MoeMents’s review published on Letterboxd:
9-Länder-Tour 🇦🇹🇨🇿🇫🇷🇨🇭🇧🇪🇵🇱🇳🇱🇩🇰🇱🇺
Community-Weekend 18.-20.11.2022
Reiseland: Polen 🇵🇱
Seit dem Umzug ist David traurig, schließlich musste er seine Freunde und das ländliche Blockhütten-Idyll gegen die Großstadt eintauschen, wo das Weihnachtsfest einfach nicht dasselbe ist. Zur gleichen Zeit zweifelt Weihnachtself Albert im "Weihnachtsland" am Sinn der ganzen Weihnachtssache, weil Elfen nie unter Menschen dürfen und somit den Zauber des Festes nicht direkt nachvollziehen können. Quasi Mid-Life-Crisis in Wichtlhausen. Deshalb mischt Albert sich unerlaubt unter Menschen, um seine "Weihnachtsbatterien" wieder aufzuladen.
Unter der polnischen Regie von Michał Rogalski fängt die Weihnachtssause richtig gut an, ist herrlich kreativ (ausgestattet) was die bunte Santa-Werkstatt angeht und auch in "irdischen Belangen" polnischer Ländlichlichkeit ein verschneiter Hingucker. Mit dem Wechsel in die Stadt, wenn die Mythen beginnen sich an der Realität zu reiben, um ein halbgares Drama zu fabrizieren, verliert der Film an Kraft und kann nur im Humor etwas ausgleichen (Schrumpf-LKW, langgezogene Eselsohren oder Santa aka Klempner). Schön ist aber, dass DAVID UND DIE WEIHNACHTSELFEN manches anders aus-/anlegt, wie zB das Einbeziehen von Santa's selbstbewusster Frau "Klausi! Klausii!" oder die Nummer mit den Zauberkräften und des Weihnachtsmannes Trauma - so amüsant wie andersartig.
Demnach kein Ausfall, auch kein Highlight, wenn man aber mit den Figuren mal warm geworden ist, eine schöne Geschichte, selbstredend mit Botschaft.