Was ist eine IP-Adresse?
Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, erhält eine IP-Adresse, kurz für Internet Protocol. Diese Kennung sorgt dafür, dass Server wissen, wohin sie Daten schicken sollen, wenn du eine Seite aufrufst, ein Video streamst oder eine Nachricht versendest. Ohne diese Adresse wäre deine Verbindung stumm, kein Server wüsste, wohin die Antwort gehen soll. Wenn du dich fragst «wie ist meine IP», suchst du genau diese Kennung.
Es gibt zwei Formate. IPv4 sieht aus wie 82.64.12.45, vier Zahlengruppen getrennt durch Punkte. Das ist das Format, das die meisten Leute erkennen, wenn sie meine ip adresse nachschlagen. IPv6 ist deutlich länger, etwas wie 2a01:cb00:8a2:f300::1. Falls das bei dir angezeigt wird, keine Sorge. Die IPv4-Adressen gehen weltweit zur Neige, und dein Anbieter hat begonnen, IPv6-Adressen zu vergeben, um das Problem zu lösen.
Was deine IP-Adresse wirklich verrät
Weniger als viele denken. Wenn du «meine ip» in eine Suchmaschine eingibst, zeigt die angezeigte Adresse einen ungefähren Standort, meistens auf Stadt- oder Ballungsraumebene, selten genauer. Dazu kommt dein Internetanbieter, ob Telekom, Vodafone, o2 oder ein anderer. Das ist im Grunde alles, was eine normale Website daraus ablesen kann.
Dein Name, deine Postanschrift, deine Telefonnummer, all das bleibt unsichtbar. Diese Daten gehören deinem Provider und dürfen nur auf richterliche Anordnung herausgegeben werden. Viele Menschen machen sich Sorgen darüber, was ihre IP-Adresse über sie preisgibt, aber in der Praxis kann ein Fremder, der deine IP kennt, damit herzlich wenig anfangen. Wenn du genau wissen willst, von wo deine Verbindung zu kommen scheint, kannst du unser IP-Lokalisierungstool nutzen.
Dynamische oder statische IP: welche hast du?
Die überwiegende Mehrheit der Privatanschlüsse in Deutschland hat eine dynamische IP. Der Anbieter weist dir bei jeder Verbindung eine verfügbare Adresse aus seinem Pool zu, und diese Adresse kann sich von Tag zu Tag ändern, manchmal sogar ohne dass der Router neu gestartet wurde. Wenn du heute nachschaust, wie ist meine IP, und in einer Woche erneut prüfst, ist die Chance groß, dass sie sich geändert hat.
Eine statische IP ändert sich nie. Das ist eine Option, die bei manchen Geschäftskundentarifen enthalten ist oder bei einigen Anbietern als kostenpflichtige Zusatzoption buchbar. Sie wird hauptsächlich gebraucht, wenn du einen Server zu Hause betreibst oder aus der Ferne auf dein Heimnetzwerk zugreifen möchtest. Für normales Surfen macht es keinen Unterschied.
Lokale IP und öffentliche IP: zwei völlig verschiedene Dinge
Die Adresse, die auf dieser Seite angezeigt wird, ist deine öffentliche IP, die das Internet sieht. Aber innerhalb deines Netzwerks hat jedes Gerät auch eine lokale Adresse, die dein Router vergibt. Dein Smartphone, dein Computer, dein Smart-TV haben jeweils eine eigene, typischerweise etwas wie 192.168.1.12 oder 10.0.0.5. Diese Adressen verlassen niemals dein Heimnetzwerk.
Alle deine Geräte teilen sich nach außen dieselbe öffentliche IP-Adresse. Dein Router übernimmt die Übersetzung zwischen beiden Seiten über einen Mechanismus namens NAT. Praktisch bedeutet das: Wenn dein Computer eine Webseite aufruft, schickt der Router die Anfrage mit deiner öffentlichen IP-Adresse raus, empfängt die Antwort und leitet sie intern an dein Gerät weiter. Um deine lokale IP zu sehen, musst du in die Netzwerkeinstellungen deines Geräts schauen, nicht auf eine Seite wie diese.
Deine IP mit VPN: was angezeigt wird und warum
Wenn du gerade ein VPN nutzt, ist die Adresse auf dieser Seite nicht deine echte. Es ist die Adresse des VPN-Servers, über den deine Verbindung läuft. Je nach gewähltem Server kannst du als verbunden aus den USA, den Niederlanden oder jedem anderen Land erscheinen, in dem dein VPN-Dienst Server betreibt. Deshalb fällt die Antwort auf «wie ist meine IP» mit und ohne VPN unterschiedlich aus.
Um deine tatsächliche IP zu sehen, deaktiviere das VPN und lade die Seite neu. Manche VPNs haben sogenannte DNS- oder WebRTC-Leaks, bei denen meine ip trotz aktivem VPN durchsickern kann. Wenn du denkst, das könnte bei dir der Fall sein, kannst du es mit Tools wie ipleak.net überprüfen. Für die meisten Alltagsanwendungen verbirgt ein gutes VPN deine Adresse zuverlässig ohne jede Undichtigkeit.
Warum sich deine IP je nach Gerät oder Netzwerk ändert
Deine IP-Adresse ist nicht an dich gebunden, sondern an deine Verbindung. Wenn du vom WLAN zu Hause auf die mobilen Daten deines Handys wechselst, ändert sich meine ip adresse komplett, weil du einen anderen Anbieter und ein anderes Netzwerk nutzt. Genauso gilt: Wenn du dich im WLAN eines Cafés oder Hotels einloggst, verwendest du die IP dieses Netzwerks, nicht die deines Routers daheim.
Innerhalb desselben Netzwerks teilen sich alle Geräte dieselbe öffentliche IP. Dein Handy und dein Laptop zeigen also die gleiche Adresse auf dieser Seite, solange beide im selben WLAN hängen. Der Unterschied taucht erst auf, wenn du das Netzwerk wechselst. Deswegen kann meine ip von verschiedenen Geräten aus identisch oder komplett unterschiedlich aussehen, je nach Situation.
Ist deine Verbindung so schnell, wie sie sein sollte?
Jetzt, wo du deine IP-Adresse kennst, kommt häufig die nächste Frage: Läuft meine Verbindung wirklich mit der Geschwindigkeit, die mein Anbieter mir versprochen hat? Unzureichende Bandbreite kann Videos erklären, die ständig puffern, langsame Downloads oder zähes Surfen. Unser Geschwindigkeitstest misst deinen Durchsatz in wenigen Sekunden direkt im Browser, ohne dass du etwas installieren musst.
Der Test misst deine Download-Geschwindigkeit, also wie schnell du Daten empfängst, und deine Upload-Geschwindigkeit, also wie schnell du welche versendest. Außerdem wird die Latenz gemessen, auch Ping genannt, die die Reaktionszeit deiner Verbindung angibt.