6.10.24

#wmDedgT Oktober 2024

 Frau Brüllen fragt das Internet 'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Schon Oktober. Ich würde gern mehr bloggen. Nicht nur beschreiben, was war, sondern auch was so los ist in mir, aber ach. Das waren meine Gedanken beim Spaziergang, und dann fällt mir ein, es ist ja der fünfte, juhuu! Ich hab mich richtig gefreut!

Dann bleib ich erstmal beim Beschreiben- Samstag.

Schlecht geschlafen. Um halb neun aufgewacht, liegengeblieben und weitergeduckelt bis etwa zehn. Das war auch mal gut.

TochterJ muss in die Stadt, ich fahre sie ein Stück und nehme auf dem Rückweg Brötchen und Brot mit. Ich kaufe nur noch selten Brot, und ich bin in einer anderen Filiale, deshalb finde ich das gesuchte nicht. Das vorgeschlagene scheint mir falsch. Die Bäckereifachverkäuferin hat eine Idee: sie schneidet das Brot in Scheiben (viel zu dick! auf 10) und gibt mir eine, sodass ich probieren kann. Wie lieb ist das! und tatsächlich: viel zu roggig. Ihr fällt dann auch ein, welches es sonst sein könnte, das kaufe ich dann und habe winwin! Weil ich gleich auch noch dünner schneiden lassen kann. Eigentlich winwinwin, denn den Rest der Probierscheibe wird auch noch für mich eingepackt, die würde ja sonst weggeschmissen und ich kann sie gleich mit Nussnugatcreme essen, das mache ich nicht oft, aber mit Roggenbrot am liebsten, also juhuu.

Zu Hause warte ich dann, was wohl passiert und daddle. Eigentlich hatten wir einen Plan, der einen längeren Spaziergang beinhaltete, mit Einkehr, möglicherweise sogar mit Übernachtung, die angepeilte Wirtschaft schließt um 17:00Uhr. Wir sind keine Frühaufsteher, aber. 

Oft flottiere ich dann so vor mich, Badeanzug für die Tochter wann, Vorkochen was, noch Einkaufen? Post und todo Liste wedeln sich im Hintergrund ins Bewusstsein. Inspiriert vom Internet suche ich Fensterputzer und messe die Sprossenfenster aus, dann putze ich die (Milch)Glastüren zu bad und WC, endlich mal wieder. Da kann ich dann auch gleich noch eine Maschine Wäsche waschen und duschen.

Dazwischen kommt die Post, dabei ist ein Umschlag mit einem von zwei ausstehenden Ergebnissen, den ich zu öffnen beschließe. Gute Nachrichten. YEAH

Inzwischen ist der Mann wach, wir werfen unseren Spaziergangsplan über den Haufen, ist eh schon viel zu spät. Wie immer. Die Stimmung ist schlecht, die Tochter hat schlechte Nachrichten vom Fußball, die schönen Dahlien welken schon (ich habe einen Verdacht: ich liebe Blumen in Vasen, zugegeben. Ein schlechtes Gewissen habe ich immer dabei. Seit ich sie auf dem Blumenfeld holen, tut es mir sehr leid, dass ich sie abschneide und aus ihrem Habitat entferne. qed?)

So verdaddelt sich der Tag von ganz alleine.

Dann willige ich auch noch ein, die Tochter wieder abzuholen.

Bevor die Stimmung endgültig kippt beschließen wir, trotz aller Widrigkeiten (welche Widrigkeiten?) doch zu fahren. Gegen 14:45 gehts los, wir fahren in den Schwarzwald und spazieren dann auf einem Schotterundweg mit wunderbaren Aussichten zur Gastwirschaft, Küche offen bis etwa fünf, siehe oben, wir treffen um 17:03 ein. Na ja, Küche ist schon zu, macht nichts, uns reicht Himbeerschorle, Cappuccino und Kuchen und machen uns dann wieder auf den Rückweg. Der erste Streckenteil sehr vom Autolärm dominiert fällt uns um so mehr auf, wie ruhig es auf der anderen Seite dann ist. Idylle, Vogesen, Jura, Feldberg, alles liegt vor uns, teils in der Sonne. Ein schönes Erlebnis.

Rückfahrt dann schon im Dunkeln, zu Hause wartende (unausgelastete) Töchter. Weil wir einen sehr offenen Küchen/ Wohnbereich haben möchte ich keinen Zwiebelkuchen selbstmachen und hatte morgens zwei Stücke in der Bäckerei mitgenommen. Zum Abendessen schnell voreinandergesetzte Zucchini/Tomaten/Mozzarellascheibchen as seen on insta in den Ofen, und weil der dann noch warm ist beschließe ich, das Rotkraut komplett im Ofen zu garen (harhar). Ziemlich großen Kopf erwischt, beim Kleinschneiden zerstöre ich den bereits angeknacksten Häckseltopf. 

Und dann noch zwei Erfolgserlebnisse: den vermissten Vereinsschal UND den Regenüberwuf gefunden! 

Zum aktuellen Sportstudio ein Bier, währenddessen bestelle ich Übergangsjacken und Bademodenauswahl mit Widrigkeiten (Bademoden weil am Montag der Schwimmunterricht wieder losgeht und mein Badeanzug echt ausgeleiert ist. Widrigkeit weil mein Account beim englischen Versandhändler über meine uralte hotmail Emailadresse läuft und ich mich da nicht mehr anmelden kann.)

Um den Vorrat zu verkleinern und anderen Gründen rühre ich noch schnell einen Hefeteig mit hiesigem Zopfmehl und stelle ihn raus zum Übernachtgehen.

Schläfrige Veranstaltung, wie immer, dieses Sportstudio, aber so sehe ich die Tore. Die sich anschließende Heuteshow hab ich bereits am Freitag verschlafen, gegen halb zwei schaffe ich den Absprung vom Sofa ins Bett.







6.7.24

#wmDedgT Juli 2024

Frau Brüllen fragt das Internet 'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Rechtzeitig dran gedacht, geachtet, also los.

Der Mann weckt mich auf seinem Weg in den Wochenenddienst um halb fünf, und leider schlafe ich nicht wieder ein. 

Internetlesen, Wäsche machen, Kaffee, grübeln. Das Kind lässt sich nicht wecken, also fahre ich erst nach halb acht los zur Arbeit, fast hätte ich kein Frühstück dabei, aber so wurde es noch ein gutes Möhrenbrot und von meinen Eltern mitgebrachte Dosenwurst. 

Vor der Haustür Lotusfrauenmantel. Kann ich nicht oft genug fotografieren.


In der Schule Morgenkreis, Abschlussliederüben, Frühstück, Pause, Arbeiten, Lesen klappt super, Schluss um 12. Auf dem Schulhof schaue ich den Kastanien beim Wachsen zu. Das ist schön.

Danach schaue ich mal auf dem Blumenfeld wie's aussieht. Ich habe hier keinen Blumenladen meines Vertrauens, bzw die Blumenmode hat sich verändert (oder ist hier anders), zart-fragile fein zisselierte und arrangierte Blüten, die aussehen, als kämen sie direkt vom Feld stehen unsrer Wohnung irgendwie nicht, sind auch sehr teuer, klassische Sträuße gibt es nicht, Supermarktblumen will ich nicht, es scheint als ob w i r k l i c h alles kompliziert geworden wäre. Eine zeitlang konnte ich gut mit selbst Gepflücktem, aber das ist auch schwierig geworden. Es tut mir geradezu weh, die Sonnenblumen abzuschneiden und in eine Vase zu stellen.



Es sind jetzt Gladiolen geworden, das ging.

Auf die Tochter gewartet, dabei einen kleinen Nap gemacht. Diese schlägt vor, beim Möbelschweden nach einem neuen Schreibtisch zu schauen. Soll mir recht sein. Spinatteigtaschen zum Mittagessen, rumgeguckt, die üblichen Verdächtigten eingepackt, Softeis zum Schluss. 

Die Blumen haben die Durststrecke im aufgeheizten Kofferraum gut überstanden, puh.


Immergleiche Fragen gestellt, immer noch keine Antwort gefunden, resigniert nach Nordrhein-Westfalen geschaut, schöne Ferien gewünscht, resigniert Mathe angeschaut, lieber Wäsche gemacht, den Wäscheständer wider besseren Wissens rausgestellt und den Fernseher angemacht. Dabei Ablenkung beim Kleiderrumclicken gesucht (es gibt die erste Neffenhochzeit im August, vielleicht finde ich noch was).

Weil mein Termin am Donnerstag meinte, ich solle aufschreiben, was mir guttut, Sommerlichtundwolkenfotos gemacht.





Eine liebe Internetmensichn nicht getroffen, obwohl sie in der Nähe ist, schade. Ich will auch nicht immer nur sagen wie doof alles ist (und dann schreibe ich das ins Internet?)

Fußball. Dazu beim zweiten Spiel ein Bier getrunken und erschöpft noch vor dem Elfmeterschießen auf dem Sofa eingeschlafen.

Möglicherweise hat das Ausscheiden der deutschen Mannschaft bzw die Reaktionen der peers bei TochterJ eine Entscheidung verfestigt. Das wäre ja wenigstens was.

Mein schmerzendes Handgelenk läuft mit Schiene und Schmerzmittel ganz gut.

Ich entschuldige mich für die tranige Langeweile hier. 

Als Rausschmeißer ein Foto vom Nachbarauto aufm ikeaparkplatz. Ich dachte, das hätte ich mir lustig ausgedacht. Dabei schreiben es sich andere aufs Auto (geht mir häufiger so, dass das Lesen zB von Reaktionen in Sozialmedien so beeinflusst dass ich Sorge habe, meine Formulierung von anderen unbewusst beeinflusst ‚abgeschrieben‘ zu haben. Aber ich schweife ab)


und noch ein edit: bin seit Tagen mit der #20books challenge beschäftigt. Überlege, was für mich dazugehört, was nicht, und bin auf der Suche nach Kinder- und Jugendbüchern, die mich geprägt haben. Das ist auch schön. Schmerzhaft, wenn es um nicht zurückgegebene Bücher geht.

5.3.24

#wmDedgT März 2024 Endlich

 Frau Brüllen fragt das Internet  `'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

 

Das ist bis 19:49 meine Antwort. Dienstag. 

Der Mann fährt um halb fünf zur Arbeit. Ich kann nicht weiterschlafen, und ich habe gelesen, dass Telefonate mit Muttern helfen, Stresslevel zu senken und so (im Gegensatz zum Schreiben über die üblichen Kanäle, die heben sie wohl, was mensch eben so liest, ne) und aus Gründen und so, jedenfalls telefoniere ich zwei Stunden mit Kanada, bis ich (#tmi wirklich! aufs Klo muss) mich fertigmachen  und die andere Tochter wecken. 

Das dauert alles, Brot schmieren, Tee kochen, Wanderschuhe nicht vergessen, es geht zum Kinderabenteuerhof! Dann fahren wir verspätet los, kommen aber noch einigermaßen pünktlich. Die Drittklässlerinnen machen einen Arbeitsbesuch beim Kinderabenteuerhof, mit Einführung, Abäppeln, Frühstück und Striegeln. Nach der Fahrt zurück mit der Straßenbahn ist mein Arbeitstag zu Ende.

Bin ziemlich müde, habe aber seit Wochen den seit Monaten gerichteten Sack Teenagerkleidung im Auto und herausgefunden, dass es eine Fairkaufhaus gibt, bei dem ich die Sachen endlich vorbeibringen möchte. Endlich erledigt. Kurz zum Drogeriemarkt, für die Schule Feuchttücher mitgenommen, und endlich mal in den Mobilanbietershop gegangen um zu fragen ob noch was zu ändern ist. Vor zwei Jahren habe ich für die KlugeUhr eine eigene sim bestellt, nie eingebaut, jetzt ist der Vertrag abgelöst, neuer Versuch misslang, aus Versehen eine neue bestellt, kostenpflichtig, gleich gelöscht, aber jetzt kann ich die alte nicht kostenlos reaktivieren. Und knapp 5 Euro für ne esim die ich alle Jubeljahre mal brauche ist mir zu viel. Dabei habe ich erfahren, was so alles included ist in meinem Tarif, brauche ich auch alles nicht. (zu Kleinteilig? Entschuldigung)

Lasagne von Sonntag gewärmt.

Eigentlich möchte ich auch endlich einen neuen Perso beantragen, der alte ist abgelaufen, die Passbilder sind längst gemacht. Halbherzige Suche danach in den Papierstapeln, dabei immerhin Geburtstagspost durchgeschaut und aussortiert. Perso vertagt.

Dann wurde eine kurze Mittagspause nötig, der Wecker klingelt zwar, aber ich bin so müde, also komme ich zu spät zum Treffpunkt, an dem ich die Tochter abhole.

Rüeblikuchenkaffeepause. Danach springe ich in die hausärtzliche Praxis gegenüber und bekomme mein erstes E-Rezept. Eigentlich wollte ich noch zum Blumenladen spazieren um endlich die Tulpenvase zu füllen, aber naja.

Zurück zu Hause setze ich den übrig gebliebenen Tafelspitz aus der SoLaWibestellung auf mit Schmorgemüse, bereite Spätzleteig vor und putze Feldsalat. Das Kind isst gerne Spätzle mit brauner Soße, ich möchte endlich mal klassische kredenzen.

Während alles schmurgelt formuliere ich eine Email und suche endlich einen spot von Krawinkel und Eckstein raus, um ihn der Schwägerinnenfreundin zu schicken, wir hatten am Samstag darüber gesprochen. Dabei versinke ich etwas im früher.

Ach so, Erkältung ist ja auch noch, ich fühle mich fiebrig aber Thermometer says no.

Dann ein paar vergnügliche Zeiten auf masto, und wegen siehe oben, ein Telefonat in die andere Richtung, ich kann aber nur mit meinem Vater sprechen, der Nachbar ist zu Besuch, wird aber trotzdem unter Elterntelefonat verbucht.

Jetzt ist es halb neun, und ich schwanke zwischen der Kästnerdoku, die ich immer noch schauen möchte und Fußball, oder etwas anderem ablenkendem. 

Werde mögicherweise berichten.

Die Papierstapel lass ich jetzt so. Die Einkäufe räume ich noch weg und die Wäsche wird wohl noch abgehängt, damit morgen endlich wieder was drankann.




5.2.24

#wmDedgT Februar 2024

 Frau Brüllen fragt das Internet  was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Montag. Sehr spät ins Bett, der Mann steht um halb vier auf, verabschiedet sich, ich kann nochmal einschlafen. Wir kommen aber trotzdem zehn Minuten zu spät aus dem Haus, halb acht, aber es ist schon fast hell, juhuu!

Auf dem Weg zur Arbeit lasse ich die Tochter raus, und da ich immer ein bisschen Puffer habe, kaufe ich noch Bananen, Milch und ein Brot auf dem Weg.

Parkplatz ist manchmal schwierig, heute nicht. Ich bin ein paar Minuten zu früh in der Schule und während ich mir einen Kaffee mache (Tee ist aus, schade) halte ich ein Schwätzchen mit der Schwimmbadbegleitung.

Dann der normale Schultag, alle Kinder wieder da, allerdings stark angeschlagen. Es schnieft und schlimmeres.

Zum Mittagessen wechsle ich montags die Klasse, heute zu den Eulen, danach noch eine Runde Tischkicker zum Feierabend um halb zwei. Die Sonne scheint, ich hatte vor, die anderthalb Stunden mit der Jagd nach einem Kostüm zu verbringen, skippe diese Pläne aber und halte ein Nickerchen im Auto, leider nicht in der Sonne. Das war unklug. Dann kurze Recherche und Telefonat wegen Urlaub.

Um 15:00 hole ich die Tochter auf dem Rückweg ab, wir fahren zur Wohnung, auf dem Weg holen wir Sendungen ab. Die Wohnung muss heute endlich entweihnachtet werden, und das klappt auch. Leuchtstern weg, Amaryllis raus, Aventskalenderbeigaben weggeräumt, diese Klarheit auf Tisch und Fensterbank, wunderbar. Es hängen noch die kleinen Herrnhuter, und es wartet schon seit längerem das Abwickeln des Adventskanzes, der noch draußen auf dem Freisitz liegt, das schaffe ich noch bis Donnerstag (da kommen die Sachen dann wieder mit zurück ins Haus). 

Schon wieder ein Nickerchen! Bin doch noch ganz schön kaputt, aber der Husten ist wesentlich besser geworden.

Mit der Tochter esse ich noch Reste vom Wochenende, mein Vater feierte seinen 80. es gibt noch was vom Essen und der Kuchentafel, lange hält sich das aber nichtmehr. Kurzes Telefonat mit Papa, er ist noch beglückt und packt schöne Geschenke aus.

Eigentlich möchte ich noch Administratives erledigen, Stundennachweise, Überweisungen, Übernahmeantäge, aber das schaffe ich nicht mehr denn ich telefoniere noch zwei Mal in Sachen Reise, das bleibt spannend.

Zwischendurch meldet sich Vermieterin und die andere Tochter, das ist schön. Immer wieder die Frage, wie es weitergehen soll, na ja, vielleicht tragen diese Gespräche zur Entscheidungsfindung bei.

Ich räume noch das Zeug der Reise vom Wochenende weg, probiere eine Stickjacke an, die ist aber zu groß. 

Zu WWM möchte ich eine Bügelsession einlegen, aber das kommt nicht wegen Dschungeldings.

Das verhagelt mir ein weiteres Mal meine Planung, mir ist kalt, Paypal funktioniert nicht, und ich bekomme wieder Hunger. Es muss was Warmes aus einer Pfanne her, also Zwiebel Lauch Möhre zu einer asiatisch angehauchten Nudeltüte angeschmurgelt.

Vom Fest steht ein Teil der schönen Tischdeko nun bei mir, das freut mich. 

Vielleicht gehe ich gleich ins Bett, möglicherweise wird es aber wieder später.

Einkaufen war ich nicht, in Sachen Kostüm bin ich nicht weiter, aber meinen neuen Vertrag unterschreibe ich noch schnell (ist nur eine halbe Stunde mehr Wochenarbeitszeit).

Liest sich ganz schön mager, na ja, für mehr Realität im Internetz. 











2.1.24

Fotorückblick 2024

 Joël lädt zum Fotorückblick des Jahres ein. Zwei Fotos pro Monat.

Ich habe das zum Anlass genommen, mal ein bisschen zu sortieren, Alben zu erstellen, einiges zu löschen, Danke Joël für Antrieb und Inspiration. Sowieso viel zu wenig los hier.

Januar

In den Bergen. Wie immer spektakulär.


Wintersonne


Februar

Keine Teilnahme an FaschingFastnachtKarneval, eher hineingeraten



Frühlingsahnung an der Dreisam


März

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Vorbereitungsseminar fürs Auslandsjahr der Tochter, hier Frühstück in der Jugendherberge


Das örtliche Storchenpaar macht mir große Freude (das Bild entstand beim ersten Freigang nach neuerlicher Coronainfektion)


April

irgendwo hab ich kürzlich gelesen, dass die schwarzen Vögel sich möglicherweise für uns immer irgendwo fotogen hinsetzen.

Was soll ich sagen. Sonntagsspaziergang auf dem Alten Friedhof.


Lebensweisheit in Staufen


Mai

Absolutes Jahreshighlight: Waldohreulennachwuchs im Innenhof. Jeden Abend beim Ausflug der vier! Ästlinge ein Hach für alle Anwohnenden


A trip down memory lane: auf dem Spielplatz im Ort der (verstorbenen) Großeltern im Schutz der Dunkelheit nochmal rutschen wie früher 


Juni

Und dann: das Beste aus dem Umzug uns Ländle machen und auch mal Pfingstferien nutzen. 

Rhodos


Und auch im Innenhof: Fledermäuse 


Juli

Noch zwei Höhepunkte:

Danger Dan 

(gerade als ich ein bisschen Hoffnung schöpfe der Blow. Im Juli spaltet sich das Jahr, das Leben. Ich habe jetzt einen bzw mehrere Befunde. Natürlich bin ich eine von vielen, klar, aber hui.)


Mein erster Stieglitz


August

Krankenhaus, Rekonvaleszenz, OP, Maastricht, Abschied der Tochter, Weitermachen. Das Kleine genießen, Freundschaften wertschätzen.

Abendlicher Ausgangsversuch am tanzenden Baumstumpf. 



Schon wieder: Vögel sitzen fotogen. Diesmal am Vitra Design Museum)



September

Ich würde mich als Potterfan bezeichnen, wir sind (auch durch die Distanz zu Frau Rowling) allerdings  etwas rausgewachsen. 

Da hatte ich was nicht vollständig auf dem Schirm, als wir uns am 1. September gegen halb zwölf an KingsCross St Pancas verabredeten. Blissfully unaware nennen sie das drüben.


Schule hat begonnen


Oktober

Zinienliebe. Ausflug zur Bundesgartenschau Mannheim mit der Schwiegerfamilie anlässlich meines Geburtstags. War gut, lieber was zusammen zu machen als nur beieinander zu sitzen.



Ich wäre ja so gerne die Pfützenspringerin des Internets geworden, bin in letzter Zeit allerdings auch im rl nicht mehr so aktiv tätig (haha)
Wer sie noch nicht kennt, die Pfützenspringerinnen von Friedrich Seidenstücker zum Beispiel hier entlang


Alle Möwen-auf-Pfählen-im-Meer Bilder schon gemacht, nur noch nicht von mir.


Dezember

Eine Einladung zum Glühweintrinken an die Nachbarn zum Beisammensitzen. Rezept wie immer ‚gegen die Diktatur der Rotweinplörre‘ von nutriculinary Stevan Paul


Die Schule hat den Sternenschmuck schön



Nachtrag bzw bonus track:

Ein gutes, besseres 2024 für uns alle. 

Alles alles Gute 

(es ist, kaum zu glauben, mein erstes bearbeitetes Foto in diesem Internetz)



7.10.23

#wmDedgT Oktober 2023

Frau Brüllen fragt das Internet  was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Oktober 2023, late to the party.

Das Ansinnen sind sechs Stunden Schlaf, also halb eins ins Bett, 6:20 klingelt der Wecker, wegen der Katzenfütterung. Die Nachbarinnen sind unterwegs wegen Preisverleihung (wir haben nette NachbarInnen, zwei davon besonders nett, eine davon jetzt Preisträgerin) und die Tabletten müssen in die ältere Katze, also erledige ich das um kurz vor halb sieben.

Mann schläft, Kind auch.

Vorarbeitsroutine, Fahrt zu Schule und Arbeit, Puffermitunten für Korrespondenz genutzt, das ist effektiv, heute Geburtstag der Schwägerin. 

Geparkt habe ich heute mit Blick auf ein Bildungshaus mit starken 1980er Vibes. Ich habe einige Zeit verbracht in solchen Häusern (Stichwörter unter anderen Aluminiummarmeladendöschen und Tischabfallschwingeimerchen, bunte Abende) Ich kann nur schwerbin Worte fassen, was das für Gedankenkaskaden in mir auslöst. Einerseits die Erinnerungen, andererseits die Tatsache, dass es das so unverändert hier noch gibt. Das deckt sich mit unseren sonstigen Wohnsituationserlebnissen, eine ganz andere Wohnkultur hier. Und wie ist das anderswo? Würde mit ein modernisiertes Bildungshaus ohneDruckspüler wirklich besser gefallen? Stop, das hier ist ja #wmDedgT , nicht #denk Dir was)




In der Schule zunächst Sport, es gibt einen sehr engagierten Sportlehrer, alle sind jetzt schon mal vorsorglich traurig und fragen sich, wie es wohl wird, wenn er zum Ende des Jahres in Ruhestand geht, und er macht es auch toll mit den Kindern, es wird ein Parcour aufgebaut und es ist schon wirklich toll zu sehen wie alle was finden, zum Abschluss wird Verstecken gespielt, die Lehrerinnen schwelgen in Nostalgie (…alles muss versteckelt sein, vor mir hinter mir, über mir gildet‘s nicht…)

Große Pause, Frühstück, ich versuche endlich das leidige Thema Stundenachweis zu regeln und mich wegen des Tages der Offenen Tür und meiner Aufgaben abzustimmen, mit mäßigem Erfolg (‚wenn Sie als Privatperson teilnehmen freuen wir uns sehr, bei Ihren Arbeitszeiten fehlen Sie ja einen ganzen Tag wenn wir Sie bitten offiziell zu kommen‘, tja, hm)

Mitten im Berufsalltag meldet sich der Mann, ein Termin steht an, den ich total verdrängt hatte, dementsprechend sauer trotzig entsetzt fatalistisch bin ich, aber da kann ja der Mann nichts dafür, und natürlich ist es gut, dass er da ist und wir zusammen gehen können und er alles Organisatorische regeln kann, und dann machen wir das so. Es ist frustrierend und nervig und ich merke, wie ich gerne wieder ein trotziges Kind im ganzen Apparat wäre aber das bringt ja auch rein garnichts, das Gespräch ist ok, die Ergebnisse bieten einen Hoffnungsschimmer am Horizont auch ohne Spekulation, dann schauen wir mal. Also nehmen der Mann und ich ein Getränk mit Besprechung, fahren dann zurück, die Tochter hat sich schon anderweitig versorgt, wir essen die jahreszeitiglich bedingte Kürbissuppe, gegen die ich mich gestern noch geweigert habe, und machen dann einen Mittagsschlaf, der um kurz vo 18:00 wegen weiterem Orgakram und Kinowunsch abgebrochen wird.

Dann kommt die fittere der oben genannten Katzen zu Besuch, soll wegen Haarverlust ihrerseits und Niesattacken der Tochter nicht in die Wohnung, und wird deshalb draußen bestreichelt. Auf Wunsch der Vermiteterinnenmutter kümmern wir uns um die Rückführung der Katze in ihre Wohnung, dabei springt noch ein kurzes und nettes Gespräch mit der einen Katzenmutter raus. 

Dann machen wir uns endlich auf ins Symbolwochenende Richtung Stadt und Kino. Es wird ‚Wochenenderebellen‘ (der link führt zur homepage der Aktiven, nicht zum Kinofilm) gegeben, für uns mit Nachos und alkoholfreiem Bier. Ich freue mich über die Awarenessthematik, finde das ein oder andere aber zu klischeehaft und plakativ, inhaltlich natürlich herzig, und wir konnten die Jugendliche motivieren mitzukommen: also Erfolg. (Hier habe ich nachgelesen, dass der Film im Sinne der eigentlichen Hauptpersonen entstanden ist, und dann passt es ja wieder)

Doch kein Foto der Kinoleinwand wegen Datenschutzsorge

Zu Hause noch bisschen räumen und weitere Orgathemen (Rente, Heizen, Gesellschaft, Faschisten, Umzug, Krankheit, gelbe Tonne) dann fährt der Mann ins Arbeitswochenende, ich beginne den Bericht, trinke dabei ein Bier, dann falle ich zu spät und traurig ins Bett.








15.8.23

Sonntagsausflug

Blog mal wieder haben sie gesagt, das hilft auch, die schönen Seiten zu betonen, und recht haben sie.

Wir waren am Sonntag im Vitra Design Museum und hatten uns den Spazierweg zur Fondation Beyeler ausgesucht.

Aus Gründen kam es dazu nicht, aber die Anlage ist so weitläufig (und wir waren erst spät dort), dass wir auch so bestmöglich eskapieren konnten. 

Deshalb schreibe ich es auf. Nachdem wir am Vortag nur rumgepusselt hatten war mal rauskommen nötig und als wir uns dem Gebäude näherten war ich schon in der kunst- designaffinen Museumswelt gelandet. Ich bin mir sehr bewusst darüber, wie privilegiert das ist, aber ich habe es sehr genossen und möchte es allen empfehlen. Es gibt natürlich unterschiedlichste Vorlieben und Arten des Eskapismus (wir haben ja leider keinen Schrebergarten). 


Für mich ist das Eintauchen in diese komponierte (artifizielle?) Welt mit schönen Dingen (und klugem Design) genau das richtige gewesen. 

Tatsächlich war ich überrascht, wie viele Leute da waren und wie international das Publikum war. Natürlich ist es eigentlich nicht verwunderlich, es ist mehr ein Indiz dafür, wie sehr ich raus bin; selbst schon dutzende Mal vorbeigefahren machen andere den Bogen eben schneller.

Aber auch Teil dieser internationalen zurückhaltenden Neigungsgruppe zu sein war äußerst angenehm.

Gewitter und Regenbogen, die Kunstwelt im Laufe des Wettergeschehens sozusagen Bonusmaterial. 





Und später übernehmen die Raben.



#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...