Waldwissensportal
Waldwiederherstellung und integratives Management.

Willkommen bei diesem Gateway, einer Plattform, die die Wiederherstellung von Wäldern, die Anpassung an den Klimawandel, den Erhalt der Artenvielfalt und die integrative Waldbewirtschaftung in ganz Europa und darüber hinaus unterstützen und inspirieren soll.

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Pilze

Wissenspfade

Auf Ihre Interessen zugeschnittene Wissenspfade – entdecken Sie vielfältige Themen zur Waldwiederherstellung, die aus Ihrer Perspektive erstellt wurden. Wählen Sie den Pfad, der Ihren Interessen am ehesten entspricht, und tauchen Sie ein.

Grundbesitzer / Praktiker

Ein praktischer Weg zur Wiederherstellung und Bewirtschaftung Ihres Waldes im Hinblick auf Widerstandsfähigkeit und Biodiversität.

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Planer / Umsetzer

Ihr Leitfaden zur Planung, Wiederherstellung und Verwaltung großer, widerstandsfähiger und multifunktionaler Waldlandschaften.

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Politische Akteure

Ihr Leitfaden zur Ermöglichung und Erhaltung multifunktionaler Waldlandschaften, die einen langfristigen sozialen und ökologischen Wert bieten.

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Geldgeber / Investoren

Zusammengefasstes Wissen für Sie, um intelligente, wirkungsvolle Investitionen in Waldlandschaften zu steuern, die die Widerstandsfähigkeit stärken und gemeinsame Erträge generieren.

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Bär

Das Herzstück des Knowledge Gateway: Navigieren Sie durch Hunderte von Geschichten, Veröffentlichungen, Tools, Lehrmaterialien und bewährten Verfahren sowohl aus einer divulgären als auch aus einer akademischen Perspektive.

Bewertung der Auswirkungen der Forstwirtschaft auf den oberirdischen Kohlenstoffvorrat mittels Fernerkundung

Publikationen

Diese Studie untersuchte den Einfluss der Forstwirtschaft auf die Kohlenstoffspeicherung in den Wäldern des Nationalparks Brabantse Wouden in Belgien. Durch den Vergleich sorgfältig aufeinander abgestimmter bewirtschafteter und unbewirtschafteter Waldflächen stellten die Forschenden fest, dass unbewirtschaftete Wälder deutlich mehr Kohlenstoff oberirdisch speicherten, hauptsächlich aufgrund der geringeren Anzahl, aber der größeren Baumgröße. Die Studie prüfte zudem, ob Satellitendaten die Kohlenstoffvorräte in Wäldern präzise abschätzen können. Die Kombination verschiedener Satellitendatenquellen verbesserte die Kohlenstoffschätzungen im Vergleich zur alleinigen Verwendung optischer Bilder. Allerdings konnten satellitenbasierte Modelle die im Gelände beobachteten Unterschiede in den Kohlenstoffvorräten zwischen bewirtschafteten und unbewirtschafteten Wäldern nicht erfassen. Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl den Wert als auch die aktuellen Grenzen der Fernerkundung für das Waldkohlenstoffmonitoring und unterstreichen die anhaltende Bedeutung von Feldmessungen zur Bewertung der Auswirkungen von Bewirtschaftungsmaßnahmen.

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Von Waldbränden zu nachhaltiger Forstwirtschaft: Eine Analyse der medialen Darstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz im Mittelmeerraum

Publikationen

Diese Studie untersucht am Beispiel Valencia (Spanien), wie Medienberichte das öffentliche Verständnis und die Akzeptanz nachhaltiger Forstwirtschaft in mediterranen Wäldern beeinflussen. Die Forschenden stellten fest, dass die Bevölkerung zwar große Besorgnis über Klimawandel und Waldbrände hegt, jedoch nur wenig über die Funktionsweise von Wäldern und die Notwendigkeit aktiver Bewirtschaftung weiß. Die Medienberichterstattung konzentriert sich hauptsächlich auf verheerende Waldbrände, während präventive Maßnahmen wie Ausdünnung, Mischwälder oder die Reduzierung von Brennmaterial weitgehend unbeachtet bleiben. Wälder werden daher oft nur als Krisensituation wahrgenommen. Wichtig ist, dass die Unterstützung für nachhaltige Forstwirtschaft steigt, wenn die Maßnahmen verständlich erklärt werden. Dies deutet darauf hin, dass Widerstand eher auf Kommunikationslücken als auf tatsächliche Ablehnung zurückzuführen ist. Die Studie unterstreicht den Bedarf an verbesserter Kommunikation, Bürgerbeteiligung und Aufklärung, um eine klimaresiliente Forstwirtschaft zu fördern.

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Über das Management hinaus: Aufforstung bereichert die Vielfalt baumbezogener Mikrohabitate.

Publikationen

Eine neue Studie, veröffentlicht in „Forest Ecology and Management“, zeigt, wie die nachhaltige Bewirtschaftung bestehender Wälder – der langfristige Schutz dieser Wälder mit minimalem menschlichen Eingriff – die Biodiversität in Waldstrukturen deutlich verbessern kann. Forscher verglichen aktiv bewirtschaftete Wälder mit Beständen, die seit über 20 bzw. 60 Jahren brach lagen. Die Studie untersuchte mediterrane, Berg- und alpine Nadelwälder. Im Fokus standen baumbezogene Mikrohabitate (TreMs) wie Baumhöhlen, Rindenverlust, abgestorbene Äste und Insektengänge, die essenziellen Lebensraum für Vögel, Insekten, Pilze und andere Organismen bieten. Die Ergebnisse zeigten, dass die langfristige Brachlegung von Wäldern die Artenvielfalt und Häufigkeit von TreMs generell erhöhte, insbesondere in Bergwäldern. Die Reaktionen variierten jedoch stark zwischen den Waldtypen und spiegelten lokales Klima, Topographie und Bewirtschaftungsgeschichte wider. Die Ergebnisse belegen, dass das natürliche Altern von Wäldern nicht nur die Verfügbarkeit von Lebensraum erhöht, sondern auch die ökologische Komplexität im Laufe der Zeit verändert. Dies unterstreicht den Wert der nachhaltigen Bewirtschaftung als naturbasierte Lösung für den Erhalt der Biodiversität und die Resilienz von Waldökosystemen.

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