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„Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann.“ (Johannes 14,27a NGÜ). Dieses Versprechen gab Jesus seinen Jüngern kurz vor seinem Tod – mitten in einer Zeit voller Unruhen und Gewalt. Ein politischer Friede war weit und breit nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Die Spannungen zwischen jüdischen Gruppierungen und der römischen Besatzung führten ein paar Jahrzehnte später zur Zerstörung Jerusalems. Was also meinte Jesus mit ‚Frieden‘?

17 April 2026
Finanzplatzinitiative

Die Eidgenössische Volksinitiative «Für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Finanzplatz Schweiz (Finanzplatz-Initiative)» ist mit mehr als 145’000 Unterschriften zustande gekommen. Die nötigen Unterschriften wurden erfolgreich gesammelt. Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» unterstützt den Vorstoss seit 2024.

17 April 2026
Kriegsmaterial Referendum 2

Das Parlament hat Ende 2025 beschlossen, die Regeln für den Export von Schweizer Kriegsmaterial zu lockern. Eine breite Allianz aus Parteien, NGOs und Friedensorganisationen ergreift nun das Referendum dagegen. Sie will verhindern, dass Schweizer Waffen künftig leichter in Konfliktregionen oder zu Staaten mit problematischer Menschenrechtslage gelangen.

12 März 2026
Parlament

„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)

9 März 2026
Kirche2

Im vergangenen Sommer haben Anja Eschbach und ich, Lukas Gerber, Eco Church Network intern evaluiert – bewusst anders. Wir stellten Fragen, deren Antworten wir nicht kannten. Studien zeigen: Die Bewahrung der Schöpfung ist vielen wichtig. Also ein Top-Thema in den Kirchen? Eher nicht. Darum luden wir Personen ein, die das Thema prägen – als Fachleute oder in leitender Verantwortung für viele Kirchgemeinden. Die Evaluation glich einem Laboratorium: Menschen aus katholischer, reformierter und freikirchlicher Tradition (Heilsarmee, Viva Kirche/Chrischona, BewegungPlus) entwickelten gemeinsam neue Perspektiven. Das Ergebnis war kraftvoll und herausfordernd – Wege, die bisher kaum beschritten wurden.

24 Februar 2026
Si vis pacem para bellum

Si vis pacem, para bellum (Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor). Dieses bekannte lateinische Sprichwort spiegelt die Volksweisheit wider, dass die Vorbereitung auf den Krieg der beste Weg ist, um Frieden zu sichern. Die dahinterliegende Logik lautet: Wenn Krieg droht, muss die Bevölkerung bewaffnet werden, um sich auf den Konflikt vorzubereiten, denn nur so könnten Schwache geschützt und Sicherheit für alle geschaffen bzw. aufrechterhalten werden. Diese Logik veranlasst viele Nationen dazu, ihre Militärbudgets massiv zu erhöhen.

23 Februar 2026
Finanzplatzinitiative

Die «Initiative für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Schweizer Finanzplatz» fordert, dass alle Teilnehmenden im Schweizer Finanzmarkt (Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter, Pensionskassen usw.) ihr Geld im Ausland so anlegen und vergeben, dass die internationalen Klima- und Biodiversitätsziele gestützt werden. Im Rahmen der Trägerschaft von Christ:innen für Klimaschutz unterstützt StopArmut die Initiative.

23 Februar 2026
Fastenbegleiter Artikel Lukas

Vor einem Jahr entstand das Thema des neuen Fastenbegleiters Wo Ohnmacht Hoffnung entfacht. Damals war nur in Umrissen erkennbar, dass das Vakuum einer „guten“ Zukunft nach dem Schwinden der Klimabewegung von religiösen Bewegungen gefüllt würde. Im Artikel wird behauptet, dass die „neue“ Hoffnung unpoltisch daherkommt, jedoch hochpolitisch ist. Ungewollt setzt der neue Fastenbegleiter einen Kontrapunkt – und wird als ökumenisches Projekt selbst zur stillen Antwort auf das vermeintliche Machbare.

26 Januar 2026
RJ 2

Was passiert nach einem Verbrechen mit den Menschen, die davon betroffen sind? Oft hinterlässt das tiefe Spuren – nicht nur materiell, sondern vor allem emotional und es bleiben Fragen und Wunden zurück, die kein Gerichtsurteil zu heilen vermag: Warum ist das geschehen? Warum war ich betroffen? Und was brauche ich, um mit den Folgen weiterleben zu können? Während das klassische Justizsystem sich in erster Linie darauf konzentriert, Schuld festzustellen und Strafen zu verhängen, verfolgt die Restaurative Justiz (RJ) einen anderen Ansatz: Sie schafft Räume, in denen Opfer, Täter und Beteiligte wieder miteinander sprechen können – nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Heilung, Verantwortung und neue Perspektiven zu ermöglichen.

8 Januar 2026
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