Internet zugreifbarer als je zuvor. Es waren auch noch nie so viele Touristen in Deutschland und gucken sich deutsche Museen und Staedte an bzw. beschaeftigen sich mit der Kultur. Man sollte Sprache nicht mit der ganzen Kultur verwechseln. Kultur wird eh immer mehr zur Weltkultur, globalisiert sich. Wem gehoert schon "Einstein" oder "Beethoven", "Mozart" usw.? Es wird zum gemeinsamen eines jeden, der sich daran erfreut bzw. es benoetigt — weltweit.
o +3

Adina
Das ist kein ausschliesslich deutsches Problem,andere europaesche Sprachen wie franzoesich,italienisch und selbst englisch sind auch davon betroffen oder werden bald sein. Und das hat mit dem Aufstieg neuer Maechte im Osten zu tun wo beispielsweise China die USA in Forschung bereits ueberholt haben duerfte. Dazu kommt wachsende Nationalismus in nicht-westlichen Laender wo gedacht wird Sprachen wie mandarin,hindu,swahili und amharisch mehr Einfluss zu geben.
o +6

Guest Adina
Na ja, wenn Sie sich mit Mandarin auseinandergesetzt hätten, würden Sie so etwas nicht schreiben. Mandarin ist, ähnlich wie Hindi, für wissenschaftliche Publikationen mehr als ungeeignet. Die Schreibweise ist viel zu kompliziert, die sprachliche Semantik viel zu inkonsistent, als dass sie jemals eine Bedeutung jenseits der chinesischen MuttersprachlerInnen erlangen könnte.
+3

Chatti
Ein Land, das seine besten Leute in Wissenschaft und Technik ins Ausland schickt bzw. gehen lässt und somit gezwungen ist, Ausländer ins Land zu holen, um zu retten was noch zu retten ist, muss sich nicht wundern, wenn es selbst seine Sprache verliert!
o +13

Der_lachende_Hellene
So ist das. Wenn eine Gesellschaft intolerant ist, und Fremde immer misstraut und nicht als gleichberechtigte Individuen sieht, dann kann man nicht erwarten, daß diese Menschen auf Deutsch publizieren oder Deutsch die Fahne halten.
o +1

Dieser Kommentar wurde entfernt

Guest UlrichZ
Was hat das mit dem Thema zu tun?
+0

UlrichZ Guest
Es ist der Ausdruckes des Zeitgeistes in D, der Zeitgeist der sogar alles Lehrstüle in Radiochemie, Atom- und Kenphysik, Nuklearmedizin abgeschafft hat.
Der Erfolg ist groß: Man muß sich nur die Ausbildung unserer Volksvertreter von Grün anschauen.
+8

Maik
Die Zitate-Übersetzungen da oben können doch wohl nur Google-Übersetzugnen sein.
o +0

Golfball
Man braucht sich doch nur anzusehen was aus unserer Sprache wird, ein Blick in die Kindergärten, Grundschulen und Oberschulen reicht vollkommen.
o +10

Sven Forbis
Was soll nur das Gejammer? Die Deutschen und das Deutsche ist nun einmal dem Untergang geweiht. Die Deutschen haben es eben nicht geschafft, sich einen wichtigen Anteil und Platz in der Weltgeschichte zu sichern. In etwa 30 Jahren werde ich nicht mehr leben. Warum sollte ich also Stolz sein auf meine Nation und Sprache? Man hat uns aus politischer Bequemlichkeit sogar die Ostgebiete nach der "Wiedervereinigung" vorenthalten und der Artikel 146 GG wurde auch nicht umgesetzt. Soviel zu der Wichtigkeit des deutschen in dieser Welt.
o +4

Gast
Deutsch ist als Wissenschaftssprache einfach nur deshalb unwichtig, weil sich Wissenschaft ebenso wie Wirtschaft globalisiert hat.
Und das hat garantiert nichts mit jüdischer Intelligenz zu tun.
o +4

Guest
seit 1933 ist die philosophie ohnehin im eimer.
man merkt es auf den kongressen, was da für ein ist verbreitet wird. egal wo, yale, oxford, jerusalem. kann man alles vergessen...
o +2

Chatti
Auf der Straße ist es mit der deutschen Sprache auch nicht mehr weit her!
o +3

UlrichZ
Als Gerd Schröder Ministerpräsident in Niedersachsen war, da hätte beispielsweise die Möglichkeit gehabt etwas für die Wissenschaft in Niedersachsen zu tun. Das Gegenteil hat er gemacht. Als es darum ging in Hannover den ersten Lehrstuhl für Informatik in D einzuführen. Er hat ihn verhindert. Eine schöne Weitsicht, um sich als Bundeskanzler zu qualifizieren. Als Student (Jura) gehörte er zu den Wortstarken Schreihälsen.
Unabhängig davon gibt es in Brüssel, Straßburg und Luxemburg wohl niemand, der Deutsch auch als Amtssprache. Man findet dort nicht einmal Hinweisschilder in D — für verirrte Besucher.
o +3

egal...
Vielleicht, weil man hierzulande zuviel mit der Energiewende befaßt ist.
Und das interessiert außerhalb Deutschlands halt niemanden wirklich...
o +6

overnewsed
Ein ellenlanger Artikel, der dennoch verschweigt, daß der Niedergang der deutschen Sprache in erster Linie mit Bildungsmangel zu tun hat. Der politische Flickenteppich aus 16 Bundesländer egalisiert Bildung auf dem Niveau der Schwächsten. Allgemeinbildung ist so schwach ausgeprägt, das kaum noch "Dichter und Denker" aus der Vernetzung von Univeralität hervorgehen können. Anstatt durch eine intellektuelle Elitenförderung einen fruchtbaren Boden für Koryphäen auf allen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Feldern zu bilden, kämpft die jetzige "Elite" einen Kampf mit Billiglohnländer um den niedrigsten Niedriglohn. Der Mangel an Geld schließt den Kreislauf des Bildungsmangels, denn wo Menschen Geld fehlt, fehlt auch der Sinn für Bildung.
o +5

albi
nur mal zwei beispiel :: getriebe heist auf spanisch ::Caja also kiste
oder
dann versuche mal einer das wort senkkopfschraube auf spanisch oder englisch
zu uebersetzen
o +3

Der_lachende_Hellene albi
Vielleicht countersunk bolt? Oder was wollte der deutsche Künstler uns damit sagen? Versuchen Sie mal die Wörter Software und Hardware ins deutsche zu übersetzen.
+2

Kritischer_Realist
Wir sollten uns für ein Gesetz starkmachen, daß es Angehörigen von Hochschulen, die mit DEUTSCHEN Steuergeldern finanziert werden, verbietet, in einer anderen als der DEUTSCHEN Sprache zu veröffentlichen. Auch sollten alle von der jeweiligen Hochschule organisierten Veranstaltungen zwingend in DEUTSCHER Sprache stattfinden müssen.
Ausnahmen für Fremdsprachenfächer sollten möglich sein.
o +9

Leo Kritischer_Realist
Wenn deutsche Wissenschaftler nur noch in deutscher Sprache publizieren dürfen, versinkt die deutsche Wissenschaft international in der Bedeutungslosigkeit. Ist Ihnen Ihr deutsches Nationalgefühl dies wert?
+4

Sonnebaer Leo
So ein Quatsch! Nennen Sie mir, neben Latein, eine Sprache, die so eindeutig und schön ist wie die unsere! Unsere Sprache ist geradezu prädestiniert zur Wissenschaftssprache Nr.1.
+2

Demokrat Kritischer_Realist
Das wäre nun übertrieben, nur auf wenigen Fachgebieten wie der Chemie gibt es noch angesehene deutschsprachige Fachzeitschriften. Aber wie wäre es, wenn die Veröffentlichung mindestens zuerst auf Deutsch (und möglichst kostenlos öffentlich zugänglich) erfolgen müßte, wenn die Arbeit mit Steuergeld finanziert war?
+0

Swen Andrew
Ich sehe nicht das English den Standort Deutschland voran gebracht hat. Ehere das Gegenteil ist der Fall.
o +9

Starost
Der Artikel weist den Weg: Wenn die deutsche Sprache in Forschung und Wissenschaft wieder zu der Weltgeltung zurückfinden soll, die sie vor dem Aderlass von 1933 anderthalb Jahrhunderte lang innehatte, dann wird zunächst die deutsche Wissenschaft selbst wieder dorthin zurückfinden müssen. Die Publikation in englischer Sprache ist nämlich lediglich das Eingeständnis, nichts mehr mitzuteilen zu haben, das so weltbewegend wäre, dass es auch auf Deutsch von der englisch sprechenden Konkurrenz nicht ignoriert werden dürfte. Einstein hatte es nicht nötig, auf Englisch zu publizieren!
o +5

Deutscher Wissenschaftler
Ich kenne mindestens zwei Wissenschaftszweige, in denen Deutsch als Publikationssprache nach wie vor eine führende Rolle spielt und die bezeichnenderweise im Artikel nicht genannt werden: Evangelische Theologie (hier ist Deutsch wohl bis heute wichtiger und prestigeträchtiger als Englisch) und Klassische Philologie (hier ist kaum zu entscheiden, ob Deutsch oder Englisch als wichtiger anzusehen ist).
o +2

Bergmann
In Philosphie käme es nur auf Klarheit an? Das ist aber ein sehr technisches Denken!
Von Philosophie versteht der Professor aus Regensburg wohl nichts!
Amerikaner rätseln in Forschungen über den deutschen Begriff des RAUMES, den es so eben nicht im angelsächsichen und romanischen oder slavischen oder gar asiatischen gibt! Sie kennen dort nur so eine Art "Zwischenraum", nicht aber Raum. Deutsches kann ich eben nur auf deutsch denken. Für richtiges Philosophieren muss man immer noch in der Welt deutsch lernen. Das ist Fakt! Und wird so bleiben!
Wollen wir jetzt Kant auf englisch lesen. so ein Unsinn, was dieser "Professor" da zusammenredet!
Das Problem ist doch eher: seit der Übernahme der Forschungskultur durch das (allzu opportunistische) Bürgertum um 1920 wird Forschung dem US/GB- Utilitarismus unterworfen!
Seitdem ist Deutschland nicht mehr erstrangig. Alte deutsche Forschung war wesentlich freier als die immer königstreue englische und staatsnahe franz. Forschung. Das war ihr Vorteil im 17. bis 19. Jahrhundert.
Wenn Amerika sogar einen spezifischen Noblesse- Stil vorschreibt, also derart despotisch -aristokratisch in altenglischer Manier vorgeht, werden wir in vielen Fächern bald wieder an der Spitze stehen. Denn dümmer gehts nicht...! Aber dann ohne diesen Regensburger Provinz- Professor — ganz vorne !
o +2

Der_lachende_Hellene Bergmann
"Für richtiges Philosophieren muss man immer noch in der Welt deutsch lernen. Das ist Fakt! Und wird so bleiben!"
.
Für richtiges Philosophieren sollte man immer noch Griechisch lernen, die Sprache der Denker und Philosophen.
+2

Bergmann
Deutschland war um 1900 eines der größten Länder der Erde, jetzt unter ferner liefen.
Kein Land außerhalb Europas spricht deutsch- aberhin der Osten Europas recht gerne!
Überall REx- Commenwealth, da machen sich dann natürlich andere als deutschsprachige breit, aber auf welchem Niveau, fragt sich, denn Phil. ist heute zu 95 Prozent ja NUR reiner Akademiker- Lehrbetreib.
Aber:
Als NIchtseefahrer und LAND- Volk sind wir aber die besten Philosophen.
Piraten können das nicht.
Engl.Philosophie ist genaugenommen seit Thomas Hobbes nur Interessenpolitik, also Zynismus. Albertus Magnus war schon viel besser als der englische Krampf vor 800 Jahren!
Frankreich, Italien , Spanien und USA sind ebenso egozentrisch.
Philosophie benötigt aber das Überwinden des unmittelbaren Interesses.
Das können fast nur die Deutschsprachigen!
o +3

Pseudonymnutzer
Das ist insofern schade, weil Sprache Ausdruck von Bewußtseinspotential ist. Deutsch ermöglicht ein höheres Bewußtsein. Das merkt man vor allem daran das es in englisch z.B. kein Unterschied zw. Realität und Wirklichkeit gibt. Alle denken es wäre ein und das selbe. Dies ist aber ein großer Irrtum, der durch Forcieren der Englischen Sprache noch weiter genährt wird. Deutsch betrachte ich als English extended for bigger Minds.
Wenigstens werden fehlende Wörter eingeenglischt. wie z.B. Zeitgeist.
o +3

Warum Deutsch als Sprache der Forschung verschwindet — Kommentare Teil I
degalantha
Kritischer_Realist
Warum Deutsch als Sprache der Forschung verschwindet — weil wir zwei Weltkriege verloren haben. So einfach ist das.
o +183

Stillleben Kritischer_Realist
mag sein, aber der hauptgrund dürfte die mangelnde idendifikation der deutschen mit der eigenen sprache sein.
englisch ist "hip" und deutsch "uncool".
+133

Kritischer_Realist Stillleben
Und warum ist das so? Weil uns seit Kriegsende von den willigen Schergen der Besatzer eingehämmert wird, wie übel Deutschland ist und wie toll Engländer und Amerikaner sind. Einen großen Anteil daran haben die Lizenzmedien, allen voran die Rundfunkanstalten, die uns von früh bis spät mit englischer "Musik" volldudeln.
Das ist nichts anderes als eine Dauergehirnwäsche.
+162

Konfliktforscher Kritischer_Realist
"mit englischer "Musik" volldudeln"
Es gibt doch auch den Musikantenstadl, gebührenfinanziert!
+15

Kritischer_Realist Konfliktforscher
Für Sie ist also Musikantenstadl identisch mit deutscher Musik? Für mich nicht. Der ist doch eher eine Alibiveranstaltung.
Was hören Sie denn, wenn Sie das Radio einschalten? Egal, wo man sich gerade in Deutschland befindet, in neun von zehn Fällen glaubt man, einen "Feindsender" erwischt zu haben, um das mal mit einem treffenden alten Begriff zu beschreiben.
+64

phaeno Konfliktforscher
Wer glaubt, verlorene Kriege wären historisch ein Grund für die mangelnde "Idendifikation" (Zitat) deutscher Wissenschaftler mit ihrer Sprache, eine Gehirnwäsche durch Besatzer herbei halluziniert oder den Musikantenstadl empfiehlt, ist die lebende Begründung dafür, warum es Deutsch nicht in die Reihe der wissenschaftlichen Sprachen schaffen muss.
+10

Konfliktforscher phaeno
Die Empfehlung "Musikantenstadl" war für die Nationalisten hier im Forum gedacht, damit sie sich nicht mehr über verlorene Weltkriege oder angelsächsische Musik grämen müssen. Mein Ding ist das nicht!
+6

Bergmann phaeno
Deutsche Kultur baute sich zu ihrem Beginn vor 1200 Jahren nicht auf die "antike Ordnung" auf , sondern benutzte fremde Ordnung für das eigene wilde Denkfeld immer zuerst subjektiver Natur, erst zum Schluss des Denkweges objektiv werdend — nicht im Symbolischen verharrend und festhängend!
Bis heute!
Deshalb ist sie zeitweise am kreativsten.
Nachteil:
wir sind immer auch am Rande:
Schon Kaiser Otto III wollte am liebsten in Italien wohnen.
Uns fehlt die Klarheit über unseren Kulturgrund, weil der als "gesellschaftlich" oder "malerisch" geprägter schwer zu bestimmen ist, denn die Germanen waren gut logisch ausgerichtet und auch gut subjektiv im Denken, aber nicht geordnet oder stark in kultisch- objektiven, wo der Süden gut war.
Ordnung lernten wir — auch über die Kirche des Südens — von den Römern.
Diese Konstellation gärt bis heute. So sind wir für die anderen die immer noch Sonderbaren : Dichter ; Denker ; Ingenieure ....
Das ist aber auch weiterhin unsere nicht kopierbare !!! Stärke:
Die Sprache ist unser zentraler Schatz! Egal, was da andere "fordern" Pfeift darauf!
Mehr anzeigen
+4

Gast Kritischer_Realist
nö, weil sich die durchgeknallten Deutschen allem Neuen verweigern, denkbar schlechte mentale Verfassung im Bereich Wissenschaft.
+15

Kritischer_Realist Gast
Das ist eine Folge der Besatzungspolitik nach dem letzten Kriege. Als Deutschland noch frei war, kamen weit mehr als die Hälfte aller Nobelpreisträger aus Deutschland.
+114

gordon Kritischer_Realist
Nein, das ist eine Folge des dritten Reiches und auch des seinerzeit dort herrschenden Antisemitismus, da nicht wenige dieser Nobelpreisträger Juden waren.
+18

Kritischer_Realist gordon
Weit weniger, als Sie glauben.
+1

Guest Kritischer_Realist
Der Satz muss eigentlich heißen: "Als Deutschland noch frei war, ENTkamen weit mehr als die Hälfte aller Nobelpreisträger aus Deutschland."
+8

Botulinum Guest
Vom Feinsten :-D
+0

Hoplon Kritischer_Realist
Das ist schlicht Unsinn! Es war das "british empire" das seine Amtssprache in die Welt exportierte. Deswegen ist nun mal Englisch die Wahlsprache internationaler Kommunikation. Englisch ist nunmal die Sprache die die meisten Menschen auf der Welt verstehen, daher ist es nur zwingend logisch das ein Wissenschaftler in Englisch publiziert. Auf der einen Seite möchte er mit seinen Publikationen möglichst viele Menschen erreichen, auf der anderen Seite möchte er möglichst viele Publikationen verstehen. Und kein dt Wissenschaftler hat die Zeit griechisch, frz, protugiesisch oder nebenbei nochmal chinesisch zu lernen. Umgekehrt ist es genauso. Sehen sie es als Folge der "Globalisierung". Wenn es hier im Forum z.B. um Lohnuntergrenzen geht, ist der O-Ton, geht nicht — Globaliserung — Wettbewerb ...
An diesem Bsp. zeigt sich hervorragend das Wettbewerb spätestens dann wenn er persönlich als unbequem empfunden wird, hier am Bsp des fiktiven Niedergang der dt Sprache und damit eines hehren Kulturgutes, abgelehnt wird. Es zeigt mMn deutlich wie inskonsistent geschlossene Weltbilder sein können. Wenn wir uns denn der Globailisierung stellen wollen/ müssen dann müssen wir uns der Welt anpassen.
+6

Demokrat Hoplon
Nur ob wir das wollen, ist eine ganz andere Frage. Ich persönlich bin der Meinung, daß das nur die Gewinnmöglichkeiten für den transnationalen Handel erhöht, aber den Menschen über größere Reisefreiheit hinaus nichts nützt, soweit es nicht sogar direkt schädlich ist.
+1

Guest Kritischer_Realist
Genauer gesagt, weil "wir" zwei Weltkriege angefangen haben... oder von mir aus eineinhalb, wenn Sie das glücklicher macht. Die Deutschen sind an dieser Situation ganz allein selber schuld.
+2

Kritischer_Realist Guest
Also ich kann nur für mich reden, und ich habe keinen Weltkrieg angefangen, nicht mal einen klitzekleinen Regionalkrieg. Daher ist es mir schleierhaft, weshalb ich mich meiner Muttersprache nicht mehr bedienen sollte.
Das Römische Imperium hat definitiv jede Menge Kriege angefangen, und dennoch bedient man sich seiner Sprache sogar noch Jahrtausende nach seinem Untergang. Was folgern Sie daraus?
+3

Demokrat Kritischer_Realist
Für das Imperium Americanum gilt übrigens in beiderlei Hinsicht das gleiche, es wird daher gerne mit dem alten Rom verglichen!
+2

Christopher
Ich habe mit Englischen Fachbüchern gelernt und es ist eine Katastrophe ! Ein Satz, 10 Wörter mal 10 Bedeutungen ergibt oft einfach nur Salat und Raterei. Besonders bei komplexen Texten. Selbst die Muttersprachler mussten meistens das Handtuch werfen.
Ich verstehe bis heute nicht, wie eine so ungenaue, "oberflächliche" Sprache in der Wissenschaft benutzt werden kann. Sie besitzt allenfals Stichwortcharakter. Genau wegen dieser Einfachheit ist diese Sprache so verbreitet.
Das ist so, als würde man mit einem Spachtel versuchen das iPhone aufzuschrauben und es danach wieder zunageln.
o +188

Guest Christopher
Sie können kein Englisch. Das ist Ihr Problem. Die besten Fachbücher sind alle in englischer Sprache verfasst. Dies gilt auch für die neuesten Publikationen auf ganz unterschiedlichen Forschungsfeldern.
+32

Alexander Guest
Man hat mein Englisch als muttersprachleräquivalent bezeichnet, und ich kann Christopher als Wissenschaftler nur 100 % beipflichten: In Englisch läßt sich wirklich Wahres (statt bloßer kleiner Richtigkeiten) weder denken noch ausdrücken.
+101

Bernd Alexander
Absoluter Unfug!
Es mag dann doch eher an der mangelnden Fähigkeit des Denkens und Ausdrückens liegen.
+6

Guest Alexander
Verschonen Sie den Rest der Welt mit Ihrer persönlichen Traumwelt.
Die Verkehrssprache jedes internationalen Konzerns ist Englisch. Sämtliche Forschungsergebnisse werden in englischer Sprache publiziert, sowohl jene von renommierten Universitäten, oder von internationalen Instituten, als auch von Forschungseinrichtungen grosser Firmen. Sie leben schlicht und einfach in der Vergangenheit.
+9

Josef Hunne Guest
Das mag die normative Kraft des Faktischen sein — oder einfach nur die erdrückende wirtschaftliche Übermacht der USA.
Eine Aussage über die Qualität einer (Schrift-)Sprache lässt sich aber nicht ableiten!
+11

Maik Guest
Reagieren Sie doch mal etwas gelassener. Was hat es denn mit Traumwelt zu tun, wenn man feststellt, dass das Englische nicht so präzise ist wie das Deutsche? Sie sind wohl sehr stolz auf Ihre Englischkenntnisse.
+30

Guest Maik
Ach Sie Ärmster ... wollen Sie mir jetzt als selbsternannter Philologe die Qualitätsunterschiede der europäischen Sprachen erklären ?
Meine Englischkenntnisse standen hier nie zur Debatte. Es war ein anderer der sich seiner Englischkenntnisse rühmte und dies hier mit einem besonders dümmlichen Argument zu Markte trug.
+1

Maik Guest
Die Aggressivität, mit der Sie hier im Forum um sich schlagen, zeigt, wie sehr Sie sich persönlich angegriffen fühlen. Es geht Ihnen NUR um Ihre Englischkenntnisse. Ein Angriff auf die englische Sprache ist ein Angriff auf SIE. Kommen Sie vor lauter Verteidigung Ihres Egos überhaupt zum Arbeiten?
+8

Maik Guest
Die Unsachlichkeit, mit der Sie Kritik an der englischen Sprache zurückweisen, hat wohl weniger mit dem Status quo zu tun als mit Ihrem Wunsch, Ihre persönlichen Englischkenntnisse und damit Ihren eigenen Stellenwert zu verteidigen.
+26

Demokrat Guest
Wieviele internationale Konzerne, die so arbeiten, stellen denn innovative Produkte her, mit Ausnahme vielleicht von Firmen wie Apple, wo Englisch Muttersprache ist, und da auch nur wenigen?
Bei Porsche ist dagegen die Arbeitssprache Deutsch, bei den meisten anderen Firmen in Deutschland auch und die Resulate scheinen wohl nicht so ganz schlecht zu sein, da ein so kleines Land langjähriger Exportweltmeister ist.
+1

Ich Alexander
Das nächste Problem im Deutschen ist die "Ich" Bezogenheit. Im Englischen wird in der Wissenschaft viel "Ich/Wir" verwendet. Das sind aktive Sätze und keine Passiven. Im Deutschen wird es "man" heissen, was in der englischen Fachliteratur kaum anzutreffen ist. Das "Ich/Wir" in der englischen Fachliteraur hat aber die gleiche Bedeutung, wie das "man" in der detuschen Fachliteratur, ausser, dass die englische Fachliteratur nur selten passive Sätze aufweist. Die deutschen Leser denken sich das die Verwendung von "ich/wir" in der Fachliteratur eigentlich nicht korrekt ist. Die Briten/Amerikaner verweisen darauf, dass es die Literatur weniger komplziert macht und das Tehma auf den Punkt bringt. Genauso hat mir ein Physiker mir mal gesagt, die Lichtstrahlen gehen von der Lichtquelle aus und nicht vom Auge, worauf ich ihm gesagt haben, dass die Sensoren in meinem Auge sitzen und ich das Licht wahrnehme und nicht die Lichtquelle, was den armen Physiker ärgerlich gestimmt hat und verwirrte.
+7

Guest Alexander
Ob das ein Amerikaner oder ein Brite, der "muttersprachleräquivalent" deutsch spricht (das gibt es!), auch so sieht, wage ich zu bezweifeln.
+1

Guest Alexander
Die Tatsache, dass Sie im Englischen nichts "wirklich Wahres" denken oder ausdrücken können, belegt definitiv, dass Sie nicht "muttersprachleräquivalent" Englisch sprechen. Sie sollten Ihre mangelnde Fremdsprachenkompetenz nicht auf die Struktur der Sprache schieben.
+4

Bergmann Alexander
richtig, die Engländer sind ja Metaphysik- Gegner , also blutige Anfänger in der Philosophie und in der Philosophie der Wahrheit.
Die besseren Empiriker sind die Deutschen, englisch für tiefgründige Wissenschaft eigentlich ungeeignet.
Institute wollen ja alle nur geld machen und wissen gar nicht, was Wissenschaft im GRUNDE ist!
+4

Demokrat Bergmann
Gefördert wird das durch den Zwang zur Einwerbung von Drittmitteln, was als etwas Tolles gefeiert wird, aber oft nur akademische Arbeitsgruppen von wissenschaftlichen Arbeitsgruppen zu verlängerten Werkbänken degradiert.
+0

FehlendeWorte Guest
Aber das Problem mit den zwischen den Worten lesen, wie im Englischen, wo es eine Masse Redewendungen gibt, die ein Deutscher nie verstehen würde, die aber den Nagel auf den Kopf treffen. z.B. "in the pipeline". In Deutschland heisst es: "wird kommen/vorbereitet", aber der englische Begriff verdeutlicht noch viel mehr. Das Resultat aus "in the pipeline" (in dem Rohr/in der Leitung) wird mit Argwohn betrachtet. Man sieht etwas im Dunkeln, weiss aber nicht was es ist. z.B. die Regierunghat verkündet, dass eine Menge Gesetzvorschläge zu diesem Thema "in the pipeline" sind. Das heisst jedoch nicht im Rohr/in der Leitung.
+2

Demokrat FehlendeWorte
Ich würde das je nach Kontext und Tagesstimmung übersetzen mit "ist in Vorbereitung", "im Kommen", "unterwegs", "auf dem Weg" und so weiter, da gibt es sicher noch viele andere schöne, treffende Ausdrücke, wo ein guter Übersetzer den passenden wählen würde. Und selbst wenn man diesen Ausdruck im Englischunterricht nicht gelernt hat, so ist er doch aus dem Kontext aufgrund des Bilds verständlich.
+2

Maik Guest
Unsinn. Ich bin Übersetzer, und die Mehrdeutigkeit englischer Wörter macht diese Sprache kontextabhängig und unpräzise. Eine Eintrittskarte ist ein Ticket. Ein Parkschein ist ein Ticket. Ein Knöllchen ist ein Ticket. Wenn Sie mit dem Auto zur Theaterkasse fahren, um eine Eintrittskarte zu kaufen, aber am Auto den Parkschein vergessen und einen Strafzettel bekommen, dann kaufen Sie ein Ticket und bekommen ein Ticket, weil Sie kein Ticket haben. Bordkarten fürs Flugzeug: tickets. Ein Anruf beim Hilfetelefon, und Sie bekommen eine Nummer zugeteilt: es wird ein ticket erzeugt. Die Sprache ist einfallslos. Sowas wie "ich glaub, mich knutsch ein Elch" oder "ich denk, mich streift ein Bus" hat das Englische nicht drauf. Da hört man immer nur: I don't believe it! Mit Englisch verdien' ich mein Geld, aber Deutsch ist die mit Abstand interessantere Sprache.
+27

Tamerlan Maik
Dazu dann noch englische Wörter wie "issue" oder "leverage", die Dutzende von Bedeutungen haben können. Es hat dem hochdifferenzierten Angelsächsischen sehr geschadet, dass die erobernden französischsprachigen Normannen keine Lust hatten, die für sie schwere Sprache ihrer neuen Untertanen zu lernen. Als Folge daraus entstand die gemischte englische Reduktionssprache, die sich mit allerlei Tricks behelfen muss, um noch halbwegs klare Aussagen machen zu können. Den Rest hat dem Englischen dann die weitere Abwärtsentwicklung in den USA gegeben.
+15

Maik Tamerlan
Eines der tollsten Verben im Englischen ist "provide". Das ist das Jokerwort für mindestens 100 aussagekräftigere Verben. Es gibt im Englischen eigentlich nichts, das man nicht "providen" könnte.
+12

Dieser Kommentar wurde entfernt

Tamerlan Guest
Maiks Deutsch in seinen Kommentaren mag vielleicht nicht eines Sprachpreises würdig sein (seit der Rechtschreibreform sowieso eine zweifelhafte Ehre), ist aber fehlerfrei (bis auf Flüchtigkeitsfehler wie bei "knutsch").
+0

Maik Tamerlan
Danke für Dein Verständnis, Apfelbäumchen. In meinen Übersetzungen geb ich mir auch mehr Mühe. Für meine Kommentare im Forum bezahlt mich ja keiner.
+1

Maik Tamerlan
Wieso Tamerlan? Stand da nicht eben der Nickname "Apfelbaum"?
+0

Der_lachende_Hellene Maik
Knöllchen: parking violation ticket
Eintrittskarte: admission ticket oder entrance card
Parkschein: parking ticket
Bordkarte: boarding pass
Also ich sehe hier keine unpräzise Wörter im Englischen sondern sehr präzise. Wenn Sie ein Qualitätsübersetzer sind, na dann Gute Nacht!
+2

Maik Der_lachende_Hellene
So redet aber keiner. Hast du jemals einen Engländer sagen hören: I got a parking violation ticket? Die wirkliche Welt ist etwas anders, als mal kurz ein paar Wörter beim Google Translator einzugeben.
+4

Der_lachende_Hellene Maik
Ja habe ich. Mir ist klar, daß ein Engländer aus London anders spricht als ein Schotte. Genau so wenig wie ein Bayer versteht wenn ein Berliner oder ein Hannoveraner Brötchen bestellen möchte. Was wollen Sie uns jetzt damit sagen? Benutzen Sie den Google Translator zuerst um in Deutschland auf Deutsch Brötchen zu bestellen, bevor Sie sich hier über Englisch als unpräzise Sprache herziehen. Aber geschliffene Ausdrucksweise war ja nie die Stärke der Deutschen.
Nicht umsonst hat Karl V folgendes gescherzt haben:
"Ich spreche Spanisch zu Gott, Italienisch zu den Frauen, Französisch zu den Männern und Deutsch zu meinem Pferd".
Friedrich der Große, der Alte Fritz hat gesagt: „Das Deutsche ist ein barbarischer Jargon, gerade noch geeignet, um mit seinen Pferden zu sprechen“ (cree pour parier à ses bêtes).
Und Voltaire hatte sich in einem Brief aus Potsdam geäußert: „Hier spricht man nur unsere Sprache. Das Deutsche ist bloß für Soldaten und Pferde.“
+1

Maik Der_lachende_Hellene
Am russischen Zarenhof wurde auch Französisch gesprochen und Russisch als Sprache des einfachen Volkes abgelehnt. Das hatte aber wohl eher etwas mit der Überheblichkeit des Adels zu tun als mit der Qualität der Sprache.
+2

Demokrat Maik
Genauso lange in deutschen Herrschaftshäusern, einschließlich dem Friedrichs des Großen!
+0

Groundzero Guest
Wer kann das denn schon. Das Schulenglisch (Niveau Abitur) reicht gerade mal, um in London nicht zu verhungern und Konversation auf unterem Niveau zu betreiben. Die neusten Publikationen werden meist quer gelesen, abstracts, conclusions und evtl. nochmal ein oder zwei Argumente rausgepickt, das wars ... das ist ein Hinweis von Professoren, wie diese selbst an die Paper rangehen. Da wird nicht mehr hinterfragt, sondern nur noch das Ranking des Journals als Reputation herangezogen. Das ist die Realität ... versuchen sie mal Wirtschaftsenglisch im curriculum eines Studienganges zu finden. Als ich endlich mal eine Vorlesung gefunden hatte, ging es um pencil, chair and rubber. Als ich der Dozentin mal ein Paper aus einem A+geranktem Journal vorgeknallt hatte, fing die erstmal an, mit einem Lineal den Satzbau zu entziffern. Vom Verstehen des Inhaltes war die noch Jahre entfernt, weil sie von Ökonomie nischt verstand und die gute Frau war NATIV SPEAKER!!!
Man kann sich auch auf Deutsch unverständlich ausdrücken, aber die Amis schiessen da zum Teil echt den Vogel ab.
+15

miezekatz Christopher
Genauso habe ich es auch immer empfunden. Schön, dass mein Eindruck jetzt als richtig bestätigt wird.
+83

DeutschSchüler Christopher
Das haben mir auch Iraner, und Lateinamerikaner gesagt, dass die deutsche Sprache sehr eindeutig und logisch ist, was ich aber bezweifeln möchte. Aber wenn wir in die Mathematik schauen, so ist die Deutsche Sprache in den mathematischen Gleichungen mehr als Aktiv. Die gesamten Symbole der Integral- und Differentialschreibweise stammen von Leibniz, Euler, Bernoulli, Gauss, Dedekind, Riemann, Killing, Pfaff, Dirichlet, Klein, Hilbert etc. . Die ungenaue Nomenklatur von Newton hat es nie sehr weit gebracht. Aber auch die Italiener und Franzosen haben sehr viel eindeutige Schreibweisen zur mathematischen Nomenklatur hinzugefügt: Fourier, Lagrange, Laplace, Legendre, Descartes. Somit lebt die Deutsche Sprache in der mathematischen Nomenklatur weiter.
+24

Wir lagen vor Madagaskar
"Biologen orientieren sich etwa daran, wie wir in der Kunstgeschichte
den Faltenwurf einer Madonnenstatue beschreiben, um selbst wieder Worte
für die Scheren eines Flusskrebs zu finden", erzählt der Leiter, der
Kunsthistoriker Horst Bredekamp.
Selten so einen Schwachsinn gelesen. Tipp: machen Sie mal die Gegenprobe und senden Sie einen dieser Kunstkasper in eine hartes MINT-Fach zum Mitschreiben (z.B. Werkstofftechnologie). Bleiben Sie gleich da und stoppen die Zeit, wie schnell der den Kram hinschmeißt — und zwar im hohen Faltenwurf.
o +35

miezekatz Wir lagen vor Madagaskar
Klasse!
+9

Guest Wir lagen vor Madagaskar
MINT-Forscher sind gar nicht so engstirnig, wie Sie sich das vorstellen.
+3

Wir lagen vor Madagaskar Guest
Was stelle ich mir denn vor? Eine exakte Wissenschaft wie z.B. Werkstofftechnologie verlangt eine präzise Sprache. Das hat mit Engstirnigkeit nichts zu tun. Hören Sie spaßeshalber mal ausländischen Studenten zu, wie diese sich in ihrer Muttersprache über Metallschmelze und Gitterstrukturen unterhalten. Sie werden erstaunt sein, wie verständlich Bahasa Indonesia, Farsi etc sich für deutsche Ohren anhören. Und das ist auch gut so.
+8

Dieser Kommentar wurde entfernt

miezekatz Fugh
Den letzten Teil würde ich auch unterschreiben. Idiotenfernsehen, wie z. B. Dschungelcamp — von Idioten für Idioten. Oder sind diese Menschen am verhungern, dass sie sich so verkaufen? Kapitalkommunismus — hört sich gut an, den Begriff hätte ich nicht besser ausdenken können. Trifft's auf den Punkt. Genozid der Weltkulturen — so sieht es aus, auch meine Befürchtung.
+103

chris66 Fugh
"Fakt ist, dass durch die Besetzung der brd und deren Ambitionen alle Deutschen auszurotten,..." Fakt ist, dass Sie ein verqueres Weltbild haben.
+21

TrauerKlos chris66
Fakt ist, daß sie bereits so erfolgreich gehirngewaschen sind daß sie das offensichtliche nicht nur nicht bemerken, sondern aktiv bekämpfen.
.
Traurig ist das.
+69

Guest TrauerKlos
Warum äußern Sie sich zu einem Thema, in dem es um Wissenschaft und Forschung geht? Ihr Beitrag ist kein Gewinn für die Diskussion.
+4

Konfliktforscher Fugh
"ein globaler Kapitalkommunismus"
Was soll das sein? Wie wäre es mal mit ein bisschen politischer Bildung?
+11

Lollipop Konfliktforscher
Politisch kann man sich nicht bilden, weil alleine die Bedeutung dieses Wortes vorraussetzt, daß die Nutzer entweder verblödet, pervers oder verlogen sein müssen. Die einzige daraus resultierende Bildung ist die Mißbildung. Tagtäglich auf dem politischen Parkett zu erleben. Das Wort globaler Kapitalkommunismus ist demnach genauso einem einem Schwachsinnigen entsprungen wie der daraus resultierende Kommentar. Wie wärs zur Abwechslung mal mit der einfachen, aber wenigstens brauchbaren Allgemeinbildung ?
+7

Konfliktforscher Lollipop
"Politisch kann man sich nicht bilden, weil alleine die Bedeutung dieses
Wortes vorraussetzt, daß die Nutzer entweder verblödet, pervers oder
verlogen sein müssen"
Eine, wohlwollend ausgedrückt, exotische Sichtweise. Sie dient aber meiner Meinung nach allein dazu, den Begriff der politischen Bildung sowie die Menschen, die sich darum bemühen,zu diffamieren. Eine von Ihnen eingeforderte brauchbare Allgemeinbildung ist etwas anderes!
+4

Demokrat Konfliktforscher
Damit ist vermutlich die Situation gemeint, in die die westliche Welt offensichtlich momentan steuert: "Narrenfreiheit" für das Großkapital, "Sozialismus" für die Unterschicht und "Knochenmühle" für die Mittelschicht, die man zur Abtrennung der Oberschicht gerne abschaffen würde und deshalb die Sozialleistungen für die Unterschicht bezahlen läßt.
+0

Historiker Fugh
Fakt ist, dass Sie ein realitätsfernes verqueres Weltbild haben und nicht in der Lage sind, Texte korrekt inhaltlich zu verstehen. Oder wie ist diese Verwirrung zu erklären, dass Sie Rassismus gegenüber Deutschem aus dem Text ableiten?
+10

Maik Fugh
Und wieder einer, der Rassismus und Nationalismus nicht auseinanderhalten kann. Dabei sind die Juden noch nicht einmal das eine oder das andere, sondern eine Religionsgemeinschaft.
+5

karl Maik
Nein bei Juden verschwimmt das miteinander-sie bezeichnen sich auch selbst als Jüdisches Volk.Ein Jeside ist auch immer Kurde und ein Alawit immer ein Araber da es dort überhaupt keine Konvertiten mehr gibt seit Jahrhunderten.
+9

Der_lachende_Hellene Fugh
ich habe heute den Wert deutscher und amerikanischer Firmen verglichen.
Coca Cola ist mehr Wert als VW, Mercedes und BMW zusammen. Die Aussage, daß Deutschland im 2. WK technisch führend war ist ein Märchen. Der 2. WK wurde verloren, weil die alliierten Ingenieure besser waren als die deutschen.
+7

Baal Der_lachende_Hellene
Der Zweite Weltkrieg wurde von den Deutschen verloren, weil sie einer mindestens zehnfachen Übermacht gegenüberstanden und von den meisten Rohstoffen abgeschnitten waren. Soviel minimale historische Bildung sollte man auch von einem Hellenen verlangen können.
+71

Der_lachende_Hellene Baal
Na, dann sollte man keinen Krieg anfangen, wenn man ihn nicht gewinnen kann. Soviel logisches Denken, vom selbsternanntem Volk der "Dichter und Denker" sollte man doch verlangen können.
+3

Demokrat Der_lachende_Hellene
Zu dieser Frage sowie auch diversen Eskalationsstufen gibt es durchaus geteilte Meinungen...
+1

karl Der_lachende_Hellene
Schau mal in die Geschichtsbücher du Witzbold-wobei viele Erfindungen auf die Arbeit von Deutschen Juden zurückgingen.Was meinst du warum Amis und Russen sich einen Wettlauf um die EInnahme von Forschungseinrichtungen machten?Die AMI Panzer waren der letzte Müll,sogar die Russen hatten bessere.
+18

Der_lachende_Hellene karl
Dafür hatten die Amis die Atombombe. Gut, daß Deutschland vorher kapituliert hat.
+3

Demokrat Der_lachende_Hellene
Einige Experten behaupten, daß diese Atombomben ohne die beim deutschen Atomprogramm erbeuteten Materialien und Experten niemals zu diesem Zeitpunkt fertig geworden wären. Gerade in den letzten Jahren ist immer mehr an Details dazu bekannt geworden. Siehe z. B. "Critical Mass" von Carter Plymton Hydrick. Es gibt auch diverse Bücher deutscher Autoren, darunter wissenschaftliche, über das Thema.
+0

Hansdampf Der_lachende_Hellene
Deutschland wurde mit Quantität besiegt nicht Qualität.Ein Prinzip das sich bis heute durchsetzt.Billiger schrott,aber dafür in Massen!!!
+7

Der_lachende_Hellene Hansdampf
Ihre Aussage ist ein Widerspruch an sich. Wenn es billigen Schrott gibt der sich gegen Qualität, aufgrund der Masse, durchsetzen kann, dann muss sich die Qualität quantitativ steigern.
Wenn sich die "Qualität" aber sich nicht steigern läßt, dann ist sie "Schrott". Mit anderen Worten, im Krieg brauch man die richtigen Waffen, keine "Qualitätswaffen" die nicht funktionieren.
+2

Der_lachende_Hellene Fugh
Es war nun mal so, daß die meisten deutsche Wissenschaftler jüdischen Glaubens waren.
+2

Deutschfan
Widerwärtig diese Anbiederung an alles Nichtdeutsche. Können wir Deutschen eigentlich nur in Extremen denken: entweder nationalistischer Größenwahn oder kollektive Selbstzerfleischung? Wir haben wahrlich Grund zu maßvollem Selbstbewusstsein und müssen uns nicht hinter Wortmonstren wie "Service Points" und "Assessment Centers" verstecken. Und erst recht müssen wir nicht die akademische Qualität englischsprachiger Länder — ein Oxymoron — fürchten. Fast möchte man sagen: Dicere Germanicus aude! Habe Mut, Deutsch zu sprechen!
o +117

miezekatz Deutschfan
Genau das wünsche ich mir schon lange. Fürchterlich, diese schleichende Anglikanisierung. Und alle machen mit ...
+65

TheMaster miezekatz
Die deutsche Sprache wurde seit je her von Fremdsprachen geformt und hat sich durch sie entwickelt. Griechisch, Latein, Französisch und nun English um bei der Wissenschaft zu bleiben aber auch diverse slavische Sprachen oder Hebräisch haben ihren Beitrag geleistet. Genauso gut können sie sich einen grünen Himmel wünschen.
+4

Maik TheMaster
Das gilt dann wohl aber für jede Sprache. Englisch ist im Wesentlichen auch nur ein Konglomerat aus Germanisch, Französisch und Latein.
+10

Ostufer miezekatz
Ähem, das heißt "Anglisierung". Anglikanisch ist die Bezeichnung für die englische Staatskirche.
+1

Der_lachende_Hellene Ostufer
Richtig, Deutsch nicht richtig beherrschen sich aber über Anglizismen ereifern.
+1

Guest Deutschfan
"Dicere Germanicus aude!"
Ja, Sie sollten in der Tat beim Deutschen bleiben, da Sie nicht einmal Latein beherrschen. Was soll "Germanicus" denn sein? An dieser Stelle muss ein Adverb stehen! Außerdem wird "sprechen" in diesem Zusammenhang üblicherweise mit "loqui" übersetzt, da "dicere" eher "sagen" heißt. Sie sind wohl kaum in der Position, mit Bildung zu protzen.
+7

bebo Deutschfan
Es gibt wohl einen Unterschied zwischen Anglizismen/Denglisch und die Verwendung von Englisch als gemeinsame Sprache internationaler Forschung. Im Zeitalter der Kommunikation, ist Forschung nun mal international. Und englisch ist die am weitesten verbreitete Sprache der Welt, berücksichtigt man nicht nur die englischsprachigen Länder, sonder auch die Länder mit englischer Amtssprache.
+5

Der_lachende_Hellene Deutschfan
Können Sie mir auf Englisch sagen was es heißt: "Ab 5:45 wird zurückgeschossen!"
+0

Indigen
Ich könnte vor Wut und Resigantion heulen. Alles was mal ein Minimum meiner Identität und meines Selbstgefühls ausmachte, wird nach und nach demontiert, verteufelt oder lächerlich gemacht. Ob die deutsche Sprache, die Familie, die Arbeit, die deutsche Kultur... mir bleibt da nichts mehr, obwohl ich mich nicht einmal als sonderlich national einschätzen würde.
o +207

miezekatz Indigen
Mir ist es schon so oft so ergangen, man sieht, wie die Gesellschaft am Untergehen ist, die Jugend ziellos und der Pornographie verhaftet ist und die Alten sagen: Ist doch egal, wo das Geld herkommt.
+80

Der_lachende_Hellene Indigen
Also, wir Griechen sind ganz entspannt.Wir haben 2000 Jahre lang großartiges geleistet und der Menschheit die Kultur, Wissenschaften, Mathematik, Philosophie gegeben und dies ist in die Geschichte eingegangen.
Die Germanen bzw die Deutsche wollten sich künstlich in die Tradition der Antike erheben und als Nachfolger der Griechen und Römer darstellen. Man sieht das gut an dem Alphabet, welches die Deutschen benutzen (römisch-griechischen Ursprungs) und an den technischen Wörtern im Deutschen, fast alle griechischen Ursprungs. Man war ja insgeheim neidisch auf die Griechen und Römer, schließlich hielt man sich ja für überlegen und wollte sich als direkte Nachfolger dieser positionieren, auch als Gegengewicht zur französischen und angelsächsischen Kultur. Die deutsche Kultur setzte aber auf Abgrenzung und nicht auf Zusammenarbeit.
+2

Manfred Der_lachende_Hellene
Ja, klar. Der Unterschied ist: Das hellenische Schiff ist vor langer, langer Zeit gesegelt, und trotzdem sind dort alle immer noch sowas von entspannt baff (und pleite). Schlaue Ausführungen von derlei Vollzeitverlierern mahnen zur Vorsicht.
Hier hingegen kriegen die Leute mit, das das Schiff gerade ablegt, und fragen sich nach den Ursachen und Folgen. Dabei ist das letzte, was mich scherrt, woher die Wörter in meinem Wörterbuch ursprünglich stammen.
Aber ein Zeichen für die deutsche Abgrenzung ist es wohl nicht, sonst hätten wir ja eigene Begriffe geprägt. Ist aber auch kein Ding, man kann sich umfassend und deutlich auch ohne Lehnwörter ausdrücken. Übrigens: Meine Vorfahren lebten sicher nicht jenseits der Alpen.
+13

Der_lachende_Hellene Manfred
Die Deutschen dürfen gerne ihre Sprache so oft und soviel sprechen wie sie möchten. Aber sie sollten aufhören, Deutsch gleichberechtigt neben Englisch in der Welt positionieren zu wollen, aus irgend welchen Gründen. Nein, die Welt braucht kein Deutsch als Leitsprache in der Welt und ich werde mich, wie viele Andere auch, weigern Deutsch als Leitsprache zu akzeptieren. Damit dürfte das Wesentliche gesagt worden sein.
+1

Maik Der_lachende_Hellene
Ihr habt VOR 2000 Jahren Großartiges geleistet. Deswegen heißt es ja auch Griechische Antike und nicht Griechische Gegenwart.
+7

Dieser Kommentar wurde entfernt

ZukunftsForscher Kurt L.
Exakte Analyse. So siehts aus nach 60 Jahren Nachkriegsgehirnwäsche mit paralleler Umvolkung. Man wird zwar noch sehen daß es ein Fehler war, aber das hilft uns hier und heute nicht viel. Und unserern Kindern (sofern wir noch welche haben) vielleicht. Kann aber auch gut sein daß man denen dann vorwirft sie seien nicht europäisch genug.
+84

Pseudonymnutzer ZukunftsForscher
Das hat nichts mit der Umvolkung zu tun, sondern das a) falsches Wissen schlecht vermittelt wird in b) Köpfe, die aus schlecht ernährten und pharmazeutisch verseuchten Stoffwechsel zehren, die c) sich in einem Angst und Desinformationssystem zurechtfinden sollen. Und d) dies auch noch unter einem Zwang steht, und e) sollten die Eltern umziehen, in jedem Bundesland wieder anders ist. Gegenbeispiel siehe USA... sämtliche Mathematik-Olympiadegewinner sind HOMESCOOLER! (Also das was hier [D] verboten ist).. Man darf raten wieso.
+1

Alonso Kurt L.
was soll denn auch ein links-grünes Pisa-Deutschland mit einer Wissenschaftssprache.
Unsere Hauptschüler können nicht einmal den Zollstock lesen und unsere Abiturienten keine Rechtschreibung.
+103

nk Kurt L.
Also ich hasse meine Sprache nicht. Ganz im Gegenteil. Und habe dabei mit Nationalismus überhaupt nix am Hut.
+24

Kurt L. Kurt L.
Es gibt ein Buch hierzu: Die Psyche der Deutschen von Psychoanalytiker Dr. med. Klaus-Uwe Adam.
+3

Bergmann Kurt L.
Die Psyche des deutschen Bildungs- Bürgertums, das ist das Problem.
Sie sind irritiert, seitdem der Kaiser abgedankt hat!
Das Landvolk ist mit sich nach wie vor Im Reinen. die kriegen zum Glück auch die Kinder!
+2

Dunkelziffer Bergmann
"Das Landvolk" war eine Zeitung — und die Landbevölkerung ist ganz und garnicht mit sich im Reinen, weil dem Nachwuchs erfolgreich suggeriert wird, die Stadtbevölkerung sei was besseres.
Außerdem hätte ich gerne eine Quelle, wo tatsächlich (anteilig) die meisten Kinder leben.
+1

Apfelbaum Kurt L.
Wenn man sonst nichts ist, dann ist man wenigstens deutsch. Eine Eigenschaft die man quasi ohne eigenes Zutun von Geburt aus inne hat. Ein Abzeichen! Wie bequem. Sie dürfen und können ihr Land und ihre Kultur lieben wie ein Franzose das tut... doch in Ihren Ausführungen spiegeln sich weder Land und noch viel weniger deusche Kultur wider — oder etwa doch? Sie reden immer vom "Deutschen" doch geht es Ihnen dabei nicht viel mehr um Sie selbst? Ihr französischer Pendant in Frankreich ist so ziemlich genau das was sie auch sind... was das ist kann im Raume stehen gelassen werden. Ansonsten liebt ein Franzose sein Land wie sein Auto oder seinen Apfelbaum im Garten und das hat absolut nichts mit den "nationalen" Parolen zutun welche Sie hier zu vermarkten versuchen.
+3

Bergmann Kurt L.
Die deutsche Kultur ist nicht kultisch geprägt, wie fast alle anderen auf der Welt, weshalb andere Kulturen immer die "weibliche" Rolle gegnüber uns einehmen können: pass dich an mich an, ich bin die schönere, sagen die Franzosen, italiener usw.! Letztlich sind wir aber dann die die stärkeren, eben kriegerische Männer, wenn auch seit 500 Jahren endgültig zivilisierte!
+5

Beamter
Jetzt mal halblang: Wenn ich gleichzeitig mit einem Franzosen, einem Spanier, einem Chinesen, einem Japaner, einem Koreaner, einem Schweden und einem Amerikaner über meine Wissenschaftsergebnisse diskutieren will, in welcher Sprache wenn nicht in der, die alle gelernt haben und verstehen/sprechen können soll ich das denn sonst machen? Ja, das war mal Deutsch, aber die Zeiten sind lange vorbei...
o +20

Warum Deutsch als Forschungssprache verschwindet
degalantha
Die Welt, 27.01.13, Politik Wissenschaft

Von Thomas Sebastian Vitzthum Politikredakteur

"Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt" — Ludwig Wittgenstein.

Deutsch war einmal weltweit die wichtigste Wissenschaftssprache. Heute wird in den Naturwissenschaften fast ausschließlich auf Englisch publiziert — die Geisteswissenschaften ziehen nach.


"Da hob ein Biologe die Hand und sagte: ,In der Biologie gibt es keine deutsche Wissenschaftssprache.'" Dieter Simon lacht heute über diese Episode, die nun auch schon wieder 15 Jahre zurückliegt.

Der damalige Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hatte es sich so schön ausgedacht: Für den Start des digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache im Geiste von Grimms gedrucktem Wörterbuch sollten alle Fächer von Jura bis zur Mathematik zwei bis drei Handbücher einreichen.
Gewissermaßen Kompendien der jeweiligen deutschen Ausdruckswelten. Und dann dies: "In der Biologie gibt es nur noch englische Texte, das ein oder andere wird übersetzt. Wir haben die Biologie dann weggelassen."

In den Naturwissenschaften, in Mathematik, in den Lebenswissenschaften wie der Biologie, in der Wirtschaftswissenschaft wird quasi nichts mehr in deutscher Sprache publiziert. Man hört, liest und schreibt englisch. Kongresse, auch auf deutschem Boden, werden ganz selbstverständlich auf Englisch abgehalten. Die Frage nach einem Dolmetscher würde dabei mit höchster Verwunderung quittiert.

Doch längst sind es nicht mehr nur die genannten Fächer, in denen Deutsch verschwunden oder im Verschwinden begriffen ist; auch die Geisteswissenschaften verzeichnen einen Bedeutungsverlust des Deutschen.

Mitarbeiter des Hochschulinformationssystem (HIS) haben 2010 dazu Wissenschaftler aus der ganzen Welt befragt. Dabei wiesen ausnahmslos alle Interviewpartner darauf hin, dass Deutsch auch in geisteswissenschaftlichen Disziplinen verliert. Es müssen schon deutschsprachige Wissenschaftler Bahnbrechendes geleistet haben wie etwa in der Kunstgeschichte.
Oder der Forschungsgegenstand muss gute Deutschkenntnisse erzwingen wie in der Musikwissenschaft, damit sich die Sprache einigermaßen behauptet; dann gibt es im Ausland noch eine erkleckliche Zahl an Sprechern oder Lesern.

"Mit Englisch spiele ich in einer anderen Liga"

Dies ist allerdings nicht mehr der Fall in einem Fach, das vielen als Hort des gewählten Deutschen schlechthin gilt: der Philosophie. "Ich sage meinen Studenten schon in der Einführungsveranstaltung, dass Englisch unsere Wissenschaftssprache ist", sagt Hans Rott, Professor für Analytische Philosophie an der Universität Regensburg.

Rotts Urteil fällt deutlich aus: Neben einem guten deutschen Buch stünden mittlerweile 20 englischsprachige. Selbst zu Kant würden die besten Sachen auf Englisch geschrieben. Und wie ist es mit Heidegger?

Da kann sich Rott leichte Ironie nicht versagen: "Ist das überhaupt Deutsch?" Die Bedeutung der jeweiligen Muttersprache für seine Disziplin hält Rott für überbewertet. "Die Rolle der Formulierungskunst in der Philosophie wird überschätzt." Man müsse dagegen möglichst klar formulieren. Dem könne eine elaborierte Sprache sogar im Weg stehen.

Letztlich geht es aber auch dem Philosophen darum, an einem international geführten Diskurs direkt und ohne Zeitverzögerung teilnehmen zu können: "Wenn ich ein großes Publikum erreichen will und wirklich was zu sagen habe, dann muss ich in Englisch veröffentlichen." Schriebe er auf Deutsch, würde es wohl übersehen. "Mit Englisch spiele ich in einer anderen Liga."

Dabei gilt für die Philosophie wie fast für jede Wissenschaft: Je kleiner der Kreis derjenigen ist, die sich mit einem Gegenstand beschäftigen, desto höher ist die Neigung, nur noch englisch zu publizieren und zu kommunizieren. Deshalb tendieren früher stark durch das Deutsche geprägte Fächer wie die Ägyptologie oder die Religionswissenschaft ebenfalls immer stärker zum Englischen.

"Objektiver Sog, auf Englisch zu publizieren"

Seine Dominanz resultiert aber nicht nur aus seinem Rang als erster Fremdsprache der Welt. Ein wichtiger weiterer Aspekt ist die Bedeutung der angelsächsischen Forschung. Nicht umsonst hatte das Deutsche im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine kurze Karriere als wichtigste Wissenschaftssprache, als auch ein großer Teil der maßgeblichen naturwissenschaftlichen Forschung aus Deutschland kam, das Land und seine Bürger das Neue und Unbekannte bejubelten und Entdeckungen kaum unter ethischen Gesichtspunkten bewertet wurden.

Der nationalistische Eifer des Ersten Weltkriegs und der Exodus der weithin jüdischen Intelligenz im Zweiten Weltkrieg haben das Deutsche seinen Rang gekostet. Die gesellschaftliche Aufarbeitung dieser Epoche hat zudem gegen einige Forschungsgebiete ein Misstrauen geweckt, das in den Debatten über die Chancen und Risiken von Biotechnologie oder Medizin offensichtlich wird.

Wissenschaft muss sich heute schon für manches rechtfertigen, was sie noch gar nicht hervorgebracht hat. Das Ausweichen in eine Fremdsprache ist für deutsche Forscher in dem Sinn unbewusst vielleicht auch eine Flucht vor einem sehr kritischen Publikum.

Daneben gibt es weitere Wechselwirkungen, die nicht zu unterschätzen sind. So ist häufiges Zitiertwerden in der Wissenschaft eine der wichtigsten Währungen geworden. Fast schon berühmt geworden ist die Erzählung, dass Albert Einstein heute sicher keinen Lehrstuhl mehr erhielte, weil er einfach viel zu wenig Neigung hatte, ständig irgendwas zu veröffentlichen.

Lehrstühle werden oft jenen überantwortet, die die meisten Publikationen und Referenzen nachweisen können. Die wichtigsten Zitationsverzeichnisse listen jedoch vornehmlich englischsprachige Bücher und Zeitschriften. So fallen Texte in anderen Sprachen nicht mehr ins Gewicht — sie zählen im wahrsten Wortsinn nicht mehr. "Es gibt einen objektiven Sog, auf Englisch zu publizieren", sagt der Direktor der Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim, Ludwig Eichinger.

Forscher berichten, dass in englischsprachigen Publikationen sogar Fußnoten gestrichen werden, die Verweise auf deutsche Titel enthalten. Auch werde von den Autoren verlangt, nicht nur auf Englisch zu schreiben, sondern damit in Stil und Inhalt auch die Anhängerschaft zu einer bestimmten angelsächsischen Forschungstradition zu dokumentieren. Die Freiheit der Wissenschaft? Wissenschaft ist nicht frei von Machtfragen.

Mehr als 800 englischsprachige Studiengänge in Deutschland

Das Englische wird häufig mit dem Latein der Gelehrten früherer Jahrhunderte verglichen. Ein Vergleich, der nach Meinung Ludwig Eichingers hinkt. "Latein war eine Kunstsprache, auf deren Standards sich die Gelehrten verständigten." Heute seien diejenigen eindeutig bevorteilt, die Englisch als Muttersprache sprächen.

Vor 15 Jahren wurden die ersten rein englischsprachigen Studiengänge in Deutschland eingerichtet. Heute, so rechnet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vor, gibt es bereits mehr als 800. In Anbetracht von mehr als 15.000 Studiengängen von Abfallwirtschaft bis Zoologie mag das wenig erscheinen, aber die Tendenz ist eindeutig — auch in der Lehre spielt das Englische eine immer stärkere Rolle: nicht nur als Sprache, in der Texte gelesen werden, sondern in der gesprochen, gelehrt und geschrieben wird.

Das betrifft vor allem das Master-Studium. 700 rein englischsprachige Master-Studiengänge gibt es bereits. Im Bachelor ist es nur ein Siebtel. Das soll nach Meinung des Präsidenten der HRK, Horst Hippler, auch so bleiben. "Im Bachelor sollte die Hauptsprache weiter Deutsch sein. Dabei geht es auch darum, den Studenten die Begeisterung für das Fach zu vermitteln, und das gelingt besser und präziser in der Muttersprache." Zur Lehre gehöre eben nicht nur das Vermitteln von Wissen, sondern der Kultur eines Faches.

In der Fremdsprache lernt man weniger

Für ein Festhalten an der Muttersprache spricht auch der Lerneffekt. In einer Studie unter englisch sprechenden schwedischen Physikstudenten, die im "European Journal of Physics" erschien, wurde nachgewiesen, dass die Studenten in der Fremdsprache spürbar weniger gelernt hatten.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine Studie unter Medizinern. 25 Prozent der Informationen eines Textes gingen demnach verloren, wenn die Fachliteratur auf Englisch gelesen wurde.
Damit stellt sich ein weiteres Problem: Geht die deutsche Wissenschaftssprache verlustig, wird es für die Forscher schwieriger, ihre Ergebnisse selbst einem gebildeten Publikum von Laien zu erklären. Gerade bei Disziplinen, die unter einem Rechtfertigungsdruck stehen, wie die Biotechnologie, aber auch die Chemie oder Physik, droht diese "Sprachlosigkeit" auf sie selbst zurückzufallen. Unverständnis zeitigt dann schnell Ablehnung.

Nicht alle wollen sich damit abfinden. In Berlin gibt es einen von der Bundesregierung geförderten Forschungscluster, in dem etwa Biologen mit Kunsthistorikern zusammenarbeiten. Ein Ziel von "Bild Wissen Gestaltung" ist die sprachliche Befruchtung. "Biologen orientieren sich etwa daran, wie wir in der Kunstgeschichte den Faltenwurf einer Madonnenstatue beschreiben, um selbst wieder Worte für die Scheren eines Flusskrebses zu finden", erzählt der Leiter, der Kunsthistoriker Horst Bredekamp.

"Unser Ziel muss die Mehrsprachigkeit sein"

Das Projekt ist auch Ausweis dafür, dass das Bewusstsein für das, was mit Deutsch als Wissenschafts- und Lehrsprache zu verloren gehen droht, wächst. Internationalität muss nicht zwangsläufig nur mehr Englisch bedeuten.

"Englisch suggeriert manchmal auch Internationalität. Und kaschiert doch nur einen Etikettenschwindel", sagt der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann. Er plädiert dafür, im Großen wie im Kleinen achtsamer mit der Sprache umzugehen. "Plakate an Unis müssen nicht nur auf Englisch verfasst sein. Mehrsprachigkeit sollte der Anspruch einer Wissenschaft sein, die verantwortlich mit ihrer eigenen Kultur umgeht."

Dem pflichtet Monika Grütters, CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Kulturausschusses, bei: "Unser Ziel muss die Mehrsprachigkeit sein. Ich halte es für geboten, dass in Publikationen und an Hochschulen mehr in die Übersetzung von Texten investiert wird."
Gerade in den Geisteswissenschaften habe das Deutsche eine so lange und bedeutende Tradition, dass man nicht eilfertig dem Englischen den Vorzug geben sollte. "Die Nutzung des Englischen ist oft auch ein falsch verstandenes Gleichheitsdenken an der falschen Stelle." Jede Sprache habe ein kulturelles Gedächtnis, das dürfe man nicht verspielen. "Wer die Kosten der Übersetzungen ins Feld führt, der handelt kulturvergessen", meint Grütters.

"Wir Deutsche passen uns halt schnell dem Gegenüber an", sagt auch Dieter Simon und hat auch dafür die passende Anekdote parat. Einmal habe er mit fünf Philosophen über Hegel diskutiert. Weil ein Amerikaner dabei gewesen sei, hätten die Deutschen englisch gesprochen. "Bis uns der Amerikaner bat, ob wir nicht Deutsch reden könnten. Er würde Hegel in dessen Muttersprache einfach besser verstehen."

190 Kommentare Kommentare

http://www.welt.de/politik/deutschland/article113150770/Warum-Deutsch-als-Forschungssprache-verschwindet.html

"Es ist falsch, wenn nur Englisch gesprochen wird"
degalantha
Von Thomas Sebastian Vitzthum, Die Welt, 2. Mai 2012, Hochschulen

Horst Hippler, der neue Chef der Hochschulrektoren, plädiert für eine neue Debatte über Studiengebühren – und bricht eine Lanze für Deutsch als Wissenschaftssprache.

Nach der Psychologin Margret Wintermantel übernimmt der Physikochemiker Horst Hippler für fünf Jahre die Leitung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Das Gremium versteht sich als Stimme der Hochschulen und tritt gegenüber der Politik äußerst selbstbewusst auf. Der 65-jährige Hippler, der Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie ist, setzte sich bei seiner Wahl gegen zwei Konkurrenten durch.

[...]

Welt Online: Zwei Drittel der ausländischen Studenten wollen in Deutschland bleiben, sie scheitern aber am Arbeitsmarkt, auch weil sie an der Uni nur Englisch sprechen. Stirbt das Deutsche aus?
Hippler: Das ist ein echtes Problem. Wir als Hochschulen müssen hier aufpassen. Es ist falsch, wenn nur noch Englisch gesprochen wird. Deutsche Sprachqualifikation sollte früher oder später allen abverlangt werden.

Welt Online: Sie sind Physiker, die Naturwissenschaften nutzen oft nur Englisch.

Hippler: Das Englische ist in den Naturwissenschaften als Wissenschaftssprache akzeptiert. Dass man auf Englisch publiziert, ist selbstverständlich. Allerdings bin ich dagegen, Lehrveranstaltungen nur auf Englisch anzubieten. Das ist falsch verstandene Internationalität. Wenn man begeistern und Leute mitnehmen will, dann gehört auch Sprachwitz und mehr dazu, was sich in der Muttersprache besser ausdrücken lässt.

[...]

http://www.welt.de/106252104

39 Kommentare


Go Malisa
der Mann hat natürlich Recht!
o + 73

Jahud Go Malisa
Ja, der Mann hat Recht. Aber nur was die Massenveranstaltungen des Studiums angeht. Es ist Unsinn Deutsch zu sprechen, wenn in einer Arbeitsgruppe von fünf Leuten nur ein, oder vielleicht gar kein Muttersprachler dabei ist und man sich auf Englisch viel leichter verständigen kann. Wenn es dazu für die Mitarbeiter nur auf zwei, drei Jahre befristete Verträge gibt und sich diese danach am anderen Ende der Welt eine neue Stelle suchen, kann man nicht erwarten, dass in dieser Zeit ein brauchbares Deutsch gelernt wird.
+ 8

Ingenieur Go Malisa
Genau, denn Deutsch ist der Muttersprache der meisten Bürger der EU, weit vor Englisch und Französisch, für Viele verblüffend, aber deswegen nicht falsch. Deshalb ist es auch eine der drei Amtssprachen der EU. auch wenn diese Tatsache von den Brüsselern standhaft ignoriert wird. Warum eigentlich?
+ 109

Ingenieur Go Malisa
Es ist niemals Unsinn, Deutsch zu lernen, denn Deutschland hat den mit Abstand größten Binnenmarkt und darüber hinaus auch den größten Arbeitsmarkt in Europa. Und als Weltsprache macht es mehr Sinn, Spanisch zu lernen oder Chinesisch. Da ist Englisch absolut auf dem absteigenden Ast.Aber Sie kommentieren gerne gegen alles Deutsche, wa?
+ 73

EURO-Yoda Go Malisa
@Ingenieur
"Warum eigentlich?"
Weil nur jemand, der ein schwaches Selbtsbewusstsein hat und sich ständig schuldig fühlt, der zahlt und zahlt und zahlt..
+ 37

Jahud Go Malisa
ingenieur
>Und als Weltsprache macht es mehr Sinn, Spanisch zu lernen oder Chinesisch. Da ist Englisch absolut auf dem absteigenden Ast.<
.
Schauen Sie sich die wissenschaftlichen Publikationen an. Vergleichen Sie die Anzahl der Spanischen mit der der Englischen und erzählen Sie mir dann was von aufsteigenden und absteigenden Ästen.
+ 19

einspruch
der hat probleme, besser nur englisch als das was heutzutage in Kindergärten und Schulen abgeht
o + 15

Souchef einspruch
unsinn - als ob das was ändern würde - niemand mit einem minimum an verstand ist für englisch an kgs und grundschulen wegen der desaströsen erfahrungen dort
+ 10

RoterBaron
Es gibt sie also doch noch, die vernünftigen Leute und gute Nachrichten. Mal sehen, wie ernst es ihm mit der deutschen Sprache ist, die mittlerweile in einigen Bereichen sogar vom Bund und Bundespolitikern diskriminiert wird (Forschungsanträge nur auf Englisch, Studien, die nur in Englisch publiziert werden, etc.).
o + 102

Jahud RoterBaron
Was soll man eine wissenschaftliche Arbeit, die vielleicht von hundert Leuten weltweit gelesen wird, auch auf Deutsch publizieren?
+ 5

Ingenieur RoterBaron
Und was bitte, ausser Ihrer persönlichen Abneigung gegen diese Sprache, spricht dagegen?
+ 17

Jahud Ingenieur
> Und was bitte, ausser Ihrer persönlichen Abneigung gegen diese Sprache, spricht dagegen?<
.
Es ist ein zusätzlicher Aufwand, denn man muss die Arbeit doppelt schreiben und es bringt einem keinen einzigen zusätzlichen Leser, weil die gesamte Zielgruppe Englisch spricht.
.
Mit meiner Meinung stehe ich auch nicht alleine dar, denn es ist in den Naturwissenschaften und auch in den Wirtschaftswissenschaften absolut üblich ausschließlich in Englisch zu publizieren.
.
Ich liebe die deutsche Sprache, aber ich bin kein deutschtümelnder Idiot. Selbige können sich gerne auf den Kopf stellen, es hat aber für die Wissenschaftswelt keinerlei Relevanz, ob Leute, die sowieso keine wissenschaftlichen Arbeiten lesen, finden, dass diese besser auf Deutsch verfasst würden.
+ 8

Souchef Jahud
wer ihre meinung nicht teilt ist also ein deutschtümelnder idiot - weil er in deutschland deutsch spricht - danke mehr muss ich über sie nicht wissen!
+ 48

Jahud Souchef
Wer entgegen der leicht überprüfbaren Tatsache, dass naturwissenschaftliche Publikationen an deutschen Universitäten regulär in Englisch verfasst werden, behauptet, dass es eine Selbstverständlichkeit sei, dass sie in Deutsch verfasst werden, ist zumindest nicht sonderlich helle. Aber erheitern Sie mich ruhig weiter.
+ 6

Souchef Jahud
jahud - wer behauptet das gegenteil von dem was an unis usus ist? wer ist hier nicht sonderlich helle? es geht darum dass diese praxis falsch ist - ich steige hier aus - wer sich nur windet ist kein ernstzunehmender gesprächspartner
+ 20

Souchef RoterBaron
wenn diese aus Deutschland kommt ist das selbstverständlich - vielleicht der falsche Ansatz nur potentielle "100 Interessenten" in aller Welt anzusprechen?
+ 5

Jahud RoterBaron
souchef
>wenn diese aus Deutschland kommt ist das selbstverständlich<
.
Sie haben offenbar keine blassen Schimmer, also was soll ich mit Ihnen streiten. In den Naturwissenschaften wird das, was Sie als "selbstverständlich" behaupten, überhaupt nicht gemacht. Wenn Sie es nicht glauben wollen, lesen Sie doch mal das Interview, zu dem Sie gerade einen Kommentar verfasst haben. Da steht das auch.
.
>vielleicht der falsche Ansatz nur potentielle "100 Interessenten" in
aller Welt anzusprechen?<
.
Genau. Wenn man zu einem Thema arbeitet, zu dem weltweit vielleicht noch an zehn weiteren Universitäten geforscht wird, mit Arbeitsgruppen von vielleicht zehn Leuten, sollte man natürlich mit einer Millionenauflage rechnen. Wie gesagt, Sie haben offenbar keine Ahnung.
+ 5

Souchef RoterBaron
wer keinen blassen schimmer hat sieht man wenn auf den artikel bezug genommen wird ohne die inhalte zu verstehen - es geht nicht um die ausnahme sondern die regel. nicht die ausnahme einer publikation für 100 leute weltweit sondern die generelle doktrin englisch verwenden zu müssen ..
+ 18

human resources
Erzählen Sie einem Naturwissenschaftler, dass er nun in Deutsch publizieren soll....ist doch ....Kauderwelsch.
o + 3

diqu human resources
Ich hoffe auch, dass Naturwissenschaftler weiterhin in Mathematik publizieren!
+ 11

Souchef human resources
wer kein deutsch kann sollte sich aus der diskussion heraushalten schon um sich nicht den vorwurf kultureller intoleranz vorwerfen zu lassen.
+ 14

Gast
Dieses Land hat kaum Rohstoffe. Als einziger wichtiger Rohstoff sind die vielen klugen Köpfe.
Leider hat sich diese Tatsache in der Bildung und bei den Politikern noch nicht genügend rumgesprochen.
o + 22

NMueller
Da werden sich aber die angelsächsischen Länder freuen und werden sofort umdenken wenn das DEUTSCHE WESEN über diese hereinbricht.
Die USA, Kanada, Australien, Neuseeland zittern schon vor lauter Ehrfurcht vor dem DEUTSCHEN WESEN.
Ach richtig, der kleine aus dem Kindergarten sagt auch schon ok. !!!!
o + 6

Goldjunge13
Bis Ende des 2. Weltkrieges war DEUTSCH die internationale Sprache der Wissenschaftler. Erst die "Befreiung" hat dies geändert.
o + 56

Ffm74 Goldjunge13
Das haben schon die Nazis geschafft.
+ 8

Jahud Goldjunge13
@freiesgermanien
Ja, komisch, dass z.B. Einstein in die USA gefahren ist. War bestimmt Paperclip schuld ...
+ 2

Schwarznebel
Ich finde es nicht sonderlich toll, dass der Ingenieur-Titel durch einen Internationalen ersetzt wurde. Die Diskussion ob es Made-in-Germany noch geben sollte gab es ja auch schon... Für mich verliert Deutschland jede Bedeutung die es einmal hatte als ich jünger war. Mir sagte man einmal dass deutsche Ingenieure und deutsche Technik etwas besonderes wären. Ich gebe diesem Land nicht mehr lange und es hat alles verloren, was es einmal hatte. Schön, dass diese "Befreiung" auch so lange nach dem Krieg noch anhält und unser Land ruiniert.
o + 37

Souchef Schwarznebel
vor dem krieg war deutsch hierzulande wissenschaftssprache- sie war sogar international anerkannt und gerade der sprachliche zugang hat sehr viel mehr potentiellem erfindergeist eine möglichkeit der entfaltung geboten was man daran erkennt dass deutschland das absolut führende land in fast jeder wissenschaftlichen hinsicht gewesen ist.
aber heute zählt nur noch das geschwurbel bedeutungsloser heisser luft an deutschen unis (geisteswissenschaften) - was von dort kommt ist international kaum noch von bedeutung - aber englisch blubbern wenn auch nur mässig wie ich schon erleben durfte.
hauptsache international (bedeutungslos) aber einer pseudo-bildungselite angehören - das ist alles was zählt. und diesen status quo wollen die nutzniesser natürlich verteidigen wie ich einigen foristen hier unterstelle ...
+ 29

Dercheckercheckt
international ist man ohne englisch nichts.
egal welchen akademischen grad man meint zu haben.
wissenschaft politik technik wirtschaft.
in der geräte oder auch apparate medizin also wissenschaft und technik muss man englisch nachweisen und beherrschen. internationale standarts sind längst pflicht.
gleiches ist unerlässlig in wirtschaft und politik
über 2 milliarden menschen sprechen englisch und für 2 milliarden menschen ist englisch erste oder zweite amtssprache.
alle wichtigen elite universitäten weltweit arbeiten nur und ausschliesslich in englisch.
die top 100 der elite und forschungs unis welt weit verlangen englisch.
alle wichtigen bereiche sind ohne englisch nicht anerkannt.
davon ab lässt ja wohl keiner einen it spezialisten ohne englische fachkenntisse an seine technik.
einen lokalmatador der da versucht einen auf groß deutsch zu machen ist lächerlich.
die neid debate muss ein ende finden englisch ist fachsprache und ohne ist man leihe oder höchstens angelernter leihe.
eben auch latein ist medizinisch eh lachhaft da alt griechisch nun einmal der ursprung aller medizinischen fachbegriffe ist. davon ab beherrschen über 90 % der mediziner in deutschlandgenau aus dem grund ihr handwerk nicht wirklich.
englisch abgewählt alt griechisch wurde nicht angeboten und latein allein reicht nun einmal nicht.
der doktortitel in deutschland hat so schon einen charakter einer billig fluglinie. halt staatliches ausbildungssystem auswendig kann aber jeder computer besser und bildung setzt wissen vorraus. auswendig lernen ist nuneinmal nicht wissen.
deutschland wird ohne dieser erkenntnis sich international nur weiter isolieren und immer mehr intelligente menschen verlieren.
keine macht den doofen.
ach und mit einem wortschatz von 160 tausend worten ist man in englisch sprachigen ländern gerade einmal mittelschicht.
die deutsch sprache ist sehr wortarm.
the luigor times
o + 4

Souchef Dercheckercheckt
wortarm weil nicht mehr gepflegt? ausserdem spricht nichts gegen englischsprachige publikationen - es geht darum dass die deutsche sprache quasi ausgegrenzt wird - der wortschatz im englischen kommt durch anpassungen und übernahmen auch aus fremdsprachigen quellen - die statistiken sind da nicht ganz eindeutig da sehr großzügig gezählt wird wenn es um den englischen sprachschatz geht - wenn man wie im allgemeinen sprachgebrauch eh üblich anglizismen und andere quellen hinzunimmt kommt man auf einen erheblich größeren wortschatz auch im deutschen - so what?
+ 13

Andrico5113
Dieser Mann muß entweder sofort weg, oder dringend aufgeklärt werden. Da fallen ja glatt die Börsenkurse.
Kommunikationsdisziplin und die englische Sprache als internationale Sprache, v.a. der WISSENSCHAFT (und des Geldes - aus den genannten Gründen) sind im Moment nicht diskutabel.
o + 1

Souchef Andrico5113
ohne es zu wollen bestätigen gerade sie meine worte trefflichst - vielen dank
+ 3

Viola
In einer Fremdsprache kann man sich nie so genau ausdrücken, wie in der Muttersprache.
Ich fürchte aus diesem Grund um das Niveau an den Hochschulen.
o + 23

Anon
"Wenn man begeistern und Leute mitnehmen will, dann gehört auch Sprachwitz und mehr dazu, was sich in der Muttersprache besser ausdrücken lässt." ..soso Seminare sollen lustig sein .. das waere mir allerdings neu. Meist steht nur ein alter Sack am Podium der sich was in den Bart schwafeltt waehrend im Hintergrund die PPP laeuft. Packende Seminare hab ich in meiner akademischen Laufbahn nur im Ausland erlebt ...
o + 2

Souchef Anon
was am personal - nicht der sprache liegt
+ 11

Carolin
So ein Quatsch!!!! Was soll man wissenschaftliche Artikel auf Deutsch schreiben??? Damit sie vielleicht von drei Leuten gelesen werden?
Mit diesem Anspruch sollte man dann doch eher Gedichte schreiben...
o + 5