Kurz-News
Eine Woche mehr Ferien für LernendeDer Basler Hotellerie-Verband will damit die Berufslehre attraktiver machen.
Mit Zugeständnissen von beiden Seiten konnte der jahrelange Streit beigelegt werden.
Die Geschäftsprüfungskommission macht 109 weitere Empfehlungen im Jahresbericht.
Der Grosse Rat fordert verstärkte Massnahmen gegen Velodiebe – beispielsweise eine Taskforce.
Klybeck, was sind deine Sorgen?
Das Klybeck ist ein Quartier im Wandel. Im Zentrum steht das Klybeckplus-Areal: Auf rund 300'000 Quadratmetern, wo früher die Chemieindustrie produzierte, soll bis 2040 ein neues Stadtquartier mit Wohnungen für etwa 8500 Menschen, Arbeitsplätzen und zwei Parks entstehen. Viele Bewohner*innen treiben dabei die Angst vor Gentrifizierung, chemiebelasteten Böden und der Verdrängung von Freiräumen um. Wer kann sich das Wohnen im neuen Quartier leisten? Wo bleibt der Platz für Kultur? Erst Ende 2025 lief eine Zwischennutzung aus und der Club Humbug und weitere Projekte – eine Padelhalle, kleine Firmen, Vereine und Ateliers – mussten das Areal verlassen, seither stehen die Gebäude leer. Der Unmut darüber entlud sich Ende Mai 2026, als das Kollektiv ZACK drei der leerstehenden Industriegebäude besetzte und ein selbstverwaltetes Kulturzentrum im Kleinbasler Norden forderte. Gleichzeitig bietet sich dem Klybeck mit dem neuen Stadtteil eine Chance auf eine richtige Anbindung zur Stadt, genug Grünraum und einem besseren Zugang zum Rhein- und Wieseufer.
Eine neue Insel in Kleinbasel?
Ich kann mir vorstellen dass das Klybeckplus so wird wie das Erlenmattquartier. Ich persönlich finde das hat "Inselcharakter". Das Leben ist meiner Meinung nach dort ein anderes. Wir sollten in Kleinbasel mehr zusammenwachsen, auch wenn dann unangenehme Themen wie Dealer & Kriminalität ein zentrales Thema sind. Meine Befürchtung ist es, dass dieser Teil abgetrennt von dem Rest in sich lebt.
Plötzlich sieht man mehr Mercedes im Quartier
Die Pläne von Klybeckplus werden einen massiven Impact auf das umliegende Quartier haben. Die jahrzehntelangen Baustellen werden im Klybeck zunächst die Preise tief halten. Der Basel-baut-Zukunft-Kompromiss sichert dann auch ein Drittel preisgünstigen Wohnraum – aber auch zwei Drittel im höheren Preissegment. Wenn das Quartier attraktiv für reiche Leute werden soll, muss zu einem «Paradies» aufgewertet werden. Verkehrsberuhigung und neue Grünräume lassen auch im übrigen Quartier die Bodenpreise und mittelfristig auch die Mietspreise steigen. Die Klybeck-Bewohner*innen sagen mir, dass diese Dynamik im kleinen Masse bereits angefangen hat. Plötzlich sieht man mehr Mercedes im Quartier.
Besetzer*innen fordern permanentes Kulturzentrum
Von David Rutschmann, Dominik Asche,
«Viele haben Angst, dass sie sich das Quartier nicht mehr leisten können»
Von Shahed Staub,
Andy Warhol gewinnen und Marina Abramović anziehen
Von Helena Krauser,
Bei der diesjährigen Ausgabe des Basel Social Club im Bürogebäude geht es um das Thema Arbeit. Was vordergründig alltäglich und verstaubt wirkt, verspricht eine Aneinanderreihung von Absurditäten, Erfahrungen und Genuss zu werden – eine Vorschau.
Art Basel(land)
Von Selina Philipp,
Ab dem 15. Juni hat die Art Basel die Stadt im Griff. Wir werfen einen Blick über die Kantonsgrenze hinaus und zeigen dir, wo du während der Art-Woche im Baselbiet Kunst erleben kannst.
Basler SIP-Dienst dürfte kommen
Von Valerie Zaslawski,
Staatsanwaltschaft beantragt vierzehn Landesverweise
Von Lea Meister,
Fatima und Laurin – Was kann das Theater, was Politik nicht kann?
Von Helena Krauser, Mathias Balzer, FRIDA,
Die Ringbahn ist ein Zombie
Von Luca Urgese,
Basel Bound
Das soziale Basel zeigt sich
Von Luisa Tschannen,
Wenn der Garten zur Bühne wird
Von Luisa Tschannen,
«Höchste Zeit, dass das ED ein neues Leitungsmodell entwickelt»
Von Shahed Staub,
«Tief ungenügende Resultate»: Lehrpersonen kritisieren Schulleitungen
Von Lea Meister,
Zeug*innen liefern keine neuen Erkenntnisse
Von Lea Meister,
Viel Aufwand und wenig Worte zum Prozessauftakt
Von Lea Meister,
Blaue Ente zieht ins Walzwerk
Von Selina Philipp,
Poetik und Postkolonialismus im Kunsthaus Baselland
Von Luisa Tschannen,
Besetzer*innen fordern permanentes Kulturzentrum
Von David Rutschmann, Dominik Asche,
«Interessen von Kindern gehen bei Bauprojekten vergessen»
Von David Rutschmann,
Plattform für regionale Produzent*innen im Riehener Dorfkern
Von Selina Philipp,
Der «Stadtbuur» verbindet regionale Hofläden in einem. Dabei soll der Laden ein Ort sein, wo sich die Riehener*innen begegnen können – bald schon inklusive Kaffee.
Antje Grundmann brachte Slow Fashion nach Riehen
Von Shahed Staub,
Ein Ort für bewussten Konsum fehlte in Riehen lange. Mit «Eko» hat Antje Grundmann genau das geschaffen – nun sucht sie nach zweieinhalb Jahren eine Nachfolge.
«Es geht nicht darum, wie viele Shaqiris du rausholst»
Von Selina Philipp,
Die Wartelisten der Fussballvereine der Region sind lang. Mit den «Grändeli Kickers» konnte der FC Amicitia Riehen seine Warteliste auf Null setzen und den Kindern ein wöchentliches Fussballtraining bieten.
Ärger wegen ECTS-Regelung: Hochschule räumt Kommunikationsfehler ein
Von Luisa Tschannen,
Lea Blattner übernimmt Kommunikation bei Habs Queer Basel
Von Helena Krauser,
Prattler Mädchen bekommen Fussballteams
Von Selina Philipp,
Sprühnebler kommen zurück
Von David Rutschmann,
«Verschuldete Personen sind nicht die Zielgruppe»
Von Jürg Gschwend,
What the Shrimp?
Von David Rutschmann,
«Wir brauchen nationale Standards, die für alle gelten»
Von Shahed Staub,
Nach versuchtem Kidnapping in Basel: Das rät die Polizei
Von Helena Krauser,
Bewirb dich als Mitglied der Chefredaktion bei Bajour. Start: Juli 2026.
Hilfe für Mütter in Not: Wie Babyfenster funktionieren
Von Lea Meister,
Kanton Basel-Stadt kauft 600 Wohnungen
Von David Rutschmann,
Das Geschäft mit der Überraschung im Karton
Von Lea Meister,
Von Plüschtieren, Postern und Sammelkarten bis hin zu Handgemachtem und Süssigkeiten wird an der Fantasy Basel alles feilgeboten. Was auffällt: Mystery Boxen sind überall. Was macht den Reiz aus?
Auf dem Weg an die Fantasy
Von Dominik Asche,
Die Fantasy Basel zieht Leute von überall her an. Mit aufwändig gestalteten Cosplays kommen sie mit Zug, Bus und Tram in die Messe Basel. Da wird auch der Weg schon zum Catwalk.
«Ich will kein Regierungsrat sein, der am Pult entscheidet»
Von Valerie Zaslawski, David Rutschmann,
«Die SVP ist nicht die Partei der feinen Töne»
Von Valerie Zaslawski, David Rutschmann,