F.R.E.Z. 15.1
Yamato
Einige Tage nach Kapitel 14
New verwandelte sich während der Nacht wieder zurück. Reon war froh und enttäuscht zugleich, denn einerseits war sie froh New als Mensch wiederzuhaben, doch andererseits gefiel ihr New in der für sie doch vertrauten Form eines Digimon ebenfalls. Für New war es eine bemerkenswerte Erfahrung, auch wenn er sie erst nach seiner Rückverwandlung richtig realisierte. So Chaotisch der Tag war und so wenig Positives der Besuch bei seiner Mutter brachte, er hatte positive Wirkung auf ihn. New wurde mit den Tagen langsam wieder er selbst, auch weil er mit dem Teil seiner Vergangenheit, der seine Eltern betrifft, anfangen konnte abzuschließen.
Auch half New die Tatsache dass er einerseits endlich weitgehend Kontrolle über Jiras Fähigkeiten hat und die Tatsache das er endlich etwas und vor allem aktiv etwas beitragen konnte. New sah endlich nach vorn, Richtung Zukunft einer Zukunft mit seiner eigenen Familie, seiner Familie mit Reon. Ihm war aber auch klar das diese alles andere als einfach werden wird, erst recht so lange noch Krieg herrscht.
Reon fällt eines Nachts auf das der schlaf von ihrer Tochter Kara welche das dunkle fell in farbe von New's Haare hat, immer wieder unruhig ist und macht sich etwas sorgen. Es scheint ihr jedoch gut zu gehen. Nachdem sich Kira etwas umgehört hatte, erfuhr Reon das es nichts Besorgniserregendes ist, wenn Digimon Kinder manchmal unruhig schlafen, passiert Erwachsenen auch. Auch wenn das Reon etwas beruhigte, sagte ihr etwas dass es nicht das allein ist. Es war jedoch nur ein Gefühl, nichts greifbares und nichts worauf man reagieren kann. Sie hatte den Gedanke New zu bitten sich anzusehen was sie hat, doch wollte sie ihn nicht mit einer Lappalie angst um seine Tochter machen.
Yamato und Shina beim Beobachten des Bunkerareals
Yamato beobachtet mit Shina, nachdem sie den Luftschutzbunker gefunden haben, ob sie die Quelle dass was ihn herzieht finden können. Zur Überraschung beider sehen sie Digimon und Soldaten des Landesmilitärs, friedlich in dem Bereich. Natürlich bleibt auch New nicht ungesehen, als einziger Zivilist, welcher auch noch von Digimon und Militär bewacht wird.
"Sehr interresant und du bist sicher das es dich hierher zieht."
Yamato nickt während er aus dem Wald das Treiben vor dem Bunker betrachtet.
"Das verhalten des Mannes in Verbindung mit den Renamon ist schon etwas sehr seltsam, es kommt mir vor als hätten sie eine vertraute Beziehung."
Yamato sieht sie etwas überrascht an, worauf sie ebenfalls den Blick abwendet und zu ihm sieht. Schließlich sie zu den etwas überraschten Yamato:
"Sage jetzt nicht du hast nicht mitbekommen das deren Verhalten persönlicher ist."
Yamato sieht sie nur einen Moment lang weiter an und wendet den Blick dann etwas nachdenklich zurück zum Bunkereingang.
“Der Mann hat scheinbar keine Befehlsgewalt, wird aber von beiden Seiten bewacht, schon seltsam. Vielleicht, auch wenn es seltsam klingt sind der Mann und das Renamon Freunde, doch deshalb derart viel Schutz ist auch wieder unrealistisch.”, Shina ist selbst etwas Ratlos und sie glaubt das Yamato sich noch weniger einen Reim daraus machen kann. Doch sie irrt sich als sie mitbekommt wo seine Gedanken ihn hintreiben und er es sie wissen lässt. Yamato ist selbst ebenso überrascht was ihm in den Sinn kommt, doch das Verhalten was sie bisher gesehen haben ergibt Sinn.
“Du meinst das Renamon ist sein Digimonpartner? Das würde bedeuten das du nicht der einzige warst. Doch wenn das so ist, wie viele könnte es noch geben?”
Yamato sieht überrascht nach rechts zu ihr, bei dem Gedanke an den Digimon Partner ist ihm nie der Gedanke gekommen das er und dieser Mann nicht die einzigen sind, doch Shina's Gedanke ist nur allzu berechtigt, denn wenn er und der Mann einen Partner haben bzw. er selbst hatte, wieso nicht andere auch. Das Problem für beide ist nur das sie aus ihrem Versteck in dem Wäldchen kaum mehr erfahren als das was sie sehen können und ewig können sie auch nicht auf die Nähe bleiben.
Yamato weiß nur das dass was ihn nach hier gezogen hat und noch immer zieht sich im inneren des Bunkers befindet und es ist hier noch seltsam vertrauter als auf Entfernung. Der Mann und die anderen Digimon sind es nicht, doch wenn nicht sie wer dann, die Frage lässt ihn nicht los.
New in der Berufsschule, Konfrontation mit Pierce
New geht seit 3 Tagen wieder zur Schule. Der Versuch von Jira ihm das Wissen was er braucht zu geben war weitgehend erfolgreich, was ihm etwas entspannt.
New wird von einem Zivilfahrzeug mit Soldaten in Zivil, welche im Fahrzeug bleiben wie in den letzten Tagen zur Schule gebracht. New wollte das es diskret abläuft und man nicht direkt mitbekommt das er der ist der beschützt wird. Dem General war das recht da es New nicht sofort als mögliches Ziel preis gibt. New ist anders als vor dem kennenlernen mit Reon aufgeschlossener und umgänglicher, was sich bereits nach den paar Tagen in dem Umgang der Klassenkammeraden bemerkbar macht, sie sind ebenfalls umgänglicher. Das Dutzend schwer bewaffneter Soldaten in der Schule sichert die Bereiche welche New betreten wird, daher sind allein Sechs von ihnen auf dem Schulhof. Da sie sich im Abstand von etwa Zehn Metern hin und her bewegen, mal auch näher, bekommt niemand die Verbindung zu New mit. Es ist gerade Mittagspause, wo New sich mit Drei anderen Schülern auf dem Hof unterhält. Plötzlich Liz, eine Schülerin aus der Gruppe, nervös:
„Mist, Pierce ist mit seinen beiden Idioten im Anmarsch.“
New sieht sich etwas nervös um und erkennt das größte und gefährlichste Ärgernis der Schule gut Zehn Meter entfernt genau auf seine Gruppe zugehen. Er weiß was kommen wird, doch hatte er nicht daran gedacht bevor er wieder zur Schule ging. Er dreht sich wieder zurück und versucht es erst mal mit ignorieren. An ein Gespräch mit den anderen ist aber nicht zu denken da deren Aufmerksamkeit auf Pierce gerichtet ist, der nach wenigen Sekunden auch schon bei der Gruppe steht nur einen Meter hinter New.
„Siehe mal einer an, mein verschollener Kunde ist wieder da.“
New dreht sich unter den Augen der Schüler, welche sich auf ihn zentriert haben um. Er sieht sich, für die anderen, alle Drei ruhig und etwas unsicher an. Schließlich nach einem Moment sagt er zu Pierce: „Außer Gefecht gesetzter Kunde, trifft es besser. Hallo Pierce, wie geht’s?“
Die Reaktion der anderen Schüler kann New nicht sehen, deren Blick ist recht überrascht das New Pierce so selbstbewusst, banal höflich kommt.
Pierce ist ein wenig überrascht über die Höflichkeit und sagt zu den anderen drei der Gruppe von New: „Seht ihr, ein wenig Sorge um seine Mitmenschen ist doch gar nicht so schwer.“, dann zu New etwas ernster: „Das hilft dir aber nicht an den Gebühren für unseren Schutz vorbei zu kommen.“
New weiß aus dem bisschen Zeit welche er in der Berufsschule, vor dem Vorfall mit Reon war, welchen Schutz er meint. Leider weiß er auch dass selbst die Schule nichts macht weil er es geschafft hat eben jene Lehrer mit zu bedrohen. Gerade deshalb war die Schule ohne zögern einverstanden als das Militär sagte das Soldaten dort wache halten werden. New erwidert nach einem Moment überlegen:
„Hältst du das für eine gute Idee, dein Geschäft hier weiter zu machen während Militär auf dem Hof ist?“
„Was ich wo mache lasse meine Sorge sein. Denke ja nicht dass du dadurch an deine Gebühr vorbei kommst. Militär hat hier nichts zu sagen, das ist Zivilgebiet.“, Pierce etwas erregt und selbstbewusst, während er mahnend den Finger auf New richtet.
New möchte eigentlich kein Aufsehen erregen, doch kann er sich die Provokation in seiner Situation nicht verkneifen, da er weiß dass er in weit besserer Position ist, was Pierce nicht ahnt.
„Es ging mir, wie du sagst, nur um dein Wohlergehen.", New in einer Tonart die es ernstgemeint klingen läst, auch wenn er sich selbst bei dem Gedanken fast todlacht. New sofort weiter: "Ich verzichte auf deine Dienste Pierce, daher keine Gebühren. Ich kann selbst auf mich aufpassen. Zudem gibt es einige andere, welche deinen Job bereits kostenlos machen, daher sind deine Konditionen nicht gut genug. Danke, aber kein Geschäft.“
Pierce und die Gruppe mit der New zusammen ist sind etwas erstaunt über die Reaktion von New, vor allem da er selbstbewusst und ohne offen merkbare Nervosität reagiert. Während seine Gruppe mit leichter Bewunderung und etwas Besorgnis reagiert, fühlt Pierce sich in seinem Ego verletzt. Es kommt selten vor das jemand sich ihm entgegenstellt und seinen Willen verweigert. Da Pierce sein Gesicht vor seinen Opfern und seinen schweigenden Begleitern nicht verlieren will holt er nach einem Moment schweigen mit der Rechten Faust aus und richtet den Schlag gegen New. Zu seiner Verwunderung blockt New seinen Schlag schon auf halben Weg indem er dessen Unterarm greift. New hatte mit so einer Reaktion gerechnet, das war nicht selten das er so Antwortete, daher passte er auf wie Pierce und die beiden anderen sich bewegen. Nun entgegnet New Pierce:
„Das ist schon selbstmörderisch was du hier abziehst, mich offen auf dem Schulhof anzugreifen, aber wie du dadurch siehst kann ich mich inzwischen auch ohne Schutz gut selbst helfen.“, New weiß das er dazu in der Lage ist, doch ist auch ziemlich aufgeregt, denn es erregt aufsehen und es ist auch ungewohnt für ihm sich so selbstbewusst zu zeigen.
Pierce versucht es mit der freien zweiten Faust mit den Worten: „Na warte du Angeber.“, noch einmal, doch auch die wird von New abgefangen.
„Pierce, an deiner Stelle würde ich mich zurückhalten. Ist zwar nicht gerade Männlich von mir das zu sagen aber, bete dafür das meine neue Lebensgefährtin nichts von diesen versuchen erfährt. Ich weiß nicht wie viele Knochen der Mensch hat doch sie bricht dir wenn sie übel drauf ist jeden mehrmals bevor sie dich ins Jenseits befördert und sie ist eigentlich Pazifistin.“
New überrascht der Gedanke selbst, doch wird ihm bewusst das er selbst nicht genau weiß ob Reon so handeln würde. Doch nachdem was er weiß und erlebt hat hält er es für gut möglich, denn zu schlimm sind Reons Erfahrungen, zu groß die trauer um Myu und nun ist sie Mutter seiner Kinder. New hört dann plötzlich Pierce sauer mit erhobener Stimme sagen:
„Schnappt euch diesen Idioten.“
Noch bevor sich die beiden richtig in Bewegung gesetzt haben eine laute Stimme direkt in deren Nähe.
„Ein Schritt weiter und ich verpasse euch eine Kugel!“
Die beiden stoppen in ihrer Bewegung. Alle, New inbegriffen, sehen überrascht von ihm aus gesehen nach links und erblicken einen der Soldaten welcher seine Maschinenpistole auf Pierce und seine beiden Begleiter richtet, welche darauf ihre ersten ängstlichen Worte von sich geben und sich von New entfernen:
„Oh scheiße.“
Inzwischen kommen auch weitere der Soldaten und die Aufmerksamkeit des Schulhofes geht auf das was bei New und dessen kleine Gruppe passiert. New zu Pierce kurz bevor der Soldat das Wort ergreift:
„Wie du siehst scheinen die sich doch um das zu kümmern was hier passiert.“
„Was ist hier los?“, der Soldat etwas kommandierend.
Cassidy, eine Frau aus der Gruppe von New: „Simple Schutzgeld Erpressung, seitens der Drei. Das machen die schon seit sie hier lernen.“
„Verstehe. Na dann …“, zu einem weiteren Soldat der gerade angekommen ist: „Festnehmen alle drei.“
Der zweite Soldat steckt die Waffe gesichert weg und zieht Kabelbinder. Während er den ersten die Hände hinterm Rücken mit den Kabelbindern fesselt und auf die Knie gehen lässt nähert sich ein weiterer und zieht ebenfalls Kabelbinder. New nähert sich Pierce linken Ohr und flüstert:
„Da du so ein brutaller bist und Gewalt liebst habe ich was für dich, vielleicht lernst du draus, wie es ist Opfer zu sein und Angst zu haben.“
New geht wieder auf normale Distanz und schweigt während er weiter seine Arme festhält. Pierce Gesichtsausdruck wird erst etwas irritiert und schließlich immer ängstlicher. Nach einem Moment versucht er nach hinten weg zu gehen, doch wird er von New festgehalten. Als Pierce Gesicht nur noch blanke Angst zeigt und er plötzlich mit aller Kraft versucht sich los zu reißen sieht New zu dem Ersten Soldaten und nickt dem unauffällig zu. Beide haben Pierce Kumpel bereits festgenommen und News Aktion beobachtet. Der Soldat geht auf Pierce zu und greift sich dessen Arm welchen New daraufhin loslässt. Pierce wird auf die Knie gedrückt und umgehend gefesselt. Kaum gefesselt werden alle drei abgeführt, dabei sieht Pierce New entsetzt an. Plötzlich der Soldat der als erstes dazu kam zu New:
„Danke für die Hilfe, doch das nächste mal, lieber was sagen und uns das machen lassen.“, gleich darauf ein unauffälliges Augenzwinkern was New sagt das er die Fassade aufrecht halten will.
„Ja, sie haben recht. Da sind wohl die Pferde mit mir durchgegangen.“, spielt New sichtbar den verlegenen.
Der Soldat entfernt sich wieder von der Gruppe, bleibt aber anders als drei seiner Kollegen welche Pierce und seine Kumpel wegbringen auf dem Hof. Plötzlich Cassidy die Frau welche Pierce taten dem Soldat sagte zu New:
„Das war ziemlich leichtsinnig, aber gut gekontert die Schläge.“
New dreht sich zur Gruppe zurück und antwortet Cassidy:
„Hab ein wenig Training bekommen. Ich bin auf Risiko gegangen und habe darauf spekuliert das die Soldaten eingreifen werden.“
Darauf sie: „Das war hoch gepokert aber zum Glück hat es geklappt, Pierce sind wir und die Schule endlich los. Danke, New.“
„Schon gut, ist ja auch zu meinem Vorteil..“, New etwas verlegen.
Gleich darauf Miles, aus der Gruppe: „Was war mit dem am Ende los der war wie ausgewechselt. In dessen Gesicht war blanke Panik zu sehen und entsetzen.“
New sieht zu ihm und erwidert:
„Du weißt doch die mit der größten Klappe. Wie oft wird dem denn schon einer real eine voll geladene Maschinenpistole vor den Kopf gehalten haben? Der hat schlicht nicht mit gerechnet und schließlich ist ihm wohl mit der Zeit langsam klar geworden das der Soldat ihm jeden Moment das Lebenslicht hätte ausknipsen können. Zugegeben, ein paar gekonnte Worte von mir am ende haben vielleicht bei der Erkenntnis geholfen.“, New am ende etwas unschuldig tuend kurz gen Himmel schauend.
„Wohl wahr. Ein loses Mundwerk haben viele, aber wenn es ernst wird dann sieht man was sie wirklich sind. Von mir ebenfalls, gut gekontert die Schläge und Danke.“, Miles anerkennend.
Dann Cassidy zu New: „Was meintest du eigentlich mit außer Gefecht gesetzt? Was war los in den Wochen?“
Darauf New nach außen etwas verlegen:
„Erinnere mich nicht daran, peinlich hoch Zehn. Erst eine verpasst bekommen, dann Stunden später versehentlich Bekanntschaft mit einer Glastür gemacht und dann vom Auto angefahren, den Rest spare ich uns. Glaube mit das war echt nicht mein Tag.“
Miles daraufhin zu New: „Was ist daran Peinlich? Übel wohl eher und Glastüren habe ich auch schon ein paar kennengelernt. Dass du Bekanntschaft mit einem anderen Schläger gemacht hast erklärt warum du etwas trainiert hast. Doch mal was zu der Lebensgefährtin, ist die wirklich so krass drauf?“
New ernster: „Bei Lappalien nicht und war bisher auch her Pazifistisch eingestellt, aber je nach Stimmung und wenn es ernst ist oder um Leben und Tod geht, dann ja. Auch wenn es ungewöhnlich ist, sie hat so eine Art Beschützer Mentalität. So gesehen hatte der Stress die Wochen sein gutes, bin nicht mehr Single. Doch das Thema halte ich Privat.“
„Wow, fehlte nur noch das sie dir Geleitschutz mitgibt sobald von ihr weggehst.“, Miles ungläubig.
New ein wenig amüsiert, während er an die Soldaten und die Digimon Eskorte denkt, welche unauffällig und Digimon versteckt über ihn wachen:
„Wenn du wüsstest. Wenn du wüsstest.“, dann wieder ein wenig ernster: „Doch ich kann sie verstehen, denn sie hat erst vor einigen Wochen ein schweren Verlust erlitten und da will sie nicht schon wieder jemanden verlieren.“
Darauf Cassidy nachdenklich: „Ja so gesehen schon verständlich, wenn auch trotzdem ungewöhnlich für eine Frau.“
„Cassidy, sie steht einfach ihren Mann.“, New zu ihr mit einem Augenzwinkern.
Der Rest des Schultages verläuft so wie Schultage so sind, ereignislos und nur bedingt aufregend. New kann aber feststellen das viele Gespräche und Gerüchte die Runde machen. Das Pierce festgenommen wurde sprach sich wie ein Lauffeuer herum. Auch wenn es eigentlich eine der Grundfragen wäre interessierte den meisten nicht mal wieso Militär auf dem Schulgelände wache schiebt, doch dies erklärte New sich mit Pierce Schutzgelderpressungen. Auch die Tatsache wie der Soldat das ganze mitbekommen hat, da es ja nur Zwei Versuche gab New zu schlagen, blieb in der Schule weitgehend uninteressant. Als die letzte Stunde vorbei ist geht New auf den Hof der Schule, auf dem bereits ein Teil der Soldaten wache stehen und der andere Teil sichert bereits den Weg zu Fahrzeug welches ihn nach Hause bringt. Er geht gemütlich und mit Sehnsucht nach Reon und den Kindern an den Soldaten vorbei ohne sie zu beachten. Es dauert nicht mehr als ein paar Minuten bis er am unauffälligen Transporter, welcher ihn abholt angekommen ist und einsteigt. Die Fahrt ist ruhig und New schweigt etwas nachdenklich.
Zuhause bei Reon Gespräch mit ihr über den Vorfall
Kaum eine Stunde später, gegen 16.00 Uhr sitzt New mit seinen Hausaufgaben im Wohnzimmer des Bunkers. Er ist gerade in sein Lehrbuch vertieft als Reon hineinkommt und ihn begrüßt. New unterbricht das lesen und sieht zu ihr auf während sie auf ihn zugeht. Er legt das Buch bei Seite und geht ihr ein paar Schritte entgegen. Kaum das sie beieinander stehen umarmt er Reon und begrüßt sie. Reon erwidert die Umarmung sofort, als hätte auch sie nur darauf gewartet das New wiederkommt. Nach einer Weile lösen sie die Umarmung und Reon beginnt die Stille mit etwas Neugier zu beenden:
„Wie ich hörte gab es einen Zwischenfall.“
„Ja, aber nichts Weltbewegendes. Ein Schutzgelderpresser in der Schule, an den ich nach den Wochen Abwesenheit von dort nicht mehr gedacht hatte. Ich glaube ich wäre sogar allein mit den Drei fertig geworden, doch mit den Soldaten hat es nicht so viel Aufsehen für mich gemacht.“
Reon ist etwas überrascht das er so selbstsicher wirkt und erwidert: „Wie kommt es das du dir so sicher bist?“
„Ich weiß nicht genau, ist so ein Gefühl und Pierce’s zwei versuche mich zu schlagen habe ich ohne Problem abfangen können bevor sie mich erreicht haben.“, New etwas unsicher.
„Vielleicht hängt es mit dem Wissen von Jira zusammen, vielleicht hast du auch Kampferfahrung mitbekommen.“, dann Reon neugierig: „Doch mal zu diesem Pierce, was ist mit dem los? Der schien mir als ich über ihn informiert habe völlig verwirrt und ängstlich.“
„Ich habe ihm das gegeben was er gern verteilt, Gewalterfahrungen und Angst. Ich habe ihn Erfahrungen von mir und anderen Digimon gegeben, damit er mal am eigenen Leib spürt was er anderen antut. Denn Schmerz habe ich wie es scheint gut auf sehr schwachem Niveau halten können, so dass er den nicht mal geäußert hat, denn in der Schule wollte ich das nicht eins zu eins weitergeben. Zum Glück habe ich sein seltsames verhalten bei den anderen gut mit einer Ausrede erklären können. Die Gefühle der Opfer dachte ich reichen schon.“
Reon ist überrascht und antwortet: „Wow, du scheinst Jiras Fähigkeiten jetzt gut im Griff zu haben. Interessante Sache ich solche Erfahrungen zu geben, doch wer weiß ob er daraus lernt.“
„Selbst wenn er daraus nicht lernt, ist es auch egal, denn selbst wenn er nicht daraus lernt, der landet nun im Gefängnis. So schnell kommen die nicht wieder in die Schule, dafür haben sie zu viele Straftaten begangen und nachdem sie offen von Soldaten festgenommen wurden, werden genug Opfer gegen sie aussagen. Was Jiras Kräfte angeht. Ich bin viel mehr Froh nicht immer wieder ungebeten und ungewollt in fremde Köpfe zu sehen. Wie bei Zahrani.“
„Kann ich verstehen.“
Reon weiß zu gut, wie es New immer wieder ging, auch bei den Erinnerungen und Erlebnissen von Zahrani. Sie hatte es in dem Moment nicht mitbekommen das New, durch die beiläufige Berührung welche Zahrani beim vorbei gehen an ihn verursachte, in deren Geist geriet.
„Kannst du auch verstehen wenn ich sage, Schluss mit dem Thema und lieber was Angenehmeres machen?“
Reon etwas grinsend: „Und was?“
„Ich muss noch lernen. Wenn du im Moment nichts zu tun hast, hätte ich nichts dagegen mit dir beim lesen etwas zu kuscheln.“
Reon lächelt verständnisvoll und antwortet während sie New leicht um die Taille fast und ihre Stirn an seine legt: „Die Zeit mit dir zu kuscheln nehme ich mir.“
Nach einem Moment machen es sich beide auf dem Sofa gemütlich. New liest in seinem Lehrbuch und streichelt Reon, welche mit ihrem Kopf auf seinen Oberschenkeln liegt, sanft. Beide genießen die Zeit, welche ohne Erotik, aber mit Zärtlichkeit erfüllt ist. Nach einer Weile kommt auch die kleine Jira dazu und holt sich ihre Portion Streicheleinheiten. Nebenbei erklärt New Reon ein wenig was er dort lernt und welchen Sinn das hat. Reon erkennt das die Welt der Menschen in sich weit Komplexer ist, auch wegen all der Maschinen, welche sie benutzen. Einen Moment lang fragt sie sich ob Digimon auch mal eine solche Stufe der Technologie erreichen werden. Die kleine Jira versteht noch weniger wie Reon, doch ist das völlig nebensächlich, da kuscheln mit Mama und Papa wichtiger ist als irgendwelche Buchstaben in einem Buch.
New mit einer Tochter und Zahrani, vor dem Bunker
Gegen 17.20 Uhr ist New mit einer beiden kleinen vor dem Bunker und spielt mit ihr als alle beide plötzlich angesprochen werden.
„Guten Abend New. Guten Abend Jira.“
„Hallo Zharahni.“, die kleine höflich zurück.
„Abend, Zahrani.“, New erfreut.
Zahrani steht etwa zwei Meter entfernt von beiden und lächelt. New fühlt sich ein wenig seltsam und weiß nicht mal das Gefühl zu beschreiben, doch er weiß wie sie denkt daher ist sie ihm auch vertraut.
“Darf ich mitspielen?”, sie etwas verlegen.
“Na klar, Jira hat sicher nichts dagegen.”, New sofort.
Nach der Antwort kommen ihm schon Gedanken wieso sie eigentlich Mitspielen will, doch mit der Zeit die sie mit der kleinen Jira verbringen, merkt er das es ihr scheinbar gut tut. Er kann es verstehen als er bedenkt was sie durchgemacht hat, das unschuldige spielen mit Jira und ihm lenkt sie ein wenig von den Grauen des Krieges ab die sie, wie viele andere, durchgemacht hat.
Auch New kann es genießen da er weiß das er nicht versehentlich in ihre Gedankenwelt und Erinnerungen geraten kann und so nicht plötzlich vom vergnügten Spiel in die Folterkammer des Krieges. Die Kräfte welche er durch die seltsame Vereinigung im Fünften Untergeschoss bekommen hat, lassen ihm auch viel Energie das Spiel mit zwei energiegeladenen Digimon ohne außer Atem zu geraten zu überstehen. Es ist schön und seltsam zugleich für ihn zu Wissen und sich immer wieder klar zu werden das die kleine Jira seine kleine Tochter ist. Eine kleine Füchsin und Digimon noch dazu. Perfekt, so kommt im in den Sinn wäre es zumindest fast, wenn Reon und die kleine Kara noch bei wären.
New erkennt beim Spielen das Zahrani selbst auch recht verspielt sein kann und wohl aus ihrer Zeit einige Spiele kennt. Nach einer weile lässt er die beiden allein spielen, aber sitzt nur ein paar Meter entfernt so das er beide aus der nähe beobachten kann. So wird er auch immer wieder mal mit in das eine oder andere Spiel mit einbezogen und wenn es nur als Versteck ist. Es ist surreal für ihn dieser friedliche Moment und das Grauen der ihn wieder einfällt, welchen er erlebte als Myu getötet wurde, auch weil eben dies hier der Ort ist an dem sie sich opferte und der Bunker hier der ist in dem er mit Reon floh, der in dem Reons Seele eine Zeitlang zerbrach. Nun jedoch ist dieser Bunker sein zuhause und dass seiner eigenen Familie. Ein Ort des Schreckens ist zu einem Sicheren Rückzugsort und zuhause geworden.
Jamato dringt in den Bunker ein.
Yamato und Shina beobachteten das Bunker Gelände noch drei Tage, doch fanden keinen Hinweis was in dem Bunker ihn anzieht. Da er nicht Wochenlang warten will bis er durch beobachten eine Antwort bekommt hat er sich entschlossen die Antwort im inneren des Hauptbunkers zu suchen. Es ist etwa 23.00 Uhr und bereits dunkel. Zu seinem Vorteil ist das Wetter feucht und kühl, wodurch jetzt in der Nacht, Nebel die Sicht einschränkt und es ihm so erleichtert ungesehen einzudringen.
Yamato steht versteckt hinter dem Hauptbunker, sein Adrenalinspiegel ist etwas erhöht, doch es ist anders als beim Ausbruch mit Shina. Das was ihn jetzt antreibt ist nicht Rache, Wut und Zorn, sondern Neugier und etwas unbekanntes. Er nähert sich den beiden Digimon welche vermummt am Eingang wache halten. Das lange beobachten des Geländes hat den Vorteil das er nun über die Patrouillen und Wächter informiert ist und deren potentielle Schwächen. Zudem kann er zumindest erahnen wie viele sich im Bunker selbst befinden könnten. Es dauert nur einen kurzen Moment und die beiden Wachen sind KO. Er zieht die beiden Bewusstlosen Digimon hinter den Bunker um zu vermeiden das sie durch einen der Patrouillierenden Soldaten so aufgefunden werden. Er sah keinen Grund sie zu töten da sie ihn nicht angegriffen haben und nicht sein Feind im eigentlichen Sinne sind. Nachdem das erledigt ist betritt er den Bunker. Anders als er es bei einem Militärbunker erwartete ist er nicht Militärisch Steril und der gleichen. Der Bunker ist nicht sehr dekoriert aber er ist wie er schon bei den ersten Schritten im inneren erkennt doch etwas Wohnlich gestaltet. Er erkennt ein leichten Weiblichen Ansatz in der Dekoration, zumindest soweit er es mit seiner geringen Erfahrung sagen kann. Wie er erwartet hat gibt es auch Wachen im inneren welche gelegentlich patrouillieren. Yamato sieht eine der Wachen, ein Kräftiges Digimon, von Hinten, es schien das öffnen des Bunkers nicht mitbekommen zu haben oder nichts dabei zu denken. Es steht an einer Kreuzung welche zu einem der Wohnbereiche führt und zu einen der Seitengänge. Kiras Zimmer ist nur ein paar Meter entfernt.
Yamato befindet sich nur noch einen Schritt hinter dem Digimon und holt zum Schlag aus doch unerwartet bewegt sich das Digimon in Richtung Seitengang.
New und Reon liegen derweil noch wach im Bett und sind beide erst etwa eine viertel Stunde vorher ins Bett gegangen. Jira und Kara schlafen bereits seit ein paar Stunden, scheinbar. New hört plötzlich die Stimme einer der beiden kleinen, doch kann nicht verstehen was sie sagte. Kaum verstummt hört er Schritte welche sich schnell Richtung Tür bewegen. New öffnet die Augen und macht die Decke bei Seite. Noch während die kleine die Tür öffnet steht er unter dem neugierigen Blick von Reon, den er nicht merkt auf und folgt der kleinen zur Tür.
„Halt Jamato!“, ein Kinder Schrei der durchdringend ist, aber nicht ansatzweise furcht erregend.
Yamato der im Kampf mit dem verfehlten Digimon ist und mit brennender Faust auf den Gegner einschlagen wollte dreht sich überrascht um. Er hätte das aufgrund der Gefahr durch das Digimon eigentlich nie gemacht, doch zwei Dinge änderten das Verhalten. Wer auch immer geschrien hat kannte seinen Namen und das was er suchte näherte sich. Überrascht schaut er nach Rechts und sieht ein weiteres kleines Renamon, doch anders als das was er kannte ist es dunkel, mit braunem Fell. Das kleine steht fast auf halben Weg zu ihm und sieht ihn überrascht und etwas entsetzt an. Aufgrund der Ablenkung kann das Digimon Yamato überwältigen und ihn, mitten in der Gangkreuzung, auf dem Bauch liegend fixieren. Kaum auf dem Boden spricht das kleine zu ihm:
„Ich habe dir meine Flamme nicht gegeben um unschuldige zu verletzen!“
Yamato ist geschockt. „Flamme! Woher weiß das kleine dass ich sie bekommen habe?“, Bevor er weiter denken kann sieht er wie der Mann durch die hinter ihr befindliche Tür kommt und fragt:
„Kara was ist los? Wieso stehst du auf?“
Kara sieht überrascht nach hinten und antwortet ebenso überrascht:
„Papa?“
Erneutes ungläubiges erstaunen bei Yamato. Der Mann ist dessen Vater? Yamato will kämpfen, müsste Kämpfen, doch er kann nicht, da er völlig verwirrt ist, zu viel was plötzlich passiert und keinen Sinn ergibt. Yamato spürt das dieses kleine Digimon das ist was er fühlt, das was ihn hierher führte.
Während New mit Kara spricht erkennt er das einige Meter weiter eines der Wache haltenden Digimon einen Eindringling überwältigt. Er geht weiter zu Kara welche ihm mit ihrem Blick folgt. Ihr Blick verrät das sie nicht weiß was sagen, oder wie jetzt weiter. Bei ihr angekommen hockt er sich zu ihr und fragt: „Was ist los kleine?“, während er den Blick zu Yamato schwenkt: „Kennst du den Junge etwa?“
Kara sieht zu Yamato der noch Fixiert auf dem Boden liegt und sie ratlos ansieht und antwortet zaghaft:
„Ja, doch die Sache ist etwas kompliziert.“
„Was meinst du mit Kompliziert und wieso kannst du jetzt so klar und gut strukturiert Sprechen wie jeder Erwachsene?“, Reon die New aus dem Wohnbereich gefolgt ist zu Kara.
New und Kara sehen zurück zu Reon. Kurz darauf sieht Kara wieder nach vorn zu Yamato und sagt ruhig:
„Ich war seit Jahren sein Digimonpartner bis man mich kurz nach meiner Materialisierung in dieser Welt fand und tötete. Ich wurde als Kara wiedergeboren und habe durch sein hier sein wohl die Erinnerungen meines früheren Lebens wiederbekommen.“
Alle Anwesenden sind über das was sie gerade sagt erstaunt. Yamato kann es nicht glauben, sie soll sein ehemaliger Digimonpartner sein? Es würde Sinn machen, wird ihm klar, denn nur daher konnte sie von der Flamme seines Partners und seinen Namen wissen. Unbemerkt kam auch Kira aus dem Zimmer um zu sehen was auf dem Flur los ist.
„Was ist los, Reon?“
„Laut Kara ist sie die Wiedergeburt des Digimons, welches der Partner des Eindringlings war. Weißt du etwas über das Thema?“, Reon ungläubig zu Kira während sie zu Yamato sieht.
Kira sieht zu Yamato und antwortet nach kurzen ungläubigen Schweigen: „Fast nichts, ich weiß nur das so was durchaus passiert, aber das war es schon.“
„Kannst du mal X-Mon herholen und fragen ob er was weiß?“
„Mache ich.“
Durch das Gerede über seinen Toten Digimonpartner wird er etwas traurig, da Erinnerungen sich an die Oberfläche drängen. Sein Blick ist auf Kara fixiert welche den Blick zu ihm schwenkt. Ihr Blick verrät das sie gefangen ist zwischen Freude und Ratlosigkeit. Kira verschwindet kaum beachtet aus seinem Blick. Er weiß nicht mal welches Geschlecht sein Partner hatte oder ob überhaupt eines und nun steht einige Meter entfernt eine kleine Füchsin, ein Renamon vor ihm und meint sie wäre dessen Wiedergeburt. Erste tränen kämpfen sich hervor, welche Kara sofort sehen kann. Sie war lange genug sein Partner, auch wenn nur als halber Geist, um zu wissen das er traurig ist. Sie selbst ist es ebenfalls und Glücklich zugleich, da er lebt und es nun endlich möglich ist sich ihm zu nähern, ohne Gefahr. Gedankenverloren setzt sie sich in Bewegung und geht auf ihn zu.
„Kara, was tust du?“, New während er aufsteht um ihr zu folgen genau wie Reon.
„Keine Angst Papa, er tut mir nichts.“, Kara in einem überzeugenden und selbstsicheren Ton.
Es dauert nicht lange bis sie bei Yamato angekommen ist und nur Dreißig Zentimeter entfernt von ihm stehen bleibt. Kaum da hockt sie sich unter dem Blick aller zu seinem Kopf und legt ihre Hände an seine Backenknochen und sagt während sie ihn anschaut:
„Ich bin es Yamato. Ja, ich. Es dauerte Jahre bis wir uns treffen konnten, so wie jetzt und dann trennte man uns voneinander.“, Kara etwas traurig.
„Das ist unmöglich.“, Yamato, der es einfach nicht glauben kann.
„Nein, aber sehr selten glaube ich.“, nur einen Moment nach den Worten sieht sie zu New und sagt etwas bettelnd: „Bitte Papa, lasst ihn los, er wird niemanden etwas tun.“
New sieht unsicher zu Yamato der immer noch mit Tränen in den Augen Kara ansieht und dann zu Kara, welche ihn bettelnd ansieht. Nach einigen Überlegen gibt er Anweisung Yamato frei zu lassen und reicht ihm seine Rechte Hand. Das Digimon lässt Yamato los der daraufhin etwas irritiert zu New sieht. Schließlich nimmt Yamato seinen rechten Arm nach vorn und reicht ihn New.
New darauf: „Ich glaube wir alle haben viel zu bereden, doch vorher mal eine Frage. Was wolltest du hier?“
Nachdem er aufgestanden ist sagt er während er zu Kara sieht: „Ich wusste es nicht. Ich wusste hier ist etwas, doch nicht was, es zog mich hierher. Jetzt weiß ich was es war, es war Kara.“
Reon Überrascht: „Kara? Seit wann?“
Yamato sieht zu Reon und antwortet: „Ein paar Wochen.“
Darauf New: „Kara ist erst ein paar Wochen alt.“
New bückt sich zu Kara und nimmt sie auf den Arm und sagt dabei: „Na komm kleine, da scheinen wir wirklich einiges bereden zu müssen.
New dreht sich Richtung Reon und Wohnbereich und dann den Kopf zu Yamato und sagt: „Komm, doch komme nicht auf dumme Gedanken, ich und ihre Mutter sind weit Stärker als die anderen hier, somit würde es dir nicht bekommen.“
„Verstehe.“, Yamato knapp.
Alle gehen zum Wohnbereich von New und Reon, gefolgt von Kira und X-mon welche noch sehen können wie alle durch die Tür gehen. Nachdem alle Platz genommen haben und Kara auf dem Tisch sitzend anfängt zu erzählen, unterstützt von Yamato der Dinge erklärt die sie nicht weiß aber sonst Wortkarg bleibt. Nervös zu Kara sehend erklärt er auch was bei seinen Ausbruch passierte, doch konnte er nicht sagen was sie darüber dachte. Nachdem die meisten Fakten im Raum sind New zu Yamato:
„Deine Reaktion nachdem sie deinen Partner getötet haben, wie auch immer du das angestellt haben willst, kann ich nur zu gut nachvollziehen. Bei mir lief es beinahe auf das selbe hinaus, doch ich hatte nicht ansatzweise deine Fähigkeiten. Beim versuch Reon zu retten, den ich bis dahin kaum kannte, habe ich auch jemanden getötet. Ich kann also teilweise nachvollziehen was dich angetrieben hat.“
Reon und Kira, können sich noch gut an den Tag erinnern als sie befreit wurden und New im 5 Untergeschoss zusammenbrach. Auch wenn er Recht hat, ist ein erheblicher unterschied zwischen dem was Yamato gemacht haben will und New tat. Faktisch keiner weiß so Recht was von dem Gesagten halten, dann New zu X-Mon: „Weißt du was über solche Fälle, X-Mon?“
X-Mon nachdenklich: „Ein wenig aber leider nicht viel. Ich kenne Berichte, doch so ein Fall wie der von Yamato und Kara ist mir bekannt, er ist aber extrem selten. Es gibt nicht viel was man darüber weiß weil die wenigsten Wiedergeburten in der Art passieren wie bei Kara und somit auch kaum darüber berichten können. So weit ich weiß ist es so das Wiedergeburten in einem bestimmten Bereich der Digiwelt passieren, so als würde der Geist eines Digimon dort Hin wandern und dort Wiedergeboren. In der Regel wird ein Digimon wohl nicht wieder zurückkehren da es sein Gebiet aus dem es kommt erst mal wieder finden muss und ob die Erinnerungen behalten werden ist auch noch eine Frage.“
Darauf Reon: „Moment! Soll das heißen das Kara nur zu uns kam um hier Wiedergeboren zu werden, also das sonst es nur ein Ei gewesen wäre?“
Darauf Kara: „Nein, ich bin Kara und die Wiedergeburt, beides ist untrennbar. Das Ei war da also hat die Welt mein Geist erwählt. Es war schlicht Zufall. Ich bin und bleibe Kara, nur das ich einst der Digimon Partner von Yamato war.“
Darauf X-Mon: „Das denke ich auch, doch woher weißt du das?“
Kara etwas Ratlos: “Weiß nicht genau, aber ich bin mir sicher.”
Darauf Jira welche auch wach wurde, neugierig: “Wie ist erwachsen sein?”
Darauf sieht Kara sie etwas ratlos an bis sie antwortet: “Ähm, anders. Ich weiß nicht, schwer zu beschreiben.”
Die kleine Jira ist ein wenig enttäuscht über die nicht gerade präzise Antwort, doch dann New der ihr den Kopf streichelt: “Das wirst du wenn du erwachsen bist ja selbst erfahren.”
Plötzlich steht Kara auf und geht unter dem Blick der Anwesenden zu Yamato der etwas überrascht ist und sagt dann normal:
“Das hätte ich beinahe vergessen. Da du meine Flamme für mich aufbewahrt hast, kann kannst du mal kurz eine für mich machen aber so das sie nicht heiß ist?”
Yamato sieht sie an und hebt seinen rechten Arm und lässt seine Hand in Flammen aufgehen. Es ist eine Flamme die durchsichtig ist, und etwa so hoch steigt wie seine Hand groß ist. Sie ist farblich eine Mischung aus Orange und einer Art Pink und Weiß. Alle beobachten das ganze neugierig, auch das Kara ihre Linke Hand in die von Yamato legt und etwas kichernd sagt: “Das kitzelt.”
Einen Moment später nimmt sie ihre Hand wieder von seiner herunter und hält ihren Blick auf ihre Hand welche weiter brennt. Sie dreht ihre Hand so das ihre Handfläche zu ihr zeigt, als plötzlich New fragt:
“Was hast du gemacht Kara?”
“Ich habe die Daten des Feuers, welches ich Yamato gab wieder zurück kopiert, so kann er sie behalten und ich ebenfalls weiter nutzen.”
Gleich darauf schließt sie ihre Hand und beginnt leicht zu leuchten. Kara beginnt von den Füßen an Richtung Kopf wandernd sich Farblich zu verändern. Ihr eigentlich Braunes Fell, wird Farblich wie das der Flammen, die Weißen Teile bleiben weiß und die Symbole verfärben sich Braun, mit einem Diamant dort wo die Punkte waren, der Rest bekommt einen Orange-Pink-weißen Farbton mit einem leichten Flammenmuster. Darauf reagiert Jira mit einem etwas verzückten: “Wow, cool.”
Alle sind überrascht, dann sofort Kira:
Moment, du hast die Daten kopiert und jetzt wieder. Das selbe bei deinem Tod, in der Vergangenheit. Das ist doch wie bei der anderen Jira und New. Das kann doch nicht so einfach sein das man wie man gerade lustig ist Daten hin und her kopiert.”
New sieht etwas überrascht zu ihr. Ihm kommt der selbe Gedanke und muss unweigerlich an Jira denken und die Fähigkeit die er von ihr hat. New zu Kira:
“Du hast recht, klingt zu einfach, wobei so einfach war es bei mir nicht, denn ich hatte lange Zeit keine Ahnung davon und erst ihr eingreifen über Reon hat mir Kontrolle gegeben.”
“Stimmt. Dennoch kann doch nicht so einfach sein.”
Dann überraschend Yamato etwas nachdenklich: “War Jira dein Digimonpartner?”
“Ja, wieso?”
“Dann gibt es bei unseren beiden Fällen eine Gemeinsamkeit. Vielleicht ist es nur Möglich wenn eben jene Verbindung existiert und vielleicht selbst dann nur unter gewissen vorraussetzungen.”, Yamato nachdenklich.
“Da hat er vielleicht Recht, New. Bei Jira, war es wie bei seinem Partner, die Gabe kam kurz vor oder mit dem Tod des Partners.”, Kira bestätigend.
Yamato ist innerlich überrascht als er sie ansieht während sie das sagt. Auch New hat sein Digimonpartner verloren und dabei etwas bekommen, vom Partner?
“Aber ich denke Reon ist dein Parner.”, Yamato irritiert.
“Ich bin erst nachdem wir uns später trafen eine Zeitlang sein Digimonpartner gewesen, seine eigentliche Partnerin Jira starb schon viele Jahre vorher, zumindest in gewisser weise. Ich bin auch nicht mehr sein Digimonpartner, okay in gewisser Weise schon, aber wir sind genau genommen ein Paar, Lebensgefährten, also etwas noch viel tiefer gehendes.”, Reon senkt den Kopf etwas und schüttelt ihn ungläubig und sagt daraufhin: “Wie es scheint Wissen wir von unserer Welt und das was ist und wie es funktioniert fast nichts. Angefangen bei Wiedergeburt und dem was bei Digimonpartner passiert und Möglich ist.”
“Wohl wahr.”, stimmt Kira zu.
“Dann solltet ihr das machen was wir Menschen machen, Aufzeichnungen anfertigen.”, New sieht zu X-Mon und sagt weiter: “X-Mon ist intelligent und weise, auch hat er sich mit dem was er erfahren konnte beschäftigt, doch auch er konnte fast nur auf mündliche Überlieferungen bauen.”
“Das stimmt, denn viel geschriebenes gibt es nicht.”, stimmt ihn X-Mon zu, dann fügt es hinzu: “Die Idee mit den Aufzeichnungen ist gut, doch wissen nur sehr wenige die Schrift zu nutzen, ein paar mehr aber zu lesen, das gestaltet sich schwierig.”
Darauf New: “Dann müssen, und ich denke Reon stimmt zu, wir Digimon finden welche schreiben können und jene welche Lesen können und anfangen zumindest einigen Digimon eben jene Dinge beibringen.”
“Ja denke ich auch.”, stimmt Reon zu.
Es vergeht noch einiges an Zeit in dem die Gruppe sich unterhält und Fachsimpelt, auch gibt es einen Moment in dem Reon mit New und Kara in einem der Bewusstseine sich unter Sechs Augen unterhalten. Kara schafft es mit sehr viel Überredungskunst sie zu überzeugen das sie zu Yamato gehört und ihren Platz an seiner Seite einnehmen will. Beiden Eltern ist es gar nicht Recht Kara so schnell wegzulassen, doch ahnen sie das es schwer bis unmöglich wird sie abzuhalten. Es sind nur noch Reon, New und Yamato im Raum als New Yamato der sich verabschieden will anspricht, als er Yamatos Hand fest zudrückt: “Passe gut auf unsere kleine auf, hast du verstanden?”
“Ja, sehr gut. Keine Sorge ich werde nicht noch einmal zulassen das man mir meinen Partner wegnimmt.”, Yammato überraschend kämpferisch und zornig, als wenn er wieder an den verlust erinnert wurde.
New und Reon erleichtert das ein wenig, dann New: “Komm wir bringen dich mit dem Auto zu Shina.”
New setzt sich in Bewegung zur Tür als Yamato erwidert: “Das braucht ihr nicht, ich komme allein zurück und es wäre mir auch lieber wenn keiner weiß wo wir sind.”
Während New bei der Tür ankommt, die Türklinke greift und zu Reon sieht antwortet sie ernst: “Yamato das war kein Angebot. Du kannst nicht erwarten das wir unsere Tochter gehen lassen ohne das wir Wissen wo sie ist. Aus dem Grund ist das auch nicht zu verhandeln.”
Dann New überraschend und ruhig: “Yamato, wenn du willst oder dich mit anfreunden kannst, dann kannst du auch mit den beiden hierher kommen und hier Wohnen. Die Soldaten sind nur die Verbindung zum Militär und zusätzlicher Schutz, bis hin zur Tarnung. Wir haben hier die Kontrolle. Das hätte auch den Vorteil das Kara bei uns ist, ihr hättet einen Sicheren Ort und wärt versorgt.”
Yamato sieht zu New und sagt unsicher: “Ich weiß nicht, aber ich werde es bedenken.”
“Gut, dann komm, es ist spät und die kleine müsste schon lange schlafen.”
Yamato folgt New und Reon, welche mit ihm in ein Fahrzeug einsteigen welches ihn mit Kara welche auf seinem Schoss sitzt zu der Adresse fahren, welche er ihnen gesagt hat. Nachdem sie schließlich angekommen sind halten sie vor einem kleinen Hotel mit einem kleinen See daneben. Yamato steigt aus und verabschiedet sich mit Kara von den beiden. Sie fahren weg, doch als das Fahrzeug um die nächste Straßenecke gebogen ist lässt Reon das Fahrzeug halten und steigt aus. Reon springt über einige Gegenstände und Balkone auf das Dach eines Hauses und über die anderen Dächer zurück zum Haus gegenüber des Hotels.
Yamato ist nicht im Hotel, sondern sitzt mit Kara auf einer Bank am See nur Zwanzig Meter vom Hotel entfernt. Reon kann nur ein Teil dessen was gesagt wird verstehen, aber gut erkennen was passiert. Kara sitzt auf Yamatos linkem Bein und unterhält sich mit ihm, nach einer Weile sieht er sie an und unsicher fragt:
“Was denkst du über das was ich wegen dem was sie dir angetan haben, getan habe?”
Kara sieht vom See zu ihm. Sie ist etwas überrascht und ebenfalls etwas unsicher:
“Ich weiß es selbst nicht genau, da ich gespalten bin, was das angeht. Einerseits bin ich froh und stolz das du fliehen konntest und den Mord an mich gerächt hast. Andererseits erschreckt und Endtäuscht mich das ausmaß und die Brutalität dessen. Ich weiß, sie hatten es verdient, doch was wenn das bei jemanden passiert der es nicht verdient hat?”, ein kurzes schweigen und ihr Blick schweift unter seinem Blick zum See, dann sie weiter: “So wie heute im Bunker. Das Digimon hatte den Auftrag mich und meine Eltern zu schützen.”, sie sieht ihn ins Gesiocht und fährt fort: “Ich weiß das konntest du nicht wissen, doch ...”, ihr Blick sinkt nach unten “... ich möchte nicht das du jemand wie dieser IceDevimon wirst.”
Yamato bedrückt das was Kara sagt. Er hat schon geahnt das sie selbst unsicher war. Ihm ist nicht egal wie sie über ihn denkt, dafür war sie in der Vergangenheit zu lange für ihn da, wenn auch in einer anderen Form. Während er sie beim nachdenken ansieht bleibt ihr Kopf gesenkt, als hätte sie Angst ihn anzusehen. Nach ein oder zwei Minuten nachdenklichen schweigen sagt Yamato ruhig und nachdenklich:
“Verstehe, tut mir leid das ich dich enttäuscht habe. Glaube mir Kara, es ist mir nicht egal wie du über mich denkst.”
Kara hebt überrascht den Kopf und sieht ihn an: “Wirklich?”
“Ja Wirklich.”, erwidert Yamato.
Daraufhin senkt Kara ihren Kopf einen Moment und dreht ihn danach um gut Neunzig Grad nach links zu ihren inzwischen ebenfalls dort befindlichen, angewinkelten arm, über Yamatos Bein. Schließlich beginnt die Hand zu brennen und Kara ergreift das Wort:
“Weißt du, ich will nicht das meine Flamme für Böse Dinge benutzt wird und ich möchte dich nicht verlieren, nicht wieder und schon gar nicht weil du Böse wirst.”
Yamato dessen linke Hand Kara hält, nimmt seinen Rechten Arm und hebt ihn so hoch das seine Hand auf Höhe ihrer ist. Auch er lässt nun seine Hand in Flammen aufgehen, was ihre Aufmerksamkeit erregt. Dann er zu Kara während er beide Hände beobachtet nachdenklich: “Ich will auch nicht so werden, schon gar nicht wenn ich dich dann verliere.”, daraufhin greift er vorsichtig ihre brennende Hand so das ihre kleine Hand in seiner verschwindet. Die Farbe der Flamme verfärbt sich zur Überrschung beider in Blautöne und wird etwas Größer und wärmer. Die Überraschung ist beiden kaum anzumerken, auch an den weiteren Worten von Yamato nicht: “Ich habe ja jetzt dich, die über mich wachen und mich leiten kann. Sollte ich mal so Böse werden, dann solle mich deine Flamme verbrennen.”. Seine Worte klingen fast wie ein Fluch den er über sich selbst verhängt, teils in der Hoffnung oder glauben das er wahr wird.
Kara schaut überrascht in sein ernstes Gesicht, welches zeigt das es ihm ernst ist, was er sagte. Darauf sie etwas neckisch:
„Findest du nicht, das dies ein wenig viel Verantwortung ist für ein Baby Digimon, mit dem Alter von kaum ein paar Wochen?“, darauf er etwas lächelnd zu ihr: „Das seine Eltern dazu überredete, mit einem unbekannten mitgehen zu dürfen, der kurz zuvor gewaltsam in den Bunker eingedrungen ist?“
Kara grinst darauf etwas amüsiert. Reon sieht von ihrer Position auf dem Dach, das Kara ihre Hand runter nimmt und ihn umarmt. Er erwidert die Umarmung und streichelt sie sanft. Für Reon ein beruhigender Anblick, welcher aber nur wenig am Missfallen ihrer eigenen Endscheidung, das mitgehen zu erlauben, ändert.
Für Kara ist die Anwesenheit ihrer Mutter normalerweise kein Geheimnis, doch ihre Aufmerksamkeit ist die ganze Zeit bei anderen Dingen, wodurch Reons Präsens verborgen bleibt. Jene sieht beide danach noch ein paar Minuten schweigend auf den See schauen und dann hinein gehen. Nachdem er Kara ins Zimmer geschmuggelt hat sagt er flüsternd: „Wir sollten leise sein damit Shina nicht wach wird.“
„Okay. Wo ist das Bad? Ich müsste nämlich mal kurz dort hin.“, antwortet sie flüsternd.
„Hier gleich rechts neben dem Eingang. Brauchst du Hilfe?“
„Nein denke nicht.“
„In Ordnung, geradeaus sind die Betten, ich gehe schon dort hin.“
Yamato lässt sie runter und öffnet die Tür des Bades einen Spalt weit. Das Licht geht dank Bewegungssensor von allein an. Yamato sieht Shina in einem der zwei Betten ruhig schlafen. Am anderen angekommen macht er die Decke zur Seite und beginnt sich auszuziehen. Nach einigen Minuten, als er bereits in Unterwäsche im Bett liegt, fragt sie flüsternd:
„Wie geht das Licht aus?“
„Das geht allein aus.“
Kara schiebt die Tür leise an den Türrahmen und macht sich auf den Weg zu dem Raum mit den Betten. Der Raum ist abgesehen vom schwachen Licht, welches von draußen herein scheint, dunkel. Sie kann während sie den Raum betritt, wegen ihrer geringen Größe von vielleicht Fünfzig Zentimeter nicht weiter als bis zur Bettdecke des Bettes rechts neben ihr sehen, doch an dem klang der Atmung und dem Geruch kann sie erkennen das es ein Mädchen ist, welches dort drin sein muss, also Shina. Kara bleibt nach ein paar weiteren Schritten in der Mitte des Raumes stehen und sieht zu Shina, welche ahnungslos und ruhig schläft. Yamato dessen Bett etwa zweieinhalb Meter entfernt von Shinas an der anderen Wand steht beobachtet Kara mit einer Mischung aus Neugier und Unglauben. Nach einem Moment setzt Kara sich wieder in Bewegung und geht auf ihn zu. Als sie bei ihm angekommen ist bleibt sie auf Brusthöhe bei ihm stehen und schaut ihn etwas unsicher und müde an.
Yamato weiß nicht worauf sie wartet oder was sie will, da sie doch einfach auf das Bett springen und sich hinlegen könnte. Kara sieht ihn an und weiß selbst nicht was genau sie gerade will. Die Situation ist ungewohnt für sie, da sie bisher Erfahrungen und Wissen eines Welpen hatte, welches sich jetzt mit den Erfahrungen und Erinnerungen eines Erwachsenen vermischen. Schließlich hebt Yamato etwas zaghaft die Decke hoch worauf Kara instinktiv auf das Bett klettert und sich neben ihm legt. Nachdem sie sich neben ihm gelegt hat lässt er seinen rechten Arm mit der Decke runter und legt seinen Arm vorsichtig über sie. Er spürt ihre Atembewegungen schwach über die Berührung an seinem Arm. Es ist seltsam für ihm, seltsam aber dennoch angenehm. Sie ist ein Welpe, ein Baby und er, selbst wenn sie es anders sieht, ihr Beschützer. Doch es ist noch mehr, er fühlt sich seltsam wie ein Großer Bruder, oder wie New ähnlich, wie ein Vater. Der Blick auf die Uhr zeigt das es bereits nach Drei Uhr Morgens ist und wie New sagte, Zeit für sie zu schlafen.
Es ist Zehn Uhr und Achtzehn als Shina wieder ins Hotelzimmer kommt. Sie sieht Yamato am Fenster stehen, welches zum See zeigt. Er ist selbst von hinten betrachtet sichtbar nachdenklich. Shina geht an der nur angelehnten Badtür vorbei und setzt sich von der langen Seite des Bettes aus gesehen auf das Fußende ihres Bettes und beobachtet ihn kurz, bevor sie das Wort ergreift:
„Ich habe Geld geholt. Wollen wir heute wieder den Bunker observieren? Wenn ja muss ich nur Wissen wann.“
Yamato schüttelt sichtbar den Kopf und das überraschend schnell für Shina. Währenddessen hat sich Kara aus dem Bad geschlichen und beobachtet beide von einer Flurecke auch, welche an den Raum grenzt.
„Hast du aufgegeben, was das angeht?“, Shina neugierig.
Yamato dreht sich überraschend um. Er sieht erst zu Shina und dann zu Kara, deren Position er selbst ohne sie zu sehen spüren konnte, welche am Eingang des Raumes steht und das geschehen neugierig beobachtet. Shina folgt seinem Blick nach einem Moment und erblickt ein kleines Baby Renamon.
„Das ist ja ….“, Shina überrascht.
Noch bevor sie den Satz, nach der Pause, beenden kann antwortet er:
„Das ist Kara.“
Shina sieht erstaunt und überrascht zu ihm und entgegnet: „Kara?“
„Ja Kara. Die Antwort welche wir gesucht haben. Sie war das was mich hergezogen hat.“, er während er Kara beobachtet.
Shinas Blick geht zurück zu Kara, welche noch immer schräg links hinter ihr steht. Während Shinas Blick auf ihr haftet geht Kara zu ihr und reicht ihr die Hand.
„Hallo Shina, schön dich wieder zu sehen.“, Shina gibt Kara die nun direkt neben ihrem linken Bein steht die Hand und erwidert: „Hallo.“
Nachdem sie Kara einen Moment angesehen hat sieht sie zu Yamato und fragt:
„Was hat das zu bedeuten?“
Nach der Frage sieht auch Kara neugierig zu ihm. Sein Blick haftet noch auf ihr, als er sich einen Moment später am Fenster hin hockt und seinen linken Arm zu beiden ausstreckt. Kara versteht die Aufforderung und geht zu ihm. Er hält sie als sie bei ihm angekommen ist mit seinem linken Arm und antwortet:
„Kara ist die Wiedergeburt meines getöteten Digimonpartner. Sie ist die Tochter des Mannes und des Renamon, welche wir zusammen gesehen haben“
Shina sieht mehrfach zwischen beiden hin und her, plötzlich fällt ihr auf das Yamato wieder spricht. Da das gesagte und das kleine Renamon unglaublich genug sind, ignoriert sie Yamatos plötzliche Gesprächigkeit.
„Aber wie kommt sie hierher, zu uns?“, Shina neugierig und verblüfft.
„Ich war die Nacht dort und versuchte unbemerkt die Antwort zu bekommen, das hat Kara jedoch verhindert. Ich wurde von ihnen aufgegriffen als ich im Bunker war. Später gab es einiges zu klären und Kara überredete ihre Eltern mit mir gehen zu dürfen. Das ist die Kurzfassung.“
„Warum hast du nichts gesagt? Ich hätte dich begleiten können.“, Shina mit einem Kopfschütteln, gleich darauf: „Na ja, was solls es ist ja gut gegangen. Doch was jetzt?“
Yamato sieht zu Kara und antwortet: „Kara's Vater hat mir einen Vorschlag gemacht.“
Darauf Shina neugierig: „Was für einen Vorschlag.“
Kara sieht nun von Shina nach Rechts zu Yamato, der nun antwortet: „Das Areal wird von den Digimon Kontrolliert. Er bietet uns an zu ihnen zu kommen dort zu wohnen, sie würden uns auch versorgen. Ich weiß was du sagen wirst und du hast Recht. Er selbst sagte das es ihm auch um die kleine geht.“
Shina beobachtet die kleine Füchsin, welche Yamato etwas überrascht ansieht, als hätte sie selbst nichts von dem Angebot gewusst. Nach einem Moment antwortet Shina:
„Verständlich wenn er der Vater ist, wie auch immer das gehen soll. Dennoch, mir gefällt der Gedanke, dort zu sein nicht. Wir sollten uns aus dem Staub machen, so lange es noch geht.“
Nachdem sie den Satz beendet hat erkennt sie sichtbar Kara's Endtäuschung und bei Yamato eine seltsame Reaktion, als lache er innerlich über den Gedanken. Schließlich entgegnet er Shina während er sie ansieht:
„Dafür ist es zu spät. Es würde viel Aufwand machen, dafür zu sorgen das sie uns nicht finden.“
„Wieso das?“
Yamato steht auf und stellt sich ans Fenster, so wie er stand als sie kam und Kara schaut ihm neugierig nach.
„Digimon können einander spüren, wie weit weiß ich nicht. Zwischen mir und Kara ist es enorm stärker wie ich nun weiß. Dazu kommt das wir bereits von mindestens einem Digimon beobachtet werden.“
Shinas Blick schwenkt zu Kara, worauf Yamato entgegnet als hätte er die Reaktion gesehen: „Nein, nicht Kara. Wir werden von außen beobachtet.“
Shina steht auf und sagt: „Das wäre nur logisch. Dennoch ist es auch etwas besorgniserregend. Ich vermute aber mal du hast schon eine Endscheidung getroffen.“
Er Blickt nach hinten zu ihr und antwortet: „Ich tendiere dazu das Angebot anzunehmen. Allerdings nicht nur weil es unsere Ressourcen schonen würde und es ihre Eltern sind. Es gibt uns die Möglichkeit etwas über sie zu erfahren und das Militär. Es gibt zwischen mir und Kara's Vater ein paar Parallelen was Digimon betrifft und das interessiert mich.“
„Verstehe, durchaus ein Argument.“, Shina sieht Kara auf sich zukommen. Bei ihr angekommen sieht Kara zu ihr auf und sagt. „Shina, meine Eltern und die Digimon werden euch nichts tun. Zudem war und bin ich immer noch Yamatos Partner, ich werde nicht zulassen das man ihm etwas tut.“
Shina ist positiv irritiert und gerührt. Das von einem kleinen Babydigimon zu hören ist süß. Sie hockt sich zu Kara hinunter und sieht jene unter Yamatos Blick, an. Shina freundlich lächelnd zu Kara: „Kara du bist noch ein Baby Digimon, wie willst du das anstellen?“
Zur Überraschung beider kichert Kara und antwortet daraufhin: „Shina, Yamato hatte Recht, ihr müsst noch viel über Digimon lernen. Doch ich muss zugeben, selbst uns Digimon ist vieles noch neu und ein Rätsel.“, dann wird sie plötzlich ernst und sagt: „Glaube mir Shina, ich kann und werde Yamato beschützen."
Shina sieht auf zu Yamato, der sich zu ihr gedreht hat, jener zuckt nur etwas Ratlos mit den Schultern. Ihr wird langsam klar warum Yamato, als sie aufstand, schlafend so glücklich aussah, Kara war bei ihm. Der Partner den er verloren hatte war wieder da. Das selbe sorgt sicher auch dafür das er wider spricht was für sie gut ist da es die Kommunikation vereinfacht. Shina legt sich überraschend für die anderen beiden auf ihr Bett. Die Hände sind unter dem Kopf. Sie schaut zur Zimmerdecke und sagt:
„Wenn sie keine Feinde sind und uns beobachten können wir vielleicht beruhigt sein, da wir so gewarnt werden wenn es ärger gibt und vielleicht auch Hilfe bekommen. Auch wenn ich bedenken habe überlasse ich die Endscheidung dir ob wir das Angebot annehmen.“
Sie sieht zu Kara und Yamato welch noch zu ihr sehen und muss ein wenig schmunzeln:
„Yamato, klein. Kara, noch kleiner. Ihr könntet, wenn sie kein Digimon wäre glatt Geschwister sein.“
Kara sieht etwas überrascht zu Yamato und sagt dann etwas amüsiert zu ihm: „Hast du das gehört großer Bruder?“
Yamato reagiert überrascht mit geweiteten Augen und einem Blick zu Kara. Kurz darauf sieht er zu Shina und sagt mit hochgezogener Rechter Augenbraue:
„Dann bist du wohl jetzt Tante Shina.“
Shina muss etwas lachen und wiederholt etwas ungläubig: „Tante Shina, na toll. So was musste ja passieren.“
Habe mir schon sorgen gemacht, dass keine Forstsetzung kommt
wenn du nun noch den Tag German Language einfügst findet man es leichter^^