𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐟ü𝐡𝐥𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐃𝐢𝐠𝐢𝐭𝐚𝐥𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐧 𝐃𝐞𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐝 𝐨𝐟𝐭 𝐬𝐨 𝐤𝐨𝐦𝐩𝐥𝐢𝐳𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐚𝐧?
Nicht, weil es an der Technik scheitert.
Nicht, weil Menschen inkompetent sind.
Sondern, weil wir Digitalisierung oft vom Werkzeug her denken - 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐯𝐨𝐦 𝐏𝐫𝐨𝐳𝐞𝐬𝐬 𝐛𝐳𝐰. 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬𝐟𝐥𝐮𝐬𝐬.
Ich stelle mir einen ganz normalen Arbeitstag vor...
Ob Sachbearbeitung, Projektmanagement, Auftragsabwicklung oder Buchhaltung...
Alle suchen, klicken, kopieren. Alle übertragen Informationen von A nach B.
Alle wissen eigentlich, was sie tun wollen – aber die Systeme zwingen sie, es umständlich zu tun.
Hier müsste Digitalisierung ansetzen.
Nicht bei: „Welche neuen Tools brauchen wir?“
Sondern bei: „Welche Arbeitsschritte bremsen am meisten?“
𝐖𝐢𝐫 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐧𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐓𝐨𝐨𝐥𝐬 – 𝐮𝐧𝐝 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐏𝐫𝐨𝐳𝐞𝐬𝐬𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧.
Wir sind gut im Erfinden von Regeln.
Wir sind gut im Dokumentieren.
Wir sind gut im Absichern.
Doch verlieren wir Energie, weil:
- Prozesse nicht neu gedacht werden
- Software nebeneinander statt miteinander arbeitet
- Informationen zwar vorhanden, aber nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.
Digitaler würde Deutschland nicht durch noch mehr Software, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐧𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐌𝐞𝐝𝐢𝐞𝐧𝐛𝐫ü𝐜𝐡𝐞.
Ich sehe täglich Menschen, die gute Arbeit machen wollen – und abends trotzdem müde sind, weil sie mehr verwalten als wirken.
Digitalisierung sollte sich anfühlen wie:
- ein Kollege, der etwas vorbereitet
- ein Zettel, der sich selbst ausfüllt
- eine Information, die da ist, bevor man suchen muss.
Nicht wie: „Bitte noch hier was eintragen, herunterladen, ausdrucken, unterschreiben, einscannen, ablegen, zurücksenden,...“
Deutschland wird digitaler, wenn wir anfangen:
- Sachbearbeitung als Fließband zu verstehen - nicht als Manufaktur
- Informationen laufen zu lassen - statt sie von A nach B zu schleppen
- Menschen zu entlasten - statt Systeme zu rechtfertigen.
Nicht: „Dieses neue (KI-)Tool löst all unsere Probleme.“
Sondern: „An welcher Stelle hakt der Arbeitsfluss?“
Und: „Ist es überhaupt ein Werkzeug, das das Problem lösen kann?“
𝐆𝐞𝐧𝐚𝐮 𝐝𝐚 𝐛𝐞𝐠𝐢𝐧𝐧𝐭 𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐝𝐢𝐠𝐢𝐭𝐚𝐥𝐞 𝐓𝐫𝐚𝐧𝐬𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧.
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