Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald untersucht die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk, das – ähnlich wie die Sonne – Energie aus der Verschmelzung leichter Atomkerne gewinnen soll.
Doppelerfolg für den Wärmeflussteststand in Garching: Am 8. Januar feierte das GLADIS-Team den 300.000sten Puls. Und seit Anfang 2026 wird die Anlage des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) mit einer Fördersumme von 3,2 Millionen Euro für den Hochleistungsbetrieb ausgebaut.
Die vier Partner schlossen am 26. Februar 2026 eine Rahmenvereinbarung, die den Bau eines Demonstrationsstellarators „Alpha“ in Garching vorsieht. Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) wird bei diesem Projekt die wissenschaftliche Führung übernehmen.
Seit mehr als 40 Jahren gilt die H-Mode als das angestrebte Betriebsszenario für Fusionsanlagen vom Typ Tokamak. Doch warum sie plötzlich entsteht, ist nach wie vor ein Rätsel. Jetzt haben IPP-Physiker mit Hilfe von Simulationen erstmals eine Erklärung gefunden, die sich allein aus grundlegenden physikalischen Prinzipien ergibt. Die Arbeit erscheint im Fachjournal „Physical Review Letters“.
Dr. Alexander von Müller leitet seit 2025 am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik eine neue Nachwuchsgruppe zur Entwicklung und Erforschung neuartiger Werkstoffe für Fusionsreaktorwände – gefördert vom Bundesforschungsministerium BMFTR. Hier erklärt er seine Forschung.
Wie wird ein Fusionskraftwerk funktionieren? Wo steht die Forschung heute? Eine Schulklasse im Jahr 2100 vollzieht rückblickend nach, wie die Entwicklung der Energiequelle Fusion verlaufen ist.
Das IPP setzt auf die Förderung herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler angefangen mit Praktika über Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten bis hin zum Angebot eines umfassenden Graduiertenstudiums.