Flugverkehr und Coronavirus : Am Boden

Das Coronavirus schafft, was Fridays for Future nicht vermochte: Berufliche Vielflieger heben nicht mehr so oft ab. Und plötzlich geht es doch per Videokonferenz.
Für Thomas Aberle ist gerade nichts normal, einfach gar nichts. Eigentlich gehört Pendeln zu seiner dienstlichen Routine. Nicht zwischen Offenbach und Frankfurt, oder zwischen Köln und Bonn, sondern zwischen Deutschland, Mexiko, Kanada, Israel, Singapur und vielen weiteren Ländern: Der 57 Jahre alte Manager reist für den schwäbischen Maschinenbauer Trumpf rund um den Globus, vergangenes Jahr verbrachte er rund 380 Stunden im Flugzeug oder am Flughafen, alles in allem rund fünfzig Arbeitstage. Für ihn ist das Alltag.
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