Machen KI-Hilfen Ärzte passiver? Eine Studie wirft neue Fragen auf
Wenn eine Maschine das Psychiater-Patienten-Gespräch protokolliert, werden plötzlich mehr Symptome sichtbar. Aber die Ärzte handeln danach nicht mehr – sondern seltener.
Wenn eine Maschine das Psychiater-Patienten-Gespräch protokolliert, werden plötzlich mehr Symptome sichtbar. Aber die Ärzte handeln danach nicht mehr – sondern seltener.
Forschung ermöglicht medizinischen Fortschritt – und damit neue Behandlungsoptionen für viele Erkrankungen. Damit dieser Fortschritt weiterhin wächst, investiert die Pharmaindustrie kontinuierlich in die Entwicklung innovativer Arzneimittel.
In Deutschland sorgen die geplanten Kürzungen der Psychotherapie-Honorare um 4,5 Prozent für Unmut. Hochschulen warnen vor einer Verschärfung der Versorgungslage.
Wie gross wird wird die Personalnot im Pflegebereich? Eine Berechnung aus dem Kanton Waadt zeigt es beispielhaft.
Gegen FSME gibt es eine Impfung, gegen Borreliose nicht – noch. Pfizer und Valneva wollen das ändern: Ihr Impfstoffkandidat zeigt über 70 Prozent Wirksamkeit.
In Deutschland lanciert Medgate erstmals ein telemedizinisches Programm zur Unterstützung bei unerfülltem Kinderwunsch.
Die roten Zahlen bleiben – doch das Defizit hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert. «Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagt Spitaldirektor Marc Widmer.
In der ambulanten Pflege zählt jede Minute. Doch Dienst- und Tourenplanung, kurzfristige Änderungen und Abstimmungen kosten oft viel Zeit – gerade bei knappen Ressourcen. myneva entwickelt Lösungen, die genau hier entlasten und Teams spürbar Zeit zurückgeben.
Kürzere Präsenz, gleiche Qualität: Eine Studie aus drei Schweizer Spitälern zeigt, dass Personen auf internistischen Stationen gleich gut versorgt werden – egal, ob sie von Ärztinnen und Ärzten in Teilzeit- oder Vollzeit betreut werden.
Lange Arbeitszeiten, starrer Ausbildungsweg, kaum Spielraum für Teilzeit: Junge Chirurginnen verschieben oft ihre Mutterschaft. Das hat Konsequenzen – auch fürs Fachgebiet.
Potenziell unangemessene Verschreibungen sind in der Altersmedizin eher die Regel als die Ausnahme. Speziell gefährdet sind Patienten mit vielen Medikamenten, mit Sturzanamnese – sowie Frauen. Das besagt eine grosse Studie.