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	<lastBuildDate>Mon, 26 Jan 2026 14:19:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Smartphone-Regelungen an Schulen – Warum es gut ist, dass sich (nicht nur) in Deutschland etwas tut und warum es mehr braucht als nur Verbote.</title>
		<link>https://unblackthebox.org/smartphone-regelungen-an-schulen-warum-es-gut-ist-dass-sich-nicht-nur-in-deutschland-etwas-tut-und-warum-es-mehr-braucht-als-nur-verbote/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[26/01]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kommentar der UNBLACK THE BOX-Mitglieder Sieglinde Jornitz und Paula Bleckmann Es hat sich etwas gedreht, und zwar weltweit. Der Einsatz von Smartphones und die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/smartphone-regelungen-an-schulen-warum-es-gut-ist-dass-sich-nicht-nur-in-deutschland-etwas-tut-und-warum-es-mehr-braucht-als-nur-verbote/">Smartphone-Regelungen an Schulen – Warum es gut ist, dass sich (nicht nur) in Deutschland etwas tut und warum es mehr braucht als nur Verbote.</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Kommentar der UNBLACK THE BOX-Mitglieder Sieglinde Jornitz und Paula Bleckmann</em></p>



<p>Es hat sich etwas <strong>gedreht</strong>, und zwar weltweit. Der Einsatz von Smartphones und die Nutzung des Internets wird bildungspolitisch längst nicht mehr so ausnahmslos befürwortet wie noch vor wenigen Jahren, einem „mehr ist besser”-Einsatz nicht mehr bedingungslos das Wort geredet. Die vermehrten Studien zu gesundheitlichen Risiken, Suchtgefahren und der ungeschützte Zugang zu Gewaltdarstellungen und Pornographie haben dazu geführt, dass in die Debatte um den Einsatz digitaler Instrumente eine Sachlichkeit einziehen konnte, die einen Austausch verschiedener Argumente und Perspektiven möglich macht. Für eine relativ umfassende Diskussion sind das Webinar der OECD-Deutschland Sektion „Zwischen Apps und Alltag – Aufwachsen in einer digitalen Welt“ im September 2025¹ und der Lunchtalk der Leopoldina im Dezember 2025 zum Thema „Digitale Verantwortung – Wie gestalten wir soziale Medien für junge Menschen?“² gute Beispiele.&nbsp;<br>Ein großer Schritt nach vorne ist es, wenn in Berichten über Forschungsergebnisse der Nutzungskontext explizit genannt wird. Tatsächlich beziehen sich diejenigen Studien, die über negative Auswirkungen auf die Kindergesundheit berichten, vor allem auf die Nutzung von Digitalgeräten im Kontext Familie und Freizeit. Wesentlich inkonsistentere Befunde ergeben sich, wenn man auf den <strong>pädagogisch intendierten Einsatz</strong> in der Schule blickt³. In der „alternativen Checkliste“ beleuchten wir diesen wichtigen Unterschied und auch die komplexe Wechselwirkung zwischen beiden Nutzungskontexten⁴. Allein die Tatsache, dass die Gesamtbildschirmzeit zunimmt, spricht dafür, beide Kontexte auch gemeinsam zu betrachten. Eine Forschungslücke findet sich immer noch gerade in dem Bereich, der für bildungspolitische Entscheidungen am relevantesten wäre, nämlich die langfristigen Auswirkungen der schulischen Nutzung auf Outcomes jenseits von quantifizierten Lernleistungen, wie z.B. auf die Konzentrationsfähigkeit, die intrinsische Lernmotivation, die sozialen Fähigkeiten oder das Risiko für digitale Süchte.</p>



<p>Indessen wird in Europa die Zahl der Länder größer, die ein Smartphone-Verbot für Schulen erlassen haben. Zu diesen gehören derzeit Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Niederlande und Österreich⁵. Auch in Deutschland haben inzwischen alle Bundesländer Regeln für die Nutzung von Schüler-eigenen Smartphones in der Schule erlassen bzw. haben die Aufforderung an die Schulen übergeben, je eigene Regeln zu erstellen⁶. Und auch Elterninitiativen haben sich gebildet (vgl. <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cDovL3d3dy5zbWFydGVyc3RhcnRhYjE0LmRlOzs3ZTljMTcxYTQxOGMxYjA5ZjNiY2NhYmI1OTVlZjEzYg%3D%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.smarterstartab14.de</a>).<br>Wirft man nun einen Blick in die bestehenden Regelungen und Maßnahmen der Länder sowie in die vorliegenden Empfehlungen der OECD und der Leopoldina, so fällt Folgendes auf: Es geht vor allem um ein Zurückdrängen der Smartphones und der Nutzung digitaler Angebote im Leben der Heranwachsenden. Dabei scheint aus dem Blick zu geraten, wie Schulen die digitale Nutzung begleiten, ohne auf die Thematisierung von Risiken zu verzichten oder ihren sinnvollen Einsatz im Unterricht auszuschließen. Im Kern muss es unseres Erachtens darum gehen, nicht nur das Analoge zurückzuholen, sondern für die Verschränkung des Analogen mit dem Digitalen eine Antwort zu finden, die die Heranwachsenden nicht schutzlos ausliefert, sondern sie pädagogisch zur Mündigkeit auch im Digitalen begleitet⁷.&nbsp;&nbsp;<br>In dieser Perspektive, die das Analoge und Digitale für die verschiedenen Lebensräume – Schule und Freizeit/Elternhaus – im Blick behält, wird ein Möglichkeitsraum für die Heranwachsenden und Schüler:innen eröffnet, der sie in die Lage versetzt, sich selbst im Digitalen und Analogen zu erfahren und sie dazu führt, Entscheidungen für sich und andere (bewusst) zu treffen.</p>



<p>Beispielhaft sei hier auf das Pilotprojekt CASA im Rahmen des Präventionsprogramms „ECHT DABEI – gesund groß werden im digitalen Zeitalter“ (<a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cDovL3d3dy5lY2h0LWRhYmVpLmRlOzs1ZjAxN2RiYmU1Mjk5Y2ZkNmRlOWEwY2NjMGVkYWI2ZA%3D%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.echt-dabei.de</a>) verwiesen. An zwei Grundschulen (ab Dezember 2025) wird die Erarbeitung ganzheitlicher schulischer Medienregelungen über reine Smartphoneverbote hinaus begleitet. Es soll eine konzentrations-, beziehungs-, und lernförderliche Lernumgebung geschaffen werden, in der Kinder auch vor Digital-Risiken bestmöglich geschützt werden. Entsprechend steht das C für Connection, das A für Attention, das S für Safety und das A für Academic Progress. Im Unterschied zu vielen Smartphone-Regelungen betrachtet CASA nicht nur die Nutzung privater Endgeräte im Schulkontext durch Schüler:innen, sondern auch die Smartphonenutzung durch Lehrkräfte und Eltern.<br>Nicht nur wegen der Vorbild-Funktion der erwachsenen Bezugspersonen für die Schüler:innen erscheint dies wichtig, sondern auch zum Selbstschutz. Für viele Pädagog:innen ist mittlerweile die gefühlte oder tatsächliche Verpflichtung zur Dauer-Erreichbarkeit ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko geworden. Auf Europa-Ebene besteht mit dem „Right to disconnect“ hier auch eine rechtliche Grundlage, dieses Problem einzuhegen. Ebenso werden eher am Rande bei CASA auch Fragen zur pädagogisch intendierten Nutzung gestellt. Das ist wichtig, da viele Smartphone-Regelungen auch Ausnahmen im Falle der erforderlich erscheinenden Nutzung im Unterricht enthalten.&nbsp;<br>CASA ist in Kooperation mit dem europäischen HERMMES Projekt entstanden, innerhalb dessen ein solcher umfassenderer Blick auf Medienbildung für ein deutlich breiteres Altersspektrum von der Krippe bis zur Oberstufe dargestellt ist⁸.&nbsp;</p>



<p>Helfen können Bildungseinrichtungen folgende Impulsfragen, die aus dem ECHT DABEI CASA Modul stammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was tun wir, um bildschirmfreie Pausen attraktiv zu gestalten und um ggf. in einer Übergangszeit bei Einführung neuer Regeln die Einhaltung zu unterstützen (z.B. neue Spielgeräte für Draußen-Pause, doppelte Pausenaufsicht für Spielangebote und Verbotskontrolle, …)?</li>



<li>Wie gestalten wir eine zum Alter passende Schüler:innen-Partizipation bei der Ausgestaltung der Regelungen (z.B. Mitgestaltung der bildschirmfreien Pausengestaltung oder Regelungen bei Nicht-Einhaltung, aber Grenzen der Partizipation bei der Grundsatz-Entscheidung für oder gegen Smartphone-Verbote)?</li>



<li>Welche analogen Wege nutzen wir zur Vermittlung von Medienkompetenz und Informatik? (<a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cDovL3d3dy5hbmFsb2ctZGlnaWRha3Rpay5kZTs7ZmQ1YTA2YzYwZTA4YmJjNTkzMzFkN2E0MmU4N2FjYjM%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.analog-digidaktik.de</a>)</li>



<li>Für welche Altersgruppen, Räume und Zielsetzungen und in welchen Kontexten und Lernphasen ist der Einsatz von EdTech nützlich bzw. nicht zielführend oder wenig wirksam?</li>



<li>Wie schützen wir durch eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit die Gesundheit und Privatsphäre der Lehrkräfte („Right to Disconnect“)? Wie gewährleisten wir dabei gleichzeitig die nötige Erreichbarkeit und Kommunikation zwischen Schulleitung, Kollegium, Schuleltern und eigener Familie?</li>



<li>Welche Leitlinien, Regeln und Verträge sind sinnvoll, was die Nutzung von Digitalgeräten durch Lehrkräfte sowohl im Unterricht zur Unterstützung von Lernprozessen der Schüler:innen wie auch zur Unterrichtsvorbereitung angeht? Wie setzen wir diese um? (vgl. auch <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cDovL3d3dy51bmJsYWNrdGhlYm94Lm9yZzs7ZmNjMTFkOWRmZjQ4ZWYwNmYyZGJmYzIwMjNjZjRjMTI%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.unblackthebox.org</a>; <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly91bmJsYWNrdGhlYm94Lm9yZy9tYXRlcmlhbGllbi1lcmdlYm5pc3NlL2VkdGVjaHJlZmxla3Rvci87OzdiZjc2MTNiNGM3NzVkNjg3M2JmZmRmNmVhYzZkM2Iy" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EdTech-Reflektor</a> / <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly91bmJsYWNrdGhlYm94Lm9yZy9tYXRlcmlhbGllbi1lcmdlYm5pc3NlL2RpZS1hbHRlcm5hdGl2ZS1jaGVja2xpc3RlLzs7ZmM4N2IzNDU4YmFhY2JkZTc4NjkyNGZmYTZiZDVmYjE%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">alternative Checkliste</a>)</li>



<li>Welche Leitlinien und Regeln für die private Nutzung von Digitalgeräten durch Eltern und andere Erziehungsverantwortliche auf dem Schulgelände wollen wir? Und wie unterstützen wir deren Einhaltung und Umsetzung?</li>



<li>Wie können wir als Schule und Lehrkräfte den durch Marketing und Werbung erzeugten sozialen Druck für eine frühe Geräteanschaffung und eine frühe Hightech-Bildung reduzieren und die Eltern sowohl auf individueller wie kollektiver Ebene bei einer erst späteren Anschaffung von digitalen Geräten unterstützen? </li>
</ul>



<p>Abschließend bedeutet es, bei den derzeit entstehenden Verbotsregelungen zur Smartphonenutzung an Schulen im Blick zu behalten, dass Heranwachsenden analoge und digitale Erfahrungen in Schule ermöglicht werden sollten und dass für beide pädagogisch gilt, für einen angemessenen Schutz zu sorgen.</p>



<p>_______________________________________________________</p>



<p><sup>1</sup> Der Videomitschnitt des Webinar ist abrufbar unter: <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly93d3cub2VjZC5vcmcvZGUvZXZlbnRzLzIwMjUvMDkvaG93LXMtbGlmZS1mb3ItY2hpbGRyZW4taW4tdGhlLWRpZ2l0YWwtYWdlLS1kaWdpdGFsaXNpZXJ1bmcuaHRtbDs7MTUxZjUyZDFmNjlhYzFmMzZjZWU4ZWExNjhkYTJhYTY%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.oecd.org/de/events/2025/09/how-s-life-for-children-in-the-digital-age&#8211;digitalisierung.html</a><br><sup>2</sup> Informationen zum Lunchtalk der Leopoldina: <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly93d3cubGVvcG9sZGluYS5vcmcvZXJnZWJuaXNzZS11bmQtdGVybWluZS92ZXJhbnN0YWx0dW5nZW4vZGV0YWlsL2RpZ2l0YWxlLXZlcmFudHdvcnR1bmctd2llLWdlc3RhbHRlbi13aXItc296aWFsZS1tZWRpZW4tZnVlci1qdW5nZS1tZW5zY2hlbjs7ZmFhNjRkYjM1NDRlMTM5NzdkNzRhMTg5OTgxMDcyZTM%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.leopoldina.org/ergebnisse-und-termine/veranstaltungen/detail/digitale-verantwortung-wie-gestalten-wir-soziale-medien-fuer-junge-menschen</a>. Der Videomitschnitt soll demnächst zugänglich sein unter: <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vY2hhbm5lbC9VQ1RSdEdlSlQtbUZqWjgxLTNKQWZVS2c7OzI2ZmFhOTJmMzg3ZmQ5MDk5MDJjOTRlMTc5ZmI4YTk5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/channel/UCTRtGeJT-mFjZ81-3JAfUKg</a><br><sup>3</sup> Vgl. z.B. den Vortrag von Prof. Klaus Zierer <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vd2F0Y2g%2Fdj1HTUNqQXFPd1BLSTs7YzdmODEwNmQzMzA4ZmZlMjkwMDRkYWYzNTBjN2QyZjU%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=GMCjAqOwPKI</a> oder sein Buch „Lernen 4.0 &#8211; Pädagogik vor Technik“.<br><sup>4</sup> <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly91bmJsYWNrdGhlYm94Lm9yZy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyMS8wOC9VQlRCX09uZXBhZ2VyX1BzeWNob3NvemlhbGVfRm9sZ2VuLnBkZjs7NDZjYjFjYzZjNzkyYmQ3OGZlOTU1NTE2MDY5NmM5YzU%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><ins>https://unblackthebox.org/wp-content/uploads/2021/08/UBTB_Onepager_Psychosoziale_Folgen.pdf</ins></a><br><sup>5</sup> Siehe hier Darstellung im Deutschen Schulportal: <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly9kZXV0c2NoZXMtc2NodWxwb3J0YWwuZGUvc2NodWxrdWx0dXIvaW1tZXItbWVoci1sYWVuZGVyLXZlcmJhbm5lbi1kYXMtaGFuZHktYXVzLWRlbS11bnRlcnJpY2h0Lzs7Mzg3OTRlNmI0OGJhOTNkMDk2ODk2ZDk2MDk3MzM1MGI%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://deutsches-schulportal.de/schulkultur/immer-mehr-laender-verbannen-das-handy-aus-dem-unterricht/</a> (Stand: 9.05.2025).<br><sup>6 </sup>Siehe hierzu die Zusammenstellung der Regelungen in den Bundesländern beim Deutschen Bildungsserver: <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly93d3cuYmlsZHVuZ3NzZXJ2ZXIuZGUvc2NodWxlL2hhbmR5dmVyYm90LWluLWRlci1zY2h1bGUtMTMyMTQtZGUuaHRtbD9lX2M9TmV3c2xldHRlcl9BdXNnYWJlXzE2XzIwMjUmZV9hPUFrdHVlbGxlcyZlX249QWt0X0xpbmtfMTs7YjRlNzJjNTM4YzAwOTkwZmNhYmJjY2E1YjFkZGI1ZmI%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.bildungsserver.de/schule/handyverbot-in-der-schule-13214-de.html?e_c=Newsletter_Ausgabe_16_2025&amp;e_a=Aktuelles&amp;e_n=Akt_Link_1</a>. Eine Darstellung dieser Regelungen findet sich auch auf dem deutschen Schulportal:  <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly9kZXV0c2NoZXMtc2NodWxwb3J0YWwuZGUvc2NodWxrdWx0dXIvaGFuZHl2ZXJib3QtYW4tc2NodWxlbi1qYS1vZGVyLW5laW4td2FzLXNhZ2VuLWRpZS1zdHVkaWVuLyNyZWdlbHVuZ2VuLXVuZC1wbGFlbmUtenVtLWhhbmR5dmVyYm90LWluLWRlbi1idW5kZXNsYWVuZGVybjs7ZjI2MGRjYTFjZDMxODU2NTM5ZDcwZjQ4MjFkOWI4ZmQ%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://deutsches-schulportal.de/schulkultur/handyverbot-an-schulen-ja-oder-nein-was-sagen-die-studien/#regelungen-und-plaene-zum-handyverbot-in-den-bundeslaendern</a><br><sup>7 </sup>Verbote, also Regelungen, die die Smartphonenutzung gerade der jüngeren Schüler:innen einschränken, und Medienbildung stellen dabei keinen Widerspruch dar, weshalb wir die meisten medialen Reaktionen auf die Publikation „Medienbildung statt Verbote“ <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly93d3cuZGtody5kZS9pbmZvcm1pZXJlbi9pbS11ZWJlcmJsaWNrL2FrdHVlbGxlcy9uYWNocmljaHQvbWVkaWVuYmlsZHVuZy1zdGF0dC12ZXJib3RlLWJ1bmRlc2VsdGVybnJhdC1nbWstZGV1dHNjaGVzLWtpbmRlcmhpbGZzd2Vyay1kNjQtZm9yZGVybi1rZWluZS1wYXVzY2hhbGVuLWhhbmR5dmVyYm90ZS1hbi1zY2h1bGVuLzs7YjFmMGU2YTcwMDE0YWE0NWYwYzZjYTUzNGQzMmRiOGY%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.dkhw.de/informieren/im-ueberblick/aktuelles/nachricht/medienbildung-statt-verbote-bundeselternrat-gmk-deutsches-kinderhilfswerk-d64-fordern-keine-pauschalen-handyverbote-an-schulen/</a> nicht nachvollziehen können. Es braucht sicherlich beides, Verbote und Medienbildung, wie ein kritischer Elternblogger mit Blick auf die Debatte um Social Media „Verbote“ richtigerweise kommentiert: <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly93d3cubWVkaWVuemVpdC1lbHRlcm5ibG9nLmRlL2Jsb2cva2luZGVyaGlsZnN3ZXJrLWdlZ2VuLXNvY2lhbC1tZWRpYS12ZXJib3Q7OzE3MTg3NjdiOTcxYjU0NmZlODc4YzMwMjBiNzZjNzYx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.medienzeit-elternblog.de/blog/kinderhilfswerk-gegen-social-media-verbot</a><br><sup>8 </sup>Siehe hierzu: <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly9oZXJtbWVzLmV1L3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDI1LzAyL0hFUk1NRVMtQ09NTVVOSVRZLUFORC1DVUxUVVJFLUdVSURFLnBkZjs7OWYyZWNkYWE3OGYyZmI0NzIzYmMyNjNlYjg0YzJmZTI%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://hermmes.eu/wp-content/uploads/2025/02/HERMMES-COMMUNITY-AND-CULTURE-GUIDE.pdf</a> und  <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly9oZXJtbWVzLmV1L2N1cnJpY3VsdW0vOzs3ZWJiYzlhZDUyZjY4NTAyM2NhYTVjZmQxYWJhYmUyZQ%3D%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://hermmes.eu/curriculum/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/smartphone-regelungen-an-schulen-warum-es-gut-ist-dass-sich-nicht-nur-in-deutschland-etwas-tut-und-warum-es-mehr-braucht-als-nur-verbote/">Smartphone-Regelungen an Schulen – Warum es gut ist, dass sich (nicht nur) in Deutschland etwas tut und warum es mehr braucht als nur Verbote.</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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		<title>Internationale OER Test- &#038; Reflexionssession</title>
		<link>https://unblackthebox.org/internationale-oer-test-reflexionssession/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[26/01]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>24. Februar &#124; 12-14 Uhr Im Kontext des Erasmus+-Projekts&#160;„Anchoring Ethical Technology (AI and Data) Usage in the Education Practice (ETH-TECH)“ findet am 24. Februar 2026 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/internationale-oer-test-reflexionssession/">Internationale OER Test- &#038; Reflexionssession</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center"><strong>24. Februar | 12-14 Uhr</strong></p>



<p>Im Kontext des Erasmus+-Projekts&nbsp;„<a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cDovL3d3dy5ldGgtdGVjaC5ldS87OzAxMmRkZWNiNmQ3NWM2OTYwMGRlODA0MzIwMWUyZGJl" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Anchoring Ethical Technology (AI and Data) Usage in the Education Practice (ETH-TECH)</u></a>“ findet am 24. Februar 2026 von 12-14 Uhr eine internationale Test- und Reflexionssession für die im Projekt entwickelten Open Educational Resources (OER), also offene Bildungsmaterialien, statt. Das aus italienischen, spanischen, rumänischen und deutschen WissenschaftlerInnen und MedienpädagogInnen bestehende Projekt befasst sich mit ethischer Technologie- und KI-Gestaltung in der Hochschullehre, insbesondere mit Blick auf Lehramt sowie erziehungswissenschaftliche Studiengänge.</p>



<p>Aktuell werden, koordiniert von den UNBLACK THE BOX-Mitgliedern Sigrid Hartong und Ina Sander, konkrete Anwendungsmaterialien für eine ethische Reflexion von Technologienutzung in der Bildung, insbesondere mit Blick auf Fragen rund um Transparenz, Nichtdiskriminierung und menschliche Aufsicht, entwickelt. Am 24. Februar sollen diese OER-Entwürfe vor ihrer offiziellen Veröffentlichung getestet und Feedback zur Verbesserung eingeholt werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly9ldGgtdGVjaC5ldS9ldGgtdGVjaC1pbnRlcm5hdGlvbmFsLXRlc3Rpbmctc2Vzc2lvbi1vcGVuLWVkdWNhdGlvbmFsLXJlc291cmNlcy87OzhmNTg3YmI5MGI2Y2Y3NDNlNzhkZDJhZGY3MWFlMDky" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>hier</u></a>, und hier geht es&nbsp;<a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7aHR0cHM6Ly9jcnlwdHBhZC5mci9mb3JtLyMvMi9mb3JtL3ZpZXcvbDdmbUh6d2lVN0toYW5IV1lrRXo3bDA1VUtwUUZNNVhkbFJ2QXZDVHc2OC87OzZlMmExYTRhODFkZGM5ZDg0YmRhZmUyY2Q4YzBjMzM2" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>direkt zur Anmeldung</u></a>. Wir freuen uns sehr über alle Perspektiven, auch aus der Praxis und von Studierenden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/internationale-oer-test-reflexionssession/">Internationale OER Test- &#038; Reflexionssession</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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		<title>„Einfach erklärt&#8220;: Die Umweltkosten der KI-Lieferkette &#8211; AlgorithmWatch</title>
		<link>https://unblackthebox.org/einfach-erklaert-die-umweltkosten-der-ki-lieferkette-algorithmwatch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ressourcen & Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[26/01]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unblackthebox.org/?p=5801</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir möchten Ihnen in diesem Newsletter außerdem wärmstens einen Beitrag von AlgorithmWatch empfehlen, der die ökologischen Kosten von KI-Systemen entlang ihrer gesamten Lieferkette in den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/einfach-erklaert-die-umweltkosten-der-ki-lieferkette-algorithmwatch/">„Einfach erklärt&#8220;: Die Umweltkosten der KI-Lieferkette &#8211; AlgorithmWatch</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir möchten Ihnen in diesem Newsletter außerdem wärmstens einen Beitrag von AlgorithmWatch empfehlen, der die ökologischen Kosten von KI-Systemen entlang ihrer gesamten Lieferkette in den Blick nimmt. Der Beitrag zeigt, wie Rohstoffabbau, energieintensive Rechenzentren und globale Infrastrukturen zentrale, bislang oft noch unsichtbare Voraussetzungen für den Einsatz von KI darstellen. Dabei macht der Beitrag deutlich, dass diese Voraussetzungen mit erheblichen ökologischen Folgen verbunden sind.</p>



<p>Da die im Beitrag dargestellten Kosten für die Umwelt auch durch Lernplattformen, Schulsoftware und weitere auf KI basierende EdTech-Angebote verursacht werden, möchten wir von UNBLACK THE BOX gerne auf diese aufmerksam machen und dazu anregen, den Blick auf ökologische und soziale Konsequenzen zu lenken und Bildungstechnologien auch unter dem Gesichtspunkt von Nachhaltigkeit und Verantwortung zu diskutieren.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://algorithmwatch.org/de/umweltkosten-ki-lieferkette/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum Beitrag</a></div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/einfach-erklaert-die-umweltkosten-der-ki-lieferkette-algorithmwatch/">„Einfach erklärt&#8220;: Die Umweltkosten der KI-Lieferkette &#8211; AlgorithmWatch</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief zum Digitalen Omnibus</title>
		<link>https://unblackthebox.org/offener-brief-zum-digitalen-omnibus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[26/01]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission will im Rahmen des Maßnahmenpakets “Digitaler Omnibus” mehrere Gesetze für digitale Grundrechte in Teilen neu prüfen und diese möglicherweise ändern. Dazu zählen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/offener-brief-zum-digitalen-omnibus/">Offener Brief zum Digitalen Omnibus</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Europäische Kommission will im Rahmen des Maßnahmenpakets “Digitaler Omnibus” mehrere Gesetze für digitale Grundrechte in Teilen neu prüfen und diese möglicherweise ändern. Dazu zählen die DSGVO, die ePrivacy-Richtlinie und das KI-Gesetz. Was von der Europäischen Kommision vor allem als Vereinfachung präsentiert wurde, birgt das Risiko einer Aushöhlung bestehender Schutzmechanismen rund um Datenschutz, algorithmische Entscheidungssysteme und demokratische Kontrolle.</p>



<p>Das Netzwerk People vs. Big Tech warnt, dass dieser Schritt den größten Rückbau digitaler Schutzrechte in der EU-Geschichte darstellen könnte. Diese Reformen würden Big-Tech-Konzernen weitreichende Handlungsspielräume geben, die potenziell auf Kosten von Privatsphäre, Menschenrechten und demokratischer Integrität gehen.</p>



<p>UNBLACK THE BOX hat daher gemeinsam mit über 100 weiteren Organisationen einen <a href="https://unblackthebox.org/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnptr&amp;nltr=MDs0Nzg7Ly9lZHJpLm9yZy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyNS8xMS9UaGUtRVUtbXVzdC11cGhvbGQtaGFyZC13b24tcHJvdGVjdGlvbnMtZm9yLWRpZ2l0YWwtaHVtYW4tcmlnaHRzLnBkZjs7YTU2N2U3ZGJhZTY2MGY4NmJiMGE3NTViZDlhYmM2YjI%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">offenen Brief</a> unterzeichnet. Darin wird die Europäische Kommission aufgefordert, jegliche Wiederöffnung oder Abschwächung zentraler Schutzgesetze wie der DSGVO, des ePrivacy-Rahmens oder des KI-Gesetzes umgehend zu stoppen. Außerdem sollen die bestehenden digitalen Schutz- und Grundrechte konsequent verteidigt und durchgesetzt sowie die demokratische Verantwortlichkeit und die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sichergestellt werden. Mit der Unterzeichnung des offenen Briefs schließt sich UNBLACK THE BOX der zivilgesellschaftlichen Forderung nach dem Erhalt zentraler digitaler Schutzrechte an.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-background wp-element-button" href="https://peoplevsbig.tech/the-eu-must-uphold-hard-won-protections-for-digital-human-rights/" style="background-color:#5a8c9b" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum Artikel</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/offener-brief-zum-digitalen-omnibus/">Offener Brief zum Digitalen Omnibus</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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		<item>
		<title>European Conference on Critical Edtech Studies (ECCES) –2026 Futuring Studio</title>
		<link>https://unblackthebox.org/european-conference-on-critical-edtech-studies-ecces-2026-futuring-studio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[25/11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit großer Vorfreude kündigen wir die ECCES 2026 an, die dieses Mal als &#8222;Futuring Studio&#8220; konzipiert ist und unter dem Motto &#8222;Shaping (Better) Educational and [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/european-conference-on-critical-edtech-studies-ecces-2026-futuring-studio/">European Conference on Critical Edtech Studies (ECCES) –2026 Futuring Studio</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit großer Vorfreude kündigen wir die <a href="https://www.hsu-hh.de/sozgov/european-conference-on-critical-edtech-studies-ecces-2026-futuring-studio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ECCES 2026</a> an, die dieses Mal als &#8222;Futuring Studio&#8220; konzipiert ist und unter dem Motto &#8222;Shaping (Better) Educational and Societal Futures through and with Critical Edtech Research&#8220; steht. Geplanter Termin der Veranstaltung ist 16.09.2026-18.09.2026 an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg (Datum wird noch final bestätigt). Die Veranstaltung wird von UBTB-Mitglied Sigrid Hartong in Kollaboration mit Mathias Decuypere (PHZH Zürich), Ben Williamson (Universität Edinburgh) und Jeremy Knox (Universität Oxford) organisiert. Bis zum 15. Februar (20:00 Uhr CET) können Ideen für Panels, Workshops etc. eingereicht werden. Details finden Sie im <a href="https://www.hsu-hh.de/sozgov/wp-content/uploads/sites/841/2025/11/ECCES-2026-Call-for-Contibutions.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Call for Contributions</a>.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/european-conference-on-critical-edtech-studies-ecces-2026-futuring-studio/">European Conference on Critical Edtech Studies (ECCES) –2026 Futuring Studio</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neues Lehrkonzept: Atlas of AI &#8211; Einblicke in die soziotechnischen Hintergründe künstlicher Intelligenz</title>
		<link>https://unblackthebox.org/neues-lehrkonzept-atlas-of-ai-einblicke-in-die-soziotechnischen-hintergruende-kuenstlicher-intelligenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[25/11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Rubrik Lehrkonzepte finden Sie ab sofort ein weiteres unter CC-Lizenz verfügbares Seminarkonzept. Das Seminar &#8222;Atlas of AI &#8211; Einblicke in die soziotechnischen Hintergründe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/neues-lehrkonzept-atlas-of-ai-einblicke-in-die-soziotechnischen-hintergruende-kuenstlicher-intelligenz/">Neues Lehrkonzept: Atlas of AI &#8211; Einblicke in die soziotechnischen Hintergründe künstlicher Intelligenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In unserer Rubrik Lehrkonzepte finden Sie ab sofort ein weiteres unter CC-Lizenz verfügbares <a href="https://unblackthebox.org/atlas-of-ai/">Seminarkonzept</a>. Das Seminar &#8222;Atlas of AI &#8211; Einblicke in die soziotechnischen Hintergründe künstlicher Intelligenz&#8220; kann mit BA- oder MA-Studierenden durchgeführt werden und beinhaltet die Auseinandersetzung mit Themen wie Energiebedarf und seltene Erden bei der KI-Produktion, Crowdwork/KI-Training, Modellierung und Ungleichheit, politische Nutzung von KI sowie Datenkapitalismus. Die Studierenden erarbeiten für diese Themen im Rahmen des Seminars OERs, welche am Ende in Form einer Ausstellung gezeigt und diskutiert werden. Die Lehrkonzepte sind so aufbereitet, dass Sie diese 1:1 übernehmen oder nach eigenen Bedürfnissen anpassen können. Wir hoffen entsprechend, damit eine niedrigschwellige Möglichkeit zu schaffen, die größeren Zusammenhänge von KI auch in Ihre Lehrveranstaltungen einzubringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/neues-lehrkonzept-atlas-of-ai-einblicke-in-die-soziotechnischen-hintergruende-kuenstlicher-intelligenz/">Neues Lehrkonzept: Atlas of AI &#8211; Einblicke in die soziotechnischen Hintergründe künstlicher Intelligenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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		<item>
		<title>Umfrage zu Einstellungen zu Big Tech </title>
		<link>https://unblackthebox.org/umfrage-zu-einstellungen-zu-big-tech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 09:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ressourcen & Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[25/11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Bevölkerung verschiedener EU-Staaten wächst der Rückhalt für ein entschlossenes Vorgehen der EU gegenüber Big Tech. Das zeigt eine Studie, die „People vs. Big [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/umfrage-zu-einstellungen-zu-big-tech/">Umfrage zu Einstellungen zu Big Tech </a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der Bevölkerung verschiedener EU-Staaten wächst der Rückhalt für ein entschlossenes Vorgehen der EU gegenüber Big Tech. Das zeigt eine Studie, die „People vs. Big Tech“, bei denen UNBLACK THE BOX Mitglied ist, bei YouGov in Auftrag gegeben hat. Die Erhebung bildet die Einstellungen der Bevölkerung in Frankreich, Spanien und Deutschland gegenüber Big Tech ab.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass eine klare Mehrheit der Befragten strengere Maßnahmen der EU gegenüber Tech-Konzernen unterstützt. Das gilt selbst dann, wenn dies die Beziehungen zu Donald Trump beschädigen sollte. Rund zwei Drittel der Befragten sprechen sich dafür aus, dass Europa seine Gesetze weiterhin strikt gegenüber Big Tech durchsetzen sollte. Die Idee einer Aufspaltung von Big-Tech-Unternehmen durch die EU bekommt viel Zustimmung: Die BefürworterInnen dieser Maßnahme sind doppelt so zahlreich wie die GegnerInnen. Außerdem ist etwa die Hälfte der Befragten der Ansicht, Big Tech sei mächtiger als die EU.</p>



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<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://peoplevsbig.tech/large-majority-of-french-german-and-spanish-public-back-tough-eu-stance-on-big-tech-despite-risk-to-trump-relations/" style="border-radius:0px;color:#fefefe;background-color:#b0d0a6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zu den Umfrageergebnissen</a></div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/umfrage-zu-einstellungen-zu-big-tech/">Umfrage zu Einstellungen zu Big Tech </a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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		<item>
		<title>Artikel von netzpolitik.org über die geplante Bildungs-ID</title>
		<link>https://unblackthebox.org/artikel-von-netzpolitik-org-ueber-die-geplante-bildungs-id/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 09:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ressourcen & Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[25/11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf netzpolitik.org ist ein Artikel von Esther Menhard erschienen, welcher die politische Debatte rund um die Einführung einer Bildungs-ID nachzeichnet und kritische Stimmen von DatenschützerInnen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/artikel-von-netzpolitik-org-ueber-die-geplante-bildungs-id/">Artikel von netzpolitik.org über die geplante Bildungs-ID</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf netzpolitik.org ist ein Artikel von Esther Menhard erschienen, welcher die politische Debatte rund um die Einführung einer Bildungs-ID nachzeichnet und kritische Stimmen von DatenschützerInnen, WissenschaftlerInnen und GewerkschafterInnen zu Wort kommen lässt.</p>



<p>Mit der Schüler-ID sollen Daten von den Lern- und Bildungswegen der SchülerInnen zentral erfasst werden. Begründet wird die geplante Einführung damit, dass sie Abbrecherquoten verringern, Leistungen von SchülerInnen verbessern und einen Schulwechsel erleichtern könne. In Menhards Artikel wird aber auch deutlich, dass der Nutzen der Schüler-ID von WissenschaftlerInnen infrage gestellt wird. Zum einen liegen entsprechende Daten beispielsweise in Form von Schulleistungstests schon vor, werden aber kaum ausgewertet. Zum anderen würden mehr Daten nicht automatisch zu mehr Bildungsgerechtigkeit führen. Stattdessen ist die Sorge um die Privatsphäre von SchülerInnen groß. So könnten Persönlichkeitsprofile angelegt werden und die Gefahr von Stigmatisierung und Diskriminierung könnte steigen.</p>



<p>Mehr Hintergründe zur Bildungs-ID finden Sie in dem Artikel.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://netzpolitik.org/2025/bildungs-id-bundesregierung-will-schueler-zentral-erfassen/" style="color:#fefefe;background-color:#b0d0a6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum Artikel</a></div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/artikel-von-netzpolitik-org-ueber-die-geplante-bildungs-id/">Artikel von netzpolitik.org über die geplante Bildungs-ID</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mark West &#8211; an EdTech Tragedy erscheint als Buch bei Routledge</title>
		<link>https://unblackthebox.org/mark-west-an-edtech-tragedy-erscheint-als-buch-bei-routledge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:29:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ressourcen & Empfehlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits 2023 erschien eine&#160;Open Access Online-Version&#160;von Mark Wests sehr lesenswertem Buch „An Ed Tech Tragedy -Educational Technologies and School Closures in the Time of COVID-19&#8243;. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/mark-west-an-edtech-tragedy-erscheint-als-buch-bei-routledge/">Mark West &#8211; an EdTech Tragedy erscheint als Buch bei Routledge</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bereits 2023 erschien eine&nbsp;<a href="https://unesdoc.unesco.org/ark:/48223/pf0000386701" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open Access Online-Version</a>&nbsp;von Mark Wests sehr lesenswertem Buch „An Ed Tech Tragedy -Educational Technologies and School Closures in the Time of COVID-19&#8243;. Wir nehmen die Veröffentlichung als&nbsp;<a href="https://www.routledge.com/An-Ed-Tech-Tragedy-Educational-Technologies-and-School-Closures-in-the-Time-of-COVID-19/West/p/book/9781041123668?srsltid=AfmBOoo-fivmpLe8SnMSNVjRUKydK8uldvQiy5JYSnv9F9pBoBbonGrd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buch bei Routledge</a>&nbsp;zum Anlass (Versand ab Ende September), die Lektüre wärmstens zu empfehlen. West nimmt die griechische Tragödie als Dreiakter als Hintergrund, um zuerst von hohen Erwartungen, dann von großen Enttäuschungen und dann von Konsequenzen für die Zukunft der Bildung zu schreiben. Hervorzuheben ist, dass West eine umfangreiche Literaturrecherche zu den Auswirkungen der Digitalisierung im &#8222;Notfall-Modus&#8220; der pandemiebedingten Schulschließungen vornimmt, die über englischsprachige Veröffentlichungen hinausgeht und globale Quellen einbezieht. In der Zusammenfassung der Ergebnisse beschreibt West Probleme auf verschiedensten Ebenen, von Gesundheit und Sicherheit über Überwachung und Umwelt. Auch einzelne alternative und weniger technologie-dominierte Antworten auf die COVID-19 Disruption mit Potenzial für inklusivere und gerechtere Bildungschancen werden von West beleuchtet und zeigen auf, wie es anders gehen könnte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/mark-west-an-edtech-tragedy-erscheint-als-buch-bei-routledge/">Mark West &#8211; an EdTech Tragedy erscheint als Buch bei Routledge</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ready2Pair – Ready2Share</title>
		<link>https://unblackthebox.org/ready2pair-ready2share/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unblackthebox.org/?p=5545</guid>

					<description><![CDATA[<p>Potenziale von Spielen in der politischen Bildung Ein Einblick in die Arbeit von UNBLACK THE BOX – Mitglied Annika Gramoll&#160; „ready to pair…“ wird von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/ready2pair-ready2share/">Ready2Pair – Ready2Share</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Potenziale von Spielen in der politischen Bildung</strong></p>



<p><em>Ein Einblick in die Arbeit von UNBLACK THE BOX – Mitglied Annika Gramoll&nbsp;</em></p>



<p>„ready to pair…“ wird von einer elektronischen Stimme angesagt, wenn Lautsprecher eingeschaltet sind, um sich über Bluetooth mit anderen Geräten zu verbinden. Auf der Fachtagung „Ready2Pair – Spiele in der politischen Bildung“ hat die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et)&#8220;, bei der UNBLACK THE BOX-Mitglied Annika Gramoll als Referentin für politische Jugendbildung arbeitet, analog dazu Spiele und politische Bildung miteinander verbunden. Kernfragen waren dabei: Was sind die Herausforderungen, die beim Entwickeln und Einsetzen von Game-based Learning Methoden entstehen? Wie gelingt es, Methoden und Spiele mit Prozessen und Fragestellungen der gesellschaftspolitischen Bildung zu verbinden? Welche Erfahrungen gibt es aus der Praxis mit Jugendlichen und welche aktuellen Erkenntnisse gibt es aus empirischen Untersuchungen?</p>



<p><strong>Ready to connect</strong></p>



<p>Genau zu diesen Fragen fand die Fachtagung statt. Die Tagung war als wildes Bastellabor konzipiert, in dem Methoden angespielt, Neues ausprobiert und kritisch reflektiert werden konnte, um so den Potenzialen, aber auch Herausforderungen, Grenzen und Möglichkeiten von Spielen in der politischen Bildung mit viel Fachexpertise aus unterschiedlichen Feldern auf den Grund zu gehen. Für unsere Newsletter-Leser*innen besonders relevant sind vermutlich die neuen Erkenntnisse zu spielerischen Methoden der politischen Bildung, die ich in diesem Text zusammenfassen möchte.</p>



<p><strong>Ready to play</strong></p>



<p>Der Fokus des ersten Tages lag auf dem Ausprobieren verschiedener Methoden. Je zwei Methoden waren einer von vier Kategorien zugeordnet, damit konnten also insgesamt acht verschiedene Workshops stattfinden:</p>



<p><strong>1. Chat Games:</strong>&nbsp;Die beiden vorgestellten Methoden eint, dass sie über eine App spielbar sind und die Spieler*innen über einen Chat kommunizieren. In dem Serious Game&nbsp;<a href="https://www.politische-jugendbildung-et.de/praxistools/mission-ganymed/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">‚Mission Ganymed‘</a>&nbsp;(et) wird eine Verschwörung aufgedeckt und bei&nbsp;<a href="https://the-feed.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">‚The Feed‘</a>&nbsp;(LFK Die Medienanstalt Baden-Württemberg) findet eine Auseinandersetzung über die Nutzung von Social Media Plattformen statt.</p>



<p><strong>2. Escape Games:&nbsp;</strong>Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, zwei verschiede Escape Games auszuprobieren, in denen Rätsel gelöst werden.<a href="https://www.kiga-berlin.org/raetselraeume/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;‚Rätselräume‘</a>&nbsp;(KIgA e.V.) findet als Brettspiel mit Rätselkarten statt, die Spieler*innen rätseln sich dabei durch Wohnhausgeschosse, ihre Bewohner*innen und ihre Geschichten. In&nbsp;<a href="https://www.politische-jugendbildung-et.de/praxistools/general-solutions/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">‚General Solutions – Das Escape Game‘</a>&nbsp;(et) lösen die Spieler*innen in einem mobilen, aufgebauten Escape Game Aufgaben und setzen sich mit Fragen von Datafizierung, informationeller Selbstbestimmung und Nutzungsverhalten auseinander.</p>



<p><strong>3. Szenario Games:</strong>&nbsp;In dieser Kategorie finden sich die Spieler*innen an Orten der historisch-politischen Bildung wieder. Bei&nbsp;<a href="https://bullenhuser-damm.gedenkstaetten-hamburg.de/de/#c5330" target="_blank" rel="noreferrer noopener">‚Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm‘</a>&nbsp;(Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte), einem App basierten Spiel, versetzen sich die Spielenden in die Perspektive von Schüler*innen der Schule Bullenhuser Damm in den späten 1970er-Jahren und setzen sich dort mit der NS-Vergangenheit des Ortes auseinander.&nbsp;<a href="https://www.ev-akademie-thueringen.de/studienbereiche-und-projekte/allersleben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">‚Allersleben‘</a>&nbsp;(Evangelische Akademie Thüringen), ein analoges Rollenspiel lädt in die gleichnamige thüringische Kleinstadt in die 1980er Jahre der DDR ein und befasst sich mit der Frage des „jung seins“ in der DDR.</p>



<p><strong>4. Creative Games:</strong>&nbsp;Eine Perspektive von Spielen in der politischen Bildung ist, dass junge Menschen sie selbst entwickeln und auf diesem Weg ihre Kompetenzen online miteinander erweitern. Bei&nbsp;<a href="https://mine-klima.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">‚MineKlima‘</a>&nbsp;(Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt) können Entwürfe für nachhaltige Städte in einer Minecraft-Umgebung gebaut werden. Auf ‚<a href="https://www.construct.net/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Construct 3</a>‘ liegt der Fokus auf dem Programmieren lernen. Dort ist die Aufgabe ein Jump and Run – Spiel zu entwickeln.</p>



<p>Durch die Aufteilung in vier Kategorien war es möglich, zwei methodische Zugänge zu einem Spieltyp kennenzulernen. Escape Games können etwa auf vielfältige Weise stattfinden – wahlweise mit hohem oder niedrigem Materialaufwand. Unterschiedliche Zugänge boten die Szenario Games, einmal als analoges Spiel und digital gestützt. Diskussionspunkt bei Chat Games sind die mehr oder weniger stark vorgegebenen Antwortmöglichkeiten oder andersherum: wie viel Freiheit haben die Spieler*innen in ihren Antworten? Die Frage nach dem Gestaltungsraum fand sich in den Creative Games wieder, so bot eine Oberfläche die Möglichkeit, eine Computerwelt völlig neu zu entwickeln, während die andere schon eine fertige Gestaltung liefert, in der gebaut werden kann.</p>



<p><strong>Ready to develop</strong></p>



<p>Zwischen den Praxiseinblicken bot Prof. Dr. Monika Oberle (Goethe Universität Frankfurt) einen Einblick in aktuelle Forschungserkenntnisse zur Wirkung von Spielen und spielbasierten Methoden. Am Folgetag fanden Fachforen zu den Themen Spielentwicklung, Reflexion und Transfer statt. Kernfragen der Spielentwicklung war die Erreichung eines Lernziels im Spannungsfeld von einerseits einem Spiel, das eher ein aufwändiges Arbeitsblatt ist und andererseits auch den Selbstzweck von Spiel erfüllt. Der Diskurs im Fachforum Reflexion bezog sich auf die Frage, wann und wie die Reflexion in eine Methode eingebettet werden sollte, beispielsweise als immanenter Teil der Methode oder im Anschluss an die Durchführung, und welche Auswirkung dies auf die Erreichung der Lernziele hat. Das Forum Transfer schloss daran an, indem über den didaktisch passenden Moment für den Transfer des erarbeiten in die Lebenswelt Jugendlicher diskutiert wurde.</p>



<p><strong>Ready to share</strong></p>



<p>Ein besonderes Highlight und Triebfeder der Tagung war der Launch des neuesten #etpraxistools ‚<a href="https://www.politische-jugendbildung-et.de/praxistools/mission-ganymed/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mission Ganymed</a>‘, einer Methode zur Auseinandersetzung mit Verschwörungserzählungen. Der Kern ist ein Serious Game, in dem die Spielenden immer tiefer in eine vermeintliche Verschwörung hineingezogen werden, die sie im Verlauf des Spiels dekonstruieren müssen. Politische Bildner*innen können mit Hilfe von Mission Ganymed Jugendliche zwischen 13-18 Jahren Wissen über die Eigenschaften von Verschwörungserzählungen vermitteln sowie dabei unterstützen, argumentative Handlungsfähigkeiten zu entwickeln.&nbsp;</p>



<p>So berichtete das Projektteam von dem Entwicklungsprozess, Erkenntnissen aus Testläufen mit Jugendlichen und der Zusammenarbeit mit der Spielentwicklungsfirma Playing History, die Mission Ganymed als Online-Produkte umgesetzt hat. Der Launch wurde feierlich mit einem Countdown für den Raketenstart zum Jupitermond Ganymed gestartet.</p>



<p>Für die Praxis haben wir dabei mitgenommen: 1. Es gibt eine Vielzahl an probaten Methoden, die sich einzusetzen lohnen, bevor der Weg in eine eigene Spielentwicklung führt. Auch wenn der Prozess der Spielentwicklung selbstverständlich besonders bereichernd ist, lohnt sich der Blick nach außen. 2. Die Weiterentwicklung und Anpassung bestehender Angebote und Methoden auf die eigene Bildungspraxis und Gruppe bringen nicht nur Freude, sondern sind entscheidend, um Lern- und Wirkungsziele erreichen zu können. Das erhöht zwar den Aufwand, lohnt jedoch sehr. 3. Besonders spannenden sind Methoden, bei denen die Reflexion Teil der Methode ist und nicht gesondert ausgelagert wird. Gerade in der Gestaltung der Methode ist viel Potenzial zum Verstehen und weiterführend, verändern von Verhalten möglich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://unblackthebox.org/ready2pair-ready2share/">Ready2Pair – Ready2Share</a> erschien zuerst auf <a href="https://unblackthebox.org">unblackthebox.org</a>.</p>
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