Riesen-Koalition fordert von der EU ein Ende der Live-Sport-Piraterie
Piraterie kennt viele Spielarten, die bekannteste betrifft Filme und Serien. Doch ähnlich populär sind illegale Übertragungen von Sport und anderen breitenwirksamen Events. Eine Koalition von mehr als 100 Rechtebesitzern und Organisationen fordert von der EU ein scharfes Vorgehen.
Vor allem Sportrechte sind extrem teuer, die Preisspirale dreht sich hier seit Jahren unaufhaltsam weiter. Das bedeutet auch für die Fans von populären Sportarten, allen voran Fußball, dass man immer mehr bezahlen muss, um Spitzensport zu sehen. Man muss nur an die jüngste Preisexplosion beim Streaming-Anbieter Dazn denken, dort kostet das Monatsabo mittlerweile 30 Euro. Es ist deshalb kein Wunder, dass viele sich das nicht leisten wollen oder können und zu illegalen Alternativen greifen.
Die Unterzeichner fordern, dass die EU gegen Piraterie insgesamt, aber insbesondere gegen die Verbreitung von Sport- und Unterhaltungs-Events vorgeht (via TorrentFreak): "Die Piraterie hat Europas kreatives und kulturelles Ökosystem, den Sport und die Live-Performance-Branche ausgehöhlt und entzieht den Arbeitnehmern und der Industrie jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe und untergräbt die Nachhaltigkeit eines wesentlichen Teils unseres sozialen und wirtschaftlichen Gefüges."
Die Gruppen wollen erreichen, dass die Europäische Kommission rechtliche Vorgaben auf den Weg bringt, die einerseits ein Zeichen setzen und andererseits Instrumente bieten, um gegen derartige Piraterie vorzugehen. Im Mittelpunkt der Forderungen ist ein Gesetz, das die Entfernung und Sperrung von Live-Streams unmittelbar nach der Benachrichtigung über den Takedown und vor dem Ende der Live-Veranstaltung garantiert.
Siehe auch:
Breite Front gegen Live-Piraterie
Eine Koalition von mehr als 100 Rechteinhabern, Organisationen und großen Medienkonzernen fordert nun von der EU ein scharfes und sofortiges Vorgehen gegen derartige Piraterie. Die Namen lesen sich absolut als Who's who des europäischen und internationalen Rechtegeschäfts. Denn der Aufruf wurde von der FIFA sowie UEFA, der Bundesliga, dem DFB, der Premier League, LaLiga, Serie A und Medien wie Canal+ Group, Eurosport, Sky und vielen weiteren mehr unterzeichnet. Beteiligt sind aber auch andere Sparten, darunter Vereinigungen aus der Theater- und Opernwelt.Die Unterzeichner fordern, dass die EU gegen Piraterie insgesamt, aber insbesondere gegen die Verbreitung von Sport- und Unterhaltungs-Events vorgeht (via TorrentFreak): "Die Piraterie hat Europas kreatives und kulturelles Ökosystem, den Sport und die Live-Performance-Branche ausgehöhlt und entzieht den Arbeitnehmern und der Industrie jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe und untergräbt die Nachhaltigkeit eines wesentlichen Teils unseres sozialen und wirtschaftlichen Gefüges."
Die Gruppen wollen erreichen, dass die Europäische Kommission rechtliche Vorgaben auf den Weg bringt, die einerseits ein Zeichen setzen und andererseits Instrumente bieten, um gegen derartige Piraterie vorzugehen. Im Mittelpunkt der Forderungen ist ein Gesetz, das die Entfernung und Sperrung von Live-Streams unmittelbar nach der Benachrichtigung über den Takedown und vor dem Ende der Live-Veranstaltung garantiert.
Siehe auch:
- Probleme mit legalem Sport-Streaming treiben Massen zur Piraterie
- Cloudflare will nie mehr Internet- und Piraterie-Polizei spielen
- HDFilme und xCine: Piraterie-Jäger legen beliebte deutsche Seiten still
- Netflix verliert Kunden, Piraterie explodiert: Die Lösung wäre so einfach
- Das sind Gründe, warum Anti-Piraterie-Kampagnen nicht funktionieren
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