Umweltschutz

Ob Klimakrise und Artensterben oder Boden-, Luft- und Wasserverschmutzung – dies alles sind Themen, die vor allem die Arbeitsplätze betreffen. Denn die Betriebe sind in der kapitalistischen Weltwirtschaft jene Orte, an denen die größte Umweltzerstörung stattfindet.

Deshalb setzen wir uns als Anarchosyndikalist*innen sowohl für eine solidarische und selbstverwaltete Wirtschaft jenseits des Kapitalismus ein, wie auch für den Erhalt des globalen Lebensraumes. Nicht nur für alle Menschen auf dieser Erde, sondern auch für den bestmöglichen Schutz der Tier- und Pflanzenwelt.

Dazu gehört ebenso die maximale Vermeidung der Herstellung und Verwendung umweltschädlicher Materialien, wie eine umfassende Wiederverwendung von Rohstoffen durch Recycling und optimale Mülltrennung. Schließlich gehört es auch zu unseren Zielen, dass Arbeiter*innen in selbstbestimmten Kämpfen für Freiheit und Gleichberechtigung alle umweltzerstörenden Industrien durch solidarische Konversion umwandeln – hin zu einer nachhaltigen, bedürfnisorientierten Produktionsweise mit gesundheitsförderndem Verbrauch.

Dabei spielt die im Betrieb verwendete Energieform eine entscheidende Rolle, da diese nicht aus giftigen Quellen (Kohle, Öl, Gas, Atom) stammen sollte. Daher ist es nötig, dass die Herstellung, der Vertrieb und der Konsum von Waren oder Dienstleistungen auf umweltschonende Verfahren umgestellt werden, beipielsweise durch Wind- oder Wasserenergie, Erdwärme oder Sonnenlicht.

Dabei kämpfen wir nicht nur gegen die fossilen Industrien und einen „grün“ angemalten Kapitalismus, sondern auch für eine dezentrale Energie- und Mobilitätswende hin zu sparsamem Verbrauch und kollektiven Verkehrsmitteln. Gleichzeitig ist es angesichts der fortschreitenden Umweltkatastrophen wichtig, allgemein die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz im Betrieb zu fördern, aber auch unterwegs oder zuhause.

Mehr Infos und aktuelle Beispiele:
https://asnkoeln.wordpress.com/category/umweltschutz/