Unter Menschen

Punkt acht öffnete ich im Untergeschoß des Instituts die kleine Bücherei, setzte den Computer unter Datenstrom und meldete mich telefonisch im Sekretariat an. Seit der leicht bockige Geschäftsführer mitgekriegt hatte, dass ich schon seit einer geraumen Weile erst um neun angefangen hatte statt um acht, musste ich mich nun jeden Morgen telefonisch bei der Sekretärin anmelden, sobald ich meinen Dienst begann. Sie war jetzt meine private kleine Stechuhr, wie ich sie einmal scherzhaft nannte, was überraschend gut ankam, aber dann fügte ich überflüssigerweise noch „meine Stempelkarte“ an, das fand sie nicht so charmant. Kaum einen Punkt gelandet, schon wieder verkackt. Zum Glück dauerte es nicht lange, und die tägliche Anmelderei wurde uns beiden zu blöd, der Sekretärin ebenso wie mir, und die Sache schlief allmählich wieder ein. Ich erschien, von niemandem gesehen, um viertel nach acht in der Bücherei und rief die Sekretärin nicht an, ich kam gegen halb neun und rief sie nicht an, und wenn wir uns im Laufe des Arbeitstages zufällig über den Weg liefen, im Treppenhaus oder im Computerraum im ersten Stock, dann tat jeder so,, als wäre alles in schönster Ordnung. Was es ja auch war. Jetzt wieder. Vielleicht hatte es auch damit zu tun, dass ich mich daran gewöhnte, pünktlich um halb neun Uhr am Arbeitsplatz zu erscheinen. War ja machbar, so ein Kompromiss. Eine Zeitlang dachte ich, die Sekretärin hätte es instinktiv erfasst, meine neue 8.30-Anfangszeit, doch dann beobachtete ich sie dabei, wie sie auf einem der alten, nicht mehr benutzten Bahnsteige eine Zigarette aus der Packung holte, an zwei Tagen hintereinander, etwa 30 Meter von der Bücherei entfernt. Sie beobachtete, wie ich die Tür meines Büros aufschloss und den PC unter Strom setzte. Punkt halb 9. Dann rauchte sie.

Einmal in der Woche wollte ich ein zuvorkommender Arbeitskollege sein. Ich kam um acht zur Arbeit, und das erste, was ich tat, war sie anzurufen.

„Ja, Morgen, Herr Glumm“, sagte sie fröhlich und legte prompt wieder auf. Sie hatte um diese frühe Uhrzeit andres zu tun, als mit mir zu tratschen. Eigentlich duzten wir uns ja, und gleichzeitig sprach sie mich mit Herr Glumm an. Du, Herr Glumm, das fand ich gut. Ich gönnte ihr auch den kleinen Triumph, dass sie jedes Mal zuerst auflegte, wenn wir unsere frühes kleine Authentifizierung beendeten. Es sind stets die kleinen Sachen, die am Ende entscheiden, ob zwei Menschen miteinander können oder nicht. Ja, was diese kleinen psychologischen Finessen und Coups betraf, war ich an manchen Tagen kaum zu schlagen, an anderen Tagen hingegen stellte ich mich arg dusselig an, so als kapierte ich rein gar nichts vom Zusammenspiel unter Menschen.

Sobald ich oben im Sekretariat angerufen hatte, ging ich zu Punkt Zwei der Tagesordnung über: Mir in Ruhe eine rauchen. Eine Zigarette drehen. Ich fand aber den Tabak nicht. Ich durchsuchte meine Jacke, ich durchsuchte die Hosentaschen, doch da war nichts – ich hatte ihn zu Hause liegen lassen. Auf dem Küchentisch, vermutlich.

Das war nicht mein Tag, das war nicht meine Woche. Das war nicht mal mein Leben. Lediglich das Dasein. Fünf Stunden (!) ohne eine einzige Zigarette, das hielt ich nicht aus. Das war so langweilig in der Lunge. Zum Glück war Mustafa nicht weit. Keine 500 Meter waren es bis zum Büdchen. Ich steh an der Fußgängerampel und drücke den Anforderungsknopf, der Berufsverkehr rauscht im Nieselregen vorüber. Ich tipple von einem Fuß auf den anderen, plötzlich muss ich kacken. Das passiert schon mal, wenn ich nach einem 20minütigen Morgenspaziergang das Institut erreiche. Dass der Darm, einmal in Bewegung, seine Fracht loswerden will. Wäre ich also besser noch einen Moment im Institut geblieben, statt mich gleich wieder vom Acker zu machen Richtung Kiosk. So ein schönes WC in Reichweite, das hat schon was. Nur wegen dem blöden Tabak. Womit man sich so alles beschäftigen muss in der Welt, bevor man in den Himmel kommt.

Immer noch Rot.

Ich kneife notdürftig die Arschbacken zusammen, würde am liebste in die Hocke gehen, so, wie ich es als kleiner Junge gemacht hab, wenn ich draußen beim Spielen aufs Klo musste. Ich ging in die Hocke und setzte mich mit dem Hintern genau auf die Ferse. Auf diese Art erzwang ich einen Kack-Stopp und versiegelte die Rosette, was zu einem seltsamen erotischen Gefühl führte, zu einem Kribbeln im Enddarm. Ein warmes Feuerchen. Damals war ich sechs, sieben Jahre alt, und eine Weile sorgte ich dafür, dass diese frühkindlichen Sexualerlebnisse nicht aufhörten, indem ich den Stuhl absichtlich zurückhielt. Doch jetzt stand ich an der Ampel am Grünewald und war sechsundvierzig Jahre alt. Grün, endlich. Ich überquere mit kleinen steifen Schritten den Zebrastreifen. Als ich auf der anderen Straßenseite ankomme, zieht sich die Schlange im Arsch plötzlich in ihr Körbchen zurück – flupp. Einerseits gut, natürlich, (ich hatte mich schon fast damit abgefunden, in die Hose zu machen). doch andererseits eine verpasste Chance.

Mustafas Büdchen ist das kleinste der Welt Ein Eck-Büdchen, so winzig, dass Mustafa, ein knubbeliger kleiner Türke, seine Geschäfte meist draußen auf dem Trottoir abwickelt, versunken in sein Campingstühlchen, eine Handvoll Pistazien in Arbeit. Aber nicht bei Regen. Bei Regen bleibt er drin. Mustafa sitzt hinter seinem winzigen Ladentisch. Vor ihm der kleine tragbare Fernseher, er zeigt ein Fußballspiel.

„Einen Van Nelle halbschwarz“, sag ich.

Mustafa dreht sich um, zieht ein Päckchen aus dem Tabakwarenregal und reicht ihn mir. Mein Blick schweift den Zeitschriftenständer rauf und runter.

„Hast du den neuen Spiegel?“

„Den neuen… Spiegel?“ Er kommt hinterm Tisch hervor. „Hier“, sagt er.

„Nein. Das ist Frau im Spiegel. Ich mein den SPIEGEL.“

Mustafa schlurft zurück an seinen Platz, mit beiden Augen beim Fußball. „Nee. Hab ich nicht.“

Auch egal. Ich lese den Spiegel eh kaum noch. Meist fliegt er zu Hause rum, ein, zwei Wochen lang, und jedes Mal, wenn mir das Heft ins Auge fällt, denk ich, ah, der neue Spiegel, den musst du auch noch lesen, und dann vergesse ich es wieder. Es ist genauso wie mit dem Sterben heut Morgen beim Aufwachen. Die Dinge fliegen in meinen Kopf rein, machen sich kurz breit, dann sind sie wieder weg, ohne groß Eindruck zu hinterlassen. .

„Was ist das fürn Spiel?“ frage ich.

„Nigeria Paraguay“, antwortet Mustafa prompt.

„Nigeria Paraguay?“

„Ja“, sagt er. „Ist alt. Hab ich aufgenommen.“

Ich überlege kurz. „Noch von der WM?“

Er nickt.

„Ja. Is alt.“

Mustafa Sohn hilft gelegentlich aus. Der ist 25, in Deutschland geboren und kennt einen schönen Abzählreim aus seiner Kindheit: „Allah ist mächtig, Allah ist groß, 3 Meter 60, scheiß in die Hos.“ Er sieht aus wie ein gut sortierter Haschisch-Dealer von der Goldküste. Logisch, dass sich an seinen Aushilfs-Tagen die halbe Gesamtschule vorm Kiosk einfindet und auffällig aufgekratzt ist und kichert.

Beim Rausgehen fällt mir die Schlagzeile des neuesten Hürriyet ins Auge. Irgendwas mit ALEMAN PROFFESSUR. Keine Ahnung.

„Was heisst das?“ frag ich Mustafa.

Der hat Mühe zu übersetzen, weil er nicht gut Deutsch spricht.

„Ähh.. deutscher Professor sagt, türkische Kinder äh nix gut lernen.“

Hm. Anhand einer Bildunterschrift reime ich mir zusammen, dass es um einen 10jährigen türkischen Jungen aus Berlin geht, der einen IQ von 145 hat, aber irgendetwas nicht auf die Reihe kriegt. Bloß – was?

Mustafa tippt mich an. Versucht es mir zu erklären.

„Pass auf. Du bist gute Mann, gut in Kopf, aber Professor? Nix gut..“

Keine Ahnung, was er meint. Als ich wieder im Institut bin, werfe ich meine Winterjacke über die Stuhllehne im Büro und geh scheißen. Es flutscht aus mir heraus wie ein lang erwartetes Kindchen. Was ein Trumm. Von wegen Rückruf-Aktionen scheitern. Ich fühle mich wie ein alternder Rockstar, dessen Stuhlgang funktioniert.

Kurz vor Mittag kommt der Geschäftsführer runter und drückt mir einen nagelneuen 20 Euro-Schein in die Hand sowie ein Döschen Kaffeesahne. Der Mann ist ein bisschen übervorsichtig. Da gleich eine Instituts-Sitzung ansteht, bittet er mich zwei Gebäckmischungen zu holen, „und hier so Kaffeesahne, sagen wir.. dreissig Stück..?“

Schön, dass er extra einen Prototyp mitgebracht hat. Ich mein, ich hätte sonst unter Garantie nicht gewusst, was das sein soll, so Kaffeesahne. Vermutlich hat er sogar eine unruhige Nacht hinter sich: ob ich den Glumm morgen früh wohl Kaffeesahne-Einkaufen schicken kann? Was macht der überhaupt hier? Wo treibt der sich immer rum?  Und was sind das immer für lauter 500beine-Einträge in seinem Internetverlauf? Als ich dem Geschäftsführer, auf den ersten Eindruck ein knackiger Kerl, zum ersten Mal die Hand drückte, hatte er einen überraschend laxen Händedruck. Es fühlte sich an, als hätte man in einen Pudding gegriffen.

Beim Gebäck soll ich aufpassen, sagt er. Wegen dem Geld. (Das sagt er nicht.) Er sagt: „Holen Sie ganz normales Gebäck, nicht so.. Bahlsen. Obwohl, Bahlsen ist ja ähm normal. Na ja, Sie wissen schon. Nicht so High End. Nicht so teuer.“

Ich komm nicht darüber weg, dass der Geschäftsführer mir ein Portionsdöschen mitgebracht hat, zur Anschauung. Glaubt er, dass Leute wie ich, die nicht so viel Geld verdienen wie er, ihren Kaffee mit übriggebliebenem Deckweiß aus alten Grundschultagen süßen? Oder mit der eigenen Rotze?

High Ende Rotze.

Der Supermarkt am Grünewald ist so riesig, er erinnert an die Hypermarchés der Kette Mammouth in Frankreich, mit Einkaufspfaden breit wie Landebahnen. Man hat jedes Mal das Gefühl, gleich landet ne Cessna und wirft Kokspäckchen ab. Jetzt am Vormittag ist es noch ruhig. Als ich Richtung Kassen schlendere, in der Hand die georderte Kaffeesahne und die Gebäckmischung, steht da plötzlich Manfred vor mir: er ist der letzte in der kleinen Schlange, die sich vor Kasse 3 gebildet hat.

„Hallo!“ sag ich überrascht. „Lange nicht gesehen. Wie gehts?“

„Guten Tag“, grüßt Manfred schüchtern zurück. Ein braver kleiner Mann, der ein semmelblondes Toupet trägt, dasselbe Fabrikat wie früher.

Ich lernte Manfred Mitte der Achtziger kennen, als ich mit Karlos am Kannenhof einzog. Die Erdgeschoßwohnung hatte Ofenheizung und einen Schornstein, durch den man in klaren Nächten das Sternenzelt funkeln sah, wie durch ein großes verrußtes Fernrohr. Eine magische Bude war das, von Anfang an. Und ich wohne immer noch da. Aber ohne Karlos, dafür mit der Gräfin.

„In der Wohnung hat doch vor Jahren der Anstreicher Klein gelebt“, erzählte uns später ein Anwohner, mit dem Unterton eines ungeklärtes Kriminalfalls, doch mehr war aus ihm nicht rauszukriegen. Über uns im ersten Stockwerk wohnte Frau Fischer, eine schwere Asthmatikerin mit blauen Apfelkornbäckchen. Schon am ersten Tag stellte sie uns ihren Manfred vor.

„Das ist mein Manfred“, sagte sie. „Mein Gärtner.“

„Ja hallo“, meinten Karlos und ich.

Ein schöner Gärtner war das. Statt einer Schaufel stand im Waschkeller lediglich ein mickriger alten Spaten ohne Griff in der Ecke rum. Na logisch, er war natürlich nicht der Gärtner, er war Frau Fischers feuriger Liebhaber, wie wir schnell feststellen durften. Bisweilen war Manfred aber auch ihr Handwerker, ihr Lebensmittelbesorger, ihr Kotelettkoch und noch vieles mehr, nur im Garten ließ er sich niemals blicken, der schöne Manfred mit dem verrutschten Toupet, vom Garten hielt er sich vornehm fern, der Manfred.

Mittags sah man ihn oft mit hochrotem Kopf das Haus verlassen, um die leeren Apfelkornpullen zum Glascontainer bringen. Da hatte er hübsch was zu stopfen, der Manfred, der Apfelkorngärtner.

Es kristallisierte sich bald heraus, dass Frau Fischer Karlos und mich nicht besonders gut leiden mochte. Sie hatte uns auf dem Kieker, sie hielt uns für zwei Homos, die dem tadellosen Apfelkornbäckchenruf des Hauses Schaden zufügten. Erst, als wir eine Weile im Haus wohnten und die Weiber bei uns ein- und ausgingen, änderte sie ihre Meinung und konzentrierte sich fortan darauf, uns anzuschnauzen, wenn wir mit nackten Füßen und dickem Joint am offenen Fenster saßen und JJ Cale hörten.

„WIE DIE HOTTENTOTTEN!“ keifte sie dann gerne, auf die asthmatisch-aufgebrachte Art.

Am Abend jedoch, wenn sie es sich im Wohnzimmer gemütlich machte, verlangte sie so lautstark nach ihrem Gärtner, dass die gesamte Siedlung Bescheid wusste,„MAMMMMMM-FREEEED!!“ Und schon hörte man ein eilfertiges Getrappel von Gärtnerfüßchen.

Der kleine Mann an Kasse 3 blickt hilflos zu Boden. Er traut sich kaum mich anzugucken. Nur – warum? Nur weil ich Teile seiner Vergangenheit kenne? Frau Fischer, die Gute, ist lange tot, es ist lange her, dass er ihr Liebhaber war. Andererseits bin ich natürlich nicht auf dem Laufenden. Ich kenne Manfred nur aus den späten Achtzigern, und das ist zwanzig Jahre her. Damals war er ein lieber Kerl, der zu viel trank.

Der kleine Mann guckt zu Boden. Er traut sich nicht mich anzugucken. Weil ich Teile seiner Vergangenheit kenne? Ist doch egal, Mamfred. Ich mustere sein Toupet. Es sitzt gut. Im Gegensatz zu früher, wenn er aus der Kneipe heimkehrte und den Schlüssel nicht in die Haustür kriegte. Er bumste so heftig und ungelenk gegen die Haustüre, bis die Gräfin, die mittlerweile an Karlos Stelle eingezogen war, es nicht mehr mitanhören konnte.

„Jetzt geh doch mal nachsehen“, sagte sie genervt. „Das schafft der nicht allein. Der ist viel zu blau.“

Wenn ich dann rausging, um zu helfen, saß Manfred zusammengesunken auf dem Treppchen, zyanidblau angelaufen, das Toupet verrutscht, es hing ihm halb im Hemdkragen. Er ähnelte einem beschädigten kleinen Rhinozeros.

Mehr als einmal hatten Karlos und ich am Türspion gelauert und uns abwechselnd beömmelt , („He! Lass mich noch mal gucken..! Ich bin dran!“), wenn Manfred abends besoffen nach Hause kam und es trotz unzähliger Versuche nicht schaffte, den Schlüssel ins Schloss der Haustür gesteckt zu kriegen. Mit seinem in den Nacken gerutschten Toupet sah er aus wie ein beschädigtes kleines Rhinozeros, das aus dem Zoo geflüchtet war und nun betrunken nach Hause kam. Ja, die Freiheit hatte ihre Tücken. Bis der Arme irgendwann erschöpft vorm Hauseingang zusammensackte. Dann warteten wir kurz, bevor wir mit dem elektrischen Türöffner das Türschloss entriegelten – und rabuff, schnackte die Tür auf und Manfred purzelte in den Hausflur. Ein Häufchen zyankaliblau angelaufenes Elend, das Toupet halb in den Hemdkragen gerutscht.

(Ja natürlich halfen wir ihm dann die Treppe rauf, natürlich klingelten wir an Frau Fischers Tür, natürlich machten wir, das wir uns schleunigst verdrückten, bevor Frau Fischer öffnete.

„MAMMFREED..! BIST DU DAS!!?“)

Damals war es noch Usus in den Wohnungen der Genossenschaft, dass der Hausälteste reihum das Wassergeld einsammelte. Alle 2 Monate. Weil Karlos und ich dauernd pleite waren, verhielten wir uns mucksmäuschenstill, wenn Frau Fischer vor der Tür stand und klingelte. Das war auf Dauer keine Lösung. Sie schickte uns Manfred auf den Hals, dem das alles furchtbar unangenehm war, auch dass wir ihn jedes Mal so dreist vertrösten mussten.

„Nächste Woche, Herr Manfred.“

Bald wurde es Frau Fischer zu bunt, und sie steckte uns diesen legendären Zettel in den Briefkasten, den Karlos und ich mittlerweile wie eine Reliquie verehren und den jeder sechs Monate lang behalten darf, dann bekommt der andere den kleinen Zettel zurück, zur heiligen Aufbewahrung. Ein rausgerissenes Stück Papier nur, klein wie ein Einkaufszettel, auf kariertem Papier, in Schreibschrift, aber mit Schmackes:

Ich hätte gerne mein Geld!

Fr. Fischer

„Tschühüss“, flötet Manfred erleichtert, als er an der Supermarktkasse bezahlt hat und endlich aus meinen Klauen ist. Auch wenn wir kaum ein Wort gewechselt haben.

Bis zum nächsten Mal, rufe ich.

Ich bringe zwei riesige Gebäckmischungen ins Institut, plus drei Dutzend Döschen allerfeinste Alpen-Kaffeesahne.