Who we are // TEAM
In unserem Team vereinen wir unterschiedlichste Kompetenzen und Erfahrungen, gemeinsam haben wir die Liebe zu unserer Heimatstadt Ingolstadt und der Region. • Elena, UX-Design-Studentin @THI • Florian, Projektleiter @Airbus und Digital-Business-Management-Student @THI • Julia, Strategie-Consultant @Audi • Karlheinz, Member#78 @brigk und Wegbegleiter
Our Inspiration // IDEA
Seit Ausbruch von COVID-19 und der dadurch verhängten Ausgangsbeschränkungen wirkt unsere Heimatstadt wie ausgestorben. Wir leiden sehr unter der aktuellen Situation und darunter, was diese für Feiern und Veranstaltungen bedeutet. Aber nicht nur wir leiden. Vor allem Gastronomen, Floristen, Konditoren und andere kleine Gewerbe in Ingolstadt müssen um Ihre Existenz bangen. Hilflos bitten Sie die Bevölkerung um Unterstützung. Wir möchten mit dem Eventbaukasten die lokalen Unternehmen nachhaltig unterstützen, damit die Angebotsvielfalt dauerhaft erhalten bleibt. Dazu bieten wir eine Lösung an, wie Kleinunternehmen auch in der jetzigen Zeit mit Kunden in Kontakt treten können, um sich Aufträge für die Zeit danach zu sichern. Wir möchten eine digitale Lösung schaffen, die auch nach Corona weiterlebt und -hilft.
How we help local businesses to survive and thrive // CONCEPT
Über eine Online-Plattform ermöglichen wir denen, die gerade ein Event planen möchten und denen, die die passenden Leistungen anbieten miteinander in Kontakt zu treten. Wir greifen auf die bestehenden Schnittstellen von Google, Paypal und Co zurück. Damit helfen wir den Kleinunternehmern als digitaler Enabler online präsent zu sein und diesen Vertriebskanal optimal zu nutzen. Dieser Mehrwert bleibt selbstverständlich auch nach der überstandenen Krise bestehen und ist für viele ein ohnehin unumgänglicher Schritt innerhalb der digitalen Transformation. Wir integrieren also eine möglichst große Auswahl von lokalen Anbietern im Bereich Events in unsere Benutzeroberfläche des Eventbaukasten. Kunden werden spielerisch durch die Auswahl geführt und erhalten durch clevere Filterung ein individuell für sie zusammengesetztes Erstangebot. Alle Elemente und Preise sind dabei übersichtlich aufgelistet und können noch vom Kunden angepasst, kommentiert oder gelöscht werden. Der Nutzer kann dann entweder sofort buchen oder eine unverbindliche Anfrage incl. Extrawünschen senden. Um die weitere Bearbeitung und die Abwicklung des Bezahlvorgangs kümmern wir uns. Selbstverständlich kann auch die Dienstleistung einer persönlichen Beratung und Begleitung gegen Aufpreis dazu bestellt werden.
[dazu ein kurzer Auszug aus Dr. Holger Schmidt „Chancen der Plattformoekonomie für Deutschland“, Springer-Verlag 2018: „Wie kein anderes digitales Geschäftsmodell haben Plattformen bereits die Machtverhältnisse in vielen Märkten verschoben. Ein stetig wachsender Anteil der Wertschöpfung verlagert sich vom Anbieter zum Interaktionsmanager zwischen Angebot und Nachfrage. Da Plattformen viele Wettbewerbsvorteile gegenüber klassischen Unternehmen besitzen, werden sie an den Börsen um Faktor 4 bis 8 höher bewertet.“]
How we built it // PROTOTYPING
Zuerst haben wir unsere Idee genau hinterfragt und immer wieder gechallenged. Dazu haben wir den Markt und bestehende Wettbewerber analysiert. Wir konnten kein Konkurrenzprodukt ausfindig machen, das sich auf die Vermittlung zu lokalen Kleinunternehmen bei gleichzeitig individualisierten Komplettlösungen ausgerichtet hat. Deshalb war klar, dass wir uns neben dem „#supportlocal“-Gedanken besonders durch ein optimales Nutzererlebnis auszeichnen möchten. Wir bieten dem Kunden ein personalisiertes, transparentes und editierbares Angebot. So hat der User Spaß bei der Suche, vollen Überblick und Kostenkontrolle. Zugleich tut er mit seiner Buchung auch der Region und ihren Unternehmern etwas Gutes und kann sich bereits auf seine Veranstaltung vorfreuen. Mit diesem Zielbild vor Augen sind wir in die Gestaltung des Prototypen in XD gestartet. In mehreren Sprints haben wir ein Konzept erstellt und uns dazu innerhalb unseres Netzwerks Feedback eingeholt. In mehreren Iterationsschleifen konnten wir schließlich den Prototyp in Form einer Mobile-App inclusive Landingpage fertigstellen. Viel Spaß bei der Demo. :) link
Challenges we ran into // REMOTE-TEAMWORK
Wir hatten unsere Idee erst unmittelbar vor der Anmeldung und waren uns nicht sicher, ob wir innerhalb der kurzen Zeit eine professionelle Lösung ausarbeiten können.
Wir konnten kurzfristig ein motiviertes Team zusammenstellen, sodass wir uns gerade noch rechtzeitig vor Anmeldeschluss für „sprint4local“ registrieren konnten.
Dennoch braucht jede Gruppe Zeit Rollen und Zusammenarbeit zu klären. Besonders im Remote-Arbeitsmodus ist es schwierig, Arbeitspakete klar voneinander abzugrenzen und isoliert zu bearbeiten.
Da jedes Teammitglied Vollzeit arbeitet bzw. studiert, war auch die Terminfindung zur Synchronisation schwierig. Aus dem gleichen Grund konnten wir auch nur sporadisch an den Veranstaltungen der Hackathon-Gastgeber teilnehmen.
Dennoch hat sich zum Schluss mit ausreichend Geduld und Herzblut ein stimmiger Zwischenstand ergeben, auf den wir stolz sind.
Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Schritte.
Accomplishment that we´re proud of // TEAM ACHIEVEMENTS
Wir sind stolz einen funktionierenden Arbeitsmodus gefunden zu haben. Dieser hat uns ermöglicht, einen funktionierenden Prototypen zu designen, der rundum positives Feedback erhalten hat. Fast alle Verbesserungsvorschläge konnten wir bereits umsetzen.
What We learned // LIFE LESSON
Unter Druck entstehen Diamanten. ;)
What´s next for test // NEXT STEPS
Der nächste Schritt ist die Programmierung der Anwendung. Danach folgt die Einbindung der lokalen Anbieter über definierte Schnittstellen, wie z.B. Google API. Gerne nehmen wir die Kleinunternehmer an die Hand und helfen bei der Anbindung an unsere Plattform via Google und Co. Im Anschluss kann die Anwendung durch attraktive Features, wie z.B. Besichtigungen von Locations durch Drohnenaufnahmen, erweitert werden.
How we pay our rent // SCALABILITY & BUSINESS MODEL
Da unser Geschäftsmodell beliebig erweiterbar und skalierbar ist, kann kontinuierliches Wachstum erreicht werden. Eine Erweiterung ist zum einen durch die Anbindung weiterer Anbieter und Angebote (wie zum Beispiel Fahrdienste) machbar. Eine weitere Option stellt die Ausweitung auf weitere Regionen (zum Beispiel München) dar. Unsere Plattform kann dadurch an weiteren Orten, theoretisch weltweit, genutzt werden. Durch die Etablierung unserer Anwendung können auch nach Corona, Städte und Kommunen ihren Kleinunternehmern helfen, Zugang zum Online-Markt zu bekommen, welcher nachweislich immer mehr dominiert. Dazu ist es wichtig, die Gewerbetreibenden durch einfache Bedienbarkeit und Betreuung an die Hand zu nehmen, da oft entsprechende Ressourcen oder Kompetenzen fehlen. Es gibt viel zu tun, packen wir die Sicherung (und Schaffung von neuen) Arbeitsplätzen an. :)
Für die Softwareentwicklung und die ersten Marketingaufwendungen zum Marktstart werden einmalige Kosten in Höhe von 30.000€ kalkuliert. Anschließend sind IT-Aufwände, Personalkosten für die Datenpflege und Kundenberatung i.H.v. 60.000€ p.a. zu veranschlagen. Solange wir uns im Ausnahmezustand befinden, sehen wir uns als gemeinnützige Unterstützung für die Region. Daher möchten wir die Anwendung vorerst gerne gratis anbieten. Später generiert der Eventbaukasten Einnahmen über ein Provisionsmodell. Die Registrierung für Unternehmen und das Anbieten von Dienstleistungen ist grundsätzlich kostenlos. Erst bei einer verbindlichen Buchung wird eine Vermittlungsgebühr i.H.v. 10% auf den Gesamtbetrag fällig, die anteilig von den gebuchten Unternehmen zu entrichten ist. Bei Abschluss der Buchung ist unmittelbar eine Anzahlung i.H.v. mindestens 30% des Gesamtpreises zu leisten. Das hilft den Unternehmen während der Krise liquide zu bleiben und einen Teil der laufenden Kosten decken zu können. Auch eine höhere Anzahlung, die die jeweiligen Unternehmen optional mit Skonto honorieren können, ist möglich. Durch den Zahlungsdienstleister „Paypal“ ist die Vorkasse über den Käuferschutz abgedeckt und somit für den Endkunden risikofrei.
Who are our competitors and how do we beat them // COMPETITORS
Bei unserer ersten Markt- und Wettbewerbsanalyse sind uns vor allem die folgenden Konkurrenten aufgefallen. Fiestaria bietet ebenfalls verschiedene Bestandteile von Events, sortiert nach Kategorien und Regionen an. Allerdings gibt es für die Region 10 keine Treffer und die Kombination der Elemente ist nicht gegeben. Außerdem fehlt eine intelligente Vorsortierung, der Nutzer muss sich allein durch das Angebot suchen. Eventmachine konfiguriert seinen Kunden auch Angebote vor, jedoch befindet sich die Seite noch im Demo-Modus, ist rein auf Business-Events und Tagungen spezialisiert und die Usability ist kompliziert. Es gibt noch ein paar weitere Homepages im Demo-Modus, deren Funktionen leider noch nicht getestet werden können. Kurz zusammengefasst: Wir konnten kein Konkurrenzprodukt ausfindig machen, das sich auf die Vermittlung zu lokalen Kleinunternehmen bei gleichzeitig individualisierten Komplettlösungen ausgerichtet hat.
Why you should support us // FINAL CHECKLIST
Wir haben kurzfristig anhand von durchdachten UserStorys einen funktionsfähigen Prototypen und ein dazugehöriges Business Model auf die Beine gestellt.
Wir haben unsere Idee auf das Wesentliche reduziert und in einen 2 min Pitch gepackt.
Wir liefern den Kleinunternehmen nicht nur einen Mehrwert während der Corona-Krise, sondern auch den Anschluss an die marktbestimmenden Plattformen. Dadurch beschleunigen wir die digitale Transformation in diesem Bereich nachhaltig. Von unseren Wettbewerbern unterscheiden wir uns vor allem durch den lokalen Bezug, den Output eines personalisierten Komplettangebots und das geführte Nutzererlebnis.
Unser Konzept ist kurzfristig umsetzbar und kann dadurch schnellstmöglich helfen. Das Risiko bei der Implementierung besteht lediglich aus dem Kapitaleinsatz für die Programmierung und erste Marketingmaßnahmen. Es liegt damit etwa bei 30 k€. Es ist von Beginn an für einen langfristigen und flächendeckenden Einsatz ausgelegt. Nach der Krise kann über Vermittlungs-Provisionen und die Nutzung von Skaleneffekten Umsatz generiert werden.
Die Plattform kann mehrdimensional erweitert werden. Durch weitere Anbieter (z.B. Shuttle-Services), durch weitere Anwendungsgebiete (z.B. München) oder sogar in andere Branchen (z.B. Handwerker). Da wir als Interaktionsmanager fungieren, wächst und verändert sich unser Angebot sich kontinuierlich durch die partizipierenden Kleinunternehmen. Zusätzlich können weitere Features in die Anwendung eingebaut werden. Z.B. Besichtigung der Location via Drohnenrundflug.
Wir haben mit unserem schlagkräftigen vierköpfigen Team neben unserem Alltagsgeschäft unsere vage Idee innerhalb einer Woche zum Prototypen weiterentwickelt.
(7. Wir haben einen Team-Hund. :) )

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