110326
Nach der Steuererklärung (obwohl ja alles in time abgeschlossen und alles in allem dann doch recht unaufgeregt) und einer Folge "12 MOnkeys" (der Hübsche und ich nehmen es jetzt ironisch) erstaunlcih schlecht geschlafen. Erst schlecht eingeschlafen, bis halb zwei das Gefühl gehabt, überhaupt nicht geschlafen gehabt zu haben und dann bin ich bis halb sechs noch zweimal aufgewacht, war jetzt nicht soooo cool.
Aber: Radeln in lauwarmem (?) Nieselregen, dann eine richtig gute Schwimmrunde (ich hatte die ersten 20 Bahnen eine für mich allein und konnte da auch wieder die Hälfte Rücken einlegen. Weil ich da gern krumm schwimme, mache ich das nur, wenn wirklich frei ist). Als ich dann geduscht, geschminkt, in Büroklamotten, mit nassen Haaren und den Taschen mit Schwimmsachen / Radsachen und noch Wasser im Ohr und angenehm körperlich ausgepowert über die Strasse Richtung Turm gegangen bin, habe ich total verpasst, dass mein Chef und ein Kollege ein ganz schön langes Stück hinter mir gelaufen sind und sich köstlich amüsiert haben, dass ich total nicht auf Aufnahme gestellt war, wo ich sonst IMMER alles aufschnappe, was vllt nicht für meine Ohren gedacht ist. Naja. Dafür haben sie mir meinen Lieblingsplatz reserviert, während ich meine Schwimmsachen unten zum Trocknen aufgehängt habe.
Arbeitstechnisch wilder Tag, es passiert an allen Ecken und Ende viel und braucht viel, aber gut, das passt schon.
Auch gut: ich hatte heute keine MIttagessenverabredung und habe diese Zeit dann tatsächlich dringend gebraucht, um kurz meine Kopf ausruhen zu lassen von all den Back 2 Back Besprechungen zu den verschiensten Themen.
Ich habe mir an der relativ neuen Ramenbar eine vegetarische Schüssel mischen lassen, dazu ein paar Seiten in meinem neuen Islandkrimi gelesen und bin dann in keine Ahnung welchem Wetter mit Hörbuch auf den Ohren eine schnelle Runde ums Karree gelaufen. Dann ging es weiter, aber ich war auch wieder bereit dafür.
Letztes Meeting habe ich dann von daheim gemacht (das ist echt eine Seltenheit geworden), von L.s Schreibtisch, weil es ein bisschen länger ging und ich gerne nicht danach noch heimradeln wollte, damit der Abend nicht ganz so spät startet.
Austausch mit allen Jungs, die heimkommen (L. zu Tests, Wochenendplänen, Paketabholen und Spazierrunde, Q. über Anorganiksynthesepraktikum, ich merke nun, dass ich erstaunlich viel Meinung zu vielen Themen habe, aber was soll ich auch machen, wenn die es halt FALSCH lernen? Auch gelernt: heutzutage muss man nicht mehr sein eigenes Fett für ein Ölbad mitbringen. Wir mussten damals noch 2-3 kg Palmin mitbringen, sie haben Mineralöl für alle. Q. wollte sich nicht als Chemikerkind outen und ist auch ohne Palmin am ersten Praktikumstag aufgeschlagen.), ganz besonders herzlich mit dem Hübschen, weil, meine Güte, wir sind heute genau seit 29 Jahren a thing. (Wir haben es beide erst vergessen, zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen: für mich ist das Datum, was sich mir eingeprägt hat, eher der 9. März, das ist nämlich der Tag, an dem ich für mich beschlossen habe, dass, egal wie es ausgeht, ich mich das mit diesem langhaarigen Typen jetzt traue.) 29 Jahre. Und kein bisschen langweilig!
Zur Feier des Tages gibt es Kürbissuppe von gestern :-). Suppentag, sozusagen.





