Kenne deinen Feind
veröffentlicht
in der Wochenzeitung "Bascheva" Nr. 1069 Die Geringschätzung der Entschiedenheit und der Kraft unserer Feinde verursachte uns viele Probleme. Den Moslems ist geboten, einen heiligen Krieg gegen die Götzendiener zu führen und sie vor die Wahl zu stellen, zum Islam zu konvertieren oder durch das Schwert zu sterben Der Krieg gegen die Moslems In diesen Tagen,
in denen sich das Volk Israel im
Gasastreifen im Krieg gegen die Hamas befindet und im Norden der bis an
die Zähne bewaffneten Hisbollah gegenübersteht, während der Iran beide
mit aller Kraft unterstützt, sollte man sich einmal mit der Kultur des
Islam
beschäftigen, denn die Wurzeln des gegenwärtigen Konfliktes sind dort
zu finden. Mehr als hundert Jahre bekämpfen uns die Araber im Land Israel, und so gut wie alle auswärtigen Araber und Moslems unterstützen
unsere Feinde, obwohl sie keinen anderen Grund für einen Streit mit uns
haben. Es ist beachtenswert, dass selbst die Anhänger moslemischer
Kultur, die nicht auf die Einhaltung der Religionsgesetze achten, von
dieser Kultur in ihrer Denkweise beeinflusst werden, und darum muss man
sie verstehen, wenn man sich mit dem Feind auseinandersetzen und ihn
besiegen will. Die Geringschätzung der Entschiedenheit und der Kraft
unserer Feinde verursachte uns schon viele Probleme, und von nun an
stünde uns gut an, sie ernstzunehmen, um sie besiegen zu können. Der Islam - die Stärke Allahs Vor
etwa 1400 Jahren, fast 600 Jahre nach der Gründung der christlichen
Religion, wurde die moslemische Religion durch Mohammed, den Propheten
des Islams, gegründet. Obwohl durch den Einfluss des Glaubens Israels
der Islam frei von Vielgötterei ist, enthält er doch in mentaler
Hinsicht eine subtile Materialisierung der Göttlichkeit, denn nach dem
reinen jüdischen Glauben darf G~tt in keiner Weise definiert werden,
und alle göttlichen Eigenschaften, wie z.B. Mildtätigkeit, Stärke und
Barmherzigkeit Erleuchtungen darstellen, die sich uns offenbaren, er
selbst aber befindet sich jenseits jeder Definition. Und obwohl der
Islam dem im Prinzip zustimmt, neigt er praktisch dazu, Allah nach den
Eigenschaften von Gesetz und Stärke zu definieren und sich auf ihn als
Gott von Stärke und Allmacht zu beziehen, dem sich alle
unterwerfen und seine Herrschaft in absoluter Weise akzeptieren
müssen. Die Gebote als Ausdruck der Unterwerfung unter seine Macht Da
Allah vor allem in der Stärke erscheint, muss sich der moslemische
Gläubige mit Stärke gürten und ein Soldat in Allahs Armee sein, um
seinen Bösen Trieb vor ihm zu unterwerfen, und um gegen die Ungläubigen
zu kämpfen und sie ihm zu unterwerfen. Auch die fünf Hauptgebote des
Islams bringen hauptsächlich die Ehre des Gottes und die Unterwerfung
unter ihn zum Ausdruck: 1) Das Glaubensbekenntnis gegenüber Allah
und Mohammed, seinem Propheten. 2) Das Gebet an ihn fünfmal am
Tag. 3) Fasten an allen Tagen des Monats Ramadan, um den Glauben zu
stärken und den Bösen Trieb zu bezwingen. 4) Die Pilgerfahrt nach Mekka
in Saudi-Arabien. 5) "Zakat", eine jährliche Steuer von 2.5% des
Vermögens an den Kalifen, um dadurch das göttliche Gebot zu erfüllen,
Armenspende zu geben und den Dschihad zu führen, damit der Islam über
die Welt herrsche. Das Gebot des Gebetes ist ein gutes Beispiel für den besonderen Charakter des Islams. Im Judentum ist das wichtigste Gebet die Schmone esre,
das Gebet der achtzehn Segenssprüche, bei dem der Betende aufrecht vor
G~tt steht und ihn um Hilfe dabei bittet, den göttlichen Segen in die
Welt zu bringen. Zu diesem Zweck bittet er G~tt um Weisheit, Heilung,
wirtschaftlichen Segen, den Aufbau Jerusalems und die Erlösung Israels.
Demgegenüber gibt es im moslemischen Gebetstext keine Bitten, sondern
die Wiederholung einer Kurzfassung des Glaubensbekenntnisses an Allah
und die Aufsichnahme seiner Herrschaft. Die Hauptsache dabei ist die
Unterwerfung unter Allah, die durch wiederholte Kniefälle zum Ausdruck
kommt, wobei das Gesicht den Boden berührt, was die Bereitschaft des
Gläubigen ausdrücken soll, seine individuelle Persönlichkeit vor ihm
auszuschalten. Damit unterbindet der moslemische Glaube die
Einzigartigkeit und die Autonomie eines jeden Geschöpfes, und belässt
der Entscheidungsfähigkeit des Menschen eine einzige Aufgabe: die
Herrschaft Allahs zu akzeptieren und sich ihm zu unterwerfen. Eine kämpferische Religion - Dschihad Es
könnte nun der westliche Mensch glauben, die Unterwerfung unter Allah
führe zu Schwäche, doch diese Unterwerfung unter den Allmächtigen
vermittelt dem Moslem eine enorme Stärke für den Krieg gegen seinen
Trieb und für den Krieg gegen die Ungläubigen, und so eroberten die
Moslems viele Länder. Da nun bei Allah Macht und Stärke vorrangige Bedeutung haben, besteht zudem das Gebot, das an
Bedeutung gleich auf die fünf Gebote der persönlichen Unterwerfung des
Menschen unter Allah folgt, im Gebot des Dschihad, um den Götzendienst
aus der Welt zu schaffen und alle Menschen zu Moslems zu machen, d.h.
sich Allah zu unterwerfen. Das Gebot beinhaltet, einen
heiligen Krieg gegen die Götzendiener zu führen und sie vor die Wahl zu
stellen, entweder den Islam anzunehmen oder durch das Schwert zu
sterben. Die Kämpfer müssen als Vertreter und Gesandte Allahs
auf seinen Wegen wandeln und mit großem Mut kämpfen, um diejenigen mit
Gewalt zu unterwerfen, die sich seiner Herrschaft nicht fügen wollen, und wer in diesem Krieg fällt, wird zum "Schahid", der die
Oberherrschaft Allahs durch eigene Opferbereitschaft bezeugte, und ihm
ist der höchste Lohn im Garten Eden sicher. Mit dieser Idee gelang es
Mohammed, alle arabischen Stämme zu unterwerfen und zu einigen, und
sein überwältigender Erfolg bewies seinen Gläubigen die Wahrheit seiner
Prophetie. Nach seinem Tod setzten seine Nachfolger den Schwung fort,
die Welt zu erobern und zu islamisieren. In dreißig Jahren gelang es
den ersten Kalifen, alle Länder des Nahen Ostens und einen Teil
Nordafrikas zu erobern. In den folgenden sechzig Jahren eroberten sie
ganz Nordafrika und Spanien im Westen, und im Osten gelangten sie bis
nach Indien. Das Schwert als Ausdruck des Glaubens Die
Stärke und das Schwert nehmen einen zentralen Platz in der moslemischen
Religion ein, weil sie die handfeste Kraft der Religion hervorheben und
die Größe und Herrschaft Allahs bekräftigen. Daher das berühmte Motto
"Die Religion Mohammeds - mit dem Schwert", nicht im Nachhinein,
sondern a priori. Wenn also der Islam götzendienende Völker erobert,
werden sie aufgefordert, den Islam anzunehmen, oder den Tod durch das
Schwert zu finden. Auch wenn für die folgenden Jahre zu erwarten ist,
dass sie den Islam annehmen, darf man nicht darauf warten, sondern muss
ihnen den Islam mit der Kraft des Schwertes aufzwingen, um damit die
absolute Herrschaft Allahs auszudrücken. Auch das Ausrufen des Muezzins am Tag und während der Nacht vom
Minarett der Moschee, das sich über die ganze Umgebung erhebt, bildet
neben der Hauptaufgabe, an die Gebetszeiten zu erinnern, einen Ausdruck
für die Beherrschung des Raumes durch die Religion, sowohl gegenüber
den Moslems als auch anderen. Kraft dieses Glaubens gelang es den
Arabern, eine Nation von starken, getreuen und entschlossenen Kämpfern
zu gründen, um im Verlauf von über tausend Jahren viele Länder zu
erobern. Die Pflicht zum Krieg Nach der moslemischen Auffassung teilt sich die Welt in zwei Teile: Dar-al-Islam ist der bereits vom Islam eroberte Teil, und Dar-al-Charb ist
der Ort des Krieges, und es besteht das Gebot, ihn zu erobern und die
Bewohner zum Islam zu konvertieren. Nach der Eroberung wird er dann zu
geheiligtem moslemischen Boden (Wakf), den man unter keinen Umständen wieder abgeben darf. Selbst wenn er
über Hunderte von Jahren von einer fremden Macht eingenommen wurde,
gilt er weiterhin als geheiligter Boden und es besteht die höchste
Pflicht, ihn wieder unter moslemische Herrschaft zu bringen. Auch wenn
die Moslems geschwächt sind, ist es ihnen verboten, auf Boden zu
verzichten, der einmal zum Islam gehörte, denn der Gläubige darf sich
niemandem unterwerfen außer Allah. Zwar dürfen Moslems unter Druck
einen zeitweiligen Waffenstillstand unterzeichnen, müssen aber
wieder zu Stärke gelangen, bis sie den Boden, der bereits zum Islam gehörte,
zurückerobern können, um dann mit dem Kampf fortzufahren, den Islam
über alle Erdenbürger auszuweiten. Das Verhältnis zum Judentum Unter
einfacher Übernahme der in der Bibel erwähnten Glaubensgrundlagen von
Lohn und Strafe kritisierte Mohammed die Juden scharf und klagte sie
an, wie sie die Frechheit besitzen konnten, sich gegen den G~tt
aufzulehnen, der sie aus allen Völkern erwählt, sie unter Zeichen
und Wundern aus Ägypten geführt und ihnen das gute Land zum
Erbbesitz gegeben hatte. Und wie er sie auch bestrafte und ihnen wieder
verzieh, fuhren sie fort, sich aufzulehnen, bis er all die schweren
Strafungen über sie brachte, die in der Tora und den Propheten erwähnt
wurden, und strafte sie mit der schlimmsten aller Strafen - Exil und
Erniedrigung. Am Anfang hoffte Mohammed noch, die Juden zur Annahme seiner Botschaft zu bewegen, sodass sie den Islam zur weiterführenden Religion der göttlichen Offenbarungen der Tora krönten. Als sie dies aber verweigerten, sah er darin eine Fortsetzung der Auflehnung gegen G~tt und wandelte sich zu ihrem Hasser, wobei er die Auffassung vertrat, dass Allah sie für ihre Auflehnung schwer bestrafen und erniedrigen würde. Das moslemische Religionsgesetz unterscheidet prinzipiell zwischen Götzendienern, die, wenn sie nicht zum Islam übertreten, getötet werden müssen, und Juden und Christen, die als Volk des Buches gelten und an den einen G~tt glauben, die auch, wenn sie nicht zum Islam konvertieren, nicht getötet zu werden brauchen. Allerdings müssen sie dafür bestraft und erniedrigt werden, dass sie den Islam nicht annahmen. Es gab viele Pogrome in den islamischen Ländern für das, was in den Augen der Moslems als ein Bruch der Erniedrigungsgesetze galt, die die Juden einzuhalten hatten. Obwohl im Prinzip der Status der Juden dem der Christen gleicht, wurden die Juden härter angegangen, da sie sich dem Islam nach gegen Allah aufgelehnt hatten und es sein Wille ist, sie zu bestrafen. Der Krieg gegen den Staat Israel Als G~tt in den letzten Generationen die Armut seines Volkes Israel sah und den Einwanderern die Kraft gab, einen festen Wohnsitz im Land zu erwerben, und die Verstreuten begannen, sich einzusammeln, und es uns durch die Gnade G~ttes vergönnt war, den Staat Israel zu gründen - erwachte in der moslemischen Welt ein großer Zorn über Israel und die Juden. Das moslemische Prinzip verpflichtet dazu, die Juden zu erniedrigen, um damit zu beweisen, dass der Islam das Judentum beerbt hatte, und die Rückkehr der Juden zu eigener Souveränität wird daher als Affront gegen den Islam bewertet. Darüber hinaus wurde der Staat Israel auf Boden gegründet, der 1300 Jahre vorher von Moslems erobert worden war, und seitdem gilt er ihrer Auffassung nach als geheiligte moslemische Erde, und sie haben die Pflicht, den Staat Israel zu zerstören und den Boden wieder dem Islam zuzuführen. Von diesem Standpunkt aus lehren viele moslemische Religionsgelehrte jedem Moslem die Pflicht, den Staat Israel zu bekämpfen und ihn zu zerstören, sprechen in wildem Hass gegen alle Juden und sehen ihrer Vernichtung entgegen. Andererseits gab es moslemische Gelehrte, die die Stärke des Staates Israel anerkannten und darin übereinstimmten, dass, solange die Moslems nicht stark genug sind, Israel zu besiegen, die Pflicht nicht darin besteht, gegen den Staat Israel zu kämpfen, sondern für dessen Schwächung zu sorgen, und sobald die Sache wieder möglich wird, lebt die Pflicht zum Kampf gegen ihn und zu seiner Vernichtung wieder auf. In dieser Pflicht werden die Kinder von klein auf erzogen, und wenn auch hundert Jahre vergehen, in denen die Moslems Israel nicht erobern konnten, werden sie von der Bestrebung nicht ablassen, den Staat Israel zu zerstören und die Juden für die Eroberung moslemischer Gebiete zu bestrafen. Wie man den Krieg verhindert Die
einzige Möglichkeit, Krieg mit den Moslems zu verhindern, besteht
darin, sie so überwältigend zu schlagen, dass ihnen vollkommen klar
wird, dass sie keine Chance haben, uns zu besiegen, da sie dann auch
nach moslemischem Glauben von der Pflicht zum Krieg befreit sind,
da man ihnen vom Himmel bedeutet, dass die Stunde für Dschihad noch
nicht gekommen ist. Bis
dahin ist zu hoffen, dass die guten Stimmen im Islam die Oberhand
gewinnen, die den Dschihad als innerlichen Kampf gegen den Bösen Trieb
verstehen, im Gegensatz zur üblichen Auslegung des gewaltsamen Krieges.
Ebenso mögen die Worte der Kommentatoren mehr Gehör finden, dass die
Schmähung der Juden nur solange erfolgt, wie die Strafe des Exils für
die Sünden der Vergangenheit über die Juden verhängt wurde, doch wenn die
Kinder Israel in ihr Land zurückkehren, so ist dies G~ttes Wille, der
sein langjähriges Versprechen gegenüber dem Volk Israel erfüllt. |