Wir gehen mit guter Stimmung in die Länderspielpause.
Dinamo war vor dem Spiel die einzige Mannschaft ohne Punktverlust im neuen Jahr. Hatte 14:3 Tore vor dem Pokalspiel vor vier Tagen - und dieses Spiel zwar mit 0:1 verloren, war in der Gesamtrechnung aber mit 5:3 Toren weiter ...
Diese Mannschaft also bekam gegen uns nicht so viel an Spiel zusammen, um uns zu gefährden. Gleichzeitig hatten wir endlich mal wieder eine vernünftige Chancenauswertung.
Fast schon schade, dass nun die Pause unsere Mannschaft wieder in alle Winde verstreut, das Zusammenspiel erneut auf die Probe stellt.
Nächste Spiele:
4. April - Krylja Sowjetow
8. April - Spartak im Halbfinale 2 des Regionen-Wegs
12. April - Krasnodar.
Alle Spiele in der Gazprom Arena.
Die wir diesmal in Ruhe abwarten können.
Angriff über rechts, Drkusic und Luiz Henrique spielten mit Kurzpässen an der Seitenlinie Barrios frei, der ging nach innen.
Pass auf Sobolev in die Mitte, der mit dem Rücken zum Tor den Ball für Glushenkov stoppt. Der schießt in die lange Ecke - unhaltbar!
Und wir stehen seit gut zehn Minuten viel mehr hinten als dass wir das Spiel suchen.
Das ist hoffentlich nur ein Durchschnaufen ...
Jhon Jhon verließ das Feld, für ihn kam Vanja Drkusic.
Der geht wohl nach rechts in die Abwehr und Gustavo Mantuan soll tun, was er am besten kann: angreifen.
Und unser alter Bekannte Ivan Sergeev hat bei Dinamo den Torschützen ersetzt.
Aber unser Spiel hat sich nicht geändert. Wir sind weiter initiativ, lassen Dinamo nicht zu sehr kommen.
Drei genaue Torschüsse - drei Treffer.
Die Chancenverwertung ist ideal. Schauen wir mal, ob Sergey Semak unser Spiel noch verbessern kann.
Glushenkov spielte an der linken Seitenlinie gleich mehrere Gegner aus, zog nach innen und passte durch mehrere Verteidiger auf Sobolev. Der stand allein und traf ins Netz!
Dinamo greift über links an, Caceres gewinnt ein Duell an der Seitenlinie, passt vor den langen Pfosten.
Dort ist Mantuan, dorthin kommt auch Arthur Gomes - und es macht sich bemerkbar, dass Mantuan kein gelernter Verteidiger ist. Er hätte den Gegner nur leicht blockieren müssen, um ihn nicht zum Kopfball kommen zu lassen.
Schade.
Anderes dürfen wir uns auch nicht leisten, solange wir nicht deutlich führen - Dinamo ist einfach zu gut, um die kommen zu lassen.
Positionsangriff über rechts. Luiz Henrique versucht einen Pass ins Zentrum - abgeblockt.
Er bekommt den Ball zurück - flacher Schuss aufs Tor - Bogenlampe eines Verteidigers.
Jhon Jhon steigt hoch und köpft schulbuchmäßig in die rechte obere Ecke!
Glushenkov spielte einen Pass sauber vor den linken Pfosten, passend für Sobolev, der dorthin frei kam.
Leider kam der mit der Fußspitze einen Moment zu spät.
Die Drangphase der Hausherren ist vorbei, nun sehen wir Angriffe beider Seiten, noch ohne große Emotionen - aber ein "Abtasten" ist nicht zu bemerken.
Die vor dem Spiel interviewten Experten tippten auf "beide schießen wenigstens ein Tor - wenn kein Unentschieden, dann endet das wohl 2:1.". Sie legten sich aber nicht auf einen Sieger fest...
Und griff auch gleich an - aber kaum war das abgewehrt, ging es schnell vorwärts. Ein schöner Konter mit viel Bewegung - erster Eckball.
Seither dominieren wir, lassen nichts zu. Ganz anders als in den bisherigen Spielen des Jahres.
Ihm assistieren Andrey Obrazko und Varantso Petrosyan an den Seiten sowie Artur Fedorov und Pavel Shadykhanov.
Krasnodar siegte gestern zuhause 5:0 gegen Pari NN, ist damit vier Punkte vor uns.
Bei einem Unentschieden wäre unsere Meisterschafts-Situation im Grunde die gleiche wie bei einem Sieg, denn wir müssen in beiden Fällen Krasnodar am 12. April zuhause besiegen und weiter keine Punkte verlieren.
Ob wir nun bei Punkte-Gleichstand aufgrund des Direktvergleichs vor Krasnodar sind oder ob wir zwei Punkte vor ihnen liegen - kein Unterschied.
Aber natürlich sollten wir den psychologischen Teil nicht vergessen: Punkte-Vorsprung ist besser!