Frau Brüllen fragt das Internet 'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT
Schon Oktober. Ich würde gern mehr bloggen. Nicht nur beschreiben, was war, sondern auch was so los ist in mir, aber ach. Das waren meine Gedanken beim Spaziergang, und dann fällt mir ein, es ist ja der fünfte, juhuu! Ich hab mich richtig gefreut!
Dann bleib ich erstmal beim Beschreiben- Samstag.
Schlecht geschlafen. Um halb neun aufgewacht, liegengeblieben und weitergeduckelt bis etwa zehn. Das war auch mal gut.
TochterJ muss in die Stadt, ich fahre sie ein Stück und nehme auf dem Rückweg Brötchen und Brot mit. Ich kaufe nur noch selten Brot, und ich bin in einer anderen Filiale, deshalb finde ich das gesuchte nicht. Das vorgeschlagene scheint mir falsch. Die Bäckereifachverkäuferin hat eine Idee: sie schneidet das Brot in Scheiben (viel zu dick! auf 10) und gibt mir eine, sodass ich probieren kann. Wie lieb ist das! und tatsächlich: viel zu roggig. Ihr fällt dann auch ein, welches es sonst sein könnte, das kaufe ich dann und habe winwin! Weil ich gleich auch noch dünner schneiden lassen kann. Eigentlich winwinwin, denn den Rest der Probierscheibe wird auch noch für mich eingepackt, die würde ja sonst weggeschmissen und ich kann sie gleich mit Nussnugatcreme essen, das mache ich nicht oft, aber mit Roggenbrot am liebsten, also juhuu.
Zu Hause warte ich dann, was wohl passiert und daddle. Eigentlich hatten wir einen Plan, der einen längeren Spaziergang beinhaltete, mit Einkehr, möglicherweise sogar mit Übernachtung, die angepeilte Wirtschaft schließt um 17:00Uhr. Wir sind keine Frühaufsteher, aber.
Oft flottiere ich dann so vor mich, Badeanzug für die Tochter wann, Vorkochen was, noch Einkaufen? Post und todo Liste wedeln sich im Hintergrund ins Bewusstsein. Inspiriert vom Internet suche ich Fensterputzer und messe die Sprossenfenster aus, dann putze ich die (Milch)Glastüren zu bad und WC, endlich mal wieder. Da kann ich dann auch gleich noch eine Maschine Wäsche waschen und duschen.
Dazwischen kommt die Post, dabei ist ein Umschlag mit einem von zwei ausstehenden Ergebnissen, den ich zu öffnen beschließe. Gute Nachrichten. YEAH
Inzwischen ist der Mann wach, wir werfen unseren Spaziergangsplan über den Haufen, ist eh schon viel zu spät. Wie immer. Die Stimmung ist schlecht, die Tochter hat schlechte Nachrichten vom Fußball, die schönen Dahlien welken schon (ich habe einen Verdacht: ich liebe Blumen in Vasen, zugegeben. Ein schlechtes Gewissen habe ich immer dabei. Seit ich sie auf dem Blumenfeld holen, tut es mir sehr leid, dass ich sie abschneide und aus ihrem Habitat entferne. qed?)
So verdaddelt sich der Tag von ganz alleine.
Dann willige ich auch noch ein, die Tochter wieder abzuholen.
Bevor die Stimmung endgültig kippt beschließen wir, trotz aller Widrigkeiten (welche Widrigkeiten?) doch zu fahren. Gegen 14:45 gehts los, wir fahren in den Schwarzwald und spazieren dann auf einem Schotterundweg mit wunderbaren Aussichten zur Gastwirschaft, Küche offen bis etwa fünf, siehe oben, wir treffen um 17:03 ein. Na ja, Küche ist schon zu, macht nichts, uns reicht Himbeerschorle, Cappuccino und Kuchen und machen uns dann wieder auf den Rückweg. Der erste Streckenteil sehr vom Autolärm dominiert fällt uns um so mehr auf, wie ruhig es auf der anderen Seite dann ist. Idylle, Vogesen, Jura, Feldberg, alles liegt vor uns, teils in der Sonne. Ein schönes Erlebnis.
Rückfahrt dann schon im Dunkeln, zu Hause wartende (unausgelastete) Töchter. Weil wir einen sehr offenen Küchen/ Wohnbereich haben möchte ich keinen Zwiebelkuchen selbstmachen und hatte morgens zwei Stücke in der Bäckerei mitgenommen. Zum Abendessen schnell voreinandergesetzte Zucchini/Tomaten/Mozzarellascheibchen as seen on insta in den Ofen, und weil der dann noch warm ist beschließe ich, das Rotkraut komplett im Ofen zu garen (harhar). Ziemlich großen Kopf erwischt, beim Kleinschneiden zerstöre ich den bereits angeknacksten Häckseltopf.
Und dann noch zwei Erfolgserlebnisse: den vermissten Vereinsschal UND den Regenüberwuf gefunden!
Zum aktuellen Sportstudio ein Bier, währenddessen bestelle ich Übergangsjacken und Bademodenauswahl mit Widrigkeiten (Bademoden weil am Montag der Schwimmunterricht wieder losgeht und mein Badeanzug echt ausgeleiert ist. Widrigkeit weil mein Account beim englischen Versandhändler über meine uralte hotmail Emailadresse läuft und ich mich da nicht mehr anmelden kann.)
Um den Vorrat zu verkleinern und anderen Gründen rühre ich noch schnell einen Hefeteig mit hiesigem Zopfmehl und stelle ihn raus zum Übernachtgehen.
Schläfrige Veranstaltung, wie immer, dieses Sportstudio, aber so sehe ich die Tore. Die sich anschließende Heuteshow hab ich bereits am Freitag verschlafen, gegen halb zwei schaffe ich den Absprung vom Sofa ins Bett.










































