Akkubrand2026-04-09T12:36:32+00:00

Akkubrand: Warum Lithium-Ionen-Akkus ein ernsthaftes Risiko darstellen

Arbeiten Sie mit Lithium-Ionen-Akkus in einer Werkstatt, einem Lager oder an einer Verleihstation? Dann ist ein Akkubrand ein ernstzunehmendes Risiko.

Lithium-Ionen-Akkus stecken in vielen Fahrzeugen und Geräten, wie E-Bikes, Werkzeugen, Hubwagen und Lieferrollern. Sie sind leistungsstark und praktisch in der Anwendung. Aber sie können auch gefährlich sein. Vor allem während des Ladevorgangs.

Beim Laden kann ein Akku innerhalb von Sekunden in Brand geraten. Dabei entstehen große Hitze und Rauch bis hin zu einer möglichen Explosion. Der Schaden kann erheblich sein: für Ihr Gebäude, Ihre Betriebsmittel und Ihre Mitarbeitenden. Viele Organisationen laden Akkus noch an verschiedenen Orten. Kurz an die Steckdose in der Werkstatt. Hinten im Lager. Das wirkt praktisch, erhöht aber das Risiko.

Was ist ein Akkubrand und wie entsteht er?

Ein Akkubrand entsteht direkt im Akku selbst. Bei Lithium-Ionen-Akkus kann die Temperatur dabei innerhalb kurzer Zeit stark ansteigen, ausgelöst durch chemische Reaktionen im Inneren des Akkus. Dieser Vorgang wird auch als Thermal Runaway bezeichnet.

Im Falle eines Akkubrands kann der Akku rauchen, Feuer fangen, extrem heiß werden oder sogar explodieren. Dadurch sind Akkubrände besonders gefährlich. Der Brand entwickelt sich schnell, ist schwer zu löschen, kann sich rasch ausbreiten und dabei giftige Rauchgase freisetzen..

Ein Akkubrand entsteht meist nicht ohne Grund. Häufig wurde der Akku zuvor beschädigt. Das ist von außen nicht immer sichtbar. Genau das macht das Risiko so groß. Ein Akku kann äußerlich noch gut aussehen, aber innen bereits defekt sein.

Warum ist das ein Risiko für Ihre Organisation?

In vielen Unternehmen werden Akkus an mehreren Stellen im Gebäude geladen. Genau dort passieren häufig die Probleme.

Das Risiko ist besonders groß in Organisationen mit vielen Akkus im Umlauf, zum Beispiel in Werkstätten, Lagern und Mietstationen. Mehrere Personen nutzen dieselben Akkus, oder Akkus kommen von Kunden oder Mitarbeitenden zurück. Sie wissen nicht immer, was mit ihnen passiert ist. Je mehr Akkus, je mehr Nutzer und je weniger feste Regeln, desto größer das Risiko eines Akkubrands.

Erkennen Sie das wieder?

  • Mitarbeitende wählen selbst einen Ladeplatz

  • Akkus werden nachts ohne Aufsicht geladen

  • Akkus liegen zwischen brennbaren Materialien oder in Fluchtwegen

Wie häufig kommt ein Akkubrand vor?

Akkubrände kommen häufiger vor, als Sie denken. Laut Berichten des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. werden rund 20 Prozent der Feuer, die durch Elektrizität entstehen, durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht.

Besonders beim Laden treten Probleme auf. Viele Organisationen unterschätzen das Risiko. Bis Rauch entsteht oder ein Akku durchgeht. Dann müssen Sie innerhalb von Sekunden handeln. Gerade weil sich ein Akkubrand so schnell entwickelt, ist die Vorbeugung viel wichtiger als die Reaktion.

Möchten Sie wissen, wie groß das Risiko in Ihrer Situation ist?

Quelle: WELT Nachrichtensender

Batteriebrände in Zahlen

Lithium-Ionen-Brand

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Prozent der Brände, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht werden

Bron: IFS-ev

Brennen

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Geschätzte Brände pro Tag in Entsorgungsbetrieben oder Müllfahrzeugen

Bron: BDE

Verwendung

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Anzahl der Deutschen mit einem E-Bike oder Pedelec

Welche Folgen hat das für Ihr Unternehmen?

Ein Akkubrand ist kein kleines Ereignis. Die Folgen können erheblich sein – selbst wenn Sie schnell reagieren. Der größte Schaden entsteht oft nicht nur durch den Brand selbst, sondern durch alles, was danach folgt. Ihr Betrieb steht still. Mitarbeitende können nicht arbeiten. Kunden warten. Und Sie müssen in kurzer Zeit vieles organisieren.

Schäden
an Gebäude und Betriebsmitteln

Gefahr
für Ihre Mitarbeitenden

Stillstand
Ihres Unternehmens

Mögliche Probleme 
mit Ihrer Versicherung

Die Auswirkungen eines Akkubrands

Ein Akkubrand entwickelt sich extrem schnell und ist schwer unter Kontrolle zu bringen. Innerhalb kurzer Zeit entstehen große Hitze, giftige Rauchgase und brennbare Dämpfe. Das Feuer kann sich schnell ausbreiten und ist schwer zu löschen.

Im Video sehen Sie, was passiert, wenn ein Akku in einem geschlossenen Schrank Feuer fängt. Der Druck steigt schnell an, sodass die Türen aufspringen. Das zeigt, wie viel Energie freigesetzt wird und wie schnell eine Situation eskalieren kann.

Deshalb ist es wichtig, genau zu überlegen, wo und wie Sie Akkus laden.

Versicherer stellen strengere Anforderungen

Auch Feuerwehr und Versicherer sehen, dass es beim Laden häufig zu Problemen kommt und dass Schäden durch Akkubrände stark zunehmen. Deshalb stellen sie immer häufiger Anforderungen an das Laden und Lagern von Akkus. Risikosachverständiger Bart van de Broek von Nationale-Nederlanden erklärt in einem Video-Interview mit Batteryguard, warum vorbeugende Maßnahmen immer wichtiger werden.

Arbeiten Sie mit Lithium-Ionen-Akkus? Dann müssen Sie nachweisen können, dass Sie dies sicher machen. In der Praxis bedeutet das oft: Laden an einem sicheren, kontrollierten Ort, zum Beispiel in einem Akkutresor. Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr Ladeplatz die Anforderungen erfüllt?

Verzekeraar Bart van de Broek van Nationale-Nederlanden

Wie können Sie einen Akkubrand verhindern?

Sie können einen Akkubrand nie vollständig ausschließen. Aber Sie können das Risiko deutlich reduzieren. Viele Akkubrände entstehen an Orten, an denen „mal eben schnell“ geladen wird. Bequemlichkeit gewinnt dann gegenüber Sicherheit.

Das sind wichtige Schritte:

  • Laden Sie Akkus an einem festen Ort

  • Verwenden Sie immer die richtigen Ladegeräte

  • Stellen Sie sicher, dass alle wissen, was sicher ist und was nicht

Wie machen Sie das Laden in Ihrer Organisation sicherer?

Das Risiko eines Akkubrands gehört in Ihre Gefährdungsbeurteilung. So bekommen Sie Einblick, wo Risiken bestehen. Zum Beispiel beim Laden oder Lagern von Akkus.

Außerdem ist es wichtig zu überlegen, was passiert, wenn doch ein Problem auftritt. Ein Akkubrand entwickelt sich schnell und ist schwer zu löschen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Ersthelfer wissen, wie sie bei Rauch, Hitze oder Brand durch einen Akku handeln müssen. Indem Sie Risiken im Voraus erkennen und Ihr Team gut vorbereiten, verringern Sie die Wahrscheinlichkeit schwerer Folgen.

Für viele Organisationen ist ein Akkutresor ein logischer Schritt. Damit laden Sie Akkus an einem festen, kontrollierten Ort und reduzieren das Risiko eines Akkubrands.

„Ich wohne mit meiner Familie über dem Laden. Das ist der wichtigste Grund, warum wir jetzt einen Akkutresor haben.“

Rob Hendriks, Inhaber des Fahrradgeschäfts Bike Totaal Thijs Hendriks

Gehen Sie auf Nummer sicher

Ein Akkubrand ist kein Risiko, das Sie nach Gefühl einschätzen sollten. Sie wollen wissen, wo Sie stehen und was Sie verbessern können. Wir unterstützen Organisationen täglich dabei, sichere Ladebereiche einzurichten. Vom ersten Einblick bis zur passenden Lösung für Ihre Situation. Fordern Sie ein persönliches Beratungsgespräch an, völlig unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Was kann ich tun, um einen Akkubrand zu verhindern?2026-04-03T12:35:09+00:00

Ein Akkubrand lässt sich nicht vollständig ausschließen, aber das Risiko kann deutlich reduziert werden. Die wichtigste Maßnahme ist, Akkus an einem festen, kontrollierten Ort zu laden. So behalten Sie den Überblick und verringern die Ausbreitung eines Brandes.

Was bedeutet ein Akkubrand für mein Unternehmen?2026-04-03T12:34:27+00:00

Die Folgen gehen über den Brand selbst hinaus. Dazu gehören Schäden am Gebäude und an der Einrichtung, Gefahren für Mitarbeitende, Stillstand des Unternehmens und mögliche Probleme mit der Versicherung. Die größten Auswirkungen treten oft nach dem Brand auf.

Kann ein Akkubrand wirklich so schnell entstehen?2026-04-03T12:34:01+00:00

Ja. Ein Akkubrand kann sich innerhalb von Sekunden entwickeln. Die Temperatur steigt schnell an und es werden giftige Gase sowie brennbare Dämpfe freigesetzt. Dadurch ist ein Eingreifen oft schwierig oder zu spät.

Wann ist das Risiko eines Akkubrands am größten?2026-04-03T12:33:40+00:00

Das Risiko ist beim Laden am größten, insbesondere wenn Akkus beschädigt sind, falsche Ladegeräte verwendet werden oder keine Aufsicht besteht, zum Beispiel nachts. Auch Akkus mit unbekannter Vorgeschichte stellen ein höheres Risiko dar.

Wie hoch ist das Risiko eines Akkubrands in meinem Unternehmen?2026-04-03T12:32:46+00:00

Das hängt davon ab, wie Sie mit Ihren Akkus umgehen. Laden Sie Akkus an mehreren Orten, ohne Aufsicht oder mit unterschiedlichen Ladegeräten? Dann ist das Risiko höher, als Sie denken. Die meisten Vorfälle passieren beim Laden.