Lehre bei Kramer & Stindl und geplatzter FCN-Transfer: Gaal hat „viel durchgemacht“
Tom Gaal gehört zu der Kategorie Spieler, bei denen sich der Fragensteller im Laufe des Interviews fragt, ob tatsächlich erst 24 Lebensjahre auf dem Tacho stehen. Denn wie er selbst sagt: „Ich habe schon viel durchgemacht.“ Ausgebildet bei Borussia Mönchengladbach, bei den Fohlen-Profis angekommen, aber doch nicht so richtig, der eine oder andere Nackenschlag, während es nach dem Wechsel 2023 zum Drittliga-Aufsteiger SSV Ulm 1846 nur noch eine Richtung gab: nach oben. Angekommen in der 2. Liga, die pure Erfolgswelle, die mit dem direkten Wiederabstieg im Sommer 2025 ein bitteres Ende fand. Aber nicht für Innenverteidiger Gaal, der sich für eine Karrierefortsetzung beim FC St. Gallen in der Super League entschied und sich seither einen Marktwert-Sprung von 450.000 auf 800.000 Euro verdiente. „Die bisherige Saison in der Schweiz gibt mir das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Es ist natürlich schön, dass sich die Leistungen auch im Marktwert widerspiegeln“, sagt der Mönchengladbacher bei Transfermarkt.
Gaal ist Stammspieler und Leistungsträger beim Tabellenzweiten, sein Transfer-Plan scheint aufgegangen. „Ich bin Fan davon, die richtigen Schritte zur richtigen Zeit zu gehen, und habe mir Gedanken gemacht, was am besten zu mir passt. Ich hatte zwei Gespräche mit den Verantwortlichen von St. Gallen, das erste mit dem Chefscout und Sportdirektor, das zweite mit Trainer ‚Enno‘. Mein Bauchgefühl war: Die haben Bock auf mich und ich habe Bock auf die. Ich wollte das gerne machen. Deshalb habe ich den Schritt in die Schweiz gewagt“, erzählt Gaal.
‚Enno‘, das ist Enrico Maaßen (41), zwischen Juli 2022 und Oktober 2023 44-mal an der Seitenlinie des FC Augsburg, seit 2024 in St. Gallen. Ein knapp 70-minütiger Videocall mit dem Coach war „ausschlaggebend für meinen Wechsel. Wir haben uns direkt super verstanden.“ Gaal habe gemerkt: „Der will mit mir arbeiten und schätzt mich. Ich habe seinen Fußball kennengelernt und gespürt, dass ich da reinpasse. Er spricht sehr viel mit mir und gibt mir viel Verantwortung. Enno war nicht umsonst in der Bundesliga und hat super Qualitäten. Er sieht dich als Sportler, aber auch als Mensch. Er bremst dich bei Erfolg nicht aus, aber er holt dich auch in die Realität zurück. Und wenn wir mal zwei Spiele verlieren, sagt er uns, dass kein Grund zur Panik besteht.“

Gaal hätte auch in 2. Liga bleiben können – Lobt Qualität der Super League
Für Gaal wäre auch ein Verbleib in der zweiten deutschen Liga „definitiv“ eine Option gewesen, wegen seiner Wurzeln hatte er ebenfalls die Niederlande im Blick. „Aber wenn ich bei einem Verein das richtige Gefühl habe, setzte ich den vollen Fokus darauf. Ich rede dann nicht mehr links und rechts mit anderen, da bin ich straight. Bei St. Gallen dachte ich direkt: Bitte lass es funktionieren! Dass ich ablösefrei war, hat vieles einfacher gemacht.“ Über die Bedingungen in der Schweiz verliert der Defensivmann kein schlechtes Wort. Die Super League sei „eine richtig gute Liga, die absolut nicht unterschätzt werden darf, mit viel Qualität und Chancen auf internationalen Fußball. In der Spitze ist das mit dem unteren Drittel der Bundesliga vergleichbar.“ Nur ein kleiner Makel fällt auf: „Es gibt wenige richtig große Stadien. Das ist kein Vergleich zu den Stadien in der deutschen 2. Liga, wo teilweise die EM stattgefunden hat.“
Gaal führt aus: „Wir haben allerdings ein super Stadion und tolle Fans, alles ist superprofessionell. Infrastrukturell ist das Bundesliga-Niveau. Mit meiner Gladbach-Vergangenheit weiß ich, wovon ich spreche. Es gibt so viele Top-Talente – die deutlich jünger als ich sind –, die den nächsten Sprung machen können. Hinzu kommen Spieler wie Xherdan Shaqiri, die schon eine Weltkarriere gemacht haben und zurück in die Schweiz gehen, um ihr Wissen weiterzugeben. Das ist ein sehr attraktiver Mix.“
2024/25 spielte der zweimalige Meister St. Gallen in der Ligaphase der Conference League – die erste internationale Teilnahme seit elf Jahren. Gaal glaubt, „dass St. Gallen die richtigen Schlüsse aus den letzten Jahren gezogen hat. Mit dem Pensum von 53 Spielen in der letzten Saison wusste keiner so richtig umzugehen. Aber dieser Verein ist total ambitioniert und die Verantwortlichen wissen genau, was möglich ist. Das hat man vom ersten Moment an gemerkt. Wir wollen das Maximum herausholen. Und entweder man gratuliert sich am Ende oder man greift wieder neu an.“ Gaal und St. Gallen, da haben sich zwei gefunden. „Ich hatte gespürt, dass man nach Analyse der letzten Saison einen Spielertypen wie mich gewollt hat. Mit dieser Mannschaft wollen wir europäisch spielen und im Cup möglichst weit kommen, auch wenn vieles dafür zusammenpassen muss. Und ein Traum wäre es natürlich, nach 38 Spieltagen ganz oben zu stehen. Dazu würde niemand Nein sagen“, grinst der 24-Jährige.

Sportchef Roger Stilz hatte den Neuzugang aus Ulm, der über „eine saubere Technik“ verfüge, als „zweikampfstark“ angepriesen, athletisch und „auf einem sehr stabilen Niveau“. Warme Worte für Gaal, der zwei prominente Vorbilder hat. „Als ich mit meinem Papa in den Borussia-Park gegangen bin, war ich Fan von Marvin Compper, meinem heutigen Co-Trainer, und habe ihn angefeuert. Und weil ich halb Holländer bin, empfand ich Virgil van Dijk immer als Erscheinung auf dem Platz. Als Spielertyp, von der Art und Weise und Präsenz auf dem Platz – da möchte ich irgendwann einmal hinkommen.“ St. Gallen habe erkannt und verdeutlicht, was er bereits kann, wo aber auch noch Potenzial bestehe. „Wenn es geheißen hätte, ich sei ein fertiger Spieler, dann wäre das nicht ehrlich gewesen.“ Ehrliche Probleme bereitet Gaal höchstens die Verständigung. „Ich mache wegen der Sprache immer Witze. Vieles kann man herleiten, einiges aber auch gar nicht“, schmunzelt der bis 2027 unter Vertrag stehende Abwehrrecke.
Gaal hat bei Gladbach vieles von Kramer und Stindl aufgeschnappt
Alles andere geht bislang verhältnismäßig leicht von der Hand. „Das Schöne ist, dass mir trotz meines jungen Alters und ohne viele Spiele für diesen Klub eine gewisse Verantwortung gegeben wird“, erklärt Gaal, der sich nicht davor scheut, seine Erfahrungswerte an junge Mitspieler weiterzugeben. „Als ich bei den Profis in der Gladbach-Kabine sein durfte, saß ich mit großen Ohren da, habe einem Christoph Kramer und Lars Stindl zugehört und mitbekommen, wie sie mit ihren Teamkollegen umgegangen sind. Ich habe mir immer gesagt, dass ich mir das irgendwann zunutze mache. Mit dem Aufgeschnappten kann selbst ich als jüngerer Spieler gewisse Strömungen in der Mannschaft erkennen, einordnen – und meinen Input geben.“ Was an der besten Defensive der Liga abzulesen ist. Und wenn mal jemand einen Fehler macht, „gibt es wiederum andere, die das auffangen. Das ist der Schlüssel.“

Den Schlüssel für das Tor zur Bundesliga hätte der 1,93 Meter große Profi allzu gerne bei Gladbach gefunden, wo er seine ganze Jugend verbracht hatte. „Als Talent fehlt es dir dort an nichts, es ist überragend. Aber damals war für mich der Weg nach oben nicht so gegeben. In der Sommer-Vorbereitung durfte ich mich unter Marco Rose zeigen und saß unter Adi Hütter viermal in der Bundesliga auf der Bank. Aber ich wurde nicht ins kalte Wasser Bundesliga geschmissen. Gladbach war Champions-League- und Europa-League-Aspirant“, erinnert sich Gaal an seine Anfänge.
Mit Reitz & Beyer Die Gladbacher Jugendarbeit Zur Übersicht Trotzdem legte er bei den Fohlen die Grundlage für seine heutigen Fähigkeiten. „Ich hatte das Glück, dass ich nach meinem Abitur im zweiten U19-Jahr keine Schule mehr hatte. Meine Trainer Jörg Schwanke und Sascha Eickel haben sich mit mir hingesetzt, um zusätzlich zum Mannschaftstraining vormittags noch ein, zwei zusätzliche Einheiten in der Woche zu absolvieren.“ Taktik, Flugbälle oder Positionierung standen auf dem Programm. „Das war körperlich nicht unbedingt anstrengend, aber es hilft mir heute noch, dass ich diese Themen versucht habe, zu perfektionieren. Bei Kopfbällen muss ich allerdings noch besser werden“, sagt Gaal lachend.
1. FC Nürnberg wollte Gaal verpflichten – dann kam Corona
Ein attraktiver Umweg mangels Perspektive in Gladbach hätte sich beinahe in der 2. Liga aufgetan, aber das Schicksal hatte anderes im Sinn. „Aus den Gesprächen mit den Verantwortlichen wurde klar, dass ich in der U23 spielen und bei den Profis trainieren soll. Dann kam der 1. FC Nürnberg auf mich zu und meinte, dass sie mich richtig gut finden und ich beim Club noch viel lernen könne. Ich fand diese Perspektive super. Anfang 2020 habe ich Borussia ab- und Nürnberg zugesagt“, verrät Gaal. Was sollte da noch schiefgehen? „So blöd es klingt: Eine Woche vor Vertragsunterschrift kam Corona. Ich bekam einen Anruf aus Nürnberg. Sie wollten das immer noch gerne mit mir machen, wussten aber nicht, in welche Richtung es wirtschaftlich geht. Leider verständlich, da es um eine nicht unerhebliche Ausbildungsentschädigungszahlung ging. So bin ich quasi von einem Profivertrag in der 2. Bundesliga in die Vereinslosigkeit gerutscht.“
Bis August 2020 musste Defensivmann Gaal ausharren. Den nächsten Rückschlag hinnehmen, bis die Kurve endlich nach oben zeigte. „Ich bin in die U23 des VfL Wolfsburg gewechselt, habe mir die Schulter gebrochen und kein einziges Spiel gemacht. Ich ging zurück nach Gladbach in die U23 und 2023 nach Ulm. Und jetzt bin ich in St. Gallen. Früher habe ich mich vielleicht gefragt: Warum passiert mir das jetzt – ich bin doch noch so jung? Jetzt scheint es sich gerade zum Guten zu wenden. Ich bin ruhiger geworden und erfahrener.“
Gaals Positivlauf setzte mit der Wahl für einen Abschied aus der Heimat und für den Standort Ulm beim Drittliga-Aufsteiger ein. Raus aus der „Wohlfühloase“, wie er sagt, um sich „persönlich und sportlich zu entwickeln – und endlich richtiger Profi zu sein.“ Was nicht völlig frei von Risiko war. „Das hätte auch nicht funktionieren und wieder in der Regionalliga enden können. Aber in Ulm hatte ich ein ähnlich gutes Bauchgefühl wie in St. Gallen. Wenn es sich als Spieler mal nicht so schnell wie gewünscht entwickelt, ist das vollkommen okay. Dranbleiben und arbeiten wird belohnt – vielleicht nicht sofort, sondern erst ein paar Wochen oder Monate später. Man sollte nur nicht gierig werden und in jungen Jahren etwas fordern und ungeduldig sein. Ich habe zudem gute Erfahrungen damit gemacht, Perspektive vor Geld zu wählen.“
Ulm bleibt ihm absolut positiv in Erinnerung. Er sei dem Klub „immer noch sehr dankbar“, denn: „Ich bin dort meine ersten Schritte im Profifußball gegangen. Sie haben mir die Bühne gegeben. Jeder braucht einen Anfang – den hatte ich in Ulm. Ich hatte zwei superschöne Jahre.“ Von der Regionalliga Südwest hoch bis ins deutsche Unterhaus, ein bemerkenswerter Kraftakt, den Gaal zur Hälfte miterlebte.

Gaal und das Ulmer Aufstiegsrezept – Schmerzhafte Erinnerung beim HSV
„Wenn du eine Truppe bist, alle eng zusammenarbeiten und alles außerhalb dieser Bubble egal ist, kannst du Berge versetzen. Du brauchst nicht den höchsten Etat oder das tollste Stadion. Wenn du die richtigen Menschen um dich herum hast, die alle an einem Strang ziehen, kannst du Großes schaffen“, blickt Gaal zurück. Danach folgte der aus seiner Sicht „vermeidbare“ und „etwas unglückliche“ Abstieg 2025. Gaal begründet: „Nach dem Aufstieg in die 2. Liga haben wir uns rückblickend vielleicht zu klein gemacht. Beispielsweise war der Tenor häufig: ‚Super, wir spielen zuhause 0:0 gegen den großen Favoriten FC Schalke 04.‘ Das war allerdings nicht das Schalke von heute und im eigenen Stadion durchaus schlagbar für uns. Vielleicht waren wir etwas zu mutlos und hätten in solchen Spielen anders denken müssen. Am Ende sind wir somit etwas unglücklich abgestiegen, aber daraus zieht man seine Schlüsse und lernt.“
Wörle, Vogel & Co. Gaals Leistungsdaten nach Trainern Zur Statistik
Am 33. Spieltag trat Gaal mit Ulm beim HSV an, netzte in der 7. Minute zur 1:0-Führung – ein kurzer Moment der Freude. Die Hamburger spielten sich in einen 6:1-Rausch und machten den Bundesliga-Aufstieg nach sieben Jahren perfekt, während der Abstieg für die Spatzen besiegelt war. „Wir sind mit dem Bus durch ein Meer von HSV-Fans zum Stadion gefahren. Wir wurden bepöbelt, aber sowas spornt nur noch mehr an“, schmunzelt Gaal. „Ich liebe solche Spiele, in denen dir keiner etwas zutraut.“ Nach seinem Tor habe er gedacht: „Wir erwischen die gerade ganz schön auf dem falschen Fuß.“ Der Rest ist bekannt: Schneller Ausgleich und noch fünf weitere Einschläge. „Irgendwann habe ich die Tormusik nicht mehr gehört.“ Stephan Ambrosius, als Ex-HSV-Profi Gaals Teamkollege in St. Gallen, habe ihn lachend daran erinnert. „Aber wir wurden vom HSV nicht verhöhnt, die waren nicht arrogant und haben ihren Stiefel runtergespielt. Sie haben uns zu zwei tollen Jahren gratuliert – und wir haben ihnen gratuliert. Das war toller Sportsgeist. Dennoch war es eine sehr schmerzhafte Erfahrung“, sagt Gaal.

Aber wie geht man mit einem Platzsturm um, wenn man nach einem Abstieg einfach nur wegwill? „Kurz vor Spielende habe ich rechter statt linker Innenverteidiger gespielt, weil wir gewechselt haben. So war ich näher am Spielertunnel. Darüber war ich sehr glücklich. Du willst ja auch nicht den Miesepeter machen.“ Die Wege von Gaal und Ulm trennten sich, jedoch mit Misstönen. Anfang Juni zog der SSV ein Vertragsangebot zurück, da der Spieler „mehrmals die Frist für eine Entscheidung“ habe verstreichen lassen, obwohl Einigkeit geherrscht haben soll, der Gaal-Seite wurde ein „Hinhalten“ vorgehalten. Man setze auf „Fußballer, die (…) uns auch spüren lassen, dass sie unbedingt beim SSV spielen wollen“, erklärte Geschäftsführer Markus Thiele.
Was war los? Gaal ordnet die Geschehnisse ein: „Nach dem Abstieg musste ich, wie wahrscheinlich alle, erstmal meine Gedanken ordnen. Ich hatte eine tolle Zeit in Ulm und wusste, dass die Verantwortlichen gerne mit mir weitergemacht hätten. Auf der anderen Seite hatte ich als ablösefreier Spieler aber auch meine Karriereziele im Blick und habe mich mit anderen Optionen beschäftigt. Unterm Strich habe ich das Angebot des SSV Ulm nicht angenommen und mich für den FC St. Gallen entschieden.“ Der Profi lässt die Turbulenzen, als es auf die Zielgerade der Saison zuging, Revue passieren: „Nach dem Abschied von Trainer Thomas Wörle kam das erste Mal Unruhe auf, es war keine einfache Zeit, in die sich nach dem besiegelten Abstieg eine gewisse Emotionalität mischte. Und ich glaube auch, dass der Verein sehr enttäuscht darüber war, dass ich meine sportliche Zukunft woanders gesehen habe. Verständlich. Mit ein wenig Abstand haben wir die Ungereimtheiten allerdings aus dem Weg geräumt und ich war bei der offiziellen Verabschiedung im Donaustadion. Zuletzt habe ich auch ein Heimspiel des SSV besucht und viele alte Freunde getroffen. Ich bin immer wieder gerne in Ulm.“
Gaals als Jugendtrainer oder -koordinator nach dem Karriereende?
Der Blick geht nach vorne auf die laufende Saison. Und das, was danach kommen könnte. „Ich will irgendwann in der Bundesliga oder einer anderen großen Liga spielen. Das ist mein Traum, für den ich alles gebe. Ich bin noch jung und kann mich Schritt für Schritt entwickeln. Es ist schön, dass ich noch nicht am Limit bin“, schaut Gaal in die Ferne.
Auf den Tag in der Zukunft, an dem der Fußball nicht mehr rollen wird, sieht sich der Abwehrspieler vorbereitet. „Ich habe während meiner Vereinslosigkeit und nach meiner Schulter-OP gedacht: Wenn das nicht funktioniert, will ich nicht ohne irgendetwas dastehen. Ich komme aus einem Elternhaus, das mir beigebracht hat, immer weitläufig zu denken.“ Deshalb habe er sich einst zu einem Online-Studium im Bereich Sportmanagement entschlossen. „Ich hänge damit ein bisschen hinterher, denn irgendwann wurde der Trainingsaufwand so groß, dass ich das Studium damit nicht mehr verbinden konnte. Aber ich habe hoffentlich noch zehn bis zwölf Jahre in meiner Karriere vor mir.“ Danach möchte er womöglich als Jugendtrainer oder -koordinator seinen Weg gehen. „Ich glaube, dass ich mit dem, was ich durchgemacht habe und weiterhin durchmachen werde, eines Tages vielen Jungs helfen kann.“
Text und Interview: Philipp Marquardt
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