Current Track: Blabb
KEYBOARD SHORTCUTS

Die Nacht in Narnia 4 - Kapitel 4

Späße und deren folgen

.

„Guten Morgen, Peter." , Orea leise, als Peter immer noch in Auras Pfoten, aufwacht.

„Guten Morgen, Orea. Was machst du den hier?" , Peter Verschlafen.

„Das selbe wie ihr. Ich habe mir ein Plätzchen gesucht und geschlafen. Natürlich nachdem ich dich, wie du ja merkst, etwas zugedeckt habe. Denn anders als wir haben Menschen kein Fell und frieren leicht."

Orea sitzt nur etwa Zwei Meter von den Beiden entfern, ihm zugewandt. Peter bemerkt, nachdem Orea ihn auf die Decke hingewiesen hat, erst wieder das er immer noch Nackt ist und wird etwas Nervös und verlegen.

„Oh, danke."

„Schon gut, gern geschehen. Die kleinen Schlafen noch, also keine Hektik. Zudem, so wie es aussieht, möchte Aura dich selbst im schlaf nicht weglassen. So wie sie dich fest halten tut." , Orea schmunzelnd.

„Könnte man annehmen. Ist irgendwie auch schön so." , Peter immer noch liegend.

„Das freut mich und vor allem Aura. Sie mag dich nämlich sehr. Ich lasse euch beide jetzt allein. Ich will mir ein wenig die Pfoten vertreten. Soll ich euch gleich etwas zum Essen bringen lassen?"

„Wenn du willst, aber das brauchst du doch nicht machen, dafür haben wir doch Personal."

„Ich weiß, aber ich komme auf dem Weg nach draußen sowieso in die nähe der Küche und da ist das kein Aufwand für mich. Zudem gibt es mir die Möglichkeit mich gleich noch etwas umzusehen."

„Wenn das so ist, dann siehe dich ruhig um."

„Mache ich." , Orea lächelnd, während sie sich umdreht und zur Tür hinaus geht.

Peter liegt immer noch in den Armen von Aura. Sie hält ihn kräftig, aber erstaunlicherweise nicht zu fest, an sich. Peter spürt die Wärme ihres Bauches am Rücken und am Bauch die der Vorderpfote. Er geniest es ihr so nahe zu sein. Zu oft ist sie weg und lässt ihn allein zurück. Einsam und voller Sehnsucht nach ihr und den Kindern.

„.... das ist wahrscheinlich eine Wachstumsphase...... " , fallen Peter die Worte von gestern ein.

„Wachstumsphase? Oje, sie wachsen ja so schon schnell, was soll das denn werden wenn die noch schneller wachsen. Die sind dann in Hand umdrehen Größer wie ich. Obwohl, wie Groß werden die beiden eigentlich?" , Peter in Gedanken.

„....du wirst viel Toleranz brauchen wenn es so weit ist weil ich von euch Menschen weiß, das es bei euch nicht ......" , Wieder ein Gedanken Fetzen der ihm diesmal im Zusammenhang mit Ariane einfällt.

„Was wird das sein? Wird die kleine so etwas schlimmes machen, das ich tolerant sein muss? Vor allem was wird es sein und wieso nur sie?" Weitere Fragen die sich ihm in Gedanken stellen.

„Oje, da wird wohl noch die eine oder andere Überraschung auf mich zukommen." , Peter in Gedanken.

Mit den verstreichenden Minuten und der angenehmen Wärme von Aura wird Peter wieder Müde und schläft wieder ein.

Als Peter nach einiger Zeit wieder Aufwacht spürt er im halb schlaf feuchte Bewegungen auf seinem Gesicht, da er von Ariane und Patrick mit einem Feuchten Löwenkuss, über sein Gesicht geweckt wird. Als er die Augen öffnet nimmt er die Hand vors Gesicht und sagt:

„Stopp, ihr beiden. Ich bin ja wach."

Die beiden hören auf sehen ihn aber etwas schmollend an. Peter sieht es den Beiden an und sagt darauf hin ruhig, während er seinen Linken Arm hebt:

„Na los kommt her ihr beiden."

Kuscheln mit Papa. Da lassen sich beide nicht lange bitten und gehen zu ihm und Aura. Beide schmiegen sich dicht an ihm und lassen sich streicheln.

„Da du ja jetzt wach bist, auch von mir einen Guten Morgen, Peter." , Aura zu ihrem Gemahl.

„Oh, Guten Morgen Aura. Du bist auch wach?"

Aura senkt ihren Kopf zu Peter hinunter und leckt ihm quer übers Gesicht. Danach grinst sie schellmisch.

„Das soll dann wohl, ja heißen." , trifft Peter die feuchte Erkenntnis.

Peter ist nun von allen Seiten von Löwen umgeben. Hinter ihm Aura und vor ihm seine Kinder. Im Moment das schönste was er sich vorstellen könnte. Aura und die beiden Kinder die er über alles liebt, dicht bei ihm. Er genießt jeden Moment und jedes Haar welches sich an sein Körper schmiegt. So dicht an ihm kann er sogar Auras und das Atmen der kleinen fühlen. Jede Bewegung von Auras Bauch, beim Atmen drückt ihn etwas gegen seinen Rücken. Bei den kleinen spürt er die Bewegung am Arm und den Atem an der Hand und Arm. Er genießt das einige Minuten , bis es an der Tür Klopft.

„Ja, wer ist da?" Peter gefrustet während er zur Tür blickt.

„Guten Morgen Euer Majestät. Das Essen ist bereit." , der Diener von Draußen.

„Stimmt ja, Orea wollte ja gleich etwas für uns kommen lassen." Peter so vor sich hin sagend.

Danach Aura Neckisch zu Peter:

„Dann werden wir den Diener mal hereinkommen lassen. Sonst fallen wir noch vom Fleisch oder ich muss mit dir zum Frühstück vorlieb nehmen." , danach leckt sie ihn mehrmals überzeugend genüsslich über die freie Rechte Schulter.

Peter bekommt wieder eine Gänsehaut und wird etwas Nervös. Die Kinder bemerken Peters Nervosität und leichte Angst. Richtig entsetzt stehen die beiden kleinen auf und legen sich auf Peter. Dann Ariane zu Aura:

„Nein Mama! Nicht Papa aufessen! Er ist doch unser Papa!"

„Ja genau und wir haben ihn ganz Doll lieb. Du darfst ihn nicht aufessen." , Patrick hinterher.

Aura ist sprachlos über das so unerwartete verhalten der Kinder. Nach einem Moment sagt sie Beruhigend zu den beiden:

„Ariane, Patrick, das war nur ein Spaß, mehr nicht."

Doch die Gesichter der kleinen wirken kaum erleichterter. Auch Peter ist über des Verhalten der Kinder überrascht, da diese Auras verhalten ja bereits kennen. Jedoch kann er es zum Teil nachvollziehen, da Aura ihm Angst gemacht hat, so wie sie sich verhalten hat. Aura ist inzwischen geschockt über die Gesichter, die ihre Kinder ihr zuwerfen. Sie sieht eine Mischung aus Angst und Entsetzen.

Sie ist ratlos und im Moment der Situation hilflos ausgeliefert. Langsam wird ihr klar das sie es diesmal mit dem Spaß, auch wenn er offensichtlich war, übertreiben hat.

„Es tut mir Leid Peter, das war nicht so gemeint. Ich fürchte ich habe es mit dem Spaß übertrieben.", Aura nach einem Moment ziemlich kleinlaut und unsicher.

Er sieht sie beruhigt an und sagt: „Schon gut, Entschuldigung angenommen. Wir sollten langsam aufstehen und die Diener mit dem Essen reinkommen lassen.", er sieht seine beiden kleinen Löwen an und sagt: "Na los ihr beiden, runter von mir, ich muss aufstehen."

Die kleinen sehen ihn etwas nervös und ängstlich zu ihm, aber machen schließlich was Papa sagt. Nachdem er aufgestanden ist streichelt er beide kurz noch mal und zieht sich Slip und Hose an bevor er die Diener herein ruft. Die Tür des Raumes öffnet sich und ein paar Diener, mit einem Wagen mit Essen für Peter und einem Behälter mit Fleisch für Aura, kommen herein. Während sie das Frühstück in den Raum bringen nimmt Aura die beiden in den Arm, doch muss dabei merken das die beiden kleinen regelrecht Steif sind und sich alles andere als wohl fühlen. Aura ist ein Zweites mal geschockt, doch lässt es sich nicht anmerken. Sie lässt sie los und steht auf. Sofort laufen die kleinen wieder zu Papa. Während sie deprimiert zu dem Behälter mit Fleisch geht, setzt sich Peter mit seinem Teller und Glas auf dem Boden zu den kleinen, welche sich eng an ihm Drücken, als wollten sie ihn Beschützen. Die Diener sind bereits wieder weg, als beide mit dem essen beginnen.

Es ist Totenstill, von den Essengeräuschen mal abgesehen. Für Peter ist das eine völlig neue Situation, die er noch nie gehabt hat. Er weiß nicht was sagen oder tun. Er merkt nur die Angst der kleinen, welche ihm du denken gibt. Es dauert nicht lange bist Aura mit ihrem Frühstück fertig ist und Richtung Tür geht. Als sie dort angekommen ist sagt sie bedrückt:

„Pass bitte auf die kleinen auf so lange ich weg bin, ich brauch etwas Zeit."

„Na klar mache ich. Das ist doch selbstverständlich."

Kaum gesagt ist sie bereits durch die Tür verschwunden und Peter mit den beiden allein, welche sich daraufhin recht schnell entspannen. Peter ist unsicher was machen. Er würde ihr gern nach, doch möchte er die kleinen nicht allein lassen und keine Angst machen. Auch weiß er das es bei ihr besser ist ihr ihre Zeit zu lassen wenn sie die braucht, daher bleibt er bei den kleinen. Der gang durchs Schloss ist für Aura schwer. Wie Blei fühlen sich ihre Glieder an während sie auf dem Weg nach draußen ist. Als Aura einige Zeit weg ist werden die kleinen langsam Aktiv und wollen spielen. Peter sagt nicht nein, da sie nach dem Schrecken etwas Ablenkung gebrauchen können.

Im laufe des Vormittags steht noch etwas offizielle Arbeit an und so können die kleinen Peter in den Thronsaal begleiten. Peter selbst amüsiert es innerlich ein wenig, da es für die kleinen, wenn auch aufregend, genauso schlimm ist wie der Schrecken durch Aura, denn sie müssten sich benehmen und still sitzen, das ist wie er weiß, für die beiden manchmal sehr schwer. Gerade Ariane kann sich schwer von Papa trennen und macht es sich irgendwann neben ihm auf dem Thron bequem. Die Gäste wissen nicht wen sie dort außer den König vor sich haben und Peter belässt es auch dabei. Die offizielle Arbeit ist bis Mittag erst einmal getan. Peter geht mit den kleinen in den Saal wo sie gemeinsam essen.

Lucy mit Novid und Orea sind bereits dort und haben mit essen gerade begonnen. Patrick rennt gleich zu Novid der ihn etwas abblockt und zeigt das Essenszeit ist. Er schafft es aber ihn nicht die Laune zu vermiesen indem er ihn ein wenig Fragen stellt und Interesse zeigt. Ariane hingegen ist zwar entspannter, doch sichtbar nervös. Sie weicht nicht von Peters Seite, auch als er beginnt zu essen. Orea bekommt mit was Patrick sagt und erfährt das Aura damit zu tun hat. Nach dem essen geht sie zu Peter und spricht mit ihm, um zu erfahren was los ist. Patrick und Novid machen derweil bereits das Schloss unsicher.

.

Eine Gute Stunde ist seit dem Mittagessen vergangen. Orea nähert sich Aura, welche deprimiert unter dem Baum liegt, wo Novid auf die kleinen aufgepasst hat, als sie eingeschlafen sind. Auf dem Bauch liegend starrt sie vor sich hin. Einige Schritte später legt sich Orea etwas schräg zu Aura, neben sie.

„Weißt du noch was ich dir immer gesagt habe?", Orea etwas mahnend.

Auras Kopf neigt sich schweigend nach unten.

„Natürlich weißt du es, ich habe es ja oft genug gesagt. Doch hätte auch ich nicht damit gerechnet das du es bei deinen eigenen Kindern schaffst, ihnen Angst zu machen.", Orea nachdenklich.

„Ich verstehe es nicht. Die kleinen kennen mich doch. Sie wissen das es nur Spaß ist.", Aura ruhig aber durcheinander.

„War es das? Oder war es gerade noch so spaß?"

„Vielleicht habe ich es ein wenig übertrieben, doch sie kennen mich doch. Sie müssen doch wissen das es nur gespielt ist."

„Ach Schwester. Schwester.", Orea ungläubig.

Aura sieht auf und zu ihr. Dann sie zu Orea: „Was soll das heißen? Schwester. Denkst du ich bin ein Trottel?", Aura Vorwurfsvoll.

„Ja, genau das bist du, denn du vergisst jemanden in deinen Überlegungen. Du siehst nur dich und die Kinder."

Aura sieht Orea fragend an und fragt schließlich unsicher: „Redest du von Peter?"

„Ja von genau dem. Deine Kleinen kennen dich ja, das stimmt. Aura ist dir eigentlich klar das sie heute Morgen nicht auf dein Spiel reagiert haben, sondern auf Peters Nervosität und Angst? Aura, auch wenn er dich kennt und dieses Verhalten sogar Aufregend findet, ist er ein Mensch und dir im Ernstfall ausgeliefert. Was erwartest du was passiert, wenn du so ein Überzeugendes Spiel abziehst?"

Aura sieht nach vorn in die ferne und antwortet ruhig: „Er nimmt es ernst. Er nimmt es so ernst, wie ich die Warnung von ihm, wegen Novid ernst nahm, so unglaubwürdig es klang, und ihn dann Vorwürfe machte."

„Ja genau. Aura, er vertraut dir, doch er ist dir unterlegen und du weißt wie du bist. Bei Extremen siegt die Natur bei ihm und somit Angst. Würdet ihr ständig zusammen sein, dann wäre das was anderes, indem Fall würde er das irgendwann nicht mal mehr beachten. Doch durch deine Rastlosigkeit ist er oft von dir getrennt, da kann er sich nicht daran gewöhnen, genauso wenig wie die kleinen.", Orea ruhig mahnend.

Aura schweigt eine weile nachdenklich und fragt dann fast ängstlich: „Werden die beiden mir das je verzeihen?"

„Das liegt an dir."

Aura nickt mit geschlossenen Augen, leicht mit dem Kopf, als hätte sie die Antwort befürchtet.

„Weißt du was sie gerade machen?", Aura neugierig als sie zu Orea schaut.

„Ich habe irgendwas mitbekommen, das er ihnen erst mal das Sitzen bei bringen wollte."

„Stimmt, die kleinen wollen ja laufen lernen.", Aura etwas ungläubig, während sie zu ihrer Rechten Vorderpfote sieht und dann weiter: „Schon seltsam, was durch Peter als Vater anders und Möglich ist."

Orea schaut ebenfalls auf Auras Pfote und dann hinaus auf den Horizont, schließlich sagt sie:

„Ja wohl wahr. Nie hätte ich erwartet das du mal Mutter einer neuen Art in Narnia wirst, aber schön ist es. Doch du weißt was auf dich in Zukunft noch zukommt, da Peter ein Mensch ist."

Aura schaut ebenfalls auf den Horizont und fragt: „Du meinst Ariane?"

„Ja."

„Ich weiß, doch das hat noch etwas Zeit. Doch der Papa Instinkt ist überraschend stark bei ihr und das schon in dem Alter."

„Oh ja, sie hat wie ich erfahren habe, sogar schon mal geprobt wie es ist Königin zu sein, indem sie sich einfach mit auf Peters Thron gesetzt hat, um im nahe zu sein. Von wenn sie so ein verhalten wohl hat?", Orea etwas Amüsiert.

Aura muss ein wenig lachen als sie das hört. Beide sind noch eine weile dort und reden, auch über Dinge welche Peter noch erfahren wird, wenn auch nicht freiwillig.

.

Etwa einen Tag später, am frühen Nachmittag.

.

Orea geht zu Peter den sie gerade in einem der Gänge des Schlosses sieht.

„Peter, wartest du mal kurz?"

Peter bleibt stehen und sieht zu Orea und fragt: „Was gibt es?"

Orea setzt sich etwa zwei Meter entfernt und antwortet neugierig:

„Ich wollte mal fragen wie es mit Aura und den kleinen läuft, da ich sie seit gestern noch nicht wieder gesehen habe."

„Ich denke mal ganz gut, sie hat bis jetzt die Zeit mit ihnen und auch mir verbracht. Sie hat den beiden ein ziemlichen schrecken verpasst, aber ich denke die kleinen kommen schnell darüber hinweg. Denn wie du siehst hat Aura mich noch nicht aufgefressen.", Peter zuversichtlich und etwas scherzend.

Orea lacht etwas und antwortet: „Ja du lebst noch. Ich denke mal das Aura aus dem was passiert ist lernen wird, mit welchen Ergebnis werden wir ja sehen."

„Lassen wir uns überraschen. Mir reicht es schon wenn sie mich am leben lässt und den kleinen nicht wieder so ein schrecken einjagt."

„Verstehe. Ach Peter, ich hätte da noch ein anliegen. Könntest du mir jemanden zuteilen, der mir das leben am Hof und den Städten erklärt? Also so richtig, die ganzen Abläufe und wie das alles funktioniert.", Orea neugierig.

„Na klar kann ich das, doch es erstaunt mich etwas, das dich das interessiert."

„Peter, ich sagte schon mal, ich bin nicht Aura. Sicher sind mir Höfische Regeln und das alles schon bekannt. Aber ich kenne das Drumherum nicht. Wir Löwen jagen was wir brauchen und kennen daher nicht euer vorgehen. Zudem wird es Zeit auch das zu lernen. Denn deine beiden Kinder müssen auch darauf vorbereitet werden. So lange Aura sich um deine Kleinen kümmert kann ich mich damit beschäftigen und das Wissen weiter geben."

„Wenn du möchtest. Was hältst du von Novid? Er kennt beide Seiten und wäre ideal. Wenn er nicht kann, kennt er sicher jemand der das übernehmen kann."

„Mmm, Novid.", Orea nachdenklich und schließlich „Interessanter Vorschlag. Stimmt, als ehemaliger Diener kennt er beide Seiten."

„Wenn du willst, frage ihn doch einfach mal. Befehlen kann ich ihm sowieso nichts, da er mir gleichgestellt ist. Aber da er die kleinen auch sehr mag und es ihnen helfen wird, würde er sicher helfen."

„Okay, dann frage ich ihn wenn ich ihn das nächste mal sehe."

„Wenn du willst, gehe einfach gleich zu ihm in Lucys Gemächer, sie ist manchmal froh, wenn sie ihn mal ein paar Stunden los ist.", Peter etwas Amüsiert.

Orea schmunzelt etwas und sagt dann etwas amüsiert: „Der kleine kann wohl genauso eine Klette sein wie Aura gestern Morgen?"

Peter lacht etwas und antwortet amüsiert: „Ja so ungefähr."

Orea steht auf und sagt beim losgehen etwas amüsiert: „Na gut, dann gehe ich mal zu ihm und werde versuchen deine kleine Schwester vor ihm retten."

Peter sieht ihr noch einen Moment amüsiert hinterher und setzt dann sein Weg fort.

Orea geht die paar Gänge weiter zu Lucys Gemächer und klopft vorsichtig, es dauert nur einen Moment bis sie Schritte hört welche sich der Tür nähern und schließlich diese öffnet.

„Oh, hallo. Ähm Orea?", Lucy überrascht und unsicher.

„Genau die.", Orea lächelnd, dann fährt sie fort: „Sage mal Lucy, hättest du was dagegen wenn ich dir deinen Gemahl mal eine weile ausleihe? Er soll mir, wenn er es macht, ein wenig von dem Leben hier zeigen."

„Wenn er will, kein Problem. Ich bin froh wenn er mal etwas rauskommt. So schön es ist von ihm verhätschelt zu werden, es kann auch etwas anstrengend sein. Kleinen Moment ich rufe ihn."

Lucy dreht sich von der Tür weg und Ruft nach ihm. Es dauert nur einige Sekunden bis Orea eine Tür innerhalb der Wohnung hört und leise Tapsen von Pfoten und Krallen auf dem Boden, welche sich eilig der Tür nähern. Kaum an der Tür angekommen sieht Novid Orea und sagt höflich:

„Hallo, Lady Orea.", anschließend dreht er sein Kopf hoch zu Lucy und fragt: „Was gibt es Lucy?"

„Lady Orea fragt an, ob du ihr ein wenig von dem Leben hier zeigen würdest."

Novid sieht zu Orea und sagt etwas überrascht: „Klar kann ich machen, doch überrascht es mich das es ihnen Interessiert, da sie ja in der Regel abseits der Zivilisation leben."

„Das stimmt schon, doch die Situation ist nun eine andere und gerade das ist jetzt etwas ungünstig. Ich will lernen wie es hier ist, damit ich Ariane und Patrick darauf vorbereiten kann."

„Ah verstehe, klingt logisch und gut. Wann soll es denn los gehen?"

„Wenn du nichts besseres vor hast, können wir gleich anfangen."

Novid sieht nach links hoch zu Lucy, welche daraufhin sagt: „Siehe mich nicht an. Im Moment liegt nichts an. Wenn du willst, nur zu."

Er sieht zu Orea hinauf und antwortet, während er auf sie zu geht: „Da Lucy mich im Moment nicht braucht, kommen sie."

Orea dreht sich in Richtung Gang und verabschiedet sich von Lucy. Beim zurück sehen macht Lucy noch eine Geste, die sie schmunzeln lässt. Zu Novids Überraschung ist Orea, als sie unter den einfachen Menschen sind, sehr an deren Sozialleben interessiert. Er erklärt ihr das so gut er kann und wo sie weitere Informationen bekommt. Orea ist sehr Neugierig und überrascht, wie viele verschiedene Dinge und Arbeit nötig sind, um die Alltagsgegenstände zu Produzieren und das Essen, welches die Menschen verzehren, anzubauen. Orea wird klar das dies nur eines von vielen malen sein wird wo Novid ihr als Lehrer zur Seite stehen wird, es gibt einfach zu viel was sie lernen muss.