t3n kolumne

  • Mach es selbst! (t3n 75)

    Mach es selbst! (t3n 75)

    In Bo­lo­gna isst man kei­ne Spa­ghet­ti Bo­lo­gne­se. Das Ragù alla Bo­lo­gne­se wird in Bo­lo­gna aus­schließ­lich mit Ta­glia­tel­le ser­viert — und zwar am bes­ten frisch mit Ei ge­macht, mit ei­ner rau­en Ober­flä­che, da­mit die Sau­ce sich ap­pe­tit­lich an die Nu­deln schmiegt. Vie­len Men­schen sind sol­che In­for­ma­tio­nen wich­tig. Sie wol­len wis­sen, wie die ein­zig wah­ren Nu­deln …


  • Ist doch schön hier! (t3n 74)

    Ist doch schön hier! (t3n 74)

    Mei­ne ge­hei­me Su­per­kraft ist das Schön­re­den. Wenn man ver­sucht, die Din­ge dif­fe­ren­ziert zu be­trach­ten, fin­det man auch an den schlimms­ten Ent­wick­lun­gen po­si­ti­ve Aspek­te – oder kann zu­min­dest de­ren Hin­ter­grün­de nach­voll­zie­hen und Ver­ständ­nis ent­wi­ckeln. Ich fin­de zum Bei­spiel deut­sche Städ­te nicht häss­lich.

    Die hie­si­ge Nach­kriegs­ar­chi­tek­tur hat­te …


  • Geld oder Glück (t3n 72)

    Geld oder Glück (t3n 72)

    Der Dro­ge­rie­un­ter­neh­mer Dirk Roß­mann, ei­ner der reichs­ten Deut­schen, hat un­längst im In­ter­view mit dem Spie­gel die Fra­ge be­ant­wor­tet, wie man reich wird. Er sag­te un­ter an­de­rem: „Sie müs­sen schon reich wer­den wol­len.“ Es sei wich­tig, dass man sich für Geld in­ter­es­sie­re und da­für, wie wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­hän­ge funk­tio­nie­ren.

    Für wirt­schaft­li­che …


  • Wuff, Wuff (t3n 71)

    Wuff, Wuff (t3n 71)

    Wenn ich eine Ko­lum­ne schrei­be, den­ke ich nicht an die Le­ser. Ich wüss­te auch nicht, wie das funk­tio­nie­ren soll, was Hel­mut Mark­wort als Wer­be­spruch für den Fo­cus präg­te: „Fak­ten, Fak­ten, Fak­ten und im­mer an die Le­ser den­ken.“

    Ich den­ke beim Schrei­ben eher an mich und ver­su­che das zu schrei­ben, was ich ger­ne le­sen wür­de. Mög­li­cher­wei­se ist das kein schlech­ter …


  • Selber schuld! (t3n 70)

    Selber schuld! (t3n 70)

    Als ich jung war, habe ich kurz in ei­nem Pfle­ge­be­ruf ge­ar­bei­tet. Heu­te, sagt man, sei ne­ben dem Hand­werk ge­ra­de in Pfle­ge­be­ru­fen der Fach­kräf­te­man­gel be­son­ders hoch. Ich war da­mals zwar kei­ne Fach­kraft, son­dern Zi­vil­dienst­leis­ten­der, aber rück­bli­ckend kann ich über­haupt nicht ver­ste­hen, war­um die Pfle­ge­bran­che un­ter Nach­wuchs­man­gel lei­det.

    Na­tür­lich …


  • Alles ist ein Spiel (t3n 69)

    Alles ist ein Spiel (t3n 69)

    Wenn man ei­nen Hund hat, ver­schwim­men die Gren­zen zwi­schen Ernst und Spiel. Ei­gent­lich ist für ei­nen Hund al­les Spiel. Ob ein Ball fliegt oder ein Ka­nin­chen auf ei­ner Wie­se weg­läuft, scheint für Fri­da, un­se­ren Pu­del, ei­ner­lei. Ihre Eu­pho­rie und ihr Ehr­geiz sind für bei­de Rei­ze gleich groß. Der Ball ist ge­nau­so echt wie das Ka­nin­chen.

    Um Fri­da vom Ja­gen …


  • Ein Leben in Symbiose (t3n 68)

    Ein Leben in Symbiose (t3n 68)

    Ich glau­be fest dar­an, dass der Weg zu mehr Ge­sund­heit über drei ein­fa­che Re­geln führt: Aus­rei­chend Be­we­gung, aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung und auf die Si­gna­le des ei­ge­nen Kör­pers ach­ten.

    Alle drei Re­geln zu be­fol­gen, ist aber schwe­rer, als man den­ken wür­de. Un­ser All­tag for­dert kaum noch Be­we­gung von uns, vie­le von uns ver­brin­gen ihr Be­rufs­le­ben am Schreib­tisch. …


  • Fantasie statt Headset (t3n 67)

    Fantasie statt Headset (t3n 67)

    Man­che Tech­no­lo­gien schlum­mern sehr lan­ge, bis sie Main­stream wer­den. Gin­ge es nach den Mar­ke­ting­ab­tei­lun­gen gro­ßer Te­le­kom­un­ter­neh­men, wäre Vi­deo­te­le­fo­nie schon zu Zei­ten von ISDN der hei­ße Scheiß ge­we­sen. Tat­säch­lich hat sich aber bis zur Pan­de­mie kaum je­mand ernst­haft da­für in­ter­es­si­ert. Eben­so sind auch in Echt­zeit ge­r­en­der­te …


  • Reiskocher helfen nicht beim Klimawandel (t3n 66)

    Reiskocher helfen nicht beim Klimawandel (t3n 66)

    Ich ver­su­che aus­ge­spro­chen ger­ne mei­ne Pro­ble­me mit Tech­no­lo­gie zu lö­sen. Reis­ko­chen zum Bei­spiel. Im Koch­topf ist mir das nie zu­ver­läs­sig ge­lun­gen. Mal wur­de der Reis pam­pig, mal brann­te er an. Im Reis­ko­cher klappt’s im­mer. Un­ser Reis­ko­cher ist ex­trem bil­lig und low-tech, aber un­fass­bar klug ge­baut. Egal wie viel oder wie we­nig Reis und Was­ser im Topf sind: …


  • Der Weg durchs Problem ist das Ziel (t3n 65)

    Der Weg durchs Problem ist das Ziel (t3n 65)

    Ich war die ers­ten zehn Jah­re mei­ner Schul­lauf­bahn ein schlech­ter Schü­ler. Mög­li­cher­wei­se weil ich nie ein­ge­se­hen habe, was es brin­gen soll Re­geln, Vo­ka­beln oder his­to­ri­sche Jah­res­zah­len aus­wen­dig zu ler­nen. Ich war of­fen­bar schon als Schü­ler der Mei­nung, dass Lern­erfol­ge sich von ganz al­lei­ne ein­stel­len. Was wich­tig ist er­gibt sich von selbst, Re­geln …


  • Alles ist möglich, wenn man es macht (t3n 64)

    Alles ist möglich, wenn man es macht (t3n 64)

    Vor un­ge­fähr 25 Jah­ren, als ich das In­ter­net für mich ent­deck­te, gab es kein Face­book oder Twit­ter, Goog­le war noch ganz jung. Auf ei­nem Ser­ver der Stan­ford-Uni­ver­si­tät lag aber schon eine Web­site, die „Jer­ry and Da­vid’s Gui­de to the World Wide Web“ hieß und sich ein paar Jah­re spä­ter in Ya­hoo um­be­nen­nen wür­de.

    Das In­ter­net war so de­zen­tral, wie es nur sein …


  • Muster im Mist (t3n 63)

    Muster im Mist (t3n 63)

    Ich glau­be mitt­ler­wei­le, dass es so et­was wie Ta­lent gar nicht gibt. Oder po­si­tiv for­mu­liert: Ta­lent kann man sich er­ar­bei­ten – wenn man denn will. Der Wil­le ist das Ent­sch­ei­den­de. Ge­nau­so dürf­te es sich mit der Krea­ti­vi­tät ver­hal­ten. Je­mand, der dar­über klagt, nicht krea­tiv zu sein, klagt ei­gent­lich dar­über, sei­nen Geist nicht mehr ziel­los um­her­ir­ren …


  • Aufgeschoben ist gut aufgehoben (t3n 62)

    Aufgeschoben ist gut aufgehoben (t3n 62)

    „Din­ge ge­re­gelt krie­gen ohne ei­nen Fun­ken Selbst­dis­zi­plin“ – Kath­rin Pas­sig und Sa­scha Lobo ha­ben in ih­rem Buch vor 13 Jah­ren das „Pro“ in Pro­kras­ti­na­ti­on her­aus­ge­ar­bei­tet: wie man wich­ti­ge Ar­bei­ten vor sich her­schiebt und trotz­dem pro­duk­tiv bleibt und Sa­chen er­le­digt be­kommt.

    Mich hat das Buch da­mals tief be­ein­druckt, weil es mir half, eine mei­ner …


  • Spielen oder ausgespielt werden (t3n 61)

    Spielen oder ausgespielt werden (t3n 61)

    Ich bin alt und er­fah­ren ge­nug, um zu wis­sen, dass auch ich ma­ni­pu­lier­bar bin. Als wir in der Schu­le Wer­bung ana­ly­si­ert und über ihre Stra­te­gien und Funk­ti­ons­wei­sen ge­spro­chen ha­ben, war ich eine Zeit lang über­zeugt, dass mich die­se paar Wis­sens­bro­cken ge­gen Wer­be­bot­schaf­ten im­mu­ni­sie­ren wür­den. Was na­tür­lich Quatsch ist. Wer­bung wirkt – und zwar im­mer an …


  • Was bleibt (t3n 60)

    Was bleibt (t3n 60)

    Der Fir­nis der Zi­vi­li­sa­ti­on ist ex­trem dünn. Mir fiel das zum ers­ten mal 1992 auf, nach den ge­walt­tä­ti­gen Un­ru­hen in Los An­ge­les. Die Un­ru­hen bra­chen aus, nach­dem Po­li­zis­ten den Afro­ame­ri­ka­ner Rod­ney King bei ei­ner Ver­kehrs­kon­trol­le schwer miss­han­del­ten und hiel­ten meh­re­re Tage an. Am Ende gab es über 50 Tote und meh­re­re tau­send Ver­let­ze zu be­kla­gen. …


  • Backen gegen die Unzufriedenheit (t3n 59)

    Backen gegen die Unzufriedenheit (t3n 59)

    Ich war bis zur ach­ten Klas­se ein ziem­lich schlech­ter Schü­ler. Als ich in die­ser Zeit über mein Le­ben nach­dach­te, war ich em­pört bei dem Ge­dan­ken, nach all die­sen Jah­ren in der Schu­le noch mal vier bis fünf wei­te­re Jah­re ler­nen zu müs­sen. Was ist das für ein Le­ben, in dem man sei­ne bes­ten Jah­re der Schu­le op­fert?

    Ir­gend­wann habe ich dann doch die Lust am Ler­nen …


  • Der Weg ist der Weg (t3n 58)

    Der Weg ist der Weg (t3n 58)

    Vie­le Men­schen sa­gen ja, der Weg sei das Ziel. Das stimmt na­tür­lich nur be­dingt. Wenn man auf dem Weg zur Ar­beit ist, will man in der Re­gel nichts an­de­res, als zur Ar­beit zu kom­men und mög­lichst nicht über den Weg nach­den­ken. Wenn ich aber über die­sen Spruch nach­den­ke, er­ken­ne ich mei­nen Ar­beits­weg als eine der we­ni­gen Ge­le­gen­hei­ten in mei­nem All­tag, mich …


  • Erwachsen wie die Jugend (t3n 57)

    Erwachsen wie die Jugend (t3n 57)

    „Tech­nik löst Pro­ble­me, die wir ohne sie gar nicht hät­ten.“ Das ist ein Zi­tat von Ha­rald Lesch, aber ei­gent­lich eine Ab­wand­lung ei­nes sehr al­ten Wit­zes über Com­pu­ter. Ge­nau ge­nom­men ist es vor al­lem eine gro­be Sim­pli­fi­zie­rung der Rea­li­tät. Ver­ein­fa­chung ge­hört nun mal zu Ha­rald Leschs Be­ruf als Fern­seh­er­klär­bär. Denn na­tür­lich löst Tech­nik auch Pro­ble­me, …


  • In Vielfalt geeint (t3n 56)

    In Vielfalt geeint (t3n 56)

    dank der html5-vor­schau der @t3n kann man mei­ne ko­lum­ne am ende des hefts auch die­ses mal vor er­schei­nen des hefts le­sen. @pa­pier­jun­ge fand, dass es eine mei­ner bes­se­ren ko­lum­nen sei. ix auch.

    Auch un­ter Prä­si­dent Do­nald Trump lau­tet das of­fi­zi­el­le Staats­mot­to der USA: „aus den Vie­len das Eine“. So steht es seit 1776 (auf La­tein) im Staats­wap­pen der USA: „E …

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  • New Work (t3n 55)

    New Work (t3n 55)

    Die Dis­kus­si­on um New Work ist nicht neu, in den letz­ten Jah­ren pras­selt sie aber schlag­wort­ar­tig im­mer in­ten­si­ver auf uns ein: Work-Life-Ba­lan­ce, Work-Life-Blen­ding, Job-Sha­ring, Co-Working-Spaces, Ho­lo­cra­cy, Scrum, usw. Seit knapp 40 Jah­ren ver­sucht Fri­th­jof Berg­mann un­se­ren Be­griff von Ar­beit zu re­for­mie­ren, seit 15 Jah­ren dis­ku­tie­ren wir über ein …


  • Volle Kraft voraus (t3n 54)

    Volle Kraft voraus (t3n 54)

    Der Blick in die Zu­kunft fällt uns schwer, weil der Blick in fer­ne Zei­ten im­mer Re­fle­xi­on der Ge­gen­wart zeigt. Wir se­hen beim Blick nach vorn im­mer auch uns selbst. Wenn wir die Au­gen zu­sam­men­knei­fen, un­se­ren Blick ein biss­chen abs­tra­hie­ren, schaf­fen wir es ge­le­gent­lich, ei­nen flüch­ti­gen, un­ver­fälsch­ten Ein­druck von der Zu­kunft zu be­kom­men. Für so ei­nen …

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  • Lernen will gelernt sein (t3n 53)

    Lernen will gelernt sein (t3n 53)

    Ich war lan­ge Zeit ein lau­si­ger Schü­ler, weil ich die Schu­le nicht als ei­nen Ort er­kann­te, in dem ich ler­nen kann, son­dern als ei­nen Ort, in dem ich ler­nen muss. Es hat vie­le Jah­re ge­dau­ert, bis ich be­merk­te, dass das An­ge­bot, das mir die Schu­le mach­te, Tü­ren und Po­ten­zia­le öff­net – Tü­ren zu Er­kennt­nis­sen und Fä­hig­kei­ten, die ich für Din­ge ge­brau­chen konn­te, …


  • Zweifel (t3n 52)

    Zweifel (t3n 52)

    Den Deut­schen wird oft (zu Recht) vor­ge­wor­fen, zö­ger­lich zu sein. Die Zö­ger­lich­keit bei der Ad­ap­ti­on neu­er Tech­no­lo­gien, Ri­si­ko­scheu, Re­gu­lie­rungs­wut oder bü­ro­kra­ti­sche Hür­den beim Grün­den se­hen vie­le Men­schen — auch die­ses Heft — eher kri­tisch. Dass die­se deut­sche Angst aber durch­aus ihre po­si­ti­ven Sei­ten hat, zeig­te zum Bei­spiel der zwei­te Golf­krieg. …


  • Effizienz wird Firlefanz (t3n 51)

    Effizienz wird Firlefanz (t3n 51)

    Au­to­ma­ti­sie­rung und Ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung be­glei­tet die Mensch­heits­ge­schich­te seit Jahr­mil­lio­nen. Un­ter dem Deck­man­tel der Ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung ver­brin­gen Men­schen ei­nen Groß­teil ih­res Le­bens mit dem Ver­such, Zeit zu spa­ren. Mes­sun­gen an mir selbst sug­ge­rie­ren, dass wir un­ge­fähr die Hälf­te der Zeit, in der wir nicht schla­fen, mit der Su­che nach …


  • Gekommen um zu bleiben (t3n 50)

    Gekommen um zu bleiben (t3n 50)

    Die War­nun­gen vor dem Bit­co­in sind zahl­reich. Der we­gen Wert­pa­pier­be­trü­ge­rei­en und Geld­wä­sche ver­ur­teil­te Jor­dan „The Wolf of Wall Street“ Bel­fort meint bei­spiels­wei­se, dass Kryp­to­wäh­run­gen ein Tum­mel­platz für Be­trü­ger und Nep­per sei­en. Der Hype um Kryp­to­wäh­run­gen und In­iti­al Coin Of­fe­rings (ICOs) sei „der größ­te Be­trug al­ler Zei­ten“.

    In das glei­che …


  • Kommunizieren wie in Star Trek (t3n 49)

    Kommunizieren wie in Star Trek (t3n 49)

    Kom­mu­ni­ka­ti­on ist die Grund­la­ge al­len Le­bens — oder wie mein Bio­lo­gie­leh­rer frü­her™ im­mer sag­te: „Sex ist In­for­ma­ti­ons­aus­tausch“. Na­tür­lich gibt es auch un­ge­schlecht­li­che Fort­pflan­zung, aber In­for­ma­ti­ons­aus­tausch ist die Grund­la­ge von Viel­falt, Evo­lu­ti­on – und Team­ar­beit.

    Ohne ei­nen gut ge­öl­ten, ef­fek­ti­ven In­for­ma­ti­ons­aus­tausch geht gar …


  • Spielen lernen von China (t3n 48)

    Spielen lernen von China (t3n 48)

    Wenn ich die Viel­falt, Krea­ti­vi­tät und enor­me Pro­duk­ti­vi­tät sehe, die von Chi­na aus den Welt­markt seit Jahr­zehn­ten über­schwemmt, fra­ge ich mich, was wir, die uns ja im­mer noch als Ex­port­welt­meis­ter se­hen, von Chi­na ler­nen kön­nen.

    Der wirt­schaft­li­che Er­folg Chi­nas ist, trotz vie­ler in­nen­po­li­ti­schen Pro­ble­me, un­be­strit­ten. Vor al­lem pro­du­ziert Chi­na …


  • Gemeinsam ist besser als einsam (t3n 47)

    Gemeinsam ist besser als einsam (t3n 47)

    Es ist leicht, sich über Kon­zep­te wie Co­wor­king oder Co­li­ving lus­tig zu ma­chen – so woll­te ich das in die­ser Ko­lum­ne ei­gent­lich auch ma­chen. Co­wor­king oder Co­li­ving wir­ken wie fluf­fi­ge, un­schar­fe Mar­ke­ting­be­grif­fe für Ideen, die un­ge­fähr so alt wie die Mensch­heit sind. Was ist so neu an Wohn­ge­mein­schaf­ten oder Men­schen, die Wohn- und Le­bens­raum aus …


  • Die Gehirn-Alchemisten (t3n 46)

    Die Gehirn-Alchemisten (t3n 46)

    Künst­li­che In­tel­li­genz ist dem Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg (BER) ziem­lich ähn­lich. Der be­vor­ste­hen­de Durch­bruch wird im­mer wie­der laut­stark und über­op­ti­mis­tisch an­ge­kün­digt — und dann doch wie­der ein paar Jah­re nach hin­ten ver­scho­ben. Seit über fünf­zig Jah­ren kommt die KI-For­schung nicht rich­tig aus dem Quark. Schon vor vie­len Jahr­zehn­ten …


  • Werbung killt den Influencer Star (t3n 45)

    Werbung killt den Influencer Star (t3n 45)

    nach­dem mein ers­ter ent­wurf für die ko­lum­ne ab­ge­lehnt wur­de (zu recht), ist letz­te wo­che die ak­zep­tier­te ko­lum­ne im heft und on­line er­schie­nen. die ko­lum­ne ist et­was we­ni­ger pro­vo­ka­tiv, aber mei­ne ab­nei­gung ge­gen wer­bung ist nach wie vor spür­bar.

    ich habe ja ein ge­spal­te­nes ver­hält­nis zur wer­bung. ich weiss, dass sie wich­tig ist, aber um so mehr är­gert es …


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