Berechnung des freien Cashflows: Der Fall der Vorzugsaktien
3. April 2025
Berechnung des freien Cashflows: Der Fall der Vorzugsaktien
In den vorherigen Artikeln haben wir die Berechnung des freien Cashflows verstanden, der sowohl dem Unternehmen als auch den Aktionären zugutekommt. Bei dieser Analyse gingen wir jedoch von einer impliziten Annahme aus. Wir gingen davon aus, dass dem Unternehmen nur zwei Kapitalklassen zur Verfügung stehen: Eigenkapital und…
Berechnung des freien Cashflows des Unternehmens: Methode Nr. 2: Cashflow aus dem operativen Geschäft
Nun geht es weiter mit der zweiten Kennzahl, mit der sich der freie Cashflow des Unternehmens (FCFF) ermitteln lässt. Diese Kennzahl ist der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit. Bei dieser Art von Fragen wird eine vollständige Cashflow-Rechnung als Fragestellung bereitgestellt und der Student soll den freien Cashflow ableiten…
Berechnung des freien Cashflows zum Eigenkapital
In den vorherigen Artikeln haben wir die verschiedenen Methoden zur Berechnung des freien Cashflows des Unternehmens (FCFF) untersucht. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den freien Cashflow zum Eigenkapital (FCFE) berechnen. Auch hier kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Da wir jedoch bereits Erfahrung mit der Berechnung von Cashflows haben, benötigen wir…
Im Bereich Unternehmensfinanzierung haben wir untersucht, dass Unternehmen bei der Vergütung ihrer Aktionäre verschiedene Optionen haben. Sie können diesen Aktionären entweder Bardividenden aus dem Gewinn des laufenden Jahres zahlen oder alternativ ein Aktienrückkaufprogramm durchführen und mit dem gleichen Erlös Aktien zurückkaufen. Die finanziellen Auswirkungen wären identisch. Etwaige Unterschiede ergeben sich aufgrund der Steuerpolitik des jeweiligen Landes.
Bei der Bewertung besteht jedoch ein großer Unterschied zwischen Bardividenden und Aktienrückkaufprogrammen. Einige Unternehmen bevorzugen jedoch Aktienrückkäufe. Daher ist es für Analysten wichtig zu verstehen, wie sich Aktienrückkäufe auf den Wert eines Unternehmens auswirken.
Dieser Artikel erklärt das Gleiche sehr ausführlich:
Daher sind Aktienrückkaufprogramme nicht so zuverlässig oder konsistent wie Dividendenausschüttungsprogramme. Unternehmen können sich jedoch auf solche Transaktionen einlassen und es müssen Bewertungen durchgeführt werden.
Bei Aktienrückkäufen muss der Analyst möglicherweise über die Daten pro Aktie hinausgehen. Dies liegt daran, dass sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien ständig ändert und die Daten pro Aktie des Vorjahres daher möglicherweise nicht mit den diesjährigen Zahlen vergleichbar sind. Hier sind die üblichen Schritte bei der Bewertung von Aktienrückkäufen:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verfahren weitgehend auf der Prognose des zukünftigen Aktienkurses beruht. In naher Zukunft ist eine fundierte Vermutung noch möglich. Die Vorhersage des Aktienkurses in fünf oder zehn Jahren ist jedoch reine Spekulation. Aus diesem Grund haben Analysten Schwierigkeiten, Unternehmen zu bewerten, die Aktienrückkäufe als Instrument zur Belohnung der Aktionäre nutzen.
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