Shahed Staub am

Vom Streitfall zum Stadtteil

Als die Zwischennutzung 2014 begann, war der Widerstand gegen den Holzpark am Klybeckquai gross. Heute ist aus den ursprünglichen zwei Containern ein Ort für Kultur, Begegnung und gemeinschaftliche Projekte geworden.

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Beat Aeberhard, Kantonsbaumeister Basel-Stadt

David Rutschmann am

«Eine attraktive Stadt ist auch eine Stadt, die teilweise gentrifiziert wird»

Im Klybeck soll ein neuer Stadtteil entstehen. Doch die laufende Planung ist für viele Basler*innen noch nicht greifbar. Kantonsentwickler Beat Aeberhard spricht im Interview darüber, was man erwarten kann – und wie Verdrängung verhindert werden soll.

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Cathérine Miville am

Die Dritten für alle

Kolumnistin Cathérine Miville fragt, wie viel Raum Basel für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft bietet – und weshalb die Besetzung im Klybeck-Areal zeigt, dass der Bedarf an solchen Orten noch längst nicht gedeckt ist.

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Adrian Kohler Farner Rhystadt AG

Lea Meister am

«Die Menschen wollen nicht auf einem überwachungsbedürftigen Areal wohnen»

Wo während 150 Jahren Chemikalien produziert wurden, soll bis 2045 ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Arbeitsplätzen, Parks und öffentlichem Leben entstehen. Das Problem: Die Geschichte hat auf dem Areal vieldiskutierte Spuren hinterlassen. Wir waren vor Ort.

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Klybeck Karte

Shahed Staub,David Rutschmann,Dominik Asche am

Was läuft im Klybeck?

Die Transformation von Hafen und Industrie im Basler Norden ist im Gange. Aber welche Pläne sind jetzt genau wo angedacht? Wer macht das? Und was ist mit den Schadstoffen? Unsere Karte hilft dir weiter.

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Shahed Staub am

Hinter Zäunen entsteht Kunst

Mitten im abgeschotteten Klybeck-Industrieareal arbeiten mehr als 20 Kleinunternehmer*innen und Kreativschaffende in einer Zwischennutzung. Der Standort bietet Raum für Experimente und Austausch. Und gewisse Herausforderungen.

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Klybeck, was sind deine Sorgen?

Das Klybeck ist ein Quartier im Wandel. Im Zentrum steht das Klybeckplus-Areal: Auf rund 300'000 Quadratmetern, wo früher die Chemieindustrie produzierte, soll bis 2040 ein neues Stadtquartier mit Wohnungen für etwa 8500 Menschen, Arbeitsplätzen und zwei Parks entstehen. Viele Bewohner*innen treiben dabei die Angst vor Gentrifizierung, chemiebelasteten Böden und der Verdrängung von Freiräumen um. Wer kann sich das Wohnen im neuen Quartier leisten? Wo bleibt der Platz für Kultur? Erst Ende 2025 lief eine Zwischennutzung aus und der Club Humbug und weitere Projekte – eine Padelhalle, kleine Firmen, Vereine und Ateliers – mussten das Areal verlassen, seither stehen die Gebäude leer. Der Unmut darüber entlud sich Ende Mai 2026, als das Kollektiv ZACK drei der leerstehenden Industriegebäude besetzte und ein selbstverwaltetes Kulturzentrum im Kleinbasler Norden forderte. Gleichzeitig bietet sich dem Klybeck mit dem neuen Stadtteil eine Chance auf eine richtige Anbindung zur Stadt, genug Grünraum und einem besseren Zugang zum Rhein- und Wieseufer.

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Shahed Staub
Moderation
Top antworten
Ramona
10. Juni 2026 um 16:02

Eine neue Insel in Kleinbasel?

Ich kann mir vorstellen dass das Klybeckplus so wird wie das Erlenmattquartier. Ich persönlich finde das hat "Inselcharakter". Das Leben ist meiner Meinung nach dort ein anderes. Wir sollten in Kleinbasel mehr zusammenwachsen, auch wenn dann unangenehme Themen wie Dealer & Kriminalität ein zentrales Thema sind. Meine Befürchtung ist es, dass dieser Teil abgetrennt von dem Rest in sich lebt.

Christoph Moerikofer
10. Juni 2026 um 15:02

Plötzlich sieht man mehr Mercedes im Quartier

Die Pläne von Klybeckplus werden einen massiven Impact auf das umliegende Quartier haben. Die jahrzehntelangen Baustellen werden im Klybeck zunächst die Preise tief halten. Der Basel-baut-Zukunft-Kompromiss sichert dann auch ein Drittel preisgünstigen Wohnraum – aber auch zwei Drittel im höheren Preissegment. Wenn das Quartier attraktiv für reiche Leute werden soll, muss zu einem «Paradies» aufgewertet werden. Verkehrsberuhigung und neue Grünräume lassen auch im übrigen Quartier die Bodenpreise und mittelfristig auch die Mietspreise steigen. Die Klybeck-Bewohner*innen sagen mir, dass diese Dynamik im kleinen Masse bereits angefangen hat. Plötzlich sieht man mehr Mercedes im Quartier.

Basel Bound

Anita Zembadaga Sackyi Basel Bound

Ajita Chowhan am

«Basel ist ziemlich kühl»

Die ghanaische Doktorandin Anita Zembadaga Sackyi ist das ständige Umziehen gewohnt. In Basel vermisst sie aber die Herzlichkeit ihrer Heimat. Ein Porträt über die Kunst, überall das Beste aus dem Leben zu machen. Eine Serie über das Ankommen und Bleiben.

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Claudio Borio Basel Bound

Ajita Chowhan am

«An Basel stört mich, dass es so international ist»

Claudio Borio hat in Italien, Argentinien und Grossbritanien gelebt – in Basel hat er schliesslich eine neue Heimat gefunden. Hier sind seine Kinder zur Welt gekommen und zur Schule gegangen. Trotz der Verbundenheit mit der Stadt hat er nie Baseldeutsch gelernt, was ihn bis heute frustriert. Eine Serie über das Ankommen und Bleiben.

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Ersalina Soean-Schmidlin 02 Basel Bound

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«Ich möchte Indonesien in der Schweiz repräsentieren»

Aus Sumatra in die Schweiz gekommen, schuf Ersalina Soean-Schmidlin mit ihrem Laden «Rumah Indonesia» eine eigene Insel in Basel. Ein Porträt über die Kraft der Sprache, indonesisches Curry und das Gefühl, zwei Heimaten zu besitzen. Eine Serie über das Ankommen und Bleiben.

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Ajita Chowhan am

«Ich kann mich überall anpassen»

Aufgewachsen im kommunistischen Polen, fand Iwona über Umwege in Basel ein Zuhause. Heute gibt sie Fitnessstunden an der frischen Luft. Sie erzählt ihre Geschichte von mutigen Brüchen, den Tücken des Dialekts und dem Gefühl, hier endlich am richtigen Ort zu sein. Eine Serie über das Ankommen und Bleiben.

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Hier kannst du deine Sushi-Cravings zufriedenstellen

Der Sushi-Trend lebt. Für alle, die in Basel auf der Suche nach der köstlichen Kombination aus Reis, Fisch und Gemüse sind, haben wir eine Liste mit elf empfehlenswerten Sushi-Spots zusammengestellt.

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Werkel dich durchs Aprilwetter

Das ultimative Frühlings-Schönwetterprogramm in der Region haben wir dir schon gezeigt – was aber, wenn das Aprilwetter zuschlägt? Wir haben für dich die kreativsten Workshops und Kurse im Schärme gesammelt, damit du auch im Regen-Hagel-Gemisch was zu tun hast.

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Pflück dich durch die regionalen Felder

Ob im Wald, auf dem Selbstpflückfeld oder sogar mitten in der Stadt – der Frühling lädt dazu ein, ein Stückchen Natur mit nach Hause zu nehmen. Egal ob Deko basteln oder Kühlschrank füllen: Mit unseren Tipps findest du heraus, wo du aktuell fündig wirst und was du beim Selberpflücken beachten musst.

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Die 10 bekanntesten Influencer aus Basel 📢 🤳

Basel ist zwar klein, seine Reichweite jedoch nicht. Das zeigen Basler Influencer*innen, die mit ihren Inhalten teils bis zu 2,5 Millionen Menschen erreichen.

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Fünf Snacks für Matcha-Skeptiker*innen

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Eine Tat, die «unsere Realität verändert hat»

Benjamin S.* wurde am Mittwochmorgen wegen Mordes und Störung des Totenfriedens zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Ein für alle Beteiligten kräftezehrender und bleibender Prozess geht damit zu Ende. Vorerst.

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Mordprozess Binningen: «Das Nachtatverhalten ist eher untypisch»

Benjamin S.* soll im Februar 2024 seine Ehefrau getötet und danach ihren Totenfrieden auf grausame Art gestört haben. Seit dieser Woche steht er vor Gericht. Was können diese mutmasslichen Taten über einen Menschen aussagen? Henning Hachtel, Chefarzt und Direktor der Klinik für Forensik der UPK in Basel, ordnet ein.

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Verteidigung fordert Freispruch, Staatsanwaltschaft lebenslang

Im Mordprozess Binningen wurden die Plädoyers gehalten. Die Verteidigung fordert einzig einen Schuldspruch wegen Störung des Totenfriedens. Die Opferanwältinnen schliessen sich der Staatsanwältin an und fordern eine lebenslängliche Haftstrafe.

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Experte Frank Urbaniok hält Beschuldigten für schuldfähig

2024 soll der heute 43-jährige Benjamin S.* seine Frau, die Mutter seiner beiden Töchter, getötet haben. Der Fall machte weit über die Landesgrenzen hinaus Schlagzeilen. Am Montag startete der Prozess.

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