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Diskuswurf

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Der Diskuswurf (auch Diskuswerfen) ist eine olympische Disziplin der Leichtathletik, bei der eine von der Mitte her zum Rand dünner werdende kreisrunde Scheibe, der Diskus oder die Diskusscheibe, möglichst weit zu werfen ist. In der Antike wurde der Diskuswurf als Wettkampf unter der Bezeichnung Diskos betrieben. Der Diskuswerfer wurde dabei als der Inbegriff des Athleten angesehen. Erstmals ist Diskuswurf als olympische Disziplin bei den antiken Olympischen Spielen des Jahres 708 v. Chr. nachweisbar.

Der Diskuswurf war Disziplin der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen. Damals wurde von einem 60 mal 70 Zentimeter großen Podest geworfen. Seit 1907 werfen die Männer mit einem kreisrunden, 2 Kilogramm schweren Diskus, der einen Durchmesser von 22 Zentimeter besitzt. Der Diskus der Frauen wiegt die Hälfte. Von 1928 an, als auch Frauen erstmals zum Diskuswurf bei den Olympischen Spielen zugelassen waren, wurde aus einem Wurfkreis mit 2,5 Meter Durchmesser geworfen. Heute besteht ein Wettkampf aus sechs Versuchen. Nur die beste gültige Weite eines Athleten zählt. Nach drei Runden qualifizieren sich die besten acht Athleten für die drei Finalrunden.

Der Diskuswerfer Robert Garrett bei den Olympischen Spielen 1896
Diskobolos (Diskuswerfer), römische Bronzekopie aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. eines Werkes des Griechen Myron aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.

Griechische Antike

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Der Diskus wird schon von Homer als kreisförmige, linsenförmige Scheibe aus Stein oder Metall bezeichnet. Größe und Gewicht waren für Männer und Jungen verschieden. Das Gewicht lag zwischen 1,25 und 5,7 Kilogramm. Der Durchmesser lag zwischen 15,5 und 34 Zentimeter und die Dicke zwischen 4 und 13 Millimeter. Meistens war er mit Schriften oder religiösen Zeichen verziert. Teilweise war er aber auch nur als religiöse Opfergabe etc. gedacht, und es wurde nicht mit ihm geworfen. Es gab einen Diskus mit einem geschliffenen Rand, der als Waffe eingesetzt wurde. Auch bei Kampfspielen war der Diskus im Gebrauch.

Möglicherweise weist schon die Bezeichnung des „steineschleudernden“ Diomedes oder Ähnliches im Epos Ilias auf den Diskus hin. Zumindest war er Gegenstand der griechischen Mythologie. So hat Perseus seinen Großvater Akrisios unabsichtlich mit einem Diskuswurf erschlagen.

Der Diskuswerfer oder der Diskobolos fand in der klassischen Zeit von Myron seine statuarische Formgebung. Auch der Diskophoros oder Diskusträger des Polyklet kann hier erwähnt werden. War beim Diskophoros des Polyklet das Standmotiv (Klassischer Kontrapost) das Wesentliche, so ist es beim Myronischen Diskobolos einziges Moment der Ruhe innerhalb der Aktion.

Der Kampf im Diskuswurf wurde offiziell erstmals zu den Olympischen Spielen um 708 v. Chr. ausgetragen. Damals musste der Athlet noch von einem 60 mal 70 Zentimeter großen Podest werfen. Der Diskuswerfer war damals der Inbegriff des Athleten und hoch angesehen, was mit daran lag, dass es den Diskuswurf – im Gegensatz zur Neuzeit – nie als Einzeldisziplin, sondern immer nur in Kombination mit anderen Disziplinen gab. So war der Diskuswurf zum Beispiel ein Bestandteil des antiken Fünfkampfes.

In der altindischen Literatur wird eine gezackte Wurfscheibe (sudarshana chakra) als Attribut des Hindu-Gottes Vishnu bereits im Rigveda, im Yajurveda und in den Puranas erwähnt. Vielleicht durch griechisch-hellenistische Einflüsse angeregt, wird Vishnu seit frühmittelalterlicher Zeit (um 500 n. Chr.) mit einer Wurfscheibe (chakra) dargestellt, die manchmal auch als ‚Rad‘ oder als ‚Diskus‘ übersetzt wird.

Olympische Neuzeit

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Der Diskus. Anleitung von Christian Georg Kohlrausch, 1882

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der Diskuswurf nur durch Statuen und Zeichnungen überliefert ohne detaillierte Kenntnis der Wurftechnik und der Spezifikation der Wurfscheibe. Nach langjähriger Forschung und Experimenten mit Schülern in Magdeburg veröffentlichte Christian Georg Kohlrausch (1851–1934) 1882 Der Diskus. Anleitung zur Einführung des Diskuswerfens auf unseren Turn- und Spielplätzen.

Holzschnitte aus Der Diskus. Anleitung von Christian Georg Kohlrausch, 1882

Diskuswurf stand 1896 in Athen bei den ersten neuzeitlichen Olympischen Spielen auf dem Programm. Geworfen wurde zunächst, wie es von Myron dargestellt wurde, von einem Sockel herunter, dann bis 1912 in Stockholm ebenerdig mit dem linken und rechten Arm, und dann folgte die heute gebräuchliche Form: aus einem Ring (2,50 m Durchmesser) mit eineinhalb Umdrehungen. Disken wiegen heute für Männer 2 Kilogramm, für Frauen 1 Kilogramm. Sie werden aus Holz mit einem Metallring bzw. Metallkern gefertigt. Die Drehtechnik beim Diskuswurf ist durch ihre Komplexität und dadurch, dass sie exakt ausgeführt werden muss, extrem schwierig zu erlernen und zu perfektionieren. So erreichen die meisten Spitzen-Diskuswerfer ihre Bestweiten meist erst ab einem Alter von ca. 30 Jahren.

Der erste offizielle Weltrekordhalter war James Duncan aus den USA (47,58 m, 1912). Ende der 1970er Jahre kamen nicht nur die Männer (zuerst Wolfgang Schmidt, DDR), sondern auch die Frauen (erstmals 1975 Faina Melnik, UdSSR) bereits deutlich weiter als 70 Meter. Beide hatten ihre Weiten damit ungefähr verdoppelt.

Männer:

Frauen:

  • erste registrierte Weite (1,25-kg-Diskus): 16,64 m, Marian Connelly (USA), 16. Mai 1914 in Painesville
  • erster offizieller Weltrekord: 27,39 m, Yvonne Tembouret (FRA), 23. September 1923
  • erster Wurf über 30 m: 30,225 m, Lucienne Velu (FRA), 14. September 1924 (ein früherer Wurf von 1924 wurde nicht als Weltrekord anerkannt)
  • erster Wurf über 40 m: 40,345 m, Jadwiga Wajs (POL), 15. Mai 1932
  • erster Wurf über 50 m: 53,25 m, Nina Dumbadse (URS), 8. August 1948 (ein früherer Wurf von 1946 wurde nicht als Weltrekord anerkannt)
  • erster Wurf über 60 m: 61,26 m, Liesel Westermann (FRG), 5. November 1967
  • erster Wurf über 70 m: 70,20 m, Faina Melnik (URS), 20. August 1975

Erfolgreichste Sportler

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Männer:

Frauen:

Am 13. Juli 1981 annullierte der Internationale Leichtathletikverband (IAAF) die von Ben Plucknett (1954–2002), USA, aufgestellten zwei Diskusweltrekorde am 16. Mai 1981 in Modesto (Kalifornien, USA) und am 7. Juli in Stockholm (Schweden) – zuletzt mit 72,34 m – wegen der Verwendung von Anabolika, speziell Nandrolon, und verhängte eine Teilnahmesperre von 18 Monaten.

Mit der Gründung der Internationalen Leichtathletik-Föderation IAAF 1912 wurden erstmals feste Regeln für den Diskuswurf festgelegt.

Wettkampfablauf

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Heute werden in einem regulären Wettkampf sechs Versuche geworfen. Ziel ist es, den Diskus möglichst weit in einen vorgegebenen Sektor zu schleudern. Die beste Weite wird für den jeweiligen Werfer gezählt. Nach den ersten drei Versuchen qualifizieren sich die acht Athleten mit höchsten Weiten für den Endkampf, in dem dann wieder jeweils drei Würfe ausgeübt werden. Im vierten und fünften Versuch wird in umgekehrter Reihenfolge des Wettkampfstandes nach drei Versuchen geworfen. Ebenso wird im letzten Versuch die Reihenfolge vom Letzten zum Ersten nach fünf Versuchen neu geordnet.

Ungültige Würfe

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Ein Wurf ist ungültig, wenn:

  • der Kreis nach vorn verlassen wurde (nach Beginn des Versuches),
  • die Oberkante des Eisenringes oder der Boden außerhalb des Kreises während des Versuches berührt wurde, (Es ist KEIN Fehlversuch, wenn die Berührung, ohne Abdrücken während der ersten Drehung erfolgt)
  • der Diskus nicht zuerst im Sektor aufkommt,
  • die Vorbereitungszeit überschritten wurde,
  • der Kreis verlassen wurde, bevor der Diskus den Boden berührte,
  • der Versuch nicht aus der Ruhestellung begonnen wurde.
Wettkampfdiskus für Männer
Seitenansicht
Längsschnitt (schematisch)

Der Diskus (auch Diskusscheibe) ist eine Scheibe mit kreisförmigem Querschnitt. Sein Gewicht ist bei Wettkämpfen auf 2 Kilogramm bei den Männern und 1 Kilogramm bei den Frauen genormt.[1][2] Für Jugendliche und Senioren gibt es weitere Gewichtsklassen. Der Diskus besteht normalerweise bei Wettkämpfen aus Holz oder Kunststoffen, hat einen Einfassungsring aus Messing oder Stahl mit abgerundeter Außenkante und in der Mitte beidseitig einen Metalleinsatz. Moderne Geräte werden auch aus mit Kohlenstofffasern verstärkten oder anderen Verbundwerkstoffen gefertigt und mit Hilfe von Computern in ihren Flugeigenschaften optimiert. Bei guten Technikern unter den Athleten kann das eine spürbare Steigerung der Weiten bewirken, u. a. weil die Masseverteilung besser als beim Holzdiskus variiert werden und der größte Teil der Masse in den Einfassungsring verlagert werden kann. Je größer der Massenanteil im Außenring ist, desto höher die Eigenrotation. Dabei schwankt die Massenverteilung zwischen 70 % und bis zu 92 % im Außenring.

Bei den Männern hat der Diskus einen Durchmesser von 21,9 bis 22,1 Zentimeter und eine Höhe von 4,4 bis 4,6 Zentimeter in der Mitte. Bei Frauen hat der Diskus einen Durchmesser von 18,0 bis 18,2 Zentimeter und ist 3,7 bis 3,9 Zentimeter hoch. Der Radius der Außenkante beträgt etwa 6 Millimeter. Die Dicke steigt gleichmäßig von der Außenkantenrundung bis zum Rand der zentralen Kreisfläche an, deren Radius zwischen 25 und 28,5 Millimeter beträgt. Der Diskus muss symmetrisch sein; das heißt, Oberseite und Unterseite müssen gleich gestaltet sein.[1][2]

Somit kann die Form des Diskus beschrieben werden als zwei an ihrer Grundfläche zusammengesetzte gleich große flache Kegel mit abgeflachter Spitze und abgerundeter Außenkante.

Der Metalleinsatz hat (wenn vorhanden) den Durchmesser der zentralen Kreisfläche. Er kann außerdem zur Nachtarierung des Gerätes genutzt werden, was bei den optimierten Geräten aus modernen Verbundwerkstoffen allerdings nicht mehr unbedingt nötig ist.

Wurfphasen im Wurfsektor

Der Athlet muss den Diskus in einen am Boden vorgegebenen Kreissektor werfen, dessen Seitengrenzen einen Winkel von 34,92° bilden, der seinen Scheitel im Wurfkreismittelpunkt hat.

Der Wurfkreis hat einen Durchmesser von 2,5 Meter, In der Mitte des Wurfringes befinden sich auf beiden Seiten eine mindestens 70 Zentimeter lange Linie, welche rechtwinklig zur Wurfrichtung gezeichnet sind. Sie dienen als Markierung. Der Werfer muss nach dem Wurf nach hinten links oder rechts von den Linien herausgehen. Falls der Werfer eine Linie berührt oder überschreitet ist der Wurf ungültig. Hinter und an den Seiten des Wurfringes befindet sich ein hohes, massives Metallgitter bzw. ein gespanntes Netz, welches nur zum Wurfsektor hin offen ist, um bei versehentlichen Fehlwürfen, welche stark von der gewollten Wurfrichtung abweichen, keine Personen zu verletzen oder technische Anlagen zu beschädigen.

Physik des Diskuswurfs

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Während seines Fluges vollführt der Diskus eine ballistische Kurve. Einfluss auf die Weite haben auch die Rotation des Diskus, sein Winkel gegenüber der anströmenden Luft sowie Luftbewegungen. Dabei sind drei Effekte zu berücksichtigen:

  1. Der Kreiseleffekt: Da der Diskus beim Wurf eine Rotation um die Symmetrieachse erfährt, verhält er sich wie ein Kreisel. Das bedeutet, dass die geworfene Scheibe sehr stabil in der Luft liegt; die Drehachse ist bestrebt, ihre Ausrichtung beizubehalten.
  2. Die Wurfparabel: Wenn man den Luftwiderstand vernachlässigt, beschreibt der Diskus eine Parabel als Flugbahn. Diese ist leicht asymmetrisch, weil sich der Abwurfpunkt etwas höher befindet (ca. in Höhe des gestreckten Armes des Athleten) als der Auftreffpunkt. Daher erreicht man die maximale Weite mit einem Wurfwinkel von knapp unter 45°. Selbstverständlich ist die Entfernung auch von der Abwurfgeschwindigkeit abhängig.
    Aerodynamik des Diskuswurfs
  3. Die Aerodynamik: Aufgrund seiner Form wirkt auf den Diskus eine durch die Luftströmung verursachte Auftriebskraft (so ähnlich wie es auch bei einem Flugzeugflügel der Fall ist). Diese Auftriebskraft setzt am Formschwerpunkt an, der in diesem Fall mit dem geometrischen Mittelpunkt und auch mit dem Schwerpunkt des Diskus übereinstimmt. Die Kraft ist umso größer, je steiler die Scheibe gegenüber der Flugrichtung geneigt ist. Bei einem optimal geworfenen Diskus ist dieser Neigungswinkel am Beginn der Wurfbahn noch negativ (ca. −10°), das heißt, er erhält hier noch einen Abtrieb (also eine Kraft, die ihn nach unten zieht). Das ändert sich jedoch bald, da der Diskus aufgrund der Rotation die Lage im Raum nicht ändert. Dadurch erfährt er im zweiten und dritten Drittel der Flugbahn einen immer stärker werdenden Auftrieb.

Phasen des Diskuswurfes

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Die Technik des Diskuswurfes besteht aus einer anderthalbfachen Drehung um die eigene Achse. Um den Diskus unter den eben genannten Bedingungen möglichst kräftig zu beschleunigen, müssen viele Aspekte beachtet werden. Außerdem kann man die relativ flüssig aussehende Drehbewegung in verschiedene Phasen unterteilen.

Das Halten des Gerätes

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Der Diskus liegt auf den letzten Fingergliedern, der Schwerpunkt befindet sich zwischen Zeige- und Mittelfinger. Durch eine leichte Beugung im Handgelenk berührt der obere Diskusrand den Unterarm. Dies verhindert das Herausfallen bei den Bewegungen und sorgt für die notwendige Lockerheit der Muskeln.

Die Ausgangsstellung

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In der Ausgangsstellung zeigt der Rücken des Sportlers in Wurfrichtung. Er steht am hinteren Kreisrand. Die Beine stehen etwas über Schulterbreite auseinander. In einer lockeren, leicht sitzenden Haltung ruht das Körpergewicht auf beiden Vorderbeinen. Der Arm mit dem Diskus hängt locker pendelnd seitlich am Körper herab.

Zunächst bringt der Sportler den Diskus mit gestrecktem Wurfarm dazu, möglichst weit nach rechts hinten etwas über Schulterhöhe zu schwingen (Anschwung). Die Schwungbewegung sollte locker und ruhig ausgeführt werden. Kopf, Rumpf und Gegenarm unterstützen diese Bewegung. Der Oberkörper bleibt aufrecht.

Durch die Drehung wird der Diskus auf einem möglichst langen Weg fortlaufend beschleunigt, dabei wird das Gerät durch die Beine überholt, wodurch sich eine Vergrößerung der Verwringung zwischen Schulter- und Beckenachse ergibt.

Bei der Drehung beginnt sich das linke Bein auf dem Fußballen in Wurfrichtung zu drehen. Das Körpergewicht verlagert sich auf das linke Bein. Sobald das linke Bein einen Winkel von etwa 120° zur Wurfrichtung erreicht hat, drückt sich das rechte vom Boden ab. Der Fuß des leicht gebeugten rechten Beines bewegt sich auf einem optimalen Radius in Richtung des vorderen Kreisrandes. Durch diesen relativ großen Abstand zwischen rechtem Fuß und Wurfarm kommt es zu einer besseren Verwringung während der Drehung. Sobald die Körperfront in Wurfrichtung weist, hebt der linke Fuß vom Boden ab. Dadurch entsteht die Flugphase der Drehung: Der Werfer bewegt sich vorwärts und führt gleichzeitig eine Drehbewegung aus.

Nachdem das gebeugte rechte Bein auf dem vorderen Teil des Fußes etwa in Kreismitte aufgesetzt hat, wird das linke Bein auf möglichst kurzem Weg nach vorn gebracht und vor dem rechten, etwa parallel dazu, mit der Innenkante des Fußes aktiv aufgesetzt. Das rechte Knie sollte bei der Landung die gleiche Winkelstellung einnehmen wie zu Beginn der Umdrehung vor dem Anreißen des Oberschenkels. Die Landung der Beine erfolgt kurz nacheinander. Im Verlauf der Drehung bewegt sich die Schulterachse parallel zum Erdboden. Der Rücken der Wurfhand zeigt ständig nach oben.

Die Wurfauslage

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Diskuswerfer, Illustration (1965) von Helmuth Ellgaard

Der Werfer muss sich nach der Umdrehung in einer guten Gleichgewichtslage befinden, damit er seine Kraft voll auf den Diskus übertragen kann. Das Körpergewicht ruht auf dem gebeugten rechten Bein. Der in der Kreismitte aufgesetzte rechte Fuß steht in einem Winkel von ca. 140° zur Wurfrichtung. Das linke Bein hat leicht gebeugt mit der Innenkante des Fußes aufgesetzt. Die Größe der Wurfauslage sollte ca. 80 Zentimeter betragen. Der linke Fuß steht etwa 10 Zentimeter vom Kreisrand und etwa 10 bis 15 Zentimeter links der Mittellinie des Kreises. Der Winkel zwischen der Wurfrichtung und dem linken Fuß beträgt ca. 90°. Da der Arm mit dem Diskus noch weit hinter dem Körper zurück ist, verbleibt für das Gerät bis zum Abwurf ein Weg von ungefähr 270°. Die rechte Hüfte befindet sich vor der rechten Schulter, dadurch kommt es zu einer Verwringung der rechten Körperseite. Der Oberkörper ist aufrecht, die linke Körperseite bildet von Fuß bis Schulter eine Gerade. Die Verwringung der rechten Körperseite entsteht zum einen zwischen der Schulter- und Beckenachse, zum anderen zwischen Schulter und Wurfarm. Die Spannung muss beibehalten werden und löst sich erst im Abwurf.

Die Abwurfbewegung

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In dieser Stellung beginnt die explosive Dreh-Streckbewegung des hinteren Beines, die die rechte Hüfte und die rechte Schulter nach vorne bringt. Wenn das Körpergewicht über das linke Bein kommt, gelangen Becken- und Schulterachse in Wurfrichtung. Anschließend erfolgt der Abwurf mit langem Wurfarm in Schulterhöhe. Er wird von der Streckbewegung beider Beine unterstützt. Für einen Moment befinden sich dann – beim Sprungabwurf – beide Beine in der Luft. Im Zeitpunkt des Abwurfes wird die linke Körperhälfte festgestellt, so dass der Kraftimpuls geradlinig in Wurfrichtung fortgeführt werden kann. Beim Abwurf weist der Handrücken nach oben, und der Diskus rollt über den Zeigefinger ab. Durch die Rotation erhält der Diskus Flugstabilität.

Das Abfangen des Körperschwunges erfolgt beim Stützwurf durch Umspringen der Beine. Das rechte Bein kommt dabei nach vorn an den Kreisrand, mit dem Kniegelenk wird das Körpergewicht abgefangen. Es soll erst umgesprungen werden, wenn das Gerät die Wurfhand verlassen hat. Beim Sprungwurf wird nach verlassen des Diskus eine weitere Drehung in der Luft gemacht, wobei das Körpergewicht in die Mitte des Ringes zu verlagern ist. Man landet erneut auf dem linken Fuß und dreht auf ihm aus, bis das Gleichgewicht genügend ausbalanciert wurde, um sicher den rechten Fuß im Ring zu setzen und den Wurf zu beenden.

Häufig begangene Fehler

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  1. Der Spannungsaufbau in der Hauptbeschleunigungsphase entspricht nicht den Anforderungen. Die Arme sind in dem Falle schneller als die Beine.
  2. Der Fußaufsatz in der Ringmitte ist zu passiv. Da ein Weiterdrehen des rechten Fußes/des Knies nur bei Ballenaufsatz gelingt, wird die Wurfbewegung unterbrochen. Dies führt zu einer ungleichmäßigen, schlechten Beschleunigung des Gerätes.
  3. Die Drehbewegung erfolgt zu oberkörperbetont, das heißt, auf das in diesem Teil der Beschleunigungsphase Last tragende linke Bein wird nur ein geringer Teil des Gewichtes verlagert. Dadurch wird der Rest der Drehbewegung nicht mehr sanft genug.
  4. Der Oberkörper bleibt bei der ersten ganzen Drehung nicht senkrecht, sondern kippt über die linke Seite (Steuerung der Drehung mit dem Oberkörper, nicht mit den Beinen).

Medaillengewinner der Olympischen Spiele

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Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896[A 1] Robert Garrett Panagiotis Paraskevopoulos Sotirios Versis
1900[A 1] Rudolf Bauer František Janda-Suk Richard Sheldon
1904 Martin Sheridan Ralph Rose Nikolaos Georgandas
1906 Martin Sheridan Nikolaos Georgandas Verner Järvinen
1908 Martin Sheridan Merritt Giffin Bill Horr
1912 Armas Taipale Richard Byrd James Duncan
1920 Elmer Niklander Armas Taipale Gus Pope
1924 Bud Houser Vilho Niittymaa Thomas Lieb
1928 Bud Houser Antero Kivi James Corson
1932 John Anderson Henri LaBorde Paul Winter
1936 Ken Carpenter Gordon Dunn Giorgio Oberweger
1948 Adolfo Consolini Giuseppe Tosi Fortune Gordien
1952 Sim Iness Adolfo Consolini Jim Dillion
1956 Al Oerter Fortune Gordien Des Koch
1960 Al Oerter Rink Babka Dick Cochran
1964 Al Oerter Ludvík Daněk Dave Weill
1968 Al Oerter Lothar Milde Ludvík Daněk
1972 Ludvík Daněk Jay Silvester Ricky Bruch
1976 Mac Wilkins Wolfgang Schmidt John Powell
1980 Wiktor Raschtschupkin Imrich Bugár Luis Delís
1984 Rolf Danneberg Mac Wilkins John Powell
1988 Jürgen Schult Romas Ubartas Rolf Danneberg
1992 Romas Ubartas Jürgen Schult Roberto Moya
1996 Lars Riedel Uladsimir Dubrouschtschyk Wassil Kapzjuch
2000 Virgilijus Alekna Lars Riedel Frantz Kruger
2004 Virgilijus Alekna Zoltán Kővágó Aleksander Tammert
2008 Gerd Kanter Piotr Małachowski Virgilijus Alekna
2012 Robert Harting Ehsan Hadadi Gerd Kanter
2016 Christoph Harting Piotr Małachowski Daniel Jasinski
2020 Daniel Ståhl Simon Pettersson Lukas Weißhaidinger
2024 Rojé Stona Mykolas Alekna Matthew Denny
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1928 Halina Konopacka Lillian Copeland Ruth Svedberg
1932 Lillian Copeland Ruth Osburn Jadwiga Wajs
1936 Gisela Mauermayer Jadwiga Wajs Paula Mollenhauer
1948 Micheline Ostermeyer Edera Gentile Jacqueline Mazéas
1952 Nina Romaschkowa Jelisaweta Bagrjanzewa Nina Dumbadse
1956 Olga Fikotová Irina Begljakowa Nina Ponomarjowa
1960 Nina Ponomarjowa Tamara Press Lia Manoliu
1964 Tamara Press Ingrid Lotz Lia Manoliu
1968 Lia Manoliu Liesel Westermann Jolán Kleiber
1972 Faina Melnik Argentina Menis Wassilka Stoewa
1976 Evelin Schlaak Marija Wergowa Gabriele Hinzmann
1980 Evelin Jahl Marija Petkowa Tatjana Lessowaja
1984 Ria Stalman Leslie Deniz Florența Crăciunescu
1988 Martina Hellmann Diana Gansky Zwetanka Christowa
1992 Maritza Martén Zwetanka Christowa Daniela Costian
1996 Ilke Wyludda Natalja Sadowa Elina Swerawa
2000 Elina Swerawa Anastasia Kelesidou Iryna Jattschanka
2004 Natalja Sadowa Anastasia Kelesidou Věra Pospíšilová-Cechlová
2008 Stephanie Brown Trafton Olena Antonowa Song Aimin
2012 Sandra Perković Li Yanfeng Yarelys Barrios
2016 Sandra Perković Mélina Robert-Michon Denia Caballero
2020 Valarie Allman Kristin Pudenz Yaimé Pérez
2024 Valarie Allman Feng Bin Sandra Elkasević

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften

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Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Imrich Bugár Luis Delís Gejza Valent
1987 Jürgen Schult John Powell Luis Delís
1991 Lars Riedel Erik de Bruin Attila Horváth
1993 Lars Riedel Dmitri Schewtschenko Jürgen Schult
1995 Lars Riedel Uladsimir Dubrouschtschyk Wassil Kapzjuch
1997 Lars Riedel Virgilijus Alekna Jürgen Schult
1999 Anthony Washington Jürgen Schult Lars Riedel
2001 Lars Riedel Virgilijus Alekna Michael Möllenbeck
2003 Virgilijus Alekna Róbert Fazekas Wassil Kapzjuch
2005 Virgilijus Alekna Gerd Kanter Michael Möllenbeck
2007 Gerd Kanter Robert Harting Rutger Smith
2009 Robert Harting Piotr Małachowski Gerd Kanter
2011 Robert Harting Gerd Kanter Ehsan Hadadi
2013 Robert Harting Piotr Małachowski Gerd Kanter
2015 Piotr Małachowski Philip Milanov Robert Urbanek
2017 Andrius Gudžius Daniel Ståhl Mason Finley
2019 Daniel Ståhl Fedrick Dacres Lukas Weißhaidinger
2022 Kristjan Čeh Mykolas Alekna Andrius Gudžius
2023 Daniel Ståhl Kristjan Čeh Mykolas Alekna
2025 Daniel Ståhl Mykolas Alekna Alex Rose
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Martina Opitz Galina Murašova Marija Wergowa-Petkowa
1987 Martina Hellmann Diana Gansky Zwetanka Christowa
1991 Zwetanka Christowa Ilke Wyludda Laryssa Mychaltschenko
1993 Olga Tschernjawskaja Daniela Costian Min Chunfeng
1995 Elina Swerawa Ilke Wyludda Olga Tschernjawskaja
1997 Beatrice Faumuina Elina Swerawa Natalja Sadowa
1999 Franka Dietzsch Anastasia Kelesidou Nicoleta Grasu
2001 Elina Swerawa Nicoleta Grasu Anastasia Kelesidou
2003 Iryna Jattschanka Anastasia Kelesidou Ekaterini Vongoli
2005 Franka Dietzsch Natalja Sadowa Věra Pospíšilová-Cechlová
2007 Franka Dietzsch Darja Pischtschalnikowa Yarelys Barrios
2009 Dani Samuels Yarelys Barrios Nicoleta Grasu
2011 Li Yanfeng Nadine Müller Yarelys Barrios
2013 Sandra Perković Mélina Robert-Michon Yarelys Barrios
2015 Denia Caballero Sandra Perković Nadine Müller
2017 Sandra Perković Dani Stevens Mélina Robert-Michon
2019 Yaimé Pérez Denia Caballero Sandra Perković
2022 Feng Bin Sandra Perković Valarie Allman
2023 Laulauga Tausaga Valarie Allman Feng Bin
2025 Valarie Allman Jorinde van Klinken Silinda Oneisi Morales

Weltrekordentwicklung

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Weite (m) Name Datum Ort
47,58 James Duncan27. Mai 1912New York City
47,61 Thomas Lieb14. September 1924Chicago
47,89 Glenn Hartranft2. Mai 1925San Francisco
48,20 Bud Houser2. April 1926Palo Alto
49,90 Eric Krenz9. März 1929Palo Alto
51,03 Eric Krenz17. Mai 1930Palo Alto
51,73 Paul Jessup23. August 1930Pittsburgh
52,42 Harald Andersson25. August 1934Oslo
53,10 Willy Schröder28. April 1935Magdeburg
53,26 Archie Harris20. Juni 1941Palo Alto
53,34 Adolfo Consolini26. Oktober 1941Mailand
54,23 Adolfo Consolini14. April 1946Mailand
54,93 Bob Fitch8. Juni 1946Minneapolis
55,33 Adolfo Consolini10. Oktober 1948Mailand
56,46 Fortune Gordien9. Juli 1949Lissabon
56,97 Fortune Gordien14. August 1949Hämeenlinna
57,93 Sim Iness20. Juni 1953Lincoln
58,10 Fortune Gordien11. Juli 1953Pasadena
59,28 Fortune Gordien22. August 1953Pasadena
59,91 Edmund Piątkowski14. Juni 1959Warschau
59,91 Rink Babka12. August 1960Walnut
60,56 Jay Silvester11. August 1961Frankfurt am Main
60,72 Jay Silvester20. August 1961Brüssel
61,10 Al Oerter18. Mai 1962Los Angeles
61,64 Wladimir Trussenjow4. Juni 1962Leningrad
62,45 Al Oerter1. Juli 1962Chicago
62,62 Al Oerter27. April 1963Walnut
62,94 Al Oerter25. April 1964Walnut
64,55 Ludvík Daněk2. August 1964Turnov
65,22 Ludvík Daněk12. Oktober 1965Sokolov
66,54 Jay Silvester25. Mai 1968Modesto
68,40 Jay Silvester18. September 1968Reno
68,40 Ricky Bruch5. Juli 1972Stockholm
68,48 John van Reenen14. März 1975Stellenbosch
69,08 John Powell3. Mai 1975Long Beach
69,18 Mac Wilkins24. April 1976Walnut
69,80 Mac Wilkins1. Mai 1976San José
70,24 Mac Wilkins1. Mai 1976San José
70,86 Mac Wilkins1. Mai 1976San José
71,16 Wolfgang Schmidt9. August 1978Berlin
71,86 Juri Dumtschew29. Mai 1983Moskau
74,08 Jürgen Schult6. Juni 1986Neubrandenburg
74,35 Mykolas Alekna14. April 2024Ramona
75,56 Mykolas Alekna13. April 2025Ramona

* : Von der Frauensport-Organisation FSFI anerkannte Weltrekorde, bevor die Internationale Leichtathletik-Föderation IAAF Diskusweltrekorde für Frauen führte.

Weite (m) Name Datum Ort
27,39 * Yvonne Tembouret23. September 1923Paris
27,70 * Lucie Petit-Diagre14. Juli 1924Paris
28,325 * Lucie Petit-Diagre21. Juli 1924Brüssel
30,10 * Violette Gouraud-Morris4. August 1924London
30,225 * Lucienne Velu19. September 1924Paris
31,15 * Marie Vidláková11. Oktober 1925Prag
34,15 * Halina Konopacka23. Mai 1926Warschau
38,34 * Milly Reuter22. August 1926Braunschweig
39,18 * Halina Konopacka4. September 1927Warschau
39,62 * Halina Konopacka31. Juli 1928Amsterdam
40,345 * Jadwiga Wajs15. Mai 1932Pabianice
40,39 * Jadwiga Wajs16. Mai 1932Łódź
40,84 * Grete Heublein19. Juni 1932Hagen
42,43 * Jadwiga Wajs19. Juni 1932Łódź
43,08 * Jadwiga Wajs15. Juli 1933Królewska Huta
43,795 * Jadwiga Wajs11. August 1934London
44,34 * Gisela Mauermayer2. Juni 1935Ulm
44,76 * Gisela Mauermayer4. Juni 1935Nürnberg
45,53 * Gisela Mauermayer23. Juni 1935München
46,10 * Gisela Mauermayer29. Juni 1935Jena
47,12 * Gisela Mauermayer25. August 1935Dresden
48,31 Gisela Mauermayer11. Juli 1936Berlin
53,25 Nina Dumbadse8. August 1948Moskau
53,37 Nina Dumbadse27. Mai 1951Gori
53,61 Nina Romaschkowa9. August 1952Odessa
57,04 Nina Dumbadse18. Oktober 1952Tbilissi
57,15 Tamara Press12. September 1960Rom
57,43 Tamara Press15. Juli 1961Moskau
58,06 Tamara Press1. September 1961Sofia
58,98 Tamara Press20. September 1961London
59,29 Tamara Press18. Mai 1963Moskau
59,70 Tamara Press11. August 1965Moskau
61,26 Liesel Westermann5. November 1967São Paulo
61,64 Christine Spielberg26. Mai 1968Regis-Breitingen
62,54 Liesel Westermann24. Juli 1968Werdohl
62,70 Liesel Westermann18. Juni 1969Berlin
63,96 Liesel Westermann27. September 1969Hamburg
64,22 Faina Melnik12. August 1971Helsinki
64,88 Faina Melnik4. September 1971München
65,42 Faina Melnik31. Mai 1972Moskau
65,48 Faina Melnik24. Juni 1972Augsburg
66,76 Faina Melnik4. August 1972Moskau
67,32 Argentina Menis23. September 1972Constanța
67,44 Faina Melnik25. Mai 1973Riga
67,58 Faina Melnik10. Juli 1973Moskau
69,48 Faina Melnik27. September 1973Edinburgh
69,90 Faina Melnik27. Mai 1974Prag
70,20 Faina Melnik20. August 1975Zürich
70,50 Faina Melnik24. April 1976Sotschi
70,72 Evelin Jahl12. August 1978Dresden
71,50 Evelin Jahl10. Mai 1980Potsdam
71,80 Marija Wergowa-Petkowa13. Juli 1980Sofia
73,26 Galina Sawinkowa22. Mai 1983Leselidse
73,36 Irina Meszynski17. August 1984Prag
74,56 Zdeňka Šilhavá26. August 1984Nitra
76,80 Gabriele Reinsch9. Juli 1988Neubrandenburg

Weltbestenliste

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Alle Diskuswerfer mit einer Weite von 69,60 m oder weiter. Letzte Veränderung: 11. April 2026

  1. 75,56 m  Mykolas Alekna, Ramona, 13. April 2025
  2. 74,78 m  Matthew Denny, Ramona, 13. April 2025
  3. 74,08 m  Jürgen Schult, Neubrandenburg, 6. Juni 1986 (deutscher Rekord)
  4. 74,00 m  Steven Richter, Ramona, 9. April 2026
  5. 73,88 m  Virgilijus Alekna, Kaunas, 3. August 2000
  6. 73,38 m  Gerd Kanter, Helsingborg, 4. September 2006
  7. 72,45 m  Sam Mattis, Ramona, 9. April 2026
  8. 72,34 m  Kristjan Čeh, Zagreb, 24. Mai 2025
  9. 72,01 m  Ralford Mullings, Ramona, 16. August 2025
  10. 71,88 m  Lawrence Okoye, Ramona, 11. April 2026
  11. 71,86 m  Juri Dumtschew, Moskau, 29. Mai 1983
  12. 71,86 m  Daniel Ståhl, Bottnaryd, 29. Juni 2019
  13. 71,84 m  Piotr Małachowski, Hengelo, 8. Juni 2013
  14. 71,70 m  Róbert Fazekas, Szombathely, 14. Juli 2002
  15. 71,50 m  Lars Riedel, Wiesbaden, 3. Mai 1997
  16. 71,48 m  Alex Rose, Allendale, 11. Mai 2024
  17. 71,32 m  Ben Plucknett, Eugene, 4. Juni 1983
  18. 71,26 m  John Powell, San José, 9. Juni 1984
  19. 71,26 m  Ricky Bruch, Malmö, 15. November 1984
  20. 71,26 m  Imrich Bugár, San José, 25. Mai 1985
  21. 71,18 m  Art Burns, San José, 19. Juli 1983
  22. 71,16 m  Wolfgang Schmidt, Berlin, 9. August 1978
  23. 71,14 m  Anthony Washington, Salinas, 22. Mai 1996
  24. 71,06 m  Luis Delís, Havanna, 21. Mai 1983
  25. 71,01 m  Clemens Prüfer, Ramona, 13. April 2025
  26. 70,98 m  Mac Wilkins, Helsinki, 9. Juli 1980
  27. 70,82 m  Aleksander Tammert, Denton, 15. April 2006
  28. 70,78 m  Fedrick Dacres, Rabat, 16. Juni 2019
  29. 70,76 m  Lawrence Okoye, Ramona, 13. April 2025
  30. 70,68 m  Lukas Weißhaidinger, Schwechat, 19. Mai 2023 (österreichischer Rekord)[3]
  31. 70,66 m  Robert Harting, Turnov, 22. Mai 2012
  32. 70,66 m  Rojé Stona, Ramona, 9. April 2026
  33. 70,54 m Dmitri Schewtschenko, Krasnodar, 7. Mai 2002
  34. 70,38 m  Jay Silvester, Lancaster, 16. Mai 1971
  35. 70,32 m  Frantz Kruger, Salon-de-Provence, 26. Mai 2002
  36. 70,29 m  Mauricio Ortega, Lovelhe, 22. Juli 2020
  37. 70,25 m  Lolassonn Djouhan, Alès, 21. Juni 2025
  38. 70,06 m  Romas Ubartas, Smalininkai, 8. Mai 1988
  39. 70,05 m  Mika Sosna, Ramona, 10. April 2025
  40. 70,00 m  Juan Martínez, Havanna, 21. Mai 1983
  41. 69,95 m  Zoltán Kővágó, Salon-de-Provence, 25. Mai 2006
  42. 69,94 m  Henrik Janssen, Ramona, 13. April 2025
  43. 69,91 m  John Godina, Salinas, 19. Mai 1998
  44. 69,90 m  Jason Young, Lubbock, 26. März 2010
  45. 69,70 m  Gejza Valent, Nitra, 26. August 1984
  46. 69,65 m  Claudio Romero, Ramona, 13. April 2025
  47. 69,65 m  Shaquille Emanuelson, Ramona, 17. April 2025
  48. 69,62 m  Knut Hjeltnes, San José, 25. Mai 1985
  49. 69,62 m  Timo Tompuri, Helsingborg, 8. Juli 2001
  50. 69,60 m  Juan Caicedo, Lovelhe, 22. Juli 2020
  • Schweizer Rekord: 64,04 m Christian Erb, Norden, 18. September 1988

Alle Diskuswerferinnen mit einer Weite von 68,58 m oder weiter. Letzte Veränderung: 13. April 2026

  1. 76,80 m  Gabriele Reinsch, Neubrandenburg, 9. Juli 1988
  2. 74,56 m  Zdeňka Šilhavá, Nitra, 26. August 1984
  3. 74,56 m  Ilke Wyludda, Neubrandenburg, 23. Juli 1989
  4. 74,08 m  Diana Sachse-Gansky, Chemnitz, 20. Juni 1987
  5. 73,84 m  Daniela Costian, Bukarest, 30. April 1988
  6. 73,52 m  Valarie Allman, Ramona, 12. April 2025
  7. 73,36 m  Irina Meszynski, Prag, 17. August 1984
  8. 73,28 m  Galina Sawinkowa, Donezk, 8. September 1984
  9. 73,22 m  Zwetanka Christowa, Kasanlak, 19. April 1987
  10. 73,10 m  Gisela Beyer, Berlin, 20. Juli 1984
  11. 73,09 m  Yaimé Pérez, Ramona, 13. April 2024
  12. 72,92 m  Martina Hellmann, Potsdam, 20. August 1987
  13. 72,14 m  Galina Murašova, Prag, 18. August 1984
  14. 71,80 m  Marija Wergowa-Petkowa, Sofia, 13. Juli 1980
  15. 71,68 m  Xiao Yanling, Peking, 14. März 1992
  16. 71,58 m  Elina Swerawa, Leningrad, 12. Juni 1988
  17. 71,50 m  Evelin Jahl, Potsdam, 10. Mai 1980
  18. 71,41 m  Sandra Perković, Bellinzona, 18. Juli 2017
  19. 71,30 m  Larissa Korotkewitsch, Sotschi, 29. Mai 1992
  20. 71,22 m  Ria Stalman, Walnut, 15. Juli 1984
  21. 70,99 m  Jorinde van Klinken, Ramona, 11. April 2026
  22. 70,88 m  Hilda Ramos, Havanna, 8. Mai 1992
  23. 70,80 m  Laryssa Mychaltschenko, Charkiw, 18. Juni 1988
  24. 70,72 m  Laulauga Tausaga, Ramona, 12. April 2025
  25. 70,68 m  Maritza Martén, Sevilla, 18. Juli 1992
  26. 70,65 m  Denia Caballero, Bilbao, 20. Juni 2015
  27. 70,50 m  Faina Melnik, Sotschi, 24. April 1976
  28. 70,34 m  Silvia Madetzky, Athen, 16. Mai 1988
  29. 70,02 m Natalja Sadowa, Thessaloniki, 23. Juni 1999
  30. 69,86 m  Walentina Chartschenko, Feodossija, 16. Mai 1981
  31. 69,72 m  Svetla Mitkova-Sınırtaş, Sofia, 15. August 1987
  32. 69,68 m  Mette Bergmann, Florø, 27. Mai 1995
  33. 69,64 m  Dani Samuels, London, 13. August 2017
  34. 69,51 m  Franka Dietzsch, Wiesbaden, 8. Mai 1999
  35. 69,50 m  Florența Crăciunescu, Stara Sagora, 2. August 1985
  36. 69,39 m  Jayden Ulrich, Ramona, 12. April 2025
  37. 69,17 m  Gia Lewis-Smallwood, Angers, 30. August 2014
  38. 69,17 m  Alida van Daalen, Ramona, 11. April 2026
  39. 69,14 m  Iryna Jattschanka, Minsk, 31. Juli 2004
  40. 69,12 m  Feng Bin, Hayward Field, 20. Juli 2022
  41. 69,08 m  Carmen Romero, Havanna, 17. April 1976
  42. 69,08 m  Mariana Lengyel, Constanța, 19. April 1986
  43. 68,92 m  Sabine Engel, Chemnitz, 25. Juni 1977
  44. 68,89 m  Nadine Müller, Bar, 18. März 2012
  45. 68,80 m  Nicoleta Grasu, Poiana Brașov, 7. August 1999
  46. 68,72 m  Veronica Fraley, Ramona, 12. April 2025
  47. 68,64 m  Margitta Pufe, Berlin, 17. August 1979
  48. 68,62 m  Yu Hourun, Peking, 6. Mai 1988
  49. 68,62 m  Hou Xuemei, Tianjin, 4. September 1988
  50. 68,60 m  Nadeschda Kugajewskich, Orjol, 30. August 1983
Wiktionary: Diskuswurf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Diskuswurf – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  1. 1 2 Für die Olympischen Spiele 1896 und 1900 sind die Gewinner der Silbermedaille für den Erstplatzierten, der Bronzemedaille für den Zweitplatzierten und der Drittplatzierte angegeben.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 (Rule 189) Discus Throw. (PDF) In: Competition and Technical Rules – 2020 Edition. World Athletics, 1. November 2019, S. 207–212, abgerufen am 26. Juni 2021.
  2. 1 2 Regel 189 Diskuswurf. (PDF) In: Internationale Wettkampfregeln – IWR – Ausgabe 2020–2021. Arbeitsgemeinschaft der Regelkommission von DLV, FLA, ÖLV und SwA, 1. November 2019, S. 180–186, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2022; abgerufen am 29. Juni 2021.
  3. ÖLV: Lukas Weißhaidinger schreibt mit 70,68 m Sportgeschichte