Ukraine fordert zusätzliche 20 Milliarden Dollar bei Ramstein-Meeting

14. Juni 2026von 2,4 Minuten Lesezeit

Die Ukraine plant die nächste große Geldforderung bei der EU und NATO vor. Bei der nächsten Ramstein-Konferenz am 18. Juni will Kiew satte 20 Milliarden Dollar zusätzlich – als „Notfallhilfe“, versteht sich, um Russland „noch mehr brennen zu lassen“.

Ein hochrangiger ukrainischer Verteidigungsbeamter formulierte es gegenüber Politico mit bemerkenswerter Offenheit: „Jeder sieht, dass Russland in Flammen steht, und wir wollen, dass es noch stärker brennt, aber dafür brauchen wir Finanzmittel.“ Die Botschaft ist klar: Es geht nicht primär um Verteidigung, sondern um die Fortsetzung offensiver Schläge tief ins russische Hinterland mit Drohnen, Raketen und Sabotage.

20 Milliarden on top – auf wessen Kosten?

Die 20 Milliarden sollen zusätzlich zum ohnehin schon gigantischen ukrainischen Verteidigungshaushalt von umgerechnet rund 85 Milliarden Euro fließen. Die Verbündeten – darunter Deutschland, Norwegen, Schweden und Kanada – werden einzeln zwischen zwei und sechs Milliarden Dollar „gebeten“, wahlweise als Zuschuss oder Kredit.

Das Geld soll vor allem in Luftabwehr, Drohnen, Munition, elektronische Kriegsführung und Langstreckenwaffen fließen – auch für direkte Käufe bei ukrainischen Rüstungsfirmen.

Kiew argumentiert, man habe derzeit einen „temporären Schlachtfeldvorteil“ und müsse dieses nutzen, bevor Russland sich wieder anpasse. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass das „Fenster der Gelegenheit“ sich bald schließen könnte. Übersetzt: Ohne frisches westliches Geld könnte die Dynamik kippen.

Die Rhetorik erinnert fatal an die frühen Phasen des Krieges, als uns versprochen wurde, mit ein paar Panzerlieferungen und „sanctions from hell“ sei das Ganze schnell vorbei. Stattdessen hat sich ein Abnutzungskrieg entwickelt, in dem beide Seiten enorme Verluste erleiden und die ukrainische Gesellschaft (sowie die EU) zunehmend militarisiert wird – bei gleichzeitiger Abhängigkeit von westlichen Finanzspritzen.

Eskalationslogik statt Verhandlungsdruck

Statt auf Verhandlungen zu drängen, setzt der Westen weiter auf die Karte der militärischen Eskalation – finanziert vom Steuerzahler. Die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien, Logistik und das Hinterland mögen taktisch erfolgreich sein, sie machen eine diplomatische Lösung aber nicht wahrscheinlicher. Im Gegenteil: Sie verhärten die Fronten in Moskau.

Russland hat auf solche Schläge bisher mit Anpassung und Gegenmaßnahmen reagiert – nicht mit Zusammenbruch. Die Vorstellung, man könne Russland mit westlichem Geld „fertig machen“, hat sich bisher als teure Illusion erwiesen.

Die nächste Ramstein-Runde wird zeigen, wie viel Zahlungsbereitschaft im Westen noch vorhanden ist – besonders in Washington unter der neuen Administration und in Berlin, wo der Haushalt knirscht.

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4 Kommentare

  1. VerarmterAdel 14. Juni 2026 um 19:10 Uhr - Antworten

    Ukraine ist wie ISrahell, nur anders. Beide Drecksländer saugen Billionen aus dem Westen und werden ihn zerstören.

  2. Varus 14. Juni 2026 um 18:20 Uhr - Antworten

    Kiew argumentiert, man habe derzeit einen „temporären Schlachtfeldvorteil“

    Auch das nicht, wenn Konstantinowka gerade gefallen ist (bis aus ein paar Häuser im Nordwesten). Charkow und Sumy können mit einfachen FPV-Drohnen erreicht werden, so nah sind die Russen inzwischen.

    Andererseits – wie lange höre ich bereits von Podoljaka, die Banderas hätten keine Reserven mehr? Irgendwann müsste derer Front zusammenbrechen.

  3. Jan 14. Juni 2026 um 18:06 Uhr - Antworten

    Logischerweise müssen sich Russland und Europa zusammenschließen. Zwischen Russland und Asien liegen nicht nur Berge und Russland und die USA oder Russland und Afrika sind genaugrnommen auch keine Nachbarn.

    Bei einem Zusammenschluss aber wäre Russland mit über 140 Mio Einwohnern die deutliche Führungsmacht in Europa. Deshalb will man Russland filettieren.

    Was hat Deutschland in den letzten 25 Jahren erfunden? Autos? Software? Nähmaschinen? Tiefbahnhöfe? Solarzellen? Impfstoffe?

    Sie haben sich damit beschäftigt, dass manche Männer herumlaufen wollen wie Frauen. Dagegen ist nichts zu sagen. Aber als EINZIGES Ergebnis von 25 Jahren Industriegeschichte?

    Dann haben sie die Bevölkerung von Idioten ersetzt durch noch größere Idioten, die zusätzlich noch durch Krieg und Flucht traumatisiert sind. Da sie dem fundamentalistischen Islam keine Waffen in die Hand drücken können, da sie aber auch nicht die autochthonen Deutschen alleine in den Krieg schicken können, ohne den Bevölkerungsaustausch noch zu intensivieren, daher überlassen sie Krieg dem Schneekönig, der die Pipelines seiner Auftraggeber sprengt und das als Erfolg gegen Putin verkauft.

    • Pusteblume 15. Juni 2026 um 4:11 Uhr - Antworten

      „… , der die Pipelines seiner Auftraggeber sprengt und das als Erfolg gegen Putin verkauft.
      …“
      Weshalb wird nicht direkt gegen diese Auftraggeber (die USSA und deren Tiefenstaatler, wie die faschistischen Blackrocker) vorgegangen? Weil das J.den sind?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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