Sperlinge (Passeridae)
Der Haussperling , besser bekannt als Spatz, ist einer der bekanntesten Singvögel und ein klassischer Kulturfolger, der seit über 10.000 Jahren in unmittelbarer Nähe des Menschen lebt. Obwohl er weltweit verbreitet ist, gehen seine Bestände in vielen europäischen Städten aufgrund von Nahrungsmangel und schwindenden Nistplätzen stark zurück.
Aussehen:
Gedrungener Körper mit kräftigem Schnabel. Das Männchen ist auffälliger mit grauem Scheitel, kastanienbraunem Nacken und einem schwarzen Kehlfleck (Latz). Das Weibchen ist schlichter matt-bräunlich gefärbt mit einem hellen Überaugenstreif.
Größe & Gewicht: Etwa 14–16 cm lang; Gewicht zwischen 20 und 40 Gramm.
Stimme: Bekannt für sein rhythmisches, oft monoton wirkendes „Tschilpen“. Er verfügt zudem über verschiedene Warnrufe wie ein trillerndes „Drüüüü“ bei Gefahr aus der Luft.Lebenserwartung: In Freiheit meist 3–5 Jahre, selten bis zu 14 Jahre. In Gefangenschaft wurden bis zu 23 Jahre dokumentiert. [1, 2, 4, 5, 6]
Lebensweise und Fortpflanzung:
Sozialverhalten: Spatzen sind extrem gesellig und verbringen fast den gesamten Tag im Trupp – beim Fressen, Baden und Schlafen.
Brut: Sie sind meist Höhlen- und Nischenbrüter, die gerne in Kolonien an Gebäuden (z. B. unter Dachziegeln oder in Mauerspalten) nisten.
Nachwuchs: In der Zeit von März bis August ziehen sie meist 2 bis 3 Bruten mit jeweils 4 bis 6 Eiern auf.
Nahrung: Während erwachsene Tiere hauptsächlich Sämereien und Getreide fressen (in Städten auch Speisereste), benötigen die Küken für ihr Wachstum zwingend Insekten.
Gefährdung und Schutz:
Der Haussperling steht in einigen deutschen Bundesländern auf der [Vorwarnliste der Roten Liste](https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/spatz). [2, 3]








