4 Kommentare
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Avatar von Mindaugas

Der Kern: Ich schreibe nicht, um zu sagen, was ich weiß – ich schreibe, um herauszufinden, was wahr ist. Dafür muss ich zuerst ein Verrückter sein: Ich kann keinen Diamanten schleifen, solange ich nur leere Luft greife. Ich brauche den rohen Klumpen Kohle. Mein erster Entwurf ist der notwendige Dreck, aus dem die Transparenz der Wahrheit erst entstehen kann.

Avatar von Simon Richartz

Genau das. Und der Artikel liefert die Methode dazu: Wie Du vom rohen Klumpen zum geschliffenen Text kommst, ohne Dir dabei selbst im Weg zu stehen. Danke fürs Mitdenken – freut mich, dass der Kern angekommen ist.

Avatar von Conny Danner

Ich denke ein Problem ist, dass so viele meinen Content produzieren zu müssen – ständig. Das macht Druck und wenn im Kühlschrank nur noch ein paar Reste sind gibt's halt zusammengewürfeltes FastFood. Hat keine Substanz, schmeckt fade und wird langweilig mir der Zeit.

Sehr anschaulich beschrieben, von dir.

Avatar von Simon Richartz

Danke – das Bild mit dem Fast Food trifft es auf den Punkt! Kenne ich aus früheren beruflichen Stationen leider zu gut.