Variablen Grundlegendes Variablen werden in PHP durch ein Dollar-Zeichen ($) gefolgt vom Namen der Variable dargestellt. Bei Variablennamen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden (case-sensitive). Ein gültiger Variablenname beginnt mit einem Buchstaben (A-Z, a-z oder die Bytes von 128 bis 255) oder einem Unterstrich ("_"), gefolgt von einer beliebigen Anzahl von Buchstaben, Zahlen oder Unterstrichen. Als regulärer Ausdruck (Regular Expression) würde das wie folgt ausgedrückt: ^[a-zA-Z_\x80-\xff][a-zA-Z0-9_\x80-\xff]*$ PHP unterstützt keine Unicode-Variablennamen, aber einige Zeichenkodierungen (&zb; UTF-8) kodieren Zeichen so, dass alle Bytes eines Multi-Byte-Zeichens in den erlaubten Bereich fallen und somit einen gültigen Variablennamen darstellen. $this ist eine spezielle Variable, die nicht geändert werden kann. Vor PHP 7.1.0 war die indirekte Zuweisung, &zb; durch die Verwendung von variable Variablen, möglich. &tip.userlandnaming; Gültige Variablennamen ]]> Ungültige Variablennamen PHP akzeptiert eine Folge von beliebigen Bytes als Variablennamen. Auf Variablennamen, die nicht den oben genannten Benennungsregeln entsprechen, kann nur dynamisch zur Laufzeit zugegriffen werden. Siehe variable Variablen für Informationen, wie man auf sie zugreifen kann. Zugriff auf unklare Variablennamen ]]> &example.outputs; Standardmäßig wird Variablen immer ein Wert zugewiesen. Das heißt, wenn einer Variablen ein Ausdruck zugewiesen wird, wird der gesamte Inhalt des Originalausdrucks in die Zielvariable kopiert. Das bedeutet zum Beispiel, dass nach der Zuweisung des Wertes einer Variablen an eine andere die Änderung einer der Variablen keinen Einfluss auf die andere hat. Für weitere Informationen zu dieser Art der Zuordnung lesen Sie bitte das Kapitel unter Expressions / Ausdrücke. PHP bietet eine andere Möglichkeit der Wertzuweisung bei Variablen: Zuweisung durch Referenzierung. Das bedeutet, dass der Wert der neuen Variablen eine Referenz zur Ursprungs-Variablen darstellt (mit anderen Worten: Der Wert ist ein Alias bzw. Zeiger auf den Inhalt der Ursprungsvariablen). Änderungen der neuen Variablen ändern auch deren Ursprungs-Variable und umgekehrt. Für die Zuweisung per Referenz müssen Sie der Ursprungsvariablen, die Sie einer anderen Variablen zuweisen wollen, lediglich ein kaufmännisches Und (&) voranstellen. Das folgende Code-Schnipsel wird zweimal 'Ich heiße Bob' ausgeben: ]]> Zu beachten ist, dass nur Variablen referenziert werden können. ]]> Es ist in PHP nicht notwendig, Variablen zu deklarieren, aber es wird empfohlen. Der Versuch, auf eine undefinierte Variable zuzugreifen, führt zu einem Fehler der Stufe E_WARNING (vor PHP 8.0.0, E_NOTICE). Eine undefinierte Variable hat den Standardwert &null;. Um zu prüfen, ob eine Variable bereits initialisiert wurde, kann das Sprachkonstrukt isset verwendet werden. Vorgabewert einer nicht initialisierten Variable ]]> &example.outputs; PHP erlaubt die Autovivifikation von Arrays (automatische Erstellung neuer Arrays) aus einer undefinierten Variable. Das Anhängen eines Elements an eine undefinierte Variable erzeugt ein neues Array und führt nicht zu einer Warnung. Autovivifikation eines Arrays aus einer undefinierten Variable ]]> Sich auf den Standardwert einer nicht initialisierten Variablen zu verlassen, ist problematisch, wenn eine Datei in eine andere eingebunden wird, die denselben Variablennamen verwendet. Eine Variable kann mit dem Sprachkonstrukt unset gelöscht werden. Für Informationen zu variablenbezogenen Funktionen siehe Referenz zu Variablenfunktionen. Vordefinierte Variablen PHP bietet eine Reihe vordefinierter Variablen. Darüber hinaus bietet PHP eine Reihe zusätzlicher vordefinierter Arrays, die Variablen vom Webserver (gegebenenfalls), von der Umgebung und von Benutzereingaben enthalten. Diese Arrays stehen automatisch in jedem Geltungsbereich zur Verfügung. Aus diesem Grund werden sie oft als "Superglobale" bezeichnet. (Es gibt in PHP keinen Mechanismus für benutzerdefinierte Superglobale.) Details hierzu sind unter Liste der Superglobalen zu finden. Variable Variablen Superglobale können innerhalb von Funktionen und Methoden nicht als variable Variablen verwendet werden. Falls bestimmte Variablen nicht unter variables_order angegeben sind, dann bleiben auch ihre entsprechenden vordefinierten Arrays leer. Geltungsbereich von Variablen Der Geltungsbereich einer Variablen ergibt sich aus dem Zusammenhang, in dem sie definiert wurde. PHP hat einen Funktionsbereich und einen globalen Bereich. Jede Variable, die außerhalb einer Funktion definiert wird, ist auf den globalen Bereich beschränkt. Wenn eine Datei eingebunden wird, erbt der darin enthaltene Code den Variablenbereich der Zeile, in der die Einbindung erfolgt. Beispiel für den Geltungsbereich globaler Variablen ]]> Jede Variable, die innerhalb einer benannten Funktion oder einer anonymen Funktion erstellt wird, ist auf den Bereich des Funktionskörpers beschränkt. Im Gegensatz dazu binden Pfeilfunktionen Variablen aus dem übergeordneten Bereich, um sie im Körper verfügbar zu machen. Wenn eine Datei innerhalb einer Funktion der aufrufenden Datei eingebunden wird, sind die in der aufgerufenen Datei enthaltenen Variablen so verfügbar, als wären sie innerhalb der aufrufenden Funktion definiert worden. Beispiel für den Geltungsbereich lokaler Variablen ]]> Das obige Beispiel erzeugt ein E_WARNING wegen einer undefinierten Variable (oder ein E_NOTICE vor PHP 8.0.0). Das liegt daran, dass sich die echo-Anweisung auf eine lokale Variable namens $a bezieht, und dieser kein Wert im lokalen Geltungsbereich zugewiesen wurde. Es ist zu beachten, dass sich dies etwas von C unterscheidet, da in C globale Variablen automatisch für Funktionen zur Verfügung stehen, es sei denn, sie werden durch eine funktionsinterne Definition überschrieben. Dies kann zu Problemen führen, da eine globale Variable versehentlich geändert werden kann. In PHP müssen globale Variablen innerhalb einer Funktionen deklariert werden, wenn sie in dieser Funktion verwendet werden sollen. Das Schlüsselwort <literal>global</literal> Das Schlüsselwort global wird verwendet, um eine Variable aus einem globalen Bereich in einen lokalen Bereich zu binden. Das Schlüsselwort kann mit einer Liste von Variablen oder einer einzelnen Variablen verwendet werden. Es wird eine lokale Variable erstellt, die auf die gleichnamige globale Variable verweist. Wenn die globale Variable nicht existiert, wird sie im globalen Bereich erstellt und erhält den Wert &null;. Verwendung von <literal>global</literal> ]]> &example.outputs; Durch das Deklarieren der Variablen $a und $b innerhalb der Funktion als global weisen alle Referenzen zu beiden Variablen auf die nun globalen Werte. Es gibt keine Beschränkungen bei der Anzahl an globalen Variablen, die durch eine Funktion verändert werden können. Eine weitere Möglichkeit, auf Variablen aus dem globalen Bereich zuzugreifen, besteht in der Verwendung des speziellen, von PHP definierten Arrays $GLOBALS. Das obige Beispiel kann damit auch so geschrieben werden: Verwendung von <varname>$GLOBALS</varname> statt global ]]> Das $GLOBALS-Array ist ein assoziatives Array mit dem Namen der globalen Variablen als Schlüssel und dem Inhalt dieser Variablen als Wert des Array-Elements. Beachten Sie, dass $GLOBALS in jedem Geltungsbereich existiert, weil $GLOBALS eine Superglobale ist. Hier ist ein Beispiel, das die Stärke von Superglobalen verdeutlicht: Beispiel zur Demonstration von Superglobalen und Geltungsbereich ]]> Die Verwendung des Schlüsselworts global außerhalb einer Funktion ist kein Fehler. Es kann verwendet werden, wenn die Datei innerhalb einer Funktion eingebunden wird. Die Verwendung von <literal>static</literal> Variablen Ein weiterer wichtiger Anwendungszweck von Variablen-Bereichen ist die statische Variable. Eine statische Variable existiert nur in einem lokalen Funktions-Geltungsbereich, der Wert geht beim Verlassen dieses Bereichs aber nicht verloren. Schauen Sie das folgende Beispiel an: Beispiel, das die Notwendigkeit von statischen Variablen demonstriert ]]> Diese Funktion ist sinnlos, da sie bei jedem Aufruf $a auf 0 setzt und 0 ausgibt. Die Anweisung $a++, welche den Wert erhöht, erfüllt keinen Zweck, da der Wert von $a beim Verlassen der Funktion verloren geht. Um eine sinnvolle Zählfunktion zu implementieren, die ihren aktuell gesetzten Wert nicht vergisst, müssen Sie die Variable $a als statisch deklarieren: Beispiel zur Verwendung statischer Variablen ]]> Nun wird $a nur beim ersten Aufruf der Funktion initialisiert, und jedes mal wenn die Funktion test() aufgerufen wird, wird sie den Wert von $a ausgeben und den Variablenwert erhöhen. Statische Variablen ermöglichen auch einen Weg zum Umgang mit rekursiven Funktionen. Die folgende einfache Funktion zählt rekursiv bis 10. Die statische Variable $count wird verwendet, um die Rekursion zu beenden: Statische Variablen in rekursiven Funktionen ]]> Vor PHP 8.3.0 konnten statische Variablen nur mit einem konstanten Ausdruck initialisiert werden. Seit PHP 8.3.0 sind auch dynamische Ausdrücke (&zb; Funktionsaufrufe) erlaubt: Statische Variablen deklarieren ]]> Statische Variablen innerhalb anonymer Funktionen bleiben nur innerhalb der jeweiligen Funktionsinstanz bestehen. Wenn die anonyme Funktion bei jedem Aufruf neu erstellt wird, wird die statische Variable neu initialisiert. Statische Variablen in anonymen Funktionen ]]> Wenn eine Methode, die statische Variablen verwendet, vererbt (aber nicht überschrieben) wird, teilt die vererbte Methode seit PHP 8.1.0 die statischen Variablen mit der Elternmethode. Das bedeutet, dass sich statische Variablen in Methoden nun genauso verhalten wie statische Eigenschaften. Seit PHP 8.3.0 können statische Variablen mit beliebigen Ausdrücken initialisiert werden. Das bedeutet, dass &zb; Methodenaufrufe verwendet werden können, um statische Variablen zu initialisieren. Verwendung statischer Variablen in geerbten Methoden ]]> Referenzen bei <literal>global</literal> und <literal>static</literal> Variablen PHP implementiert die Modifikatoren static und global für Variablen als Referenzen. Zum Beispiel erzeugt eine echte globale Variable, die mit der Anweisung global in den Funktions-Geltungsbereich importiert wurde, tatsächlich eine Referenz zur globalen Variable. Das kann zu einem unerwarteten Verhalten führen, auf das im folgenden Beispiel eingegangen wird: ]]> &example.outputs; Ein ähnliches Verhalten gilt auch für die Anweisung static. Referenzen werden nicht statisch gespeichert: property)) { $obj->property = 1; } else { $obj->property++; } return $obj; } function &get_instance_noref() { static $obj; echo 'Statisches Objekt: '; var_dump($obj); if (!isset($obj)) { $new = new stdClass; // Der statischen Variablen ein Objekt zuweisen $obj = $new; } if (!isset($obj->property)) { $obj->property = 1; } else { $obj->property++; } return $obj; } $obj1 = get_instance_ref(); $still_obj1 = get_instance_ref(); echo "\n"; $obj2 = get_instance_noref(); $still_obj2 = get_instance_noref(); ?> ]]> &example.outputs; int(1) } ]]> Dieses Beispiel demonstriert, dass die Referenz, die einer statischen Variablen zugewiesen wird, beim zweiten Aufruf der Funktion &get_instance_ref() vergessen ist. Variable Variablen Manchmal ist es komfortabel, variable Variablennamen zu verwenden. Das bedeutet, einen Variablennamen zu setzen und dynamisch zu verwenden. Eine normale Variable wird wie folgt festgelegt: ]]> Eine variable Variable nimmt den Wert einer Variablen und behandelt ihn als Name der Variablen. Im obigen Beispiel kann Hallo als Variablenname verwendet werden, indem man zwei Dollar-Zeichen verwendet, also schreibt: ]]> Nun existieren in der PHP-Symbol-Struktur zwei definierte und gespeicherte Variablen: $a mit dem Inhalt "Hallo" und $Hallo mit dem Inhalt "Welt". Deshalb wird die Anweisung ]]> zur genau gleichen Ausgabe führen wie: ]]> also zu: Hallo Welt. Um variable Variablen mit Arrays zu verwenden, muss ein Problem der Zweideutigkeit gelöst werden. Das heißt, wenn der Parser auf $$a[1] stößt, muss er erkennen können, ob $a[1] als Variable verwendet werden soll, oder ob $$a als Variable verwendet werden soll und dann der [1]-Index dieser Variable. Die Syntax zur Auflösung dieser Zweideutigkeit lautet: ${$a[1]} für den ersten Fall und ${$a}[1] für den zweiten Fall. Auf Klasseneigenschaften kann ebenso unter Verwendung von variablen Eigenschaftsnamen zugegriffen werden. Der variable Eigenschaftsname wird innerhalb des Geltungsbereichs aufgelöst, aus dem der Aufruf erfolgt. Wenn es &zb; einen Ausdruck wie $foo->$bar gibt, dann wird der lokale Geltungsbereich auf $bar untersucht, und dessen Wert wird als Eigenschaftsname von $foo verwendet. Dies gilt analog, wenn $bar ein Arrayzugriff ist. Geschweifte Klammern können ebenfalls verwendet werden, um den Eigenschaftsnamen deutlich abzugrenzen. Sie sind besonders nützlich beim Zugriff auf Werte in einer Eigenschaft, die ein Array enthält, wenn der Eigenschaftsname aus mehreren Teilen besteht oder wenn der Eigenschaftsname Zeichen enthält, die andernfalls nicht gültig sind, &zb; von json_decode oder SimpleXML. Beispiel zu variablen Eigenschaften $bar . "\n"; echo $foo->{$baz[1]} . "\n"; $start = 'b'; $end = 'ar'; echo $foo->{$start . $end} . "\n"; $arr = 'arr'; echo $foo->{$arr[1]} . "\n"; echo $foo->{$arr}[1] . "\n"; ?> ]]> &example.outputs; Bitte beachten Sie, dass variable Variablen nicht mit Superglobalen Arrays in Funktionen oder Klassenmethoden verwendet werden können. Die Variable $this ist ebenfalls eine spezielle Variable, die nicht dynamisch referenziert werden kann. Variablen aus externen Quellen HTML-Formulare (GET and POST) Sobald ein Formular an ein PHP-Skript übergeben wird, werden die Informationen dieses Formulars dem Skript automatisch zur Verfügung gestellt. Es gibt ein paar Möglichkeiten, auf diese Informationen zuzugreifen, zum Beispiel: Ein einfaches HTML-Formular Name:
E-Mail:
]]>
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, um auf die Daten von HTML-Formularen zuzugreifen. Die zurzeit verfügbaren Methoden werden unten aufgeführt: Zugriff auf die Daten eines einfachen HTML-POST-Formulars ]]> Die Verwendung eines GET-Formulars ist, davon abgesehen, dass stattdessen die entsprechende vordefinierte GET-Variable verwendet werden kann, ähnlich. Außerdem wird GET auch für den QUERY_STRING (die Information nach dem '?' in einer URL) verwendet. So enthält zum Beispiel http://www.example.com/test.php?id=3 GET-Daten, auf die mit $_GET['id'] zugegriffen werden kann. Siehe auch $_REQUEST. Punkte und Leerzeichen in Variablennamen werden in Unterstriche umgewandelt. Zum Beispiel wird <input name="a.b" /> zu $_REQUEST["a_b"]. Im Zusammenhang mit Formular-Variablen versteht PHP auch Arrays (siehe auch die zugehörige FAQ). So können &zb; zusammengehörige Variablen gruppiert werden, oder diese Funktionalität kann verwendet werden, um Werte aus einer Eingabe mit Mehrfachauswahl abzurufen. Schicken wir zum Beispiel ein Formular an sich selbst und lassen nach dem Versand die Daten anzeigen: Komplexere Formular-Variablen '; echo htmlspecialchars(print_r($_POST, true)); echo ''; } ?>
Name:
E-Mail:
Bier:

]]>
Beginnt der Name einer externen Variablen mit einer gültigen Array-Syntax, dann werden darauf folgende Zeichen stillschweigend ignoriert. Zum Beispiel wird <input name="foo[bar]baz"> zu $_REQUEST['foo']['bar']. IMAGE-SUBMIT-Variablennamen Zur Übertragung eines Formulars kann auch ein Bild statt eines Übertragungs-Schalters (Submit-Button) verwendet werden, dessen Tag wie folgt aussieht: ]]> Klickt der Benutzer irgendwo auf das Bild, wird das entsprechende Formular an den Webserver übertragen. Hierbei sind zwei zusätzliche Variablen vorhanden, sub_x und sub_y. Diese enthalten die Koordinaten des Klickpunktes innerhalb des Bildes. Die Erfahreneren werden bemerken, dass die Variablen, die vom Browser gesendet werden, einen Punkt statt eines Unterstrichs enthalten. Dieser Punkt wird von PHP automatisch in einen Unterstrich verwandelt.
HTTP-Cookies PHP unterstützt HTTP-Cookies auf völlig transparente Weise, wie in RFC 6265 definiert. Cookies sind ein Mechanismus zur Speicherung von Daten auf dem Client-Rechner, um damit wiederkehrende Benutzer nachzuverfolgen oder zu identifizieren. Mit der Funktion setcookie ist es möglich, Cookies zu erzeugen. Cookies sind Teil des HTTP-Headers, deshalb muss die Funktion setcookie aufgerufen werden, bevor irgendeine Ausgabe an den Browser gesendet wird. Dabei handelt es sich um die gleiche Einschränkung, die auch für die Funktion header gilt. Cookie-Daten stehen dann in den entsprechenden Cookie-Daten-Arrays, zum Beispiel $_COOKIE, sowie in $_REQUEST zur Verfügung. Weitere Details und Beispiele sind auf der Seite setcookie des Handbuchs zu finden. Aus Sicherheitsgründen werden ab PHP 7.2.34, 7.3.23 bzw. 7.4.11 die Namen der eingehenden Cookies nicht mehr URL-dekodiert. Wenn einer einzelnen Cookie-Variablen mehrere Werte zugewiesen werden sollen, müssen diese als Array zugewiesen werden. Zum Beispiel: ]]> Dadurch werden zwei einzelne Cookies erzeugt, obwohl MyCookie im Skript nun ein einziges Array ist. Wenn nur ein Cookie mit mehreren Werten gesetzt werden soll, empfiehlt es sich, zuerst serialize oder explode auf das Array anzuwenden. Es ist zu bedenken, dass ein Cookie ein vorhergehendes Cookie gleichen Namens im Browser überschreibt, es sei denn, der Pfad oder die Domain sind anders. Für eine Warenkorb-Anwendung kann somit &zb; ein Zähler mitgeführt und weitergegeben werden: Ein <function>setcookie</function>-Beispiel ]]> Punkte in eingehenden Variablennamen Normalerweise verändert PHP die Variablennamen nicht, wenn sie einem Skript übergeben werden. Es sollte aber beachtet werden, dass der Punkt (".") kein gültiger Bestandteil eines Variablennamens ist. Deshalb achten Sie auf folgendes: ]]> Der PHP-Parser sieht eine Variable namens $varname, gefolgt von einem Zeichenketten-Verbindungsoperator, dieser wiederum gefolgt von der offenen Zeichenkette 'ext' (also nicht eingegrenzt durch '"' und auch keinem Schlüsselwort oder reserviertem Bezeichner entsprechend). Das kann natürlich nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass PHP in den ihm übergebenen Variablen alle Punkte (.) automatisch durch einen Unterstrich (_) ersetzt. Bestimmung des Variablen-Typs Da PHP den Typ der Variablen bestimmt und (im Allgemeinen) selbst eine entsprechende Umformung vornimmt, ist es nicht immer klar, welchen Typ eine Variable gerade hat. PHP beinhaltet einige Funktionen, die dies herausfinden, wie zum Beispiel: gettype, is_array, is_float, is_int, is_object und is_string. Lesen Sie bitte auch das Kapitel über Typen. Da HTTP ein Text-Protokoll ist, werden die meisten, wenn nicht alle Inhalte von superglobalen Arrays, wie $_POST und $_GET, als Zeichenketten erhalten bleiben. PHP wird nicht versuchen, die Werte in spezifische Typen umzuwandeln. Im Beispiel weiter unten enthält $_GET["var1"] die Zeichenkette "null" und $_GET["var2"] die Zeichenkette "123". &reftitle.changelog; &Version; &Description; 7.2.34, 7.3.23, 7.4.11 Aus Sicherheitsgründen werden die Namen der eingehenden Cookies nicht mehr URL-dekodiert.