Ausländerkriminalität: Dänemark zeigt die Zahlen, die Deutschland nicht zeigen will

Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar: Dänemarks Statistikbehörde tut das Unerhörte und legt detailliert die Herkunft von Gewalttätern offen. Das Ergebnis ist schlimmer, als wir es uns vorgestellt haben. Viel schlimmer.

IMAGO / Ritzau Scanpix

Deutschland, wir wissen das ja, gibt sich sehr, sehr viel Mühe damit, aussagekräftige Daten zur Ausländerkriminalität nicht mehr zu erheben. Dort, wo die Daten aus Versehen doch noch erhoben werden, tut man alles dafür, um sie so gut wie möglich zu verstecken.

Unsere nördlichen Nachbarn dagegen nutzen Statistik nicht zur Verschleierung der Tatsachen, sondern immer noch als Mittel zum besseren Verständnis von Tatsachen. Das gilt ausdrücklich auch für die bisherige sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die mit ihrem Kurs bei unserer SPD längst ein Parteiausschlussverfahren am Hals hätte.

Unideologisch und unpolitisch – so, wie es sich für eine ordentliche Behörde gehört – stellt „Statistik Dänemark“ öffentlich frei zugängliches, umfassendes Zahlenmaterial zur Ausländerkriminalität im Land bereit. Das Ganze ist interaktiv und nutzerfreundlich aufbereitet, man kann sich die Zahlen nach allen nur denkbaren Kriterien und in allen nur möglichen Darstellungsformen ansehen.

Die dänische Regierung hat, anders als die deutsche Bundesregierung, ganz offensichtlich keine Angst vor dem eigenen Volk.

Muslime weit überrepräsentiert

Der Datenanalyst Jonatan Pallesen säße bei uns vermutlich wegen Volksverhetzung im Knast.

Dabei tut der junge Mann mit einem Doktortitel in Statistischer Genetik nichts anderes, als zunächst verschiedene amtliche Zahlen zu verknüpfen und dann sehr anschauliche Grafiken daraus zu machen.

Jetzt hat er die Daten von „Statistik Dänemark“ zur Ausländerkriminalität mit allgemeinen demografischen Zahlen verknüpft. (Wer es genau wissen möchte: die Zahlenreihen STRAFNA4 und FOLK1C.) Herausgekommen sind einfach lesbare Balkengrafiken. Sie zeigen für verschiedene, in Dänemark begangene Straftaten den Täteranteil bestimmter Nationalitäten im Verhältnis zu ihrem Anteil an der dänischen Bevölkerung.

Das Ergebnis könnte erschütternder nicht sein.

Die Grafik liest sich so:

Abgebildet sind die vier häufigsten Herkunftsländer von verurteilten Vergewaltigern in Dänemark. Ganz unten sind dänische Täter mit dem Referenzwert 1 angegeben. Die Balken zeigen dann, wie viel öfter andere Nationalitäten die Straftat begehen – jeweils im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil.

Im konkreten Fall heißt das: Im Vergleich zu Dänen (1x) entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil werden Iraker 9-mal öfter wegen Vergewaltigung verurteilt, Afghanen 11-mal, Syrer 16-mal und Somalis 20-mal.

Das ist kein Schreibfehler: 20-mal öfter.

Bei anderen Straftaten ist das Bild nahezu identisch. Bei allen schweren Delikten führt Somalia verlässlich die Liste an. Und nur mit Verurteilten aus den Staaten Ex-Jugoslawiens (bei Raub und Erpressung) bzw. aus Uganda und Tansania (Urkundenfälschung) tauchen überhaupt mal Täter in den Tabellen auf, die nicht ausschließlich aus muslimischen Ländern stammen.



In Deutschland haben wir eine solche Erhebung überhaupt erst gar nicht. Hier gibt es zwar die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), aber die ist nicht ansatzweise so detailliert. Außerdem erfasst sie nur Tatverdächtige. Bei den rechtskräftig Verurteilten gibt es schon keine entsprechenden Daten mehr – anders als in Dänemark.

Natürlich lassen sich die dänischen Zahlen nicht einfach auf Deutschland übertragen. Aber die Frage ist sicher erlaubt:

Warum sollte die Statistik bei uns relevant anders aussehen?

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Kommentare ( 108 )

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RA.Dobke
9 Tage her

Und ganz erschwerend kommt m.E. hinzu, daß ein Eiertanz zusätzlich bzgl. die Herkunft gemacht wird! Wieviele sog. „Deutsche“ als Täter sind wegen anderer sozialer / ethnischer / religiöser Herkunft wegen strafrechtlich relevanter Handlungen anders zuzuordnen ?! Weil sie hier ihr Sozialverhalten aus ihren „Heimatgefilden“, wie es sie auch hier noch gelehrt wird, abweichend vom hiesigen geübten Sozialverhalten für richtig erachten.

Kassandra
17 Tage her

Ergänzend hier noch die Kriminalität der „Palästinenser“ in Dänemark: Palestinian migrants in Denmark are overrepresented in almost every crime category. Data from Statistics Denmark reveal that between 2008 and 2024, Palestinian men ranked among the top five groups in nearly every category. Palestinians have the highest index for blackmail in Denmark, 27 times above the Danish baseline. The rest of crime categories are as follows: Burglary: Highest overall index at 10 times the native Danish baseline. Theft: Highest overall index at 8 times the native Danish baseline. Fraud: Second-highest index at 8x. Grievous Assault: Second-highest index at 12x. Assault Against… Mehr

Sabine Schoenfelder
17 Tage her
Antworten an  Kassandra

Stimmt nicht ganz mit der obigen Statistik überein. Da gibt es gar keine Palästinenser….
Vielleicht Xte hier ein Bibi -Freund….

Juri St.
17 Tage her

Die Statistik sähe in Deutschland vermutlich noch viel drastischer aus und das, obwohl bereits zigtausende Migranten einen deutschen Pass bekommen haben und somit als „deutsche“ Täter gelten. Hier müsste die Statistik um die Rubrik „mit Migrationshintergrund“ ergänzt werden um ein verlässliches Ergebnis zu erzielen. Aber: Es ist nicht gewollt, weil das Ergebnis nicht wahr sein dürfte. Und: Was zählen schon Tatsachen!

Abraxas1609
17 Tage her

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“
(Peter Scholl-Latour)

DDRforever
17 Tage her
Antworten an  Abraxas1609

Tja, die BRD Eliten versuchen das auf eine ganz einfache Art zu umgehen. Sie nehmen ganz Kalkutta auf.

Rob Roy
17 Tage her

Ein Besuch in einer deutschen Justizvollzugsanstalt dürfte lehrreich sein. Die Verteilung dort ist ungefähr: ein Drittel Deutsche Inhaftierte, ein Drittel Deutsche mit Migrationshintergrund und ein Drittel Ausländer.
Dieser Zustand ist bereits Jahrzehnten so. Der Anteil der Migranten wächst jedoch weniger schnell, als man denkt. Das liegt daran, dass Strafmaß und Haftzeiten durch milde Urteile gegen Migranten sinken oder es in immer mehr Fällen gar nicht zu Haftstrafen kommt, sei es durch mehr Bewährungsstrafen, Verhandlungsunfähigkeit oder Freispruch, selbst bei schlimmsten Verbrechen.

Last edited 17 Tage her by Rob Roy
Kassandra
17 Tage her
Antworten an  Rob Roy

Hat jemand Einblick in Psychiatrien – und wie die Verteilung dort ist?

Martin Buhr
16 Tage her
Antworten an  Kassandra

Die groesste fuer die Endverrueckten ist m.W’s. fuer den gruselaffinen Publikumsverkehr offen zugaenglich . Dort wird man Zeuge , wie die Therapeuten von den Patienten uebelst beschimpft und attackiert werden . Steht in Berlin ( vom Bahnhof aus immer dem Quell des hohlsten Gekreisches folgen ) .

Rob Roy
16 Tage her
Antworten an  Kassandra

Darüber kann ich nichts sagen. Aber Frauenhäuser – also Einrichtungen, in denen Frauen vor gewalttätigen Männer Zuflucht finden – sind überwiegend von muslimischen Frauen belegt.

Fatmah
17 Tage her

Bei uns hieße es, viele Vergehen könnten ja Nichtmigranten, Deutsche sagt man nicht mehr, gar nicht begehen.

Rob Roy
16 Tage her
Antworten an  Fatmah

Damit ist vor allem der Straftatbestand nach dem Aufenthaltsgesetzes gemeint. Und natürlich können Deutsche ebenso dagegen verstoßen. Und zwar im Ausland.
Die USA z.B. inhaftieren auch Deutsche und schieben sie ab, insofern sie gegen das dortige Aufenthaltsrecht verstoßen. Quasi macht das jedes Land so.
Auf die Zahl der Deutschen, die sich im Ausland aufhalten, bezogen, gibt es nur sehr wenige Verstöße.
Also ist dieser Einwand, meistens von Pro-Asyl-Aktivisten vorgebracht, nur ein Scheinargument, welches Mitleid erzeugen soll.

Sabine Schoenfelder
17 Tage her

Diese pseudokritische „Migrantenhaltung“, die bereits Mette gerne, als astreine Globovertreterin, der Bevölkerung zum Trost vorspielte, ist im Grunde nur heiße Luft. Der Migrantenanteil innerhalb der EU-Bevölkerungen ist, je nach recherchierendem Medium, variabel…und bewegt sich im Wertewesten im Wesentlichen zwischen 10 – 20%….. o f f i z i e l l… Bei Dänemark kann man von 12% ausgehen, was wiederum, je nach Quelle, nicht so weit von unserem Ausländeranteil abweicht. DIE EU-Verwaltung will MIGRATION, und sie forciert Migration in ALLEN Ländern der EU. Über solche Lappalien bzw.. veröffentlichten Statitiken zu diskutieren, bringt nichts. Dänemark ist ein Klacks gegenüber Deutschland, aber… Mehr

DDRforever
17 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Tja, die müssen ja auch nicht mit denen zusammen leben. Eigene Schulen, abgeschottete Wohnviertel, Dienstwagen und Personenschutz. Da ist die Flut von Versorgungssucher kein Problem.

Innere Unruhe
17 Tage her

Vielleicht sieht es in Somalia, Maroko und Afghanistan so aus, weil dort Somalier, Marokaner und Afghanen leben?

PaulKehl
17 Tage her
Antworten an  Innere Unruhe

Apropos Somalier: Ich sah gerade auf der Straße die erste Somalierin im synthetischen Gardinenstoff mit der Goldkante. Sie sprach, vermutlich als „native speaker“ fließend und akzentfrei amerikanisches Englisch mit ihrem Sohn. Trumps Politik wirkt also. – Danke für nichts.

DDRforever
17 Tage her
Antworten an  Innere Unruhe

Und zwar nur die, das ist der Unterschied. Ich war als Soldat in Somalia, der normale BRD Bürger würde dort keinen Tag überleben.

Der Person
17 Tage her

Dänemark hat auch bewiesen, dass die staatliche Alimentierung von „Asylsuchenden“ ganz klar ein Pullfaktor ist: 2002 wurden die Asylleistungen gekürzt, 2012 diese Kürzung wieder aufgehoben und 2015 wieder massiv gekürzt. Die Einwanderungszahlen folgten exakt diesem Muster und zwar proportional. Die nordischen Nachbarländer sehen dass und lernen daraus, der südliche Nachtmahr (kein Rechtschreibfehler!) wird diese Erkenntnisse dagegen ignorieren/vertuschen oder das exakte Gegenteil tun. Oder um Konfuzius leicht abzuwandeln: „Der Mensch hat dreierlei Wege, klug die Migration zu steuern; erstens durch Nachdenken, das ist das Japanische/Ungarische, zweitens durch Nachahmen, das ist das Schwedische/Australische, und drittens durch Erfahrung, das ist das Dänische/Amerikanische. Der… Mehr

maru
17 Tage her

„Warum sollte die Statistik bei uns relevant anders aussehen?“
Darum bürgern die die massenweise ein. Dann haben bald alle Täter einen deutschen Pass.

Innere Unruhe
17 Tage her
Antworten an  maru

In vielen – vielen Kommentaren schreiben die Deutschen, ein Krimineller ist ein Krimineller, egal welcher Herkunft…
Nun ja, was soll man denn tun? Der Bürger ist nicht an der Herkunft interessiert.

Kassandra
17 Tage her
Antworten an  Innere Unruhe

Ach, die wissen schon, von wo die Gefahr droht – allerdings liefern sie sich mit dem gestohlenen Verstand auch vollkommen aus – und gehen Abends nie alleine auf die Straße – wie die beiden, die für sich entschieden haben, zu Hause zu bleiben:
Er fragt konkret nach Abschiebungen – und deutsche Mädels bleiben lieber zu Hause, als das angegangen zu sehen. So krank.“  https://x.com/WallStreetMav/status/2046998767497306581

BKF
17 Tage her
Antworten an  maru

Darum bürgern die die massenweise ein. Dann haben bald alle Täter einen deutschen Pass.“ Die Einbürgerung ändert aber exakt Null an der Nationalität und ausschlagebend für diese Art Statistik ist nur die Nationalität.