Unternehmens- und Einzelstrategien als Reaktion auf den weltweiten Protektionismus
3. April 2025
Unternehmens- und Einzelstrategien als Reaktion auf den weltweiten Protektionismus
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Wie können Länder Steuerhinterziehung reduzieren?
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COVID 19 und seine Auswirkungen auf den Technologiesektor
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Im Jahr 2017 versprach Präsident Trump den USA beispiellose Steuersenkungen. Er glaubt, dass ein solches Steuersystem das Wirtschaftswachstum ankurbeln und Amerika erneut zum Gipfel des wirtschaftlichen Erfolgs führen würde. Er ist jedoch nicht der Einzige, der diese Steuersenkungen verspricht.
Tatsächlich sind Steuersenkungen die Ideologie der Republikanischen Partei. Daher versuchen sie, Steuersenkungen durchzusetzen, wann immer sie ohne Gegenkandidaten an der Macht sind. Dasselbe geschah 2015 im US-Bundesstaat Kansas. Es wird Kansas-Experiment genannt, weil es ein realer Test der Trickle-down-Ökonomie ist. In diesem Artikel werden wir die Details des Kansas-Experiments untersuchen..
Der Senat von Kansas war überwiegend republikanisch besetzt, nur wenige Demokraten lehnten den Prozess ab. Dies bot Gouverneur Brownback einen fruchtbaren Boden für die Umsetzung des Kansas-Experiments. Die Idee hinter dem Experiment in Kansas war dieselbe wie bei allen Steuersenkungen: Der Staat sollte die Einkommenssteuer der Reichen und der Unternehmen senken, was zu rasantem Wirtschaftswachstum führen sollte.
Dieser Logik folgend, Gouverneur Brownback senkte den Steuersatz für Reiche in einigen Fällen um bis zu 29 %Außerdem hat er die Einkommenssteuer für viele Unternehmen vollständig abgeschafft. Diese Maßnahmen waren nicht nur extremer Natur, das Problem ist auch, dass sie über Nacht umgesetzt wurden.
Der Staatshaushalt blieb unverändert, während die Einnahmen drastisch gekürzt wurden. Senator Brownback glaubte, die sofortigen Steuersenkungen würden das Wirtschaftswachstum ankurbeln und der Steuerplan würde sich letztlich einnahmenneutral auswirken. Offensichtlich ist das nicht der Fall. Das Ergebnis ist, dass der Staat Kansas heute dank dieses Experiments am Rande des Bankrotts steht.
Das Experiment schien gescheitert zu sein, weil die Reichen und die Unternehmen, die diese Steuererleichterungen erhielten, diese nicht nutzten, um die Wirtschaft zu erweitern und mehr Arbeitsplätze zu schaffen.Stattdessen steckten sie das Geld einfach ein. Ihnen ging es mehr um Steuervermeidung als um Wirtschaftswachstum. Das Ergebnis: Obwohl die Steuersenkungen bis zu 29 % betrugen, lag das Beschäftigungswachstum bei knapp 0.1 %.
Das Kansas-Experiment kann daher als völliger Fehlschlag bezeichnet werdenDas Endergebnis war, dass die Regierung eingegriffen und einen enormen Vermögenstransfer von den Armen zu den Reichen bewirkt hat.
Lassen Sie uns verstehen, welche Schritte Gouverneur Brownback unternommen hat, um mit dieser Krise umzugehen, die die Situation letztendlich verschlimmert hat.
Die Einkommensteuer ist in erster Linie eine progressive Steuer. Das bedeutet, dass Reiche im Vergleich zu Armen mehr Steuern zahlen. Die Steuerbemessungsgrundlage ist größer, da sie höhere Einkommen haben und der Steuersatz ebenfalls höher ist, was zu höheren Einnahmen für den Staat führt. Die Umsatzsteuer hingegen ist eine regressive Steuer. Das liegt daran, dass sie auf alle Artikel gleichmäßig erhoben wird. Arme Menschen geben einen größeren Teil ihres Einkommens für den Kauf von Waren und Dienstleistungen aus. Daher zahlen sie im Vergleich zu Reichen einen vergleichsweise größeren Teil ihres Einkommens für diese Steuern.
Als der Haushalt klamm war, nahm Gouverneur Brownback die Einkommenssteuersenkungen nicht zurück. Stattdessen ergänzte er sie durch höhere Umsatzsteuersätze. Dies verschaffte der Regierung zwar eine gewisse Erleichterung, wirkte sich jedoch negativ auf den einfachen Bürger von Kansas aus. Alle Steuererleichterungen, die die Mittelschicht erhielt, wurden durch die erhöhte Umsatzsteuer zunichte gemacht. Die Armen verloren einen größeren Teil ihres Einkommens durch Steuern, und die Reichen profitierten letztendlich davon.
Der Bundesstaat Kansas musste Geld organisieren, um nicht in eine Schuldenspirale zu geraten. Aufgrund der plötzlichen Einkommenseinbußen musste der Staat immer mehr Geld leihen. Daher mussten auch die Ausgaben reduziert werden.
Das Problem ist, dass Gouverneur Brownback begonnen hat, die Bildungsausgaben drastisch zu kürzen. Die staatlichen Zuschüsse für die Studiengebühren wurden gekürzt. Auch die Auszahlung der Pensionen an Lehrer und Professoren verzögerte sich. Infolgedessen haben viele Lehrer begonnen, den Bundesstaat Kansas zu verlassen. Ihre Schulen und Hochschulen sind in einem desolaten Zustand.
Wieder einmal schicken die Reichen ihre Kinder auf Privatschulen und private Hochschulen. Die Armen besuchen öffentliche Schulen und Hochschulen. Daher sind auch diese Ausgabenkürzungen regressiver Natur und treffen die Armen am stärksten.
Gouverneur Brownback hat außerdem einen großen Teil des Staatshaushalts für Straßen und Autobahnen gestrichen, um das durch rücksichtslose Steuererleichterungen entstandene Defizit auszugleichen. Der Abbau von Infrastruktur wie Straßen und Autobahnen steht im Widerspruch zur Ideologie der Steuererleichterungen. Denn auch Unternehmen benötigen eine gute Infrastruktur, um ihre Waren kostengünstig transportieren zu können. Ein Staat kann nicht wirtschaftsfreundlich sein, wenn er nicht die notwendige Infrastruktur für den Gütertransport bereitstellt.
All dies hat zu einer erheblichen Schuldenlast des Bundesstaates Kansas geführt. Der Gouverneur ist jedoch immer noch nicht bereit, die Steuersenkungen zurückzunehmen. Dies veranlasste Ratingagenturen wie Standard & Poor's, Moody's und Fitch, die Schulden Kansas' herabzustufen. Gouverneur Brownback ist der Ansicht, dass es sich um vorübergehende Turbulenzen handelt, die sich von selbst legen werden, sobald die Vorteile seines Steuerplans greifen und die Wirtschaft wieder schnell wächst.
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