Hinsichtlich Rassismus und Queerfeindlichkeit echt nicht gut gealtert.
Hinsichtlich Rassismus und Queerfeindlichkeit echt nicht gut gealtert.
Trans* Repräsentation wie in den 90ern. Holy sh*t.
Merksatz: Eine Namensänderung mit Filzstift auf dem Grabstein ist etwas spät.
This review may contain spoilers. I can handle the truth.
Ein rabenschwarzer Krimi, nicht schlecht.
Aber die trans* Repräsentation ist furchtbar. Zum „Beweis“ entblößt sich die trans Frau und zeigt ihren Penis, und daran wird dann das Geschlecht bemessen. Dann blättern sie in einem zum Zeitpunkt des Filmdrehs ca. 20 Jahre alten Buch und ergötzen sich am „Faszinosum“ der Operationsdetails. Und schließlich geht’s darum, wie sie die Operation bezahlt, so als ob es keine Krankenversicherung gäbe. Trans* ist hier nur Projektionsfläche für einen möglichst absurden Plot, aber mehr auch nicht.
Die Jugendliche Maren steckt in ihrer Pubertät und hat ihren Vater seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Jetzt erfährt sie, dass aus ihm Sophia geworden ist, die sie neu kennenlernt. Die Grundkonstellation erinnert stark an „Das Geschlecht der Sterne“ von 1993, die Regisseurin (der Film ist übrigens ihre Abschlussarbeit) hat sich wohl aber von der trans Geschichte des eigenen Vaters inspirieren lassen.
Der Film ist gut gemeint und nicht so plakativ miserabel wie viele andere, aber die üblichen transfeindlichen Klischees…