Kürzlich wurde auf dieser schönen Ecke ein Artikel zum Thema Test gepostet. Schwerpunkt war die Gegenüberstellung von testenden KI Agenten und Stiftung Warentest. Dass auch Produkt- und Marken Influencer und Vergleichsportale vom Publikum als testende Alternativen betrachtet werden, stand zwar in der Einleitung, wurde aber noch nicht ausführlicher beleuchtet. Wird jetzt sofort nachgeholt. Schließlich können wir diese höchst bedeutsamen tollen Tester nicht einfach hinten runterfallen lassen. Diesmal sind jene Influencer dran, die sich mit Marken und Produkten vor allem im Lifestyle Segment fröhlich tummeln.
Als Influencer abgeblitzt
Das Thema Influencer hatte mich vor einigen Jahren ebenfalls schwer erwischt. Weil ich, naiv wie ich schon immer war, selber in dieser Laufbahn der Einflüsterer aufsteigen wollte. Mit einem Top Honorar und obendrein auch noch zum Thema Reisen. Hätte super gepasst und inhaltlich verbiegen wäre nicht mal nötig gewesen. Denn bekanntlich liebe ich das Reisen.
Die Suchenden hatten sich jedoch für eine junge Dame entschieden, die – man höre und staune – eine komplette Influencer Ausbildung vorweisen konnte. Da hatte ich oller Self Made Blogger, der obendrein auch noch mit Sehbehinderung ausgestattet ist, selbstverständlich nicht die geringste Chance. Dass die top ausgebildete Berufsinfluencerin sich bald als Flop outete, erfuhr ich auf indirektem Weg verbunden mit der vorsichtigen Frage, ob ich eventuell Lust hätte, für die Dame ein paar knackige Texte zu schreiben. Nun versuche ich zwar gern, knackige Texte zu schreiben, aber weniger gern als Ghost für einflüsternde Personen, die angeblich über entsprechende Ausbildungen verfügen.
Nun hatten die damals Suchenden offenbar nicht gewusst,
- dass es keine Ausbildung für Influencer gibt
- und dass Influencer für einen Verband oder ein Unternehmen erst interessant werden, wenn diese Einflüsterer bereits über eine größere Follower Community verfügen. Müssen sie diese erst aufbauen, haben sie keine Relevanz.
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