Neue Umfrage für BILD: Ampel-Schock für Grün-Rot in München
Das Rathaus in München
München – Die Krise der Ampel in Berlin reißt Grün-Rot in München mit nach unten!
Eine aktuelle INSA-Umfrage* für BILD zeigt: Die Rathaus-Koalition steht zur Halbzeit ihrer Legislaturperiode vor katastrophalen Umfragewerten.
Die Frage war: „Wenn am kommenden Sonntag Kommunalwahlen in München wäre, wie würden Sie wählen?“
Die aktuelle Umfrage für BILD zum Stadtrat in München
Die meisten antworteten mit: CSU. Die wird in der Umfrage deutlich stärkste Partei mit 28 Prozent. 2020 holte die CSU 24,7 Prozent.
Die Grünen waren 2020 noch stärkste Kraft mit 29, 1 Prozent. Heute würden nur noch 23 Prozent die Öko-Partei wählen. Ein Verlust von 6 Prozent!
Für die einst große München-Partei SPD kommt es auch dicke. Sie käme heute nur auf 16 Prozent. 2020 waren es 22 Prozent – ebenfalls 6 Prozent Minus.
Die SPD von OB Dieter Reiter verliert stark
Und die FDP? Verliert ebenfalls, aber ganz wenig. 3,5 Prozent bekam sie 2020, heute wären es 3 Prozent.
Erschreckend: Die AfD legt wie auch überall im Lande massiv zu. 9 Prozent würden sie wählen – 2020 waren es noch 3,9 Prozent. In Sitzen ausgedrückt heißt das wohl 7 Sitze im Stadtrat statt bisher 3.
Weitere Ergebnisse: ÖDP 4 Prozent, Freie Wähler 4 Prozent, Linke 3 Prozent, Sonstige 10 Prozent.
Ampel-Schock im Münchner Rathaus!
Statt 51 Prozent käme Grün-Rot aktuell nur auf 39 Prozent – 12 Prozent Verlust! Damit liegt München im bundesweiten Trend – laut einer INSA-Umfrage vom 22. Dezember hat die SPD im Vergleich zur Bundestagswahl 2021 10 Prozent verloren. Die Grünen 2,8 Prozent, die FDP 6,5 Prozent.
Aber auch in vielen wichtigen Themen scheint die Koalition im Münchner Rathaus aus Sicht der Wähler nicht zu liefern. Laut der INSA-Umfrage ist Wohnen das drängendste Thema (63 Prozent). Danach Verkehr (40 %) und Migration (40 %).
Die AfD gewinnt stark
Regieren könnte Grün-Rot so nicht mehr. Doch auch für die CSU würde es eng. Mit der SPD und den Freien Wählern käme sie auf 48 Prozent. Nur mit den Grünen würde es zur Mehrheit reichen.
*Online-Umfrage mit 500 Befragten aus München, Zeitraum: 22.-27. Dezember
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!