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FAQ zum Aufbau der Diplomarbeit
Eine Diplomarbeit ist der wissenschaftliche Abschluss des klassischen Diplomstudiengangs und in der Regel deutlich umfangreicher als eine Bachelorarbeit: 60–100 Seiten statt 30–40 Seiten, sechs Monate Bearbeitungszeit statt zwei bis drei Monate, und eine höhere methodische Eigenleistung. Die Struktur beider Arbeitstypen ist grundsätzlich ähnlich, die inhaltliche Tiefe und der Forschungsanspruch der Diplomarbeit sind jedoch deutlich höher.
Die Präsentation zum Kolloquium spiegelt die Arbeit im Schnelldurchlauf wider und dauert in der Regel 15–20 Minuten. Die bewährte Gewichtung: Problemstellung und Forschungsfrage (ca. 10 %), Methodik und Theorie (ca. 20 %), Kernergebnisse und Diskussion (ca. 60 %), Fazit und Ausblick (ca. 10 %). Folien sollten auf das Wesentliche reduziert sein – maximal 15–20 Slides.
Bei einem Gesamtumfang von 80 Seiten entfallen auf Einleitung und Fazit je ca. 8–12 Seiten (10–15 %), auf den Hauptteil ca. 56–64 Seiten (70–80 %). Die formalen Elemente (Verzeichnisse, Anhang) zählen nicht zur Kernwortzahl.
Ja. Seit Einführung der KI-Leitfäden an deutschen Hochschulen ist die Nutzung von KI-Werkzeugen (ChatGPT, Copilot u. a.) in der Eidesstattlichen Erklärung anzugeben. Art und Umfang der Nutzung müssen transparent dargestellt werden. Ein Verstoss gegen diese Deklarationspflicht kann als Täuschungsversuch gewertet werden.
Wie schreibt man eine Diplomarbeit? Am besten mit der Gliederung. Legen Sie zunächst die Struktur in Absprache mit Ihrem Erstprüfer fest, recherchieren Sie dann die Literatur und beginnen Sie erst danach mit dem Schreiben – in der Regel zuerst mit dem Theorieteil, dann mit Methodik und Empirie, zuletzt mit Einleitung und Fazit.