Herausforderung
Wir sehen die Herausforderung, dass, gerade durch die Pandemie, das Bedürfnis von Menschen nach Aufenthalt an der frischen Luft und ein Arbeiten mit und in der Natur in Großstädten immer größer geworden ist. Schrebergärten, eigene oder Mietgärten sind nicht in ausreichender Zahl verfügbar. Gleichzeitig steigt der Wunsch nach ökologisch und regional produzierten Lebensmitteln. Durch eine biologische und regenerative Landwirtschaft auf all unseren Beeten unterstützen wir die Verbreitung des Wissens über diese Art der Bewirtschaftung. Wir orientieren uns an Herausforderung 100628.
Unsere Idee
Wir wollen die beiden Wünsche verknüpfen und gleichzeitig ungenutzte (landwirtschaftliche) Flächen wieder in den Kreislauf zurückführen. Diese Flächen lassen sich grob in kleinere, unzugänglichere Flächen (Kategorie A) und größere, öffentlich zugängliche Flächen (Kategorie B) unterteilen. Für Kategorie A bietet sich ein Patensystem an, bei denen Einzelpersonen sich online eine Beetfläche buchen und nach ihren Vorlieben durch eine:n Gärtner:in bepflanzen und pflegen lassen können. Sie erhalten am Ende die Ernte sowie regelmäßige Updates und Informationen. Selbstverständlich kann der Beetpate auch sein Beet besuchen oder selbst bei der Ernte mithelfen. Für Kategorie B bieten sich landwirtschaftlich Parks an, die aus einer Mischung aus Naherholungsgebiet, Naturschutzbereichen und Beetregionen bestehen. Die Beete können in diesem Fall von Einzelpersonen gepachtet und selbst bestellt werden. Bei der Bepflanzung der Beete gibt es Beratungsmöglichkeiten, die online (Kat. A) aber auch am Beet (Kat. B) stattfinden kann. Die Bestellung der Beete erfolgt in ökologischer und möglichst regenerativer Landwirtschaft.
Workshops & Bildungsangebote
Die landwirtschaftlichen Parks auf größeren Flächen bieten sich optimal dafür an, Bildungsangebote bereit zu stellen. Diese können umfassen:
- Beete für Kita-Gruppen oder Schulklassen mit regelmäßigem Besuch und Betreuung
- Workshops zu Permakultur, naturnaher Gartengestaltung, Bodengesundheit...
- Kochkurse mit vorheriger Ernte der Zutaten (sofern eine Küche vorhanden ist z.B. beweglich als Tiny House)
Für das Angebot von Workshops und Bildungsmöglichkeiten setzen wir auf die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen, Projekten und Experten.
Zielgruppe
Für Beete der Kategorie A konzentrieren wir auf Menschen, denen ein regionaler, transparenter und ökologischer Anbau ihrer Lebensmittel wichtig ist. Gleichzeitig haben sie durch das Leben in der Stadt selbst keine Möglichkeit ihre Lebensmittel anzubauen und durch Familie und Arbeit zu wenig Zeit, um aus der Stadt raus zu fahren. Für Kategorie B ist die Zielgruppe etwas weiter und deutlich integrativer gefasst. Die Fläche soll öffentlich zugänglich und für alle nutzbar sein. Die mietbaren Beete sind für die Menschen gedacht, die ihre eigenen Lebensmittel in Gemeinschaft und unter bedarfsorientierter Betreuung selbst anbauen möchten. Durch Sponsoring / reduzierte Miete sollen auch Menschen mit wenig / keinem Einkommen die Möglichkeit erhalten, sich in einem Beet verwirklichen zu können.
Ausblick
Wir haben eine erste Fläche der Kategorie A von etwa 5000 m2 südlich von Hamburg gefunden und sind uns mit dem Besitzer einig. Erste Finanzierungsgespräche für die Gründung und zur Bezahlung und Einstellung eines/einer Gärtner:in wurden geführt. Die Konzeption und digitale Aufbereitung des Buchungssystems läuft. Wir planen mit einem Start in diesem oder nächsten Jahr (2022 ggf. mit bereits größeren Flächen).
Wir suchen
Für das weitere Vorgehen suchen wir jemanden mit einem landwirtschaftlichen oder agrarwissenschaftlichen Hintergrund, der uns als regelmäßige:r Sparringspartner:in dient oder sogar fest mit in die Projektgestaltung eintritt. Über Kontakte und Austausch zum Projekt, Gründung oder Finanzierung freuen wir uns sehr.









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